🏆 DRIV-Pokal Herren, Finale: IGR Remscheid – SKG Herringen 3:4 (2:1) – der SKG Herringen ist DRIV-Pokalseiger 2022
🏆 DRIV-Pokal Damen, Halbfinale: IGR Remscheid – SC Bison Calenberg 5:8 (3:4)
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Playoff-Aus nach Megafight

3. Playoff-Halbfinale
SK Germania Herringen – IGR Remscheid 4:3 nV (1:1, 3:3)

Es war zwar „nur“ das Halbfinale, aber das die beiden Mannschaften besonders am Sonntag auf die Bahn brachten, war eines Finales würdig. Aber der Reihe nach:

Samstag, 2. Halbfinale 
SKG Herringen – IGR Remscheid 7:1 (2:0)

Nach der herben Hinspielniederlage war die SKG auf Wiedergutmachung aus. Sie versuchten die Remscheider Defensive weit auseinander zu ziehen, was aber nicht so richtig gelang. Die gefährlichsten Abschlüsse kamen von Distanzschüssen. Ein einziges Mal hatten die Bergischen den eigenen Sechser nicht konsequent gedeckt, da hatte Robin Schulz die gnandenlose Effektivität auf den Punkt gebracht. Vor der Halbzeit stand dann auch Christoph Rindfleisch einmal goldrichtig und drückte einen abgefälschten Pass über die Linie. Die Remscheider hatten in der ersten Hälfte vorne kaum gute Gelegenheiten, wirkten zu zögerlich in der eigenen Vorwärtsbewegung. Einzig der Direkte nach blauer Karte gegen Liam Hages hätte daran etwas ändern können, doch Alex Ober scheiterte. Erst im zweiten Abschnitt änderte sich das. Da waren die Remscheider aggressiver bei den zweiten Bällen und erzwangen sich vorne die Chancen. Yannick Peinke nutzte eine davon im Nachschuss zum 2:1 (32.). Kevin Karschau antwortete mit einem Volleytreffer (36.). Die IGR drang jetzt zu sehr nach vorne, was der SKG in die Karten spielte. Binnen einer Minute entschieden sie durch Liam Hages und Robin Schulz das Spiel – 5:1. Beide Mannschaften sparten fortan Kräfte für das nun erforderliche Sonntagsspiel, Niklas Nohlen traf noch zwei Mal, aber das war ohne Bedeutung.

Sonntag, 3. Halbfinale
SKG Herringen – IGR Remscheid 4:3 (1:1; 3:3)

Das Spiel wirkte eher wie die Partie vor zwei Wochen, denn wie der vorige Samstag. Zwei Mannschaften, die absolut diszipliniert und auf Augenhöhe agierten und immer wieder sehenswerte Spielzüge zeigten. Die Gäste zeigten insbesondere in der Defensivarbeit hohe Einsatzbereitschaft, wurden von den lautstarken Fans bei jedem Ballgewinn bejubelt. Und das, obwohl Liam Hages bereits in der 3. Minute den ersten Treffer erzielte. Dieses Mal konnten die Bergischen aber früher zurückschlagen, Yannick Peinke glich in der 10. Minute aus. Bis zur Halbzeit blieb das Spiel umkämpft und die Zuschauer hatten ein ums andere Mal den Torjubel auf den Lippen, aber nach 25 Minuten blieb es pari. In der zweiten Hälfte legten plötzlich die Remscheider vor, Daniel Strieder war nicht aufzuhalten und erzielte die erstmalige Remscheider Führung an diesem Wochenende. Doch Herringen war ebenso wenig geschockt, glich zwei Minuten später durch Schulz wieder aus. Nun waren die Hausherren wieder am Zug. Nach einigen Großchancen auf beiden Seiten guckte sich Kevin Karschau die Ecke gut aus, und erzielte mit einem strammen Flachschuss von rechts die erneute Führung (41.). Obwohl der IGR die Zeit davon lief, ließen sie sich nicht in die heillose Offensive treiben, sondern warteten geduldig auf ihre Chance. Das machte sich bezahlt, denn ein verdeckter Weitschuss von Alex Ober klingelte hinter Tegethoff genau im Knick (44.). Es wurde eine Verlängerung notwendig.

Diese lief nur wenige Sekunden bis Alex Ober ein hohes Zuspiel volley ans Lattenkreuz setzte. Auf der anderen Seite waren die Torstangen aber ebenso zuverlässige Begleiter für Blau und Weiß. Ein hochdramatisches Spiel ging im Laufschritt auf das Penaltyschießen zu, bis ein SKG-Pass eigentlich schon abgefangen war, der Abpraller Christoph Rindfleisch aber vor den Schläger fiel, der das 4:3 erzielen konnte. Remscheid nahm umgehend den Torhüter zugunsten eines weiteren Feldspielers runter, jedoch eine (!) Sekunde zu früh. Da erst in den letzten 60 Sekunden gewechselt werden darf, das Tor aber 61 Sekunden vor Ende fiel, erhielten Trainer Meier und Spieler Max Richter die rote Karte und Remscheid agierte in Unterzahl. Dies machten sie aber so geschickt, dass Herringen Teamfoul 8 und 9 zog und zehn Sekunden vor Schluss sogar eine blaue Karte kassierte. Kevin Karschau musste vom Feld. Daniel Strieder nahm sich der Sache an, aber ihm rutschte beim Zieher der Ball vom Schläger und Timo Tegethoff parierte Abschluss und Nachschuss. Etwa 5 Sekunden vor Schluss kam Yannik Lukassen noch einmal an den Ball, dessen satter Distanzschuss klatschte aber nur ans Lattenkreuz und das Spiel war zu Ende.
Herringen zieht somit ins Finale ein und empfängt nach dem Meisterschaftsfinale die IGR zum Pokalfinale.

Alle Infos zum Spiel.

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