🏑 der Rollhockey-Spielbetrieb ist weiter ausgesetzt
🏑 der Trainingsbetrieb der IGR ruht
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Rollhockey-Lock-Down verlängert bis Ende Januar

Verlängerung der Corona-Zwangspause: Rollhockey-Spielbetrieb bis mindestens Ende Januar eingestellt!

Der bundesweite Rollhockey-Spielbetrieb bleibt bis Ende Januar 2021 eingestellt, mindestens. Grund sind die weiterhin hohen Infektions-Zahlen und deren Auswirkungen auf den Spiel- und Trainingsbetrieb. Trotz der von der Bundes- und den Landesregierungen ergriffenen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie ist weder der Spiel- noch der Trainingsbetrieb für unsere Vereine und Mannschaften möglich. Der Unmut darüber, dass Sport derzeit nur auf professioneller Ebene möglich ist, er für die vielen Leistungssportler*innen in den vielen Amateur-Wettbewerben, deren Vereine und Verbände ebenfalls funktionierende Hygiene-Konzepte ausgearbeitet hatten, aber nach wie vor nicht möglich ist, wächst. Eine weitere Verlängerung der Corona-Pause in das Frühjahr 2021 gefährdet dabei auch die EM-Teilnahme der Rollhockey-Herren im Juli.

Die Sporthallen bleiben für die Rollhockey-Vereine weiterhin geschlossen, das Ende der Trainingspause kommt nicht mehr in diesem Jahr. Selbst wenn die Rückkehr im Laufe des Januars möglich sein sollte, so kann ohne ausreichende Vorbereitung, vor allem Rollschuh-spezifischem Training, nicht gleich in den Wettkampfbetrieb gewechselt werden. „Das braucht dann Zeit, Gesundheit geht vor. Gerade nach so vielen Wochen ohne auf Rollschuhen gestanden zu haben, können wir dann nicht einfach den Schalter umlegen und drauf los rollen“ erläutert der Vorsitzende der Sportkommission Rollhockey, Thomas Ullrich den Sprung auf Ende Januar 2021. Der Restart im Februar setze dann allerdings voraus, dass auch alle Bundesliga-Teams im Januar auch wieder in ihr Vereins-Training einsteigen können.

Der Rollhockey-Sport steuert dabei aber auf ein weiteres Problem zu: Derzeit finden auch keine Trainingsmaßnahmen der Rollhockey-Nationalmannschaften statt. Die Kaderathleten können noch nicht einmal in ihren Vereinen trainieren. Wichtige gemeinsame Trainingseinheiten sind ausgeschlossen. „Damit fallen wir im internationalen Vergleich wohl weiter zurück“, fürchtet Thomas Ullrich. „Die Herren-EM steht im Juli an, eine Teilnahme ohne vorherige Trainingsmaßnahmen ist schlichtweg undenkbar. Neben den Nachholspielen der Bundesligen müssten auch diese noch im Termin-Kalender untergebracht werden. Das wird dann eine verdammt enge Kiste!“ Ohne EM-Teilnahme 2021 ist aber auch eine WM-Teilnahme 2022 nicht möglich, entscheidet doch nicht nur das Abschneiden bei der EM über die Gruppeneinteilung bei der folgenden WM, eine EM-Teilnahme im Vorjahr ist verpflichtend. Der SK-Vorsitzende will die Möglichkeiten des DRIV zeitnah mit dem europäischen Verband erörtern.

Den Landesverbänden wurde empfohlen ihren, eigenständig organisierten, regionalen Spielbetrieb ebenfalls bis mindestens Ende Januar auszusetzen. Deren Wettbewerbe können je nach Verlauf und Entwicklung der Pandemie zu unterschiedlichen Zeitpunkten wieder aufgenommen werden. Der Vorstand der Sportkommission Rollhockey wird rechtzeitig über die Wiederaufnahme oder die Verlängerung der Aussetzung des bundesweiten Spielbetriebs entscheiden.

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