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Chronik

1962–2000
    (Logo der IGR Remscheid bis 1987)
Bereits in den 1930er Jahren wurde in Remscheid Rollsport in Form von Rollkunstlauf, Rolltanz und Rollhockey in mehreren Vereinen ausgeübt. Am 1. April 1962 erfolgte dann durch den Remscheider Turnverein von 1861 und den VfB Marathon 06 die Gründung der „Interessengemeinschaft Rollsport Remscheid“. Ziel dieser Interessengemeinschaft, in die der Remscheider Turnverein seine Rollkunstlauf- und der VfB Marathon seine Rollhockeyabteilung einbrachte, war, über die Bündelung der Aktivitäten den Anschluss an die nationale Spitze im Rollsport zu erreichen. Im Jahre 1965 zahlte sich die Zusammenarbeit erstmals aus und der Aufstieg der IGR Remscheid in die Rollhockey-Oberliga, damals die höchste nationale Spielklasse und Vorläuferin der Rollhockey-Bundesliga, gelang.
Bis heute ist die IGR Remscheid mit nur einem Jahr Unterbrechung in der Rollhockey-Bundesliga vertreten. 1968 schaffte die IGR Remscheid mit dem Gewinn der ersten Deutschen Rollhockey-Meisterschaft dann den Sprung an die Spitze. Der sich anschließende Auftritt im Europapokal der Landesmeister endete erst im Halbfinale. 1969 konnte der Meistertitel verteidigt werden und parallel zahlte sich die Jugendarbeit aus, denn die A-Jugend wurde ebenfalls Deutscher Rollhockey-Meister. In den folgenden Jahren brachte die IGR Remscheid viele herausragende Rollhockeyspieler hervor, beispielsweise Wolfgang Jex genannt, der insgesamt rund 250 Länderspiele für Deutschland bestritt. 1978 gewann die IGR Remscheid den dritten Meistertitel. 1987 wurden die IGR-Junioren Deutscher Rollhockey-Meister.

     (Logo der IGR Remscheid von 1988 bis 2001)
Zum Anfang der neunziger Jahre folgten in der Bundesliga die legendären Duelle der IGR Remscheid mit dem RSV Weil, gegen den 1992 und 1994 die Deutschen Rollhockey-Meisterschaften Nummer vier und fünf gewonnen wurden. 1993 und 1995 erreichte die mit deutschen und niederländischen Nationalspielern gespickte IGR im Europapokal der Landesmeister jeweils das Halbfinale. Die letzten zwei Meisterschaften hatten allerdings die Finanzlage überstrapaziert, sodass nach personellen Abgängen ein Neuanfang erfolgen musste. Im Jahr 1996 konnte der stark verjüngte Kader den Abstieg aus der Rollhockey-Bundesliga nur knapp verhindern. Die Rollhockey-Damen der IGR Remscheid konnten 1998 und 1999 jeweils die Vizemeisterschaft der Damen-Rollhockey-Bundesliga erreichen.

2001–2009
     (Logo des VfB 06/08 Remscheid)
2001 verständigten sich die zwei Trägervereine darauf, die Interessengemeinschaft wieder aufzulösen. Der Remscheider Turnverein führte im Anschluss die Rollkunstlauf- und der inzwischen in VfB 06/08 Remscheid umbenannte VfB Marathon die Rollhockey-Aktivitäten alleine fort. In den folgenden Jahren gelang wieder der Anschluss an die Spitze der Rollhockey-Bundesliga und 2002, 2005, 2006 und 2007 wurden die Halbfinals der Play-Offs um die Deutsche Rollhockey-Meisterschaft erreicht. Erfolge gab es insbesondere seit 2001 im Jugendbereich: 2001 und 2007 gewann die B-Jugend (U14) die Deutsche Rollhockey-Meisterschaft, 2004, 2008 und 2009 die C-Jugend (U11) sowie in den Jahren 2002, 2005 und 2007 die D-Jugend (U9).

Seit 2010
   (Logo der IGR Remscheid seit 2010)
Zum Jahresende 2009 wurde gemäß einem Beschluss der Mitgliederversammlung des VfB Remscheid die Abteilung Rollhockey aus dem Verein ausgegliedert und während der laufenden Saison in den am 7. Oktober 2009 gegründeten „Rollsportverein -IGR- Remscheid e.V.“, kurz IGR Remscheid, überführt. Mit Zustimmung des Deutschen Rollsport- und Inline-Verbandes (DRIV) führt die IGR Remscheid seit dem 1. Januar 2010 den Spielbetrieb in allen Ligen fort. 2010 wurde die A-Jugend (U17) Deutscher Rollhockey-Meister. Im Jahr 2011 belegten die Herren der IGR Remscheid den dritten Platz in der Rollhockey-Bundesliga und erreichten das DRIV-Pokal-Finale, in dem sie der ERG Iserlohn mit 2:3 und 5:7 unterlagen. Die D-Jugend (U9) gewann 2011 die Deutsche Rollhockey-Meisterschaft. Die Damen der IGR Remscheid, die seit 2010 in einer Spielgemeinschaft mit dem SC Mokitos Wuppertal in der 2. Rollhockey-Bundesliga spielten und den zweiten Platz belegten, traten 2011 in der neuen eingleisigen Rollhockey-Damen-Bundesliga an. Die U20 wurde im Jahr 2013 in eigener Halle Deutscher Meister.Ende 2013 belegte das Bundesliga-Team der IGR Remscheid in der offiziellen Club-Weltrangliste mit Platz 83 die viertbeste Platzierung unter den deutschen Vereinen.

In der Spielzeit 2015/16 gelang es der IGR Remscheid erstmalig in der Vereinsgeschichte den DRIV-Pokal zu gewinnen. Die U17-Juniorinnen wurden ebenfalls erstmals Deutscher Meister.
 

Platzierungen in der Rollhockey-Bundesliga seit 1967

(bis 1991 wurde der Meister in einer Sommerrunde ausgespielt. Ab der Saison 1991/1992 startete die Saison im Spätsommer und endete im darauf folgenden Jahr. Mehrfach hat sich der Austragungsmodus geändert, daher sind auch die Platzierungen in den zeitweise gespielten Play-offs aufgenommen.)

 

  Saison       Platzierung                                        

  1967              4.                   

  1968          Deutscher Meister              

  1969          Deutscher Meister              

  1970              4.                   

  1971              4.                   

  1972              3.                   

  1973              3.                   

  1974              7.                   

  1975              5.                   

  1976              3.                   

  1977              3.                   

  1978          Deutscher Meister              

  1979              7.                   

  1980              6.                   

  1981              6.                   

  1982              7.                   

  1983              9.                   

  1984            11.         Abstieg in die Oberliga       

  1985              2.         Oberliga        

  1986              1.         Aufstieg in die Bundesliga

  1987              7.                    

  1988              4.                   

  Saison        Vorrunde           Play-offs                   

  1989              4.                    1/4-Finale    

  1990              3.                    1/2-Finale    

  1991              5.                    1/4-Finale    

  1991/92         1.                    Deutscher Meister

  1992/93         2.                    Vizemeister  

  1993/94         1.                    Deutscher Meister  

  1994/95         6.                    1/4-Finale    

  Saison       Platzierung                                         

  1995/96       10.                 

  1996/97         7.                   

  1997/98         8.                   

  1998/99         7.                   

  Saison        Vorrunde           Play-offs                   

  1999/00         5.                    1/4-Finale    

  2000/01         5.                    1/2-Finale    

  2001/02         5.                    1/2-Finale    

  2002/03         6.                    1/4-Finale    

  2003/04         5.                    1/4-Finale    

  2004/05         5.                    1/2-Finale    

  2005/06         5.                    1/2-Finale    

  2006/07         4.                    1/2-Finale    

  2007/08         4.                    1/4-Finale    

  2008/09         5.                    1/4-Finale    

  2009/10         7.                    1/4-Finale    

  2010/11         3.                    1/4-Finale    

  2011/12         4.                    1/2-Finale    

  2012/13         5.                    1/2-Finale    

  2013/14         3.                    1/2-Finale    

  2014/15         8.                    1/4-Finale    

  2015/16         7.                    1/4-Finale


 

         

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