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U20-Euro: Azzurri ließen Jungadlern keine Chance

(tg) Auch gegen die Italiener hat die U20-Auswahl des DRIV den Kürzeren gezogen und muss sich nach einer deutlichen 2:7-Niederlage nun im Kampf um Rang 5 behaupten. Dort steht zunächst der Vergleich mit England an, dass sich gegen Frankreich tapfer schlug und beim 2:3 knapp vor einer Überraschung stand.

Viertelfinale: Deutschland – Italien 2:7 (0:4)

Das Viertelfinale vernahm aus deutscher Sicht einen ähnlichen Verlauf wie das letzte Gruppenspiel gegen Frankreich. In den ersten Minuten gelang es den Jungadlern noch, die Begegnung ausgeglichen zu gestalten. Als dann aber binnen 50 Sekunden Francesco Compagno (6.) und Davide Nadini (7.) ins Schwarze trafen, war die Zuversicht im deutschen Lager schon reichlich eingedampft.

Und die Azzurri legten nach, erhöhten schon in der elften Minute, wobei wieder Francesco Compagno erfolgreich war, und stellten durch Davide Gavioli den 4:0-Pausenstand her (16.). Und ehe das Team von Jordi Molet und Nicole Paczia sich nach Wiederbeginn mit dem Gedanken an eine Aufholjagd befassen konnten, hieß es auch schon 0:5 – Giacomo Maremmani hatte goldrichtig gestanden (23.).

Das Aus im Medaillenrennen war besiegelt, daran änderte auch der schnelle Anschluss von Thomas Köhler nichts mehr. Zu souverän agierten die Italiener in der Defensive, dazu verschleppten sie jederzeit geschickt das Tempo. Die DRIV-Auswahl war zwar bemüht konnte aber erst in der 36. Minute wieder eine hochprozentige Chance verbuchen: Nachdem Nocholas Barbieri „Blau“ gesehen hatte, schritt Daniel Strieder an den Punkt, verfehlte das zweite Tor jedoch. Sekunden vor dem Ende enteilte mit Filippo Zambon noch ein Südeuropäer zum 7:1, doch das Schlusswort war den Deutschen vorbehalten. Nach Italiens 10. Teamfoul versuchte sich Thomas Köhler erfolgreich als Strafstoßschütze zum 2:7-Endstand (40.). 

Deutschland:L. Brandt, J. Langenohl; L. Seidler, T. Köhler, J. Dutt, N. Morovic, M. Becker, A. Börkei, S. Rath, D. Strieder. – Italien: B. Sgaria, M. Verona; A. Greco, N. Barbieri, D. Nadini, F. Compagno, D. Gavioli, A. Fantozzi, F. Zambon, G. Maremmani. – Schiedsrichter: X. Bleuzen (FRA) / S. Mayor (ESP).

Torfolge: 0:1 (6.) F. Compagno, 0:2 (7.) D. Nadini, 0:3 (11.) F. Compagno, 0:4 (16.) D. Gavioli, 0:5 (23.) G. Maremmani, 1:5 (25.) T. Köhler, 1:6 (28.) A. Greco, 1:7 (40.) F. Zambon, 2:7 (40./Direkter) T. Köhler. – Zeitstrafen: GER 0 min – ITA 2 min (N. Barbieri/36.) - Teamfouls: GER 10 – ITA 10.

U20-Euro: Unverdient hohe Niederlage gegen Spanien

(tg) Zu lange Angst vor der eigenen Courage hatte die deutsche U20 bei der Rollhockey-EM in Pully beim Kräftemessen mit Spanien. Am Ende hieß es demzufolge 2:7, dabei wäre ein deutlich besseres Resultat durchaus möglich gewesen – wenn die Jungadler durchgängig so mutig agiert hätten wie nach dem Seitenwechsel.

Deutschland – Spanien 2:7 (0:3)

Hätte, Wenn und Aber – es ist auch leicht zu sagen, was alles möglich gewesen wäre, zumal die Deutschen gleich eiskalt erwischt wurden, als sich Sergi Llorca einen zu kurz geratenen Querpass angelte und mutterseelenallein auf Jonas Langenohl zusteuerte, der jedoch keine Abwehrchancen hatte (2.).

Auch in der Folge war es vornehmlich der deutsche Torwart, der seine Farben im Spiel hielt, indem er immer wieder glänzend gegen die Abschlüsse der spielfreudigen Iberer reagierte. Der frühe Gegentreffer lähmte indes die deutschen Angriffsbemühungen, erst Mitte des ersten Durchgangs kam Lucas Seidler bei einem Sololauf wieder gefährlich vor das spanische Gehäuse.

Statt des dabei durchaus möglichen Ausgleichs, der sicherlich noch einmal einiges geändert hätte in Bezug auf den weiteren Spielverlauf, musste die DRIV-Auswahl dann kurz vor dem Ablauf der ersten Halbzeit binnen 30 Sekunden zwei überaus bittere Pillen schlucken. Zunächst donnerte Pol Molas eine Direktabnahme aus wenigen Metern in die Maschen (17.), dann überwand Raul Fernandez den bis dahin so glänzenden Jonas Langenohl mit einem Bauerntrick (18.).

Die Pause nutzte das DRIV-Trainergespann Jordi/Paczia, um das Team neu einzustellen – und fand offensichtlich die richtigen Hebel, denn nach dem Wiederanpfiff war es nun ein Duell auf Augenhöhe. Wurde Deutschland während der ersten 20 Minuten noch weitgehend am eigenen Strafraum eingeschnürt, so musste nun auch Spanien deutlich mehr Defensivarbeit leisten. Das 1:3 durch einen strammen Distanzschuss von Daniel Strieder war somit hochverdient (28.). Nur 20 Sekunden später hätte es der Remscheider dann wieder richtig spannend machen können, bei seinem Direkten nach blauer Karte gegen Roger Bars ließ er auch Blai Roca auch keine Chance – die Kugel klatschte allerdings gegen den Pfosten …

Und der verhinderte Held wurde schließlich endgültig zum großen Pechvogel, als er kurz darauf seinerseits „Blau“ sah (30.). Den Strafstoß konnte Jonas Langenohl gegen Sergi Llorca noch parieren, in Unterzahl war schließlich aber Pablo Najera so frei, dass er sich die Ecke zum 4:1 aussuchen konnte. Lediglich zehn Sekunden später ließ Serge Llorca das 5:1 folgen – die Parte war entschieden.

Daran änderte auch das schön herausgespielte Tor von Thomas Köhler nichts mehr, es fehlte nun nicht nur die Kraft, sondern auch die Zeit, um den verbliebenen 3-Tore-Rückstand noch aufholen zu können. Eiskalt blieben derweil die Spanier, die mit einem weiteren Doppelpack von Nil Roca und Pablo Najera das Ergebnis in die Höhe trieben.    

Deutschland:J. Langenohl, L. Brandt; L. Seidler, T. Köhler, J. Dutt, N. Morovic, M. Becker, A. Börkei, S. Rath, D. Strieder. – Spanien: B. Roca, A. Prat; N. Roca, R. Fernandez, S. Llorca, X. Serrallonga, P. Molas, P. Najera, R. Bars, A. Xaus. – Schiedsrichter: J. Schneider (CH) / J. Steff (CH).

Torfolge: 0:1 (2.) S. Llorca, 0:2 (17.) P. Molas, 0:3 (18.) R. Fernandez, 1:3 (28.) D. Strieder, 1:4 (31./Überzahl) P. Najera, 1:5 (31.) S. Llorca, 2:5 (34.) T. Köhler, 2:6 (37.) N. Roca, 2:7 (37./Direkter) P. Najera. – Zeitstrafen: GER 4 min (D. Strieder/30. – M. Becker/40.) – ESP 2 min (R. Bars /28.) - Teamfouls: GER 11 – ESP 7.

 

U20-Euro: Happy-End nach Rollhockey-Krimi

(tg) Einen wahren Rollhockey-Krimi zeigte die deutsche U20-Auswahl zum Auftakt der 50. Europameisterschaft dieser Altersklasse im schweizerischen Pully: Gegen Gastgeber Schweiz gab es ein auf und ab der Gefühle ehe der Cronenberger Aaron Börkei für ein Happyend sorgte. Da Frankreich und Spanien 3:3-remis spielten, sind die Jungadler damit sogar Tabellenführer in der Gruppe B.

Deutschland – Schweiz 6:5 (2:1)

Die ersten zehn Minuten waren ein taktisches Belauern beider Teams, denn niemand wollte den ersten Fehler machen. Der Unterlief dann aber den Eidgenossen, sodass Daniel Strieder freie Bahn hatte und sich die Chance zum 1:0 nicht nehmen ließ (11.). Nun war naturgemäß mehr Feuer im Spiel, denn die Schweizer mussten mehr in der Offensive riskieren, was dem konterstarken DRIV-Team in die Karten spielte. Abermals war Daniel Strieder nicht zu bremsen, Deutschland lag mit einer 2:0-Führung auf der Siegerstraße.

Daran hätte sich wohl auch kaum etwas geändert, wenn sich Aaron Börkei nicht ein gute Minute vor der Pause eine blaue Karte eingehandelt hätte. Zwar war die Schweiz durchaus gefährlich, doch bis dahin hatten die deutschen Defensivspieler alle brenzligen Situationen mit Bravour gemeistert. Beim Strafstoß von Gian Rettenmund gab es nun freilich keine Abwehrmöglichkeit (19.).

Und den Gegentreffer steckten die jungen Bundesligaspieler gar nicht gut weg, auch die Pause brachte nicht die nötige Ruhe zurück. Ganz im Gegenteil, der Gang in die Kabine sorgte für einen harten Break, was die Hausherren reiflich ausnutzten: Sechs Sekunden nach Wiederbeginn schloss Sven Kunz zum 2:2 ab, zwei weitere Minuten später brachte Gian Rettenmund die Alpenländler in Vorlage. Als Yves Walther das 10. Teamfoul der Deutschen gar mit dem 4:2 bestrafte (29.), schien die Partie endgültig gekippt zu sein.  

Aber die Jungadler fanden noch einmal zurück in die Spur, die Initialzündung dazu gab der Anschlusstreffer von Joshua Dutt (34.). Zwar folgte stehenden Fußes der nächste Nackenschlag durch Sven Kunz, doch das Drehbuch des Spiels sah nun dennoch die DRIV-Auswahl im Vorteil: Binnen 150 Sekunden trafen Aaron Börkei (36./38.) und Daniel Strieder (37./Direkter nach 10. Teamfoul Schweiz) ins Schwarze und wendeten somit das Blatt zu ihren Gunsten. Es mussten freilich noch bange Schlusssekunden überstanden werden, doch den Sieg ließ sich das Team von Nicole Paczia und Jordi Molet nun nicht mehr aus der Hand nehmen.

Deutschland:J. Langenohl, L. Brandt; L. Seidler, T. Köhler, J. Dutt, N. Morovic, M. Becker, A. Börkei, S. Rath, D. Strieder. – Schweiz: M. Blochlinger, N. Tommasi; N. Wyss, M. Gianella, C. Wagner, L. Rui, S. Kunz, G. Rettenmund, Y. Walther, G. Boll. – Schiedsrichter: S. Mayor (ESP) / X. Bleuzen (FRA).

Torfolge: 1:0 (11.) D. Strieder, 2:0 (15.) D. Strieder, 2:1 (19./Direkter) G. Rettenmund, 2:2 (21.) S. Kunz, 2:3 (23.) G. Rettenmund, 2:4 (29./Direkter) Y. Walther, 3:4 (34.) J. Dutt, 3:5 (35.) S. Kunz, 4:5 (36.) A. Börkei, 5:5 (37./Direkter) D. Strieder, 6:5 (38.) A. Börkei. – Zeitstrafen: GER 2 min (A. Börkei/19.) – CH 0 min - Teamfouls: GER 14 – CH 11.
 

U20-Euro: Zum Auftakt gegen die Schweiz

Am Montag startet die U20-EM im schweizerischen Pully. Am Genfer See wird die deutsche Mannschaft um 18:00 Uhr ihr erstes Spiel gegen den Gastgeber Schweiz bestreiten. Wir drücken dem ganzen Team, insbesondere aber unseren drei Aktiven Daniel Strieder, Jonas Langenohl und Joshua Dutt die Daumen für eine erfolgreiche und verletzungfreie EM die Daumen! Infos über die EM gibt es wie immer hier auf den Seiten der IGR und bei rollhockey.de.
Übertragen werden die Spiele vom europ. Verband CERH auf der Seite www.cerh.eu

Hier der vollständige Kader für Pully:

Tor: Leon Brandt (TuS Düsseldorf-Nord), Jonas Langenohl (IGR Remscheid), Leon Geisler (RSC Cronenberg)
Feld: Daniel Strieder, Joshua Dutt (IGR Remscheid), Thomas Köhler (RSC Chemnitz), Sebastian Rath, Lucas Seidler, Aaron Borkei, Niko Morovic (RSC Cronenberg), Max Becker (RSC Darmstadt).

Und der Trailer zur EM:

 

U20-Euro: Drei Remscheider im Team für Pully/CH

In diesem Jahr wird vom 24. bis zum 29. Oktober in Pully (Schweiz) die Rollhockey-Europameisterschaft in der Altersklasse U20 ausgetragen.

Von den Bundestrainern Dr. Nicole Pacza und Jordi Molet wurde jetzt der Kader bekannt gegeben, der Deutschland in der Schweiz repräsentieren wird. Zu unserer Freude stehen drei Remscheider im Kader: Jonas Langenohl, Daniel Strieder und Joshua Dutt. Während Daniel Strieder und Jonas Langenohl bereits über internationale Erfahrung verfügen, ist es für Joshua Dutt die erste Nominierung.


Deutschland wird in Pully in der Vorrundengruppe B gegen Frankreich, Spanien und Gastgeber Schweiz auflaufen, zweifellos eine anspruchsvolle Aufgabe. Dennoch hat sich das Team zum Ziel gesetzt, zumindest das Halbfinale zu erreichen. In der anderen Vorrundengruppe trifft Welt- und Europameister Portugal auf Italien, England und Andorra.

Pully ist eine Kleinstadt im Kanton Waad, direkt am Nordufer des Genfer Sees bei Lausanne gelegen. Der lokale Rollhockey-Verein Pully RHC spielt in der schweizer Nationalliga B.


Hier der vollständige Kader für Pully:

Tor: Leon Brandt (TuS Düsseldorf-Nord), Jonas Langenohl (IGR Remscheid), Leon Geisler (RSC Cronenberg)
Feld: Daniel Strieder, Joshua Dutt (IGR Remscheid), Thomas Köhler (RSC Chemnitz), Sebastian Rath, Lucas Seidler, Aaron Borkei, Niko Morovic (RSC Cronenberg), Max Becker (RSC Darmstadt).

Und der Trailer zur EM:

 

              

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