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U20-WM: Deutschland belegt Platz 10

(tg) Mit Platz 10 verfehlte die DRIV-Auswahl bei der U20-Rollhockey-WM in Vilanova ihr Minimalziel nur hauchdünn, erneut war Andorra beim 2:4 im Finale der Platzierungsrunde einfach cleverer. Mangelnde Konzentration mussten sich die Jungadler dabei allerdings nicht vorwerfen lassen. Anders jedoch beim vorangegangenen 12:7-Krimi gegen ein überaus quirliges Indien.

Deutschland – Andorra 2:4 (0:1)

Die Jungadler hatten wirklich alles versucht im Spiel m Platz 9. Sie hatten bis zum Umfallen gekämpft und geackert, doch Andorra – insbesondere Torwart Carlos de Sousa – bleibt für die Deutschen weiterhin unbezwingbar.

Es war, nach kurzem anfänglichem Abtasten, ein kampfbetontes Duell, hüben wie drüben füllen sich schnell die Teamfoulkonten auf. Nichtsdestotrotz war es aber auch ein flottes Spiel mit guten Torraumszenen, wobei die DRIV-Auswahl von Nicole Paczia anfangs Glück hatte, nicht durch einen Penalty in Rückstand zu geraten. Andorras Arnau Sole setzte den Ball an den Pfosten (6.). Aber auch die eigenen Chancen blieben ungenutzt, sodass in der 12. Minute Marc Pallares den Pyrenäenstaat in Führung bringen konnte.

Deutschland hielt aber weiter dagegen, erkämpfte sich immer wieder den Ball, um sich dann blitzschnell vor das gegnerische Tor zu spielen. Andorra antwortet mit vielen Fouls und musste so schon in der 19. Minute das 10. Teamfoul hinnehmen. Daniel Strieder schritt an den Punkt, konnte Carlos de Sousa aber nicht zum 1:1 überwinden.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs hatten Luis Hages (21.) und wiederum Daniel Strieder (24.) zwei weitere Riesenchancen zum Gleichstand, ehe dann auch bei der DRIV-Auswahl das 10. Teamfoul zu Buche schlug. Adria Antequera ließ sich die Gelegenheit nicht nehmen – 0:2 (29.). Und keine zwei Minuten darauf zappelte die Kugel erneut im deutschen Tornetz, Marc Rodriguez hatte knallhart abgezogen.

Als dann aber Arnau Dilme nach 15. deutschen Teamfoul an Luca Brandt gescheitert war (32.) und Sekunden später Andorras Marc Rodriguez für zwei Minuten auf die Strafbank musste, eröffnete sich für die Jungadler die Chance zur Wende. Daniel Strieder war dieses Mal vom Punkt souverän und verkürzte kurz darauf auf 2:3. Nun war alles wieder offen und die Deutschen krempelten die Ärmel hoch. Doch die kompakten Andorraner ließen sich fortan zu keinem Foul mehr verleiten (Stand: 12 Teamfouls), während die DRIV-Auswahl im Eifer des Gefechts in dieser Rubrik weiter Punkte sammelte. Eine Minute vor dem Ende erfolgte schließlich der 20. Pfiff gegen das deutsche Team, erneut trat Adria Antequera zum Direkten an und machte mit dem 4:2 alles klar.

Deutschland:Lu. Brandt, Le. Brandt; L. Seidler, T. Köhler, C. Gatermann, Y. Lukassen, C. Rindfleisch, L. Hages, S. Rath, D. Strieder. – Andorra: C. de Sousa, I. Odena; G. Miquel, M. Rodriguez, L. Panades, M. Pallares, A. Sole, A. Antequera, O. Antequera, A. Dilme. – Schiedsrichter: k. A.

Torfolge: 0:1 (13.) M. Pallares, 0:2 (29./Direkter) A. Antequera, 0:3 (31.) M. Rodriguez, 1:3 (32./Direkter) D. Strieder, 2:3 (35.) D. Strieder, 2:4 (39./Direkter) A. Antequera. - Zeitstrafen: GER 0 min – AND 2 min (M. Rodriguez/32.) - Teamfouls: GER 22 – AND 12.

Deutschland – Indien 12:7 (3:3)

Diese Partie hatten die Jungadler offensichtlich schon abgehakt, bevor sie überhaupt begonnen hatte. Doch der Schuss ging nach hinten los, in einem Nervenkrimi brauchte die DRIV-Auswahl über eine halbe Stunde Spielzeit, um gegen den vermeintlichen Underdog den Durchbruch zu erzielen. Deren Widerstand hatte zwei Namen: Ghandan Chopra und Singh Samibdeep, die für alle sieben indischen Treffer verantwortlich waren.

Begonnen hatte zunächst alles gemäß den Erwartungen. Lucas Seidler hatte die DRIV-Auswahl schon in der dritten Minute in Führung gebracht. Doch danach geriet das deutsche Angriffsspiel bereits ins Stocken, zu oft wurde der Ball durch unkonzentrierte Pässe vertändelt. Indien kam so zu guten Chancen, die Luca Brandt allerdings allesamt entschärfte. Indes merkten die Inder, dass Deutschland an diesem Tag gut zu ärgern war.

Daran änderte auch das 2:0 durch Yannik Lukassen nichts (12.), zumal wenige Sekunden darauf Daniel Strieder per Penalty verpasste, den Vorsprung deutlicher zumachen. Und so hatte Ghandan Chopra in der 15. Minute die Gelegenheit, auf 1:2 zu verkürzen und damit den Mut der Inder noch zu steigern. Yannik Lukassen stellte zwar unmittelbar danach den alten Abstand wieder her, doch die quirligen Asiaten hatten nun Blut gelegt und erkämpften sich durch Singh Samibdeep (18.) und Ghandan Chopra (20.) bis zur Pause den nicht unverdienten Gleichstand.

Damit aber noch nicht genug, unmittelbar nach Wiederanpfiff war Singh Samibdeep erneut nicht zu bremsen und die DRIV-Auswahl lag plötzlich in Rückstand (22.). Es dauerte eine ganze Weile, ehe die Schützlinge von Nicole Paczia und Jordi Molet mit dieser völlig unerwarteten Situation verdaut hatten. Dann aber rückten Lucas Seidler und Luis Hages (2) die Verhältnisse binnen 56 Sekunden wieder zurecht – 6:4 (28.).

Noch gab sich der Kontrahent vom Subkontinent aber nicht geschlagen, wie Ghandan Chopra (29.) und Singh Samibdeep (30.) mit ihren jeweils dritten Treffern verdeutlichten. Den beiden Stand in puncto Treffsicherheit jedoch Yannik Lukassen in nichts nach, er hatte zwischenzeitlich zum 7:5 eingeschoben (29.). Dass eine 7:6-Führung gegen Indien allerdings keineswegs komfortabel war, war allen Beteiligten natürlich klar.

Zehn Minuten vor dem Ende ging dem Gegner aber langsam die Kraft aus, die indischen Fouls häufen sich und schließlich war das 10. Teamfoul erreicht. Daniel Strieder brauchte zwar den Nachschuss, um zum 8:6 zu treffen (30.),  doch dies sollte letztlich der Durchbruch sein. Zumal wenig später Singh Samibdeep die blaue Karte sah und Daniel Strieder seinen zweiten Strafstoß souverän verwandelte (33.). Thomas Köhler vertrieb mit dem 10:6 die letzten Zweifel, auch wenn Ghandan Chopra direkt vom Wiederanpfiff abermals ins Schwarze traf. Sebastian Rath (37.) und Christoph Rindfleisch in Überzahl (nun saß Ghandan Chopra auf der Strafbank/40.) machten dem Spuk dann ein Ende.

Deutschland:Lu. Brandt ( ab 20. L. Geisler); L. Seidler, T. Köhler, C. Gatermann, Y. Lukassen, C. Rindfleisch, L. Hages, S. Rath, D. Strieder. – Indien: J. Buddarajo, S. Yikrant; G. Chopra, J. Hains, S. Mandeep, P. Valecma, S. Carg, A. Ahmad, S. Samibdeep, G. Cmgmboli. – Schiedsrichter: k. A.

Torfolge: 1:0 (3.) L. Seidler, 2:0 (12.) Y. Lukassen, 2:1 (15.) G. Chopra, 3:1 (17.) Y. Lukassen, 3:2 (18.) S. Samibdeep, 3:3 (20.) G. Chopra, 3:4 (22.) S. Samibdeep, 4:4 (27.) L. Seidler, 5:4 (28.) L. Hages, 6:4 (28.) L. Hages, 6:5 (29.) G. Chopra, 7:5 (29.) Y. Lukassen, 7:6 (30.) S. Samibdeep, 8:6 (30.) D. Strieder, 9:6 (33./Direkter) D. Strieder, 10:6 (35.) T. Köhler, 10:7 (35.) G. Chopra, 11:7 (37.) S. Rath, 12:7 (40./Überzahl) C. Rindfleisch. - Zeitstrafen: GER 0 min – IND 4 min (S. Samibdeep/33. – G. Chopra/40.) - Teamfouls: GER 5 – IND 11.
 

Der Spielplan der DRIV-Auswahl in Vilanova:

So., 20.9.          16.30 Uhr          Deutschland      - Kolumbien     2:3 (1:2)                                  

Mo., 21,9.         21.00 Uhr          Deutschland      - Spanien          1:6 (:)

Di., 22.9.          14.30 Uhr          Deutschland      - England          3:2 (1:1)

Platzierungsrunde 9-16

Do., 24.9.         14.30 Uhr          Deutschland      - USA               16:0 (6:0)

Fr., 25.9.          13.00 Uhr          Deutschland      - Indien             12:7 (3:3)

Sa., 26.9.          14.30 Uhr          Deutschland      - Andorra          2:4 (0:1)

                                  

Das Abschluss-Klassement der WM in Vilanova:

1.         Portugal

2.         Spanien
3.         Frankreich
4.         Italien
5.         Argentinien
6.         Chile
7.         Kolumbien
8.         Schweiz
9.         Andorra
10.       Deutschland
11.       England
12.       Indien
13.       Angola
14.       Indien
15.       USA
16.       Südafrika

Die IGR Remscheid ist stolz darauf, dass mit Daniel Strieder und Yannik Lukassen zwei Aktive bei der WM dabei waren. Sie kamen in allen Spielen zum Einsatz und erzielten 11 der 36 Tore des deutschen Teams!
 

U20-WM: Siege gg. USA und Indien


16:0 – Gegen US-Boys den Frust von der Seele geschossen

(tg) Bei der U20-WM im spanischen Vilanova nutzten die Jungadler des DRIV die Gelegenheit, sich gegen Underdog USA den Frust aus den Gruppenspielen von der Seele zu schießen. Der Sieg war von Bundestrainerin Nicole Paczia nie zur Debatte gestellt worden und fiel mit 16:0 dann auch standesgemäß aus. Nun geht es in der nächsten Runde – anders als erwartet – gegen Indien, das sich überraschend klar mit 8:1 gegen Ägypten durchsetzen konnte (Freitag, 13 Uhr).

24.09.2015

Deutschland – USA 16:0 (6:0)

Die Deutschen ließen sich anfangs Zeit, um ins Spiel zu finden, mussten sich gegen robuste US-Amerikaner allerdings auch mit physischem Einsatz erst einmal den nötigen Respekt verschaffen. So schlugen am Ende der ersten Halbzeit schon acht Teamfouls zu Buche, allerdings auch sechs Treffer.

Das 1:0 übernahm Kapitän Luis Hages höchstpersönlich (5.) und löste damit den Knoten spürbar. In der Folge ging es dann munter durch die Reihen, nach und nach trugen sich Sebastian Rath (7.), Daniel Strieder (7./Penalty), Thomas Köhler (13.), Yannik Lukassen (15.) und Charlie Gatermann (17.) in die Torschützenliste ein und machten mit dem 6:0 zur Pause im Grunde schon alles klar. Dass hinten die Null stand, war dabei Luca Brandt zu verdanken, der zwar nicht viel zu tun bekam, aber wenn es brenzlig wurde, stets hellwach war – etwa beim Strafstoß von Steven Holmes (13.).

Nach Wiederbeginn rückte dann Leon Brandt zwischen die Pfosten des DRIV-Gehäuses, war anfangs aber nahezu beschäftigungslos. Die Partie fand nun fast ausschließlich in der Spielhälfte der USA statt, wobei Christoph Rindfleisch (24./25.29.), Yannik Lukassen (24.) und Sebastian Rath (26./Direkter) das muntere Scheibenschießen fortsetzten. In der 36. Minute bejubelte mit Lukas Seidler dann auch der letzte deutsche Feldspieler einen Treffer, womit das Dutzend voll war. Der Cronenberger legte in der Schlussphase noch zweimal nach, ebenso wie Luis Hages. Hinter zeigte derweil auch Leon Brandt, dass er den Bundesadler zurecht auf der Brust trägt, und entschärfte je einen Direkten von Steven Holmes (31./Blaue Karte Luis Hages) und Andrew Woolfork (37./10. Teamfoul).

Deutschland:Lu. Brandt (ab 22. Le. Brandt); L. Seidler, T. Köhler, C. Gatermann, Y. Lukassen, C. Rindfleisch, L. Hages, S. Rath, D. Strieder. – USA: N. Stauffer (ab. 21. B. Johnson); C. Moyer, A. Moyer, A. Woolfork, J. Bradford, M. Sacks, C. Tillery, J. Glatt, S. Holmes. – Schiedsrichter: k. A.

Torfolge: 1:0 (7.) A. Börkei, 2:0 (11.) N. Koch, 3:0 (11.) N. Koch, 4:0 (12.) N. Koch, 5:0 (20.) M. Thiel, 6:0 (22.) M. Thiel, 6:1 (24.) Lluc Panades. - Zeitstrafen: GER 2 min (L. Hages/31.) – USA 4 min (S. Holmes/15. – J. Glatt/26.) - Teamfouls: GER 10 – USA 5.


25.09.2015:
Deutschland – Indien 12:7 (3:3)
 

Der Spielplan der DRIV-Auswahl in Vilanova:

So., 20.9.          16.30 Uhr          Deutschland      - Kolumbien     2:3 (1:2)                                  

Mo., 21,9.         21.00 Uhr          Deutschland      - Spanien          1:6 (:)

Di., 22.9.          14.30 Uhr          Deutschland      - England          3:2 (1:1)

Platzierungsrunde 9-16

Do., 24.9.         14.30 Uhr          Deutschland      - USA                16:0 (6:0)

Fr., 25.9.          13.00 Uhr          Deutschland      - Indien              12:7 (3:3)
 

U20-WM: Unkonzentriertheit kostete die Viertelfinal-Teilnahme

(tg) Bei der U20-Weltmeisterschaft im spanischen Vilanova geht es für die DRIV-Auswahl nach Beendigung der Gruppenphase nun darum, mit dem 9. Platz einen einstelligen Abschluss zu erreichen. „Das ist jetzt unser klares Ziel“, stellt Bundestrainer Nicole Paczia unmissverständlich klar. Zumal die Jungadler im Vorfeld eigentlich mehr als nur damit geliebäugelt hatten, unter die besten Acht des Turniers zu kommen.


Anlass dazu gab eine überzeugende Vorbereitung, in der unter anderem ein Testspielerfolg gegen Vizemeister SK Germania Herringen zu Buche schlug. Und auch am Austragungsort – das Team war eigens drei Tage früher angereist - ließen die Tests gegen CP Monjos (4:1) sowie den spanischen Erstligisten aus Calafell das Turnier guten Mutes ins Auge fassen. Die iberischen Profis nahmen das DRIV-Team zwar erwartungsgemäß mit 13:1 auseinander, die Einstellung der U20-Akteure stimmte die Bundestrainerin zu diesem Zeitpunkt aber noch zuversichtlich.

Nach Ende der Gruppenphase sah dies jedoch schon ganz anders aus. „Wir hätten uns einfach mehr konzentrieren müssen“, übte die Trainerin bei der Nachbetrachtung der drei Spiele deutliche Kritik an ihren Spielern. Die hatten sich zwar gegen Titelanwärter Spanien kräftig ins Zeug gelegt und sich damit ein dickes Lob verdient, doch dies alleine reichte nicht. „Da wurden letztlich auch Kräfte in einem im Grunde aussichtslosen Kampf vergeudet, die wir woanders besser gebraucht hätten. Eine 1:6-Niederlage – den Ehrentreffer erzielte Thomas Köhler kurz vor Ende - ließ sich letztlich nicht verhindern, wobei dieses Spiel auch nie als Punktebringer eingeplant war.

Wohl aber das Eröffnungsspiel der DRIV-Auswahl gegen Kolumbien. „Da fehlte es in letzter Konsequenz am Selbstvertrauen, aber auch der Präzision im Abschluss“, so Nicole Paczia in der Rückschau. Das Spiel hatten die Deutschen im Grunde gut im Griff, verstanden es aber nicht, den Ball zum entscheidenden Schlag ins Tor zu bringen. Dabei hatte Lucas Seidler mit seinem 1:0 (4.) für einen Start nach Maß gesorgt, im weiteren Verlauf blieb das kolumbianische Gehäuse aber geschlossen. Effektiver die Gastgeber, die durch Daniel Duque (7.) und schließlich David Zapata (12.) den Spieß umdrehten.

Christoph Rindfleisch machte den Jungadlern im zweiten Durchgang mit seinem 2:2 nach einstudierte Freistoßvariante wieder Hoffnungen, mit einem Sieg ins WM-Turnier zu starten und damit einen großen Schritt Richtung Viertelfinale zu machen. Doch alleine in den letzten drei Minuten vergab der deutsche Rollhockey-Nachwuchs vier 100-Prozenter. Auch ein Strafstoß nach 10. Teamfoul Kolumbiens blieb ungenutzt. Dann das Unfassbare: Zwei (!) Sekunden vor dem Ende pfiff der us-amerikanische Unparteiische McKinn das 10. Teamfoul gegen Deutschland, was sogar seinen spanischen Kollegen Sandoval (der stand besser und ließ die Partie laufen) zu ebenso vehementem wie erfolglosem Einspruch veranlasste. David Zapata ließ sich das Geschenk jedenfalls nicht mehr nehmen.

„Diese Niederlage war im Grunde schon das Ende vom Viertelfinale“, sagt Nicola Paczia bei der rückblickenden Analyse. Gegen Spanien war, wie bereits erwähnt kein Kraut gewachsen. Dass es gegen England dann aber fast noch eine weitere Pleite gegeben hätte, war schließlich der Grund für das Trainergespann Nicole Paczia und Jordi Molet, sich die Mannschaft verbal vor die Brust zu nehmen. Nur mit Mühe und dank eines Tores von Daniel Strieder hatten sich die Jungadler mit einem schmeichelhaften 1:1 in die Pause gerettet. Die klare Ansprache in der Kabine kam an, im zweiten Durchgang spielte das DRIV-Team endlich so, wie es gewünscht war, und schaffte nach Treffern von Luis Hages mit einem knappen 3:2-Erfolg über die Briten zumindest noch Rang 3 in der Gruppe.

„Das war überaus wichtig, denn es eröffnet uns den einfacheren Weg ins Spiel um Platz 9“, weiß die Düsseldorferin, die am freien Tag die Chance nutzte, um in vielen Gesprächen die Fehler der Gruppenspiele aufzuarbeiten. In der Platzierungsrunde haben die Deutschen nun gegen die USA (bislang Prügelknabe der WM mit schon 70 Gegentoren) und wohl Ägypten (Paczia: „Die sollten ihr Spiel gegen Indien eigentlich gewinnen“) die Chance, sich sportlich auf ihr WM-Finale einzustimmen.

Dieses wird wohl gegen Andorra gehen. Und gegen die gab es bei der EM 2014 zwei Niederlagen. Es wäre die große Chance zur Revanche – und zur Rehabilitation für eine bisher eher durchwachsene WM im spanischen Vilanova.

 

Der Spielplan der DRIV-Auswahl in Vilanova:

So., 20.9.          16.30 Uhr          Deutschland      - Kolumbien     2:3                                  

Mo., 21,9.         21.00 Uhr          Deutschland      - Spanien          1:6 

Di., 22.9.          14.30 Uhr          Deutschland      - England          3:2 

Platzierungsrunde 9-16

Do., 24.9.         14.30 Uhr          Deutschland      - USA              16:0
 

U20-WM: Daniel Strieder und Yannik Lukassen in Vilanova/E

Vom 19.-26.09.2015 steigt die Weltmeisterschaft in der Altersklasse U20 im spanischen Villanova. Die Bundestrainer Jodie Molle und Dr. Nicole Paczia haben für die WM Daniel Strieder und Yannik Lukassen von der IGR Remscheid Remscheid nominiert. Beide stehen im Bundesligakader der IGR Remscheid und haben bereits an Europameisterschaften in der U17/U20 teilgenommen. Die WM ist für beide eine Premiere. Insgesamt 16 Nationen aus 5 Kontinenten nehmen in Villanova teil. In der Vorrundengruppe B wird das deutsche Team zunächst am Sonntag auf Kolumbien und danach auf Spanien und England treffen. Um im Medaillenrennen zu bleiben, muss das Team den 2. Platz in der Vorrundengruppe belegen. Daher gilt es, bereits in Auftaktspiel gegen Kolumbien zu punkten. Die IGR Remscheid ist stolz darauf, dass sie mit 2 Aktiven bei der WM vertreten ist und drücken dem deutschen Team die Daumen!

Der Kader für die WM in Vilanova besteht aus folgenden Spielern:
Tor:
Leon Geisler (RSC Cronenberg) 
Luca Brandt (Tus Düsseldorf Nord) 
Leon Brandt (Tus Düsseldorf Nord)
Feld:

Charlie Gatermann (Tus Düsseldorf Nord) 
Yannik Lukassen (IGR Remscheid) 
Daniel Strieder (IGR Remscheid) 
Christoph Rindfleisch (RHC Recklinghausen) 
Thomas Köhler (RSC Chemnitz) 
Luis Hages (SKG Herringen) 
Sebastian Rath (RSC Cronenberg) 
Lukas Seidler (RSC Cronenberg)

Der Vorrundenspielplan:
20.09.2015 Deutschland - Kolumbien
21.09.2015 Spanien - Deutschland
22.09.2015 Deutschland - England

 

Deutsche Meisterschaft U20:IGR Remscheid holt Bronzemedaille


In der Landeshauptstadt Düsseldorf trat am vergangenen Wochenende die U20 der IGR Remscheid zu der diesjährigen Deutschen Meisterschaft ihrer Altersklasse an. In der Vorrunde am Samstag belegte das Team der Trainer Marc Schinkowski und Yannick Peinke - letzterer konnte aufgrund der parallel stattfindenden Vorbereitung auf die Rollhockey-WM nur über die Medien Kontakt zum Geschehen halten und wurde durch Bundesligatorwart Moritz Kreidewolf vertreten - nach Siegen gegen den RSC Cronenberg (4:3) und den SC Bison Calenberg (12:1) sowie einem Unentschieden gegen den Gastgeber TuS Düsseldorf-Nord (4:4) den ersten Tabellenplatz.

                               

Der Plan einer Finalteilnahme wie in den vergangenen 3 Jahren, in denen das Team einen Meistertitel und zwei 2. Plätze nach Hause brachte, erhielt dann am Sonntagmorgen einen herben Dämpfer, als das Halbfinalspiel gegen den SC Bison Calenberg, der am Vortag nach mit 12:1 besiegt werden konnte, mit 5:7 verloren ging. So ging es zum Abschluss im Spiel um Platz 3 gegen den RSC Cronenberg und den Spielern war die Enttäuschung über das verpasste Finale deutlich anzumerken. Die Remscheider dominierten das Geschehen zwar und lagen im Spielverlauf mit 5:1 und 7:3 in Führung, Am Ende kam Cronenberg doch wieder auf 7:7 heran und das Spiel ging in die Verlängerung. Daniel Strieder erlöste sein Team dann schon nach 7 gespielten Sekunden in der Verlängerung mit einem strammen Schuss in den Winkel des Cronenberger Gehäuses und der anschließende Jubel war natürlich riesig, die IGR-U20 gewinnt die Bonze-Medaille. Meister wurde wie im Vorjahr der TuS Düsseldorf-Nord.
Bester Torschütze der IGR war Yannick Lukassen mit 16 Treffern. Luis Hages spielte seine letzten Spiele für die IGR Remscheid und kehrt zu seinem Heimatverein SKG Herringen zurück.
Die IGR freut sich über die Medaille, die erneut zeigt, dass mit dem Remscheider Rollhockey-Nachwuchs zu rechnen ist, und gratuliert dem Team herzlich!

Das Team:

Marcel Pieper, Nils Riedel, Daniel Strieder, Joshua Wilke, Lars Wolrath, Ben Henrichs, Joshua Dutt, Benedikt Bachmann, André Weber, Jonas Langenohl, Alexander Ober, Lukas Lütgenau, Yannik Lukassen, Luis Hages, Trainer Marc Schinkowski und Yannick Peinke

 

         

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