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U20-Euro: Happy-End nach Rollhockey-Krimi

(tg) Einen wahren Rollhockey-Krimi zeigte die deutsche U20-Auswahl zum Auftakt der 50. Europameisterschaft dieser Altersklasse im schweizerischen Pully: Gegen Gastgeber Schweiz gab es ein auf und ab der Gefühle ehe der Cronenberger Aaron Börkei für ein Happyend sorgte. Da Frankreich und Spanien 3:3-remis spielten, sind die Jungadler damit sogar Tabellenführer in der Gruppe B.

Deutschland – Schweiz 6:5 (2:1)

Die ersten zehn Minuten waren ein taktisches Belauern beider Teams, denn niemand wollte den ersten Fehler machen. Der Unterlief dann aber den Eidgenossen, sodass Daniel Strieder freie Bahn hatte und sich die Chance zum 1:0 nicht nehmen ließ (11.). Nun war naturgemäß mehr Feuer im Spiel, denn die Schweizer mussten mehr in der Offensive riskieren, was dem konterstarken DRIV-Team in die Karten spielte. Abermals war Daniel Strieder nicht zu bremsen, Deutschland lag mit einer 2:0-Führung auf der Siegerstraße.

Daran hätte sich wohl auch kaum etwas geändert, wenn sich Aaron Börkei nicht ein gute Minute vor der Pause eine blaue Karte eingehandelt hätte. Zwar war die Schweiz durchaus gefährlich, doch bis dahin hatten die deutschen Defensivspieler alle brenzligen Situationen mit Bravour gemeistert. Beim Strafstoß von Gian Rettenmund gab es nun freilich keine Abwehrmöglichkeit (19.).

Und den Gegentreffer steckten die jungen Bundesligaspieler gar nicht gut weg, auch die Pause brachte nicht die nötige Ruhe zurück. Ganz im Gegenteil, der Gang in die Kabine sorgte für einen harten Break, was die Hausherren reiflich ausnutzten: Sechs Sekunden nach Wiederbeginn schloss Sven Kunz zum 2:2 ab, zwei weitere Minuten später brachte Gian Rettenmund die Alpenländler in Vorlage. Als Yves Walther das 10. Teamfoul der Deutschen gar mit dem 4:2 bestrafte (29.), schien die Partie endgültig gekippt zu sein.  

Aber die Jungadler fanden noch einmal zurück in die Spur, die Initialzündung dazu gab der Anschlusstreffer von Joshua Dutt (34.). Zwar folgte stehenden Fußes der nächste Nackenschlag durch Sven Kunz, doch das Drehbuch des Spiels sah nun dennoch die DRIV-Auswahl im Vorteil: Binnen 150 Sekunden trafen Aaron Börkei (36./38.) und Daniel Strieder (37./Direkter nach 10. Teamfoul Schweiz) ins Schwarze und wendeten somit das Blatt zu ihren Gunsten. Es mussten freilich noch bange Schlusssekunden überstanden werden, doch den Sieg ließ sich das Team von Nicole Paczia und Jordi Molet nun nicht mehr aus der Hand nehmen.

Deutschland:J. Langenohl, L. Brandt; L. Seidler, T. Köhler, J. Dutt, N. Morovic, M. Becker, A. Börkei, S. Rath, D. Strieder. – Schweiz: M. Blochlinger, N. Tommasi; N. Wyss, M. Gianella, C. Wagner, L. Rui, S. Kunz, G. Rettenmund, Y. Walther, G. Boll. – Schiedsrichter: S. Mayor (ESP) / X. Bleuzen (FRA).

Torfolge: 1:0 (11.) D. Strieder, 2:0 (15.) D. Strieder, 2:1 (19./Direkter) G. Rettenmund, 2:2 (21.) S. Kunz, 2:3 (23.) G. Rettenmund, 2:4 (29./Direkter) Y. Walther, 3:4 (34.) J. Dutt, 3:5 (35.) S. Kunz, 4:5 (36.) A. Börkei, 5:5 (37./Direkter) D. Strieder, 6:5 (38.) A. Börkei. – Zeitstrafen: GER 2 min (A. Börkei/19.) – CH 0 min - Teamfouls: GER 14 – CH 11.
 

              

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