Get Adobe Flash player

U17-National-Mannschaft: Deutschland belegt Platz 5

(tg) Bei der U17-Europameisterschaft ist der deutsche Rollhockey-Nachwuchs noch im Bereich seiner angepeilten Ziele und liegt zur Halbzeit mit zwei Siegen und zwei Niederlagen auf dem fünften Platz. Ob das Team von Bundestrainer Andreas Reinert noch in die Medaillenvergaben eingreifen kann, wird sich am morgigen Nachmittag zeigen, wenn es gegen Portugal geht.


Deutschland – Frankreich 1:4 (1:2)

In einer überaus spannenden Partie musste sich die Deutsche U17 letztlich geschlagen geben, weil ihnen das Glück im Abschluss nicht hold war. Dies zeigte sich schon in der Anfangsphase, in der es einige gute Chancen zur Führung gab. Dann aber ging der Schuss nach hinten los, Givency Tshilombo schloss einen Penalty eiskalt für die Gallier ab (5.).

Zwei Minuten darauf durfte auch Nils Koch an den Punkt treten, nachdem Romeo Zanato „Blau“ gesehen hatte. Doch der Darmstädter konnte den Direkten nicht zum Ausgleich nutzen. Dies war letztlich umso ärgerlicher, da somit eine eigene Führung verpasst wurde, denn Nils Koch traf schließlich doch noch ins Schwarze (12.).

Beim 1:1 blieb es allerdings nur für wenige Augenblicke. Dann sah auch Alexander Ober den blauen Karton, diesmal war es Tom Mfuekani, der DRIV-Schlussmann Marvin Mensah per Strafstoß überwand. Und das Pech klebte den Deutschen auch im zweiten Durchgang weiterhin am Schläger. Kaum rollte die Kugel wieder, durfte Tom Mfuekani sich für seinen zweiten Treffer feiern lassen. In der Folgezeit ging das Team von Andreas Reinert volles Risiko, doch ohne den Anschluss markiere zu können. Als sechs Minuten vor dem Ende Givency Tshilombo auf 4:1 erhöhte, war das Match entschieden.

Deutschland:M. Mensah, J. Langenohl; C. Jachtmann, P. Cuntz, J. Dobbratz, N. Morovic, A. Ober, N. Koch, A. Börkei, M. Thiel. – Frankreich: M. Martinato, J. Abdou-Alfa; T. Duault, L. Savreux, R. Zanato, L. Demey, M. Avondo, T. Mfuekani, G. Tshilombo, L. Rousseau. – Schiedsrichter: Tavera (E) / Gonzalez (E).

Torfolge: 0:1 (5./Penalty) G. Tshilombo, 1:1 (12.) N. Koch, 1:2 (13./Direkter) T. Mfuekani, 1:3 (17.) T. Mfuekani, 1:4 (24.) G. Tshilombo. - Zeitstrafen: GER 2 min (A. Ober/13.) – FRA 2 min (R. Zanato/7.) - Teamfouls: GER 8 – FRA 4.


Deutschland – Spanien 1:3 (0:1)

Dass die Deutschen gegen den Silbermedaillengewinner des Vorjahres lange Zeit auf Augenhöhe waren, war am Ende nur ein schwacher Trost. Denn die Iberer hatten zwei schwache Momente der Jungadler abgebrüht genutzt, um die entscheidenden Treffer zu setzen.

Der erste fiel schon in der 3. Minute, als Pol Molas sträflich frei zum Schuss kam und Jonas Langenohl im DRIV-Tor keine Abwehrchance ließ. Danach aber ging es munter hin und her, die Reinert-Schützlinge waren immer wieder dicht vor dem Ausgleich. Zwar musste auch Jonas Langenohl einige brenzlige Situationen ausbügeln, doch der knappe Rückstand machte Mut, gegen den Favoriten vielleicht punkten zu können.

Der Traum platzte schließlich binnen dreißig Sekunden: Erst entwischte Raul Fernandez zum 0:2, kurz darauf verwandelte Luis Ricart souverän einen Penalty (beides 24.). Immerhin gelang es Aaron Börkei eine Minute vor dem Abpfiff mit dem 1:3 noch ein Zeichen zu setzen.

Deutschland:M. Mensah, J. Langenohl; C. Jachtmann, P. Cuntz, J. Dobbratz, N. Morovic, A. Ober, N. Koch, A. Börkei, M. Thiel. – Spanien: L. Hernandez, P. Ferrer; G. Pujadas, A. Joseph, N. Tarres, P. Molas, M. Montilla, P. Manrubia, L. Ricart, R. Fernandez. – Schiedsrichter: Fronte (I) / Molli (I).

Torfolge: 0:1 (3.) P. Molas, 0:2 (24.) R. Fernandez, 0:3 (24./Penalty) L. Ricart, 1:3 (29.) A. Börkei. - Zeitstrafen: GER 0 min – ESP 0 min - Teamfouls: GER 5 – ESP 8.


Deutschland – England 4:2 (0:1)

Über Kampf zu Erfolg lautete die die Devise für die Reinert-Schützlinge gegen körperlich sehr starke Engländer. Die kauften mit ihrem robusten Einsteigen den Deutschen anfangs allerdings den Schneid ab, do dass es zur Pause – trotz optischer Überlegenheit der Jungadler – 0:1 stand, nachdem Matthew Baker 50 Sekunden vor der Pause plötzlich frei zum Abschluss gekommen war.

Dabei hätte die DRIV-Auswahl einen Traumstart hinlegen können, denn schon nach acht (!) Sekunden bekam sie einen Penalty zugesprochen, den Nils Koch allerdings nicht nutzen konnte. Fortan hieß es somit, sich gegen die Engländer mit allen Mitteln erwehren und nach der Pause einen Rückstand wett zu machen.

Dies gelang schließlich in der 21. Minute, wobei sich Max Thiel als besserer Penalty-Schütze zeigte und den Ball zum 1:1 in den gegnerischen Maschen unterbrachte. Gut dreißig Sekunden später trat der Cronenberger dann erneut an den Punkt und sorgte für die endgültige Wende. Zu der trug indes auch Jonas Langenohl maßgeblich bei, als er nach dem 10. Deutschen Teamfoul den Strafstoß von Matthew Baker abwehrte (23.).

Als wenig später eben dieser die blaue Karte sah, hätte Max Thiel mit seinem dritten Strafstoßtreffer für mehr Ruhe sorgen können, fand nun aber seinen Meister im englischen Keeper Reiff Hayward – der im Nachschuss gegen Aaron Börkei dann aber doch das Nachsehen hatte (24.). Das 3:1 gab nun die nötige Sicherheit, um die restliche Spielzeit souveräner zu gestalten. Zumal Nils Koch nur zwei Minuten darauf schon das vierte deutsche Tor nachlegte. Das 2:4 von Marco Giancola in der letzten Spielminute hatte somit nur noch statistischen Wert.

Deutschland:M. Mensah, J. Langenohl; C. Jachtmann, P. Cuntz, J. Dobbratz, N. Morovic, A. Ober, N. Koch, A. Börkei, M. Thiel. – England: R. Hayward, R. Young; D. Sekyi, C. Hall, M. Baker, J. McVey, A. Shaw, M. Giancola, R. Norton. – Schiedsrichter: Thibaud (F) / Jordi (CH).

Torfolge: 0:1 (15.) M. Baker, 1:1 (21./Penalty) M. Thiel, 2:1 (22./Penalty) M. Thiel, 3:1 (24.) A. Börkei, 4:1 (26.) N. Koch, 4:2 (30.) M. Giancola. - Zeitstrafen: GER 0 min – ENG 2 min (M. Baker/24.) - Teamfouls: GER 12 – ENG 16.


Deutschland – Österreich 10:2 (5:0)

Gegen die Alpenländer war ein Sieg Pflicht und entsprechend offensiv gingen die Jungadler zu Werke. Es dauerte jedoch eine Weile, bis der Hebel passgenau an der kompakten österreichischen Abwehr angesetzt war, dann aber ging s Schlag auf Schlag: Niko Morovic eröffnete das Schützenfest (4.), zu dem Max Thiel im Zwei-Minuten-Takt gleich einen Hattrick beisteuerte (6/8/10.). Jan Dobbratz sorgte schließlich für den 5:0-Pausenstand.

Auch im zweiten Abschnitt benötigten die Deutschen etwas Anlaufzeit, ehe Max Thiel das halbe Dutzend voll machte (20.). Danach waren dann aber auch die Österreicher einmal an der Reihe, Sebastian Mostogl bestrafte eine kleine Unachtsamkeit prompt mit dem 1:6. Max Thiel (27./29.), Niko Morovic (28.) und Alexander Ober (29.) legten dann allerdings noch einmal ein furioses Finish hin und machten den zweistelligen Erfolg perfekt. Dass zwischenzeitlich Sebastian Mostogl einen Penalty verwandelt hatte, fiel dabei gar nicht weiter auf.

Deutschland:M. Mensah, J. Langenohl; C. Jachtmann, P. Cuntz, J. Dobbratz, N. Morovic, A. Ober, N. Koch, A. Börkei, M. Thiel. – Österreich: A. Sohm, T. Lechleitner; F. Lechleitner, S. Lampert, J. Faßler, K. Hagspiel, D. Karu, S. Mostogl, M. Ouschan, F. Lassnig. – Schiedsrichter: Thibaud (F) / Jordi (CH).

Torfolge: 1:0 (4.) N. Morovic, 2:0 (6.) M. Thiel, 3:0 (8.) M. Thiel, 4:0 (10.) M. Thiel, 5:0 (11.) J. Dobbratz, 6:0 (20.) M. Thiel, 6:1 (25.) S. Mostogl, 7:1 (27.) M. Thiel, 8:1 (28.) N. Morovic, 9:1 (29.) M. Thiel, 9:2 (29./Penalty) S. Mostogl, 10:1 (29.) A. Ober. - Zeitstrafen: GER 0 min – AUS 0 min  - Teamfouls: GER 10 – AUS 4.

Das Glück steht bei der U17-Europameisterschaft im portugiesischen Luso partout nicht auf deutscher Seite. Trotz eines aufopferungsvollen Fights und tollen Chancen musste sich das Team von Bundestrainer Andreas Reinert in einer ebenso packenden wie fairen Begegnung mit Gastgeber Portugal knapp mit 2:3 geschlagen geben. Damit sind auch die letzten Hoffnungen auf eine Medaille geplatzt.


Deutschland – Portugal 2:3 (0:2)

Der Start war für die Jungadler alles andere als optimal: Die Portugiesen – unterstützt von ihren Anhängern – legten los wie die Feuerwehr und bejubelten schon nach vier Minuten das 1:0 durch Hugo Santos. Dann aber fingen sich die Reinert-Schützlinge, besannen sich ihrer Stärken und nahmen den Zweikampf auf Augenhöhe an.

Und die Deutschen erspielten sich tolle Chancen, konnten sich hinter stets auf Schlussmann Marvin Mensah verlassen – hatten am Ende aber nicht das nötige Glück auf ihrer Seite. So hätten Max Thiel (9.) und Nils Koch (10.) mit zwei Strafstößen binnen weniger Augenblicke eigentlich die Wende herbeiführen können, scheiterten jedoch beide Portugals Torwart Alejandro Edo. Umso bitterer war es da natürlich, dass die Hausherren kurz vor der Pause durch Antonio Trabulo zum 2:0 kamen.

„Jetzt bloß nicht die Köpfe in den Sand stecken, es ist noch alles möglich“, forderte Andreas Reinert zur Pause seine Spieler auf, noch einmal kräftig in die Hände zu spucken. Und die Jungadler fuhren die Krallen aus, hielten mit guten technischen Mitteln dagegen – und wurden für ihre Anstrengungen belohnt. Nils Koch gelang der hoch verdiente Anschluss (31.), keine Minute später versenkte Alexander Ober einen weiteren Penalty knallhart zum Ausgleich.

Nun war alles wieder offen und das Spiel wurde mit offenem Visier geführt. Marvin Mensah hielt mit seinen Paraden – u.a. einen Penalty von Tomas Pereira (34.) – die Partie offen, doch vorne wollte die Kugel einfach nicht über die Linie. Und so war es Hugo Santos, der mit seinem zweiten Tor (36.) für die Entscheidung sorgte und die weiterhin ungeschlagenen Portugiesen der ersehnten Goldmedaille ein großes Stück näher brachte.

Deutschland:M. Mensah, J. Langenohl; C. Jachtmann, P. Cuntz, J. Dobbratz, N. Morovic, A. Ober, N. Koch, A. Börkei, M. Thiel. – Portugal: A. Edo, R. Mendes; C. Ramos, J. Lima, F. Neves, T. Pereira, X. Pinho, J. Ferreira, H. Santos, A. Trabulo. – Schiedsrichter: Jordi (CH) / Thibaud (F).

Torfolge: 0:1 (4.) H. Santos, 0:2 (12.) A. Trabulo, 1:2 (31.) N. Koch, 2:2 (32. /Penalty) A. Ober, 2:3 (35.) H. Santos. - Zeitstrafen: GER 0 min – POR 0 min - Teamfouls: GER 4 – POR 3.

 

Deutschland – Italien 0:4 (0:2)

Der Titelverteidiger war eine deutliche Nummer zu groß für die Jungadler. Die mühten sich zwar redlich, hatten am Vortag gegen Portugal allerdings auch viel Kraft gelassen, was sich in den entscheidenden Szenen auswirkte.

Die Italiener zogen geduldig ihre Angriffe auf und schlugen dann blitzschnell zu. So sah es sechs Minuten nach einem offenen Schlagabtausch aus, doch als Francesco Compagno dann kurz antrat, stand er völlig frei vor Jonas Langenohl und ließ dem DRI-Keeper keine Abwehrchancen (6.). Drei Minuten später verdüsterte sich die Ausgangslage für die Deutschen noch mehr: Nach blauer Karte gegen Jan Dobbratz verwandelte der Francesco Compagno dem Strafstoß sicher.

Fortan kontrollierten die Azzurri die Partie aus der Defensive heraus, ließen die Reinert-Schützlinge kommen, um dann über schnelle Konter selbst für Gefahr zu sorgen. Nach dem 3:0 durch Davide Nadini (19.) stand der Sieger endgültig fest, der  nach erneuter Zeitstrafe gegen Jan Dobbratz per Penalty durch Francesco Compagno sogar noch auf 4:0 erhöhte.

Deutschland:M. Mensah, J. Langenohl; C. Jachtmann, P. Cuntz, J. Dobbratz, N. Morovic, A. Ober, N. Koch, A. Börkei, M. Thiel. – Italien: A. Perroni, S. Zampoli; S. Costenaro, G. Sgaria, D. Nadini, M. Ninci, D. Deinte, F. Compagno, A. Toniolo, P. Ehimi. – Schiedsrichter: Jordi (CH) / Thibaud (F).

Torfolge: 0:1 (6.) F. Compagno, 0:2 (9./Direkter) F. Compagno, 0:9 (19.) D. Nadini, 0:4 (27./Penalty) F. Compagno. - Zeitstrafen: GER 4 min (J. Dobbratz/9. & 27.) – ITA 0 min - Teamfouls: GER 2 – ITA 4.

(tg) Mit einem 1:1 gegen die Schweiz beendete die deutsche U17-Nationalmannschaft die Rollhockey.-Europameisterschaft im portugiesischen Luso auf Rang 5. Am Ende waren die Kräfte schlichtweg aufgebraucht, doch die Anstrengungen hatten sich gelohnt: Als Fünftplatzierte erfolgte eine Verbesserung von zwei Rängen gegenüber 2014. Neuer EM-Champion ist Portugal, dass im „Finale“ gegen Spanien ein 1:1 erkämpfte und damit ungeschlagen blieb. Titelverteidiger Italien musste sich mit Rang 4 hinter Bronzegewinner Frankreich – 3:1-Sieger im direkten Duell – begnügen.

Deutschland – Schweiz 1:1 (1:1)

Nach oben ging nichts mehr, Die Top-4-Nationen hatten mindestens sechs Punkte Vorsprung, was auch bei einem Sieg nicht mehr aufzuholen war. Denn begannen die Jungadler schwungvoll, schließlich wollten sie sich von den punktgleichen Eidgenossen nicht mehr abfangen lassen. Folglich wurde das 1:0 von Aaron Börkei (5.) kräftig bejubelt. Zumal die Schweizer nicht nur bis dahin, sondern auch im weiteren Verlauf, eine felsenfeste Abwehr aufboten, die kaum zu durchdringen war.

Umso ärgerlicher war es dann, dass 19 Sekunden vor der Pause einer der wenigen eidgenössischen Gegenattacken zum 1:1 führte, weil Tim Aschwanden nicht energisch genug attackiert worden war. Im zweiten Durchgang bestimmten die Reinert-Schützlinge dann zwar die Szenerie, fanden aber keine Lücke mehr zum K.o.

Deutschland:M. Mensah, J. Langenohl; C. Jachtmann, P. Cuntz, J. Dobbratz, N. Morovic, A. Ober, N. Koch, A. Börkei, M. Thiel. – Schweiz: V. Wyss, M. Blochlinger; M. Gasser, G. Boll, B. Gianella, Y. Walther, B. Schmid, J. Duverney, T. Aschwanden, F. Althaus. – Schiedsrichter: Romao (P) / Vieira (P).

Torfolge: 1:0 (5.) A. Börkei, 1:1 (15.) T. Aschwanden. - Zeitstrafen: GER 0 min – CH 0 min - Teamfouls: GER 1 – CH 3.

 

Der Spielplan der DRIV-Auswahl in Luso:

Mo., 7.9.           17.30 Uhr          Deutschland      - Frankreich     1:4                  

Di., 8,9.              9.00 Uhr          Deutschland      - Spanien          1:3

                         19.00 Uhr          Deutschland      - England          4:2

Mi., 9.9.           10.30 Uhr          Deutschland      - Österreich     10:2

                         20.30 Uhr          Deutschland      - Andorra          6:1

Do., 10.9.         17.30 Uhr          Deutschland      - Portugal          2:3

Fr., 11.9.           20.00 Uhr          Deutschland      - Italien             0:4

Sa., 12.9.          17.30 Uhr          Deutschland      - Schweiz          1:1                  

 

Tabelle:

1.         Portugal  

2.         Spanien 

3.         Frankreich

4.         Italien  

5.         Deutschland 

6.         Schweiz 

7.         England 

8.         Österreich 

9.         Andorra 
 

U17-National-Mannschaft: Jonas und Alex in Luso/P

(tg) Acht Spiele in gerade einmal sechs Tagen – bei der U17-Europameisterschaft im portugiesischen Luso, die am Montag beginnt, steht dem deutschen Rollhockey-Nachwuchs ein regelrechtes Mammut-programm bevor. Der Grund: Neun Nationen haben gemeldet, weshalb sich der Verband entschieden hat, statt in zwei ungleichen Gruppen den neuen Europameister nach dem Modus „Jeder gegen jeden“ auszuspielen.
„Ich finde es sehr gut“, ist Bundestrainer Andreas Reinert von dieser Entscheidung begeistert, weil es somit endlich einmal die Chance gibt, schwächere Tage später noch einmal zu kompensieren: „Und wir messen uns endlich mal auch mit den Nationen, denen wir durch den Gruppenschlüssel sonst gar nicht begegnen könnten.“ Die Belastung ist zudem für alle Teams gleich, wobei die Deutschen einen nahezu perfekten Spielplan erwischt haben.
Der Start erfolgt am Montagabend gegen die Franzosen um 17.30 Uhr. „Ein Team, das eigentlich unsere Kragenweite haben sollte“, so Reinert, der die Gallier ja beim Bergischen Löwen ausgiebig beobachten konnte: „Ich bin mir aber sicher, dass sie dort nicht mit ganz offenen Karten gespielt haben.“ Das Vorbereitungsturnier und die weiteren Tests - unter anderem gegen Walsums Bundesliga-Kader - stimmen den Coach zudem sehr zuversichtlich, dass in Portugal eine deutliche Platzierungs-verbesserung im Vergleich zum Vorjahr möglich sein wird. 
Im französischen Gujan-Mestras kam der DRIV-Nachwuchs nicht über einen 7. Platz hinaus, trat vor gut einem Jahr aller-dings auch mit einer sehr jungen Mannschaft bei der EM an. Davon sind sechs Spieler wieder mit dabei, folglich kann Reinert in Luso auf eine sehr erfahrene Auswahl zurückgreifen. Sein großes Plus ist dabei die hervorragend besetzte Tor-wartposition, auf der er mit Kapitän Jonas Langenohl (Remscheid) und Marvin Mensah (Darmstadt) die Qual der Wahl ha-ben wird.
 
Taktisch haben sich die Jungadler insbesondere in der Defensivarbeit deutlich verbessert, was zum Beispiel zu einem 5:4-Erfolg über den amtierenden deutschen Meister in Remscheid führte. „Gerade dieses Resultat gab großes Selbstbewusst-sein“, so Reinert, dem es dabei auch egal war, dass die Sauerländer nicht in Bestbesetzung antraten. „Alleine der Erfolg über Iserlohn hat ausreichend Strahlkraft gehabt.“
Somit sieht der Bundestrainer seine Schützlinge bestens für die EM präpariert, traut ihnen auch gegen die üblichen Favori-ten aus Spanien, Portugal sowie Titelverteidiger Italien einiges zu. „Die Leistungsunterschiede in dieser Altersklasse sind schon immer deutlich geringer gewesen als im U20- oder Seniorenbereich. An guten Tagen ist alles möglich!“
Aber eben auch eine totale Pleite, wie Reinert von den vergangenen Turnieren weiß – zuletzt vor einem Jahr in der Grup-penphase beim überraschenden 2:4 gegen England. „Wenn wir aber konstant unser Potenzial abrufen, müssten wir in der vorderen Tabellenhälfte landen.“
Dabei ist Spanien Dienstagfrüh der 2. Gegner (9.00 Uhr), am gleichen Tag folgt um 19.30 Uhr der Vergleich mit England. Auch am Mittwoch steht für die DRIV-Auswahl ein Doppelspieltag an: morgens gegen Österreich (10.30 Uhr), abends gegen Angstgegner Andorra (20.30 Uhr). „Gegen die haben wir nach zwei Jahren knapper Niederlagen endlich mal wieder einen Sieg verdient“, so Reinert. Schon alleine, um für die nächsten Aufgaben gegen Portugal (Do., 17.30 Uhr) und Italien (Fr. 20 Uhr) noch einmal Selbstbewusstsein zu tanken, ehe es zum Abschluss gegen die Schweiz geht (Sa., 17.30 Uhr).
Um seine Spieler optimal auf die acht Begegnungen einstellen zu können, greift auch Andreas Reinert auf die inzwischen bei allen DRIV-Teams bewährte Wahl eines Ferienhauses zurück. „Dort haben wir alle Ruhe, die wir brauchen, und können uns den Tag so einteilen, wie wir es uns vorstellen.“ Und damit es den U17-Youngstern an nichts fehlt, reist mit Alexander Bues sogar ein eigener Koch im Stab mit nach Portugal.

Die IGR Remscheid freut sich, dass Jonas Langenohl und Alex Ober die Remscheider Farben in Luso vertreten und wir drücken dem ganzen Team die Daumen!!!

Der Spielplan der DRIV-Auswahl in Luso: 
Mo., 7.9. 17.30 Uhr Deutschland - Frankreich  
Di., 8,9.    9.00 Uhr Deutschland - Spanien
                 19.00 Uhr Deutschland - England
Mi., 9.9.  10.30 Uhr Deutschland - Österreich
                 20.30 Uhr Deutschland - Andorra 
Do., 10.9. 17.30 Uhr Deutschland - Portugal
Fr., 11.9.  20.00 Uhr Deutschland - Italien
Sa., 12.9. 17.30 Uhr Deutschland - Schweiz
 
Der DRIV-Kader für Luso:
 
Tor:
1 Marvin Mensah   (RSC Darmstadt)  
10 © Jonas Langenohl   (IGR Remscheid)
Feld:
2 Colin Jachtmann (HSV Krefeld)
3   Paul Cuntz (RSC Darmstadt)
4 Jan Dobbratz   (RESG Walsum)
5 Nico Morovic (RSC Cronenberg)
6 Alexander Ober   (IGR Remscheid)
7 Nils Koch   (RSC Darmstadt)
8 Aaron Börkei (RSC Cronenberg)
9 Max Thiel (RSC Cronenberg)
 
Stab:
Andreas Reinert (Cheftrainer) 
Micael Barreto (Co-Trainer)
Carolin Reinert (Teammanagerin)
Julia Gummersbach (Physiotherapeutin)
Alexander Bues (Koch)
 

Deutsche Meisterschaft U17: IGR ist Vizemeister!

In einem packenden Finale zwischen der IGR Remscheid und demn RSC Cronenberg setzte sich das Team des Gastgebers mit 2:1 (1:0) gegen die IGR durch. Lautstark unterstützt von den jeweiligen Fanlagern hatten sich die bergischen Rivalen ein Duell auf Augenhöhe geliefert, wobei der Cronenberger Siegtreffer erst Sekunden vor dem Ende fiel.
Nach der Vorrunde hatte das Team der IGR Platz 4 belegt und dabei den den HSV Krefeld mit 4:2 und die RESG Walsum mit 8:1 besiegt, gegen den RSC Cronenberg mit 0:5 und den RSC Darmstadt sogar mit 1:8 verloren. Eine dicke Überraschung lieferte das Team dann im Halbfinale gegen den RSC Darmstadt ab. Ein 0:1-Rückstand konnte mit einer tollen Mannschaftsleistung in ein 2:1 gedreht werden und die IGR stand im Finale gegen den RSC Cronenberg, der sich seinerseits gegen Krefeld durchgesetzt hatte. Auch im Finale geriet das Team mit 0:1 in Rückstand, den Alexander Ober durch einen verwandelten Penalty ausgleichen konnte. Mit zunehmender Spieldauer kam das Team aber immer mehr unter Druck und hatte neben Jonas Langenohl im Tor, der die Cronenberger mit seinen Paraden schier zur Verzweifelung trieb, auch das Glück auf seiner Seite, da die aufmerksamen Schiedsrichter zwei  Treffer der Cronenberger wegen Regelwidrigkeiten aberkannten. Alles roch schon nach einer Verlängerung, als dem RSC 45 Sekunden vor dem Ende doch der letztlich nicht unverdiente Siegtreffer gelang. Nach der ersten Enttäuschung überwog dann doch die Freude über die Vizemeisterschaft und eine Leistung, die dem Team vor der DM nur wenige zugetraut hatten. Die IGR gratuliert ganz herzlich und ist stolz auf Ihr U17-Team!


Es spielten: Jonas Langenohl, Lasse Kaldasch, Alexander Ober, Bennet Ribbeck, Nico Christiansen, Johannes Lambotte, Ben Simon, Benedict Wiedmann, Frederik Frese, Sean Saebel, Eric Krämer, Tom Kessens

Trainer: Daniel Leandro, Teammanager: Alex Mestre

Die Abschlussplatzierung:
1. RSC Cronenberg
2. IGR Remscheid
3. RSC Darmstadt
4. HSV Krefeld
5. RESG Walsum
 

Deutsche Meisterschaft U17: IGR-Team tritt in Cronenberg an

Die U20 gab sich zum Auftakt der ersten DM-Serie vor den Sommerferien am vergangenen Wochenende in Düsseldorf die Ehre, die U17 folgt am kommenden Wochenende mit der Endrunde um den DM-Titel in Wuppertal-Cronenberg. In der Alfred-Henckels-Halle treffen dabei am Samstag und frühen Sonntag die fünf qualifizierten Teilnehmer aufeinander. Am Sonntag folgt die Finalrunde im Final-Four-Modus, der zuvor Fünftplatzierte bleibt dann spielfrei. Ein Umstand, der der Vorrunde schon Brisanz verleiht.

Die U17 der IGR Remscheid hat sich für die Deutsche Meisterschaft qualifiziert und trifft auf den Gastgeber RSC Cronenberg, die RESG Walsum, den HSV Krefeld und den RSC Darmstadt. Das Team von Trainer Daniel Leandro hat sich akribisch auf das Turnier vorbereitet. In der NRW-Landesmeisterschaft belegte die IGR Platz 4 und ist von der Papierform her eher in einer Außenseiterrolle. Trotzdem will das Team bei der Vergabe der Medallien ein Wörtchen mitreden. Wir drücken dazu beide Daumen!

Die Begegnungen der Vorrunde am Samstag, 13. Juni 2015:

10:00 Uhr RESG Walsum - RSC Darmstadt
11:15 Uhr IGR Remscheid - Hülser SV Krefeld
12:30 Uhr RESG Walsum - RSC Cronenberg
13:45 Uhr Hülser SV Krefeld - RSC Darmstadt
15:15 Uhr IGR Remscheid - RSC Cronenberg
16:30 Uhr RESG Walsum - Hülser SV Krefeld
17:45 Uhr RSC Darmstadt - RSC Cronenberg
19:00 Uhr IGR Remscheid - RESG Walsum

Die Begegnungen der Vorrunde am Sonntag, 14. Juni 2015:

09:00 Uhr RSC Cronenberg - Hülser SV Krefeld
10:15 Uhr RSC Darmstadt - IGR Remscheid

Die Begegnungen der Finalrunde am Sonntag, 14. Juni 2015:

12:00 Uhr - Halbfinale 1: 1. Vorrunde - 4. Vorrunde
13:30 Uhr - Halbfinale 2: 2. Vorrunde - 3. Vorrunde

15:30 Uhr - Platz 3: Verlierer Halbfinale 1 - Verlierer Halbfinale 2
17:00 Uhr - Finale: Sieger Halbfinale 1 - Sieger Halbfinale 2
 

U17: Letzter Spieltag der NRW-Meisterschaft

Am Sonntag, den 03.05. war der neunte und letzte Spieltag der U17 in der eigenen Halle am Hackenberg angesetzt.

Mit 3 Ausfällen und ohne unseren Trainer Daniel erwarteten uns zwei starke Gegner. Gegen die Moskitos ging es eigentlich nur um die Ehre, wobei gegen Cronenberg das Hauptaugenmerk auf dem dem Gegner lag. Dieser sollte beobachtet werden und es sollte besonders in der Defensive einiges probiert werden, um eventuelle Schwächen auszumachen. Dies ist uns teilweise gelungen und wir können als “Underdog” befreit auf der DM aufspielen…
 

IGR – SC Moskitos Wuppertal  8:4 (4:2)

Gegen die Moskitos war die Vorgabe einfach nur ein gutes Spiel hinzulegen und Spass zu haben. Es gibt nicht viel zu diesem Spiel zu sagen, ausser dass wir von der ersten Minute na dominiert haben und nur durch gelegentliche gefährliche Konter die Gegentore kassiert haben. In der Offensive wurde der Ball schön gespielt und der Sieg ging auch in dieser Höhe vollkommen in Ordnung.


IGR – RSC Cronenberg  0:5 (0:0)

In diesem Spiel bewiesen die Cronenberger dass sie verdient NRW-Meister geworden sind. Dennoch haben wir, wohlgemerkt mit einer dezimierten Mannschaft, gerade in der ersten Halbzeit gezeigt, dass wir durchaus mithalten können und uns, mit komplettem Kader, nicht zu verstecken brauchen! Leider sind uns Faktoren wie Müdigkeit, die letztlich zu Konzentrationsmängeln führte und zu grosser Respekt in der zweiten Halbzeit zum Verhängnis geworden. Trotzdem haben wir uns achtbar aus der Affäre gezogen haben und können mit Zuversicht nach vorne blicken.

Es spielten:

Jonas Langenohl (Tor), Lasse Kaldasch (Tor); Ben Simon (2 Tore), Bennet Ribbeck (1 Tor), Alex Ober (5 Tore), Benedict Wiedmann (1 Tor), Nico Christiansen, Sean Saebel.
 

              

Premiumpartner

Rollhockey-Info

aktuelle Ausgabe

Partner

Fitness
 
Catering + Hotel



Ausrüstung
Medien

 

Sponsoren

 
 
 


 


 





  
 
 

< mehr >