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U17-National-Mannschaft: Deutschland belegt in Fanano Platz 5

36. U17- Europameisterschaft in Fanano (I)

 

Mit 5. Platz das absolute Maximum erreicht - Adria Aguilera bester EM-Torschütze

(tg) Mit einem völlig neu zusammengestellten Team reiste die deutsche Equipe um das Trainerduo Jose Aleixo und Marc Dove zur U17-Rollhockey-Europameisterschaft ins italienische Fanano. Es war allen Beteiligten klar, dass eine Wiederholung des Vorjahresergebnisses, wo die Jungadler um Bronze spielten, wohl nur unter sensationell günstigen Bedingungen möglich wäre. Umso größer ist die Freude bei den DRIV-Youngstern deshalb, durch ein 4:3 per Golden Goal über die Schweiz mit Platz 5 das absolute Maximum erreicht zu haben. Dass sich Adria Aguilera mit 10 Turniertoren letztlich sogar die Torjägerkrone sicherte, rundete die Premiere dieses Teams noch zusätzlich ab.
Unsere Spieler Eric Krämer und Ben Kessens kamen in jedem Spiel zum Einsatz und werden mit unvergeslichen Eindrücken von der EM zurück kommen!


Spiel um Platz 5: Deutschland – Schweiz 4:3 n. Verl. (3:3/1:1) 

Gegen die jungen Eidgenossen war es von Beginn an eine Geduldsprobe, denn beide Mannschaften konzentrierten sich vordergründig auf ihre Defensivleistung. Da dies hüben wie drüben erstklassig gelang und mit Joel Aguilera (D) und Nathan Jeanbourquin (CH) zwei sehr aufmerksame und reaktionsschnelle Torhüter zwischen den Pfosten hockten, waren Offensivaktionen zumeist das Resultat von Einzelleistungen.

Die erste gute Chance zur Führung besaßen die Schweizer per Penalty, doch Patrick Wittwer verlor das Duell mit DRIV-Keeper Joel Aguilera (6.). Fünf Minuten darauf sorgte Adria Aguilera erstmals für Gefahr vor dem gegnerischen Tor, wobei Henry Höchter den Abpraller direkt vor den Schläger bekam und blitzschnell reagierte – 1:0. Diesen knappen Vorsprung konnten die Aleixo-Schützlinge aber nicht lange halte, ein erneuter Penalty brachte Gian Gempeler das 1:1 ein (14.).

Nach dem Seitenwechsel zeigten sich die Jungadler dann mutiger, suchten vermehrt die Offensive und wurden umgehend belohnt, als Adria Aguilera wuchtig aus der Halbdistanz ins lange Eck traf (23.). Nur zwei (!) Sekunden darauf war der Score jedoch schon wieder ausgeglichen, Gian Gempeler hatte nach einem Schlagschuss von der Mittellinie die Bahn des Balles noch maßgeblich verändert.

Deutschland blieb aber weiterhin tonangebend, verzweifelte aber zunehmend an der eigenen Chancenverwertung. So schob Adria Aguilera einen Direkten nach Zweistrafe gegen Remo Schule knapp am schweizerischen Tor vorbei (25.), in Überzahl stand dann zweimal der Pfosten im Weg. Somit war die dritte Führung überaus verdient, Adria Aguilera drückte den Ball zum 3:2 über die Linie (28.).

Und dieses Mal schien die Führung zu halten, was auch daran lag, dass die DRIV-Youngster nicht den Fehler machten, sich fortan nur hinten rein zu stellen. Vielmehr hielten sie das Spiel durch kontrollierte Offensive fest in der Hand, versäumten es aber mehrfach, mit einem vierten Treffer den Eidgenossen den Knock-out zu verpassen. Und dies rächte sich schließlich kurz vor Ablauf der Uhr, als Jeremie Loye sich über links durchsetzte und den Ball ins lange Eck lupfte (37.).

Dass es nicht noch schlimmer kam, war dann ein Verdienst von Joel Aguilera, der in der Verlängerung zweimal in höchster Not rettete. Beim Direkten nach 10. deutschen Teamfoul musste er derweil nicht in Aktion treten, da Schütze Gian Gempeler einen technischen Fehler beging und somit zurückgepfiffen wurde (42.). Das Spiel wogte nun hin und her, beide Teams wollten den Sieg und dabei waren die Jungadler letztlich energischer: Adria Aguilera stocherte im Strafraumgewühl solange auf den Ball ein, bis er seinen Weg über die Linie fand und somit als Golden Goal Platz 5 und ihm zugleich die Torjägertrophäe bescherte.

Deutschland:J. Aguilera, V. Regge; E. Krämer, H. Höchter, T. Kessens, N. Brikmann, N. Hülsemann, A. Aguilera, T. Drübbert, G. Liebmann. – Schweiz: N. Jeanbourquin, T. Brunner; Y. Dysli, R. Schuler, J. Loye, L. Scheer, G. Gempeler, N. Matti, P. Wittwer. – Schiedsrichter: D. Pico / I. Lopez (ESP).

Torfolge: 1:0 (11.) H. Höchter, 1:1 (14./Penalty) G. Gempeler, 2:1 (23.) A. Aguilera, 2:2 (23.) G. Gempeler, 3:2 (28.) A. Aguilera, 3:3 (37.) J. Loye, 4:3 (48.) A. Aguilera. – Zeitstrafen: GER 0 min – CH 2 min (R. Schuler/25.) - Teamfouls: GER 11 – CH 4.

Abschlusstabelle U17-EM in Fanano

1.   Portugal           

2.   Spanien           

3.   Italien              

4.   Frankreich        

5.   Deutschland

6.   Schweiz

7.   Andorra

8.   England

9.   Österreich

10.  Israel

 

Jungadler spielen gegen Schweiz um Platz 5 

(tg) Das abschließende Gruppenspiel bei der U17-Europameisterschaft in Fanano gegen Titelverteidiger Spanien (1:13) fiel für den deutschen Nachwuchs in die Rubrik „Staunen und lernen“. Und dies machten die Jungadler unter der Regie von Jose Aleixo und Marc Dove sehr aufmerksam, denn dank der somit gewonnenen Erkenntnisse ließen sie sich im ersten Platzierungsspiel gegen Andorra selbst von einem 0:2-Rückstand nicht verrückt machen. Der Lohn für das Engagement: Ein 4:3-Sieg und damit das Spiel um Rang fünf gegen die Schweiz, die sich gegen England mit 5:4 durchsetzten (Sa., 17 Uhr).

1. Spiel Platzierungsrunde: Deutschland – Andorra 4:3 (1:2) 

Mit einer herausragenden kämpferischen Leistung und unermüdlichen Einsatz rangen die Jungadler die durchaus favorisierten Andorraner nieder und hoffen nun auf Rang 5. Dabei stand in der Startphase immer wieder Joel Aguilera im Mittelpunkt, denn zunächst gaben die Andorraner den Ton an. Vor allem Roc Xancho und Bernat Picanyol tauchten immer wieder gefährlich vor dem DRIV-Tor auf, in dem Joel Aguilera aber eine unüberwindbare Mauer bildete.

Als dann aber Nil Dilme aus der Distanz Maß nahm, musste sich der deutsche Schlussmann doch geschlagen geben (12.), drei Minuten darauf legte Roc Xancho per Penalty zum 2:0 nach. Es schien ganz so, als ob der Favorit das Rennen machen würde. Ein knallharte Schuss ins lange Eck von Adria Aguilera ließ jedoch nur 30 Sekunden nach dem zweiten Gegentor die deutschen Aktien nicht nur wieder steigen, sondern sorgte für neuen Mut bei den Jungadlern. Die waren fortan wie verwandelt, standen den Südeuropäern nun klar auf Augenhöhe gegenüber und konnten sich auf Joel Aguilera verlassen, der mit Geschick und Glück (der Nachschuss landete am Pfosten) das 1:3 bei einem Penalty von Roc Xancho verhindert (18.).

Noch vor der Pause bot sich Adria Aguilera nach blauer Karte für Nil Dilme die Chance zum Ausgleich, doch Andorras Goalie Roger Prats bekam im letzten Moment noch die Hand an die Kugel (20.). Der Gleichstand war damit aber nur kurzzeitig, denn nach dem Seitenwechsel nutzte Adria Aguilera die Überzahl, um den verdienten Gleichstand zu markieren (22.).

Fünf Minuten darauf lagen die Aleixo-Schützlinge zum ersten Mal in Führung, wieder war es Adria Aguilera, der ins Schwarze getroffen hatten – nun per Penalty. Der Vorsprung hielt allerdings nur wenige Sekunden, schon im Gegenzug war Nil Dilme mit dem 3:3 zur Stelle. Allerdings reichte diese kurze Vorteilsphase den Jungadlern, um sie an den Sieg glauben zu lassen. Wie groß das Selbstbewusstsein nun war, offenbarte Tom Drübbert beim 4:3, als er die Kugel aus spitzem Winkel abgebrüht über den gegnerischen Torwart lupfte (29.).

In den folgenden zehn Minuten ließen die Jungadler keinen Zweifel mehr an ihrem Erfolg aufkommen, Nick Brikmann und Gideon Liebmann besaßen sogar beste Chancen, die Sieg früher festzuzurren. Doch auch wenn die Kugel kein weiteres Mal im andorranischen Tor landete, hinten stand die DRIV-Abwehr felsenfest und den Rest entschärfte Joel Aguilera…     

Deutschland:J. Aguilera, V. Regge; E. Krämer, H. Höchter, T. Kessens, N. Brikmann, N. Hülsemann, A. Aguilera, T. Drübbert, G. Liebmann. – Andorra: R. Prats, C. Castellon; R. Xancho, O. Llamas, G. Cerqueda, L. Pallares, B. Picanyol, F. Guans, I. Escabros, N. Dilme. – Schiedsrichter: S. Rizzotti (FRA) / R. Eggimann (CH).

Torfolge: 0:1 (12.) N. Dilme, 0:2 (15./Penalty) R. Xancho, 1:2 (15.) A. Aguilera, 2:2 (22./Überzahl) A. Aguilera, 3:2 (27./Penalty) A. Aguilera, 3:3 (28.) N. Dilme, 4:3 (29.) T. Drübbert. – Zeitstrafen: GER 2 min (T. Drübbert/18.) – AND 2 min (N. Dilme/20.) - Teamfouls: GER 3 – AND 5.


Vorrunde Spiel 4: Deutschland – Spanien 1:13 (1:10)

Die Geschichte dieses Spiels zweier ungleicher Kontrahenten ist schnell erzählt: Titelverteidiger Spanien unterstrich seine klare Favoritenrolle durch zwei schnelle Treffer schon in der ersten Minute. Das 0:3 ließ etwas länger auf sich warten (6.) und Adria Aguilera deutete mit seinem 1:3 (7.) an, dass die Jungadler durchaus Hockey zu spielen vermochten. Gegen die Iberer war der Kampf indes aussichtslos, wie sich im weiteren Verlauf zeigte: Bis zum Pausenpfiff ging es praktisch nur noch in Richtung DRIV-Tor, Spaniens Talente schraubten ihren Vorsprung dabei bis auf 10:1. Im zweiten Durchgang ließen die Iberer dann Gnade vor Recht walten und beschränkten sich die Verwaltung ihrer Führung, ließen sich aber auch nicht zweimal bitten, wenn die Kugel zu sehr in dem deutschen Tor nahe kam. Drei weitere Treffer mussten die Aleixo-Schützlinge so noch hinnehmen, während es Tom Drübbert bei einem Penalty verpasste (25.), einen zweiten Ehrentreffer zu markieren.  

Deutschland:J. Aguilera, V. Regge; E. Krämer, H. Höchter, T. Kessens, N. Brikmann, N. Hülsemann, A. Aguilera, T. Drübbert, G. Liebmann. – Spanien: G. Perez, J. Pons; A. Ordonez, K. Gil, P. Urpi, S. Duch, M. Gabarro, R. Pujadas, S. Garcia, H. Serra. – Schiedsrichter: S. Rizzotti (FRA) / K. Wilson (ENG).

Torfolge: 0:1 (1.) M. Gabarro, 0:2 (1.) S. Duch, 0:3 (6.) P. Urpi, 1:3 (7.) A. Aguilera, 1:4 (7.) A. Urpi, 1:5 (8.) S. Duch, 1:6 (11./Penalty) K. Gil, 1:7 (13./Penalty) S. Garcia, 1:8 (18.) S. Garcia, 1:9 (19. H. Serra, 1:10 (20.) S. Garcia, 1:11 (23.) R. Pujadas, 1:12 (35.) M. Gabarro, 1:13 (36.) S. Urpi. – Zeitstrafen: GER 0 min – ESP 0 min - Teamfouls: GER 3 – ESP 1.

 

Spiel 3: Pech, Pfosten und zwei aberkannte Treffer  

(tg) Der 3. Spieltag bei der Rollhockey-EM war für die deutsche U17-Auswahl nicht mir Glück gesegnet – ganz im Gegenteil: Gegen England stand mehrfach der Pfosten im Weg, eine Eigentor der Briten wurde zudem nicht anerkannt. Unter dem Strich gab es statt des erhofften zweiten Sieges somit eine bittere 2:5-Niederlage zu verkraften.

Deutschland – England 2:5 (1:2)

Das Schicksal nahm schon nach 66 Sekunden seinen Lauf, als Georg Daly den deutschen Verteidigern entwischte und prompt mit zum 1:0 abschloss. Diesen Schock mussten die Jungadler erst einmal verdauen, was letztlich ganz gut gelang, zumal Adria Aguilera Mitte des ersten Durchgangs nach einem beherzten Solo der mehr als verdiente Ausgleich gelang (9.).

Kurz darauf bot sich für Nick Brikmann die große Chance zur Führung, doch frei vor dem leeren Tor traf er den Querpass von Adria Aguilera nicht richtig und verfehlte sein Ziel. Wenig später stand dem Wuppertaler dann nur der Pfosten im weg, doch hätte es in diesem Fall nur den erneuten Gleichstand bedeutet, denn zwischenzeitlich hatte Thomas Mills aus dem Gewühl heraus die Briten wieder in Vorlage gebracht (15.).

Trotz des knappen Rückstands zur Pause konnte das Trainergespann Jose Aleixo und Marc Dove jedoch zuversichtlich in die zweiten 20 Minuten gehen, denn der kämpferische Einsatz ihrer Schützlinge stimmte. Einzig: Ihnen klebte das Pech am Schläger, auch der an den Vortagen so souveräne Keeper Joel Aguilera hatte einen gebrauchten Tag erwischt. Das 1:3 per Heber von Thomas Mills hätte der DRIV-Schlussmann an einem normalen Tag nämlich sicherlich pariert (22.).

Und auch vor dem englischen Tor lief es keinen Deut besser. Erst verstolperte Adria Aguilera einen Direkten nach „Blau“ für Cole O`Donovan (30.), dann stand bei zwei Schüssen von Adria Aguilera abermals das britische Torgestänge Schlussmann Lucas Crow hilfreich zur Seite. Und es kam sogar noch Schlimmer, denn statt in der Überzahl wieder anzuschließen, vertändelte Nick Brikmann am eigenen Strafraum die Kugel und ermöglichte Keiran Constable somit einen „Shorthander“ zum 4:1 (31.).

Endgültig den Deckel drauf machte schließlich nur zwei Minuten später Benjamin Oldroyd, der kurz darauf erneut einnetzte - allerdings ins eigene Tor. Dass dieser Treffer den Deutschen indes verwehrt blieb, passte ebenso ins Bild wie der nicht anerkannte Penaltytreffer von Adria Aguilera wenige Sekunden vor dem Ende. Dass Nick Brikmann zumindest noch das 2:5 gelungen war (36.), war letztlich nur ein schwacher Trost.

Deutschland:J. Aguilera, V. Regge; E. Krämer, H. Höchter, T. Kessens, N. Brikmann, N. Hülsemann, A. Aguilera, T. Drübbert, G. Liebmann. – England: L. Crow, A. Hall; E. Willet, J. Andrews, T. Mills, B. Oldroyd, K. Constable, C. O’Donovan, G. Daly, H. Shepperson. – Schiedsrichter: C. Ferraro / C. Corponi (ITA).

Torfolge: 0:1 (2.) G. Daly, 1:1 (9.) A. Aguilera, 1:2 (15.) T. Mills, 1:3 (22.) T. Mills, 1:4 (31./Unterzahl) K. Constable, 1:5 (33.) B. Oldroyd, 2:5 (36.) N. Brikmann. – Zeitstrafen: GER 0 min – ENG 2 min (C. O`Donovan/30.) - Teamfouls: GER 9 – ENG 4.

 

Spiel 2: Youngster Gideon Liebmann trumpfte groß auf

(tg) Der erste Sieg für die junge DRIV-Auswahl auf internationalem Parkett ist perfekt: Bei der EM im italienischen Fanano feierten die Schützlinge von Jose Aleixo und Marc Dove gegen Israel einen 6:3-Erfolg. Matchwinner war dabei mit dem Chemnitzer Gideon Liebmann der Youngster im Team, der drei Treffer beisteuerte.

Deutschland – Israel 6:3 (2:1)

Die Israelis zeigten sich anfangs besser eingestellt, profitierten dabei aber auch davon, dass sie im Schnitt ein Jahr älter sind als die Deutschen. Und so war es zunächst an Schlussmann Joel Aguilera, gegen Yavin Vizman und Elad Toren einen Rückstand zu verhindern. Die Jungadler waren also zunächst einmal mit Defensivarbeiten beschäftigt, um dann aber mit einem Doppelschlag die Trendwende zu markieren. Zunächst drückte Gideon Liebmann einen Abpraller nach Fernschuss von Nick Brikmann in die Maschen (8.), ehe 25 Sekunden darauf Nick Brikmann einen Distanzschuss von Adria Aguilera unhaltbar abfälschte.

Die 2:0-Führung gab deutlich mehr Sicherheit, wenngleich Israel noch längst nicht klein beigab, sondern vielmehr das Tempo hoch hielt. Aviv Heronian unterstrich die Ambitionen der Levantiner, als er den Ball zum 1:2 über die Linie drückte (13.), weitere Treffer der agilen Israelis verhinderte indes Joel Aguilera mit mehreren Glanzparaden wie etwa bei einem Direkten von Aviv Heronian nach blauer Karte gegen Tom Kessens (13.). Auf der Gegenseite verhinderte bei schönen Vorstößen von Nick Brikmann und Tom Drübbert indes das Torgestänge eine höhere Halbzeitführung der Aleixo-Schützlinge.

Nach dem Seitenwechsel mussten die deutschen Nachwuchstalente noch zwei, drei Schreckmomente bei gegnerischen Großchancen überstehen, ehe Adria Aguilera mit einem sehenswerten Strafstoß-Kunststück die blaue Karte für Yavin Vizman mit dem 3:1 zusätzlich bestrafte (25.). Gideon Liebmann behielt wenig später bei einem Strafraumgewühl die Übersicht (4:1/28.), ehe Adria Aguilera mit dem 5:1 im Grunde schon alles klar machte (31.).

Die letzten Zweifel wären sicherlich ausgeräumt gewesen, hätte Adria Aguilera in der 35. Minute nicht nur den Pfosten getroffen. So bäumten sich die Israelis nochmals auf und verkürzten in rascher Folge durch Aviv Heronian (37.) und Elad Toren (39.) auf 3:5. Angesichts der verbliebenen Zeit geriet der DRIV-Sieg zwar nicht mehr in Gefahr, doch Gideon Liebmann ging auf Nummer sicher und donnerte die Kugel knallhart zum finalen 6:3 ins gegnerische Netz (40.).

Deutschland:J. Aguilera, V. Regge; E. Krämer, H. Höchter, T. Kessens, N. Brikmann, N. Hülsemann, A. Aguilera, T. Drübbert, G. Liebmann. – Israel: I. Singer, T. Noam; Z. Volosky, R. Or, Y. Kaminski, E. Toren, M. Elgressy, Y. Vizman, N. Barbalat, A. Heronian. – Schiedsrichter: C. Ferraro / C. Corponi (ITA).

Torfolge: 1:0 (8.) G. Liebmann, 2:0 (8.) N. Brikmann, 2:1 (13.) A. Heronian, 3:1 (25./Direkter) A. Aguilera, 4:1 (28.) G. Liebmann, 5:1 (32.) A. Aguilera, 5:2 (37.) A. Heronian, 5:3 (39.) E. Toren, 6:3 (40.) G. Liebmann. – Zeitstrafen: GER 2 min (T. Kessens/13.) – ISR 4 min (Y. Vizman/25. - A. Heronian/31.) - Teamfouls: GER 7 – ISR 3.

 

Spiel 1: Junges DRIV-Team zahlte gegen Gastgeber Italien Lehrgeld

(tg) Mit einem völlig neu zusammengestellten Team reiste deutsche U17-Nationalmannschaft zur diesjährigen Europameisterschaft ins italienische Fanano. Eine Wiederholung des 4. Platzes aus dem Vorjahr hat das Trainergespann Jose Aleixo und Marc Dove deshalb auch gar nicht erst als Ziel ausgegeben. Vielmehr sollen die jungen Talente Erfahrungen sammeln für das Turnier 2018. Wie grün die DRIV-Adler noch hinter den Ohren sind, zeigte das Auftaktduell gegen Italien, dass mit 1:8 deutlich zugunsten der Gastgeber ausging.

Deutschland – Italien 1:8 (0:3)

Vor einem Jahr in Mieres wurde mit einem 5:3-Erfolg über die Italiener noch der Grundstein für den späteren hervorragenden 4. Platz gelegt. Während in Spanien damals aber ein eingespieltes Altjahrgang-Team antrat, steht in diesem Jahr eine komplett neue Auswahl auf dem Parkett, und die musste gegen die Gastgeber kräftig Lehrgeld bezahlen.

Schon nach 85 Sekunden gelang Marco Ardit per Volleyabnahme das 0:1, zwei Zeigerumdrehungen später reagierte dieser erneut am schnellsten vor dem deutschen Tor und machte in der 8. Minute per Konter schließlich seinen Hattrick perfekt. Joel Aguilera im DRIV-Tor verhinderte mit tollen Paraden in der Folgezeit einen deutlicheren Rückstand, parierte unter anderem einen Penalty von Luca Lombardi (19.).

Nach dem Seitenwechsel kamen die Azzurri erneut blitzschnell zu ersten Tor: Nur 31 Sekunden benötigte Mattia Spagnuolo zum 4:0, um dann kurz danach bereits das fünfte Tor nachzulegen (23.). Der klare Vorsprung verleitete die Gastgeber nun allerdings auch dazu, in der Defensive nicht mehr ganz so energisch zur Sache zu gehen, sodass die Aleixo-Schützlinge nun ihrerseits zu Offensiv-Aktionen kamen. Beinahe die erste schloss Nick Hülsemann nach sehenswerter Vorarbeit von Nick Brikmann mit dem Ehrentreffer ab. Pietro Lazzarotto (27./29.) und Francesco Banini (33.) schraubten davon ungeachtet das Resultat weiter in die Höhe, wobei Joel Aguilera noch zahlreiche italienische Möglichkeiten zunichtemachte.

Deutschland:J. Aguilera, V. Regge; E. Krämer, H. Höchter, T. Kessens, N. Brikmann, N. Hülsemann, A. Aguilera, T. Drübbert, G. Liebmann. – Italien: F. Dimone, F. Cognonato; L. Lombardi, P. Lazzarotto, M. Ardit, F. Banini, A. Borgo, M. Spagnuolo, S. Cabella, m. Galimberti. – Schiedsrichter: I. Lopez / D. Pico (ESP).

Torfolge: 0:1 (2.) M. Ardit, 0:2 (4.) M. Ardit, 0:3 (8.) M. Ardit, 0:4 (21.) M. Spagnuolo, 0:5 (23.) M. Spagnuolo, 1:5 (25.) N. Hülsemann, 1:6 (27./Direkter) P. Lazzarotto, 1:7 (29.) P. Lazzarotto, 1:8 (33.) F. Banini. – Zeitstrafen: GER 2 min (N. Hülsemann/27.) – ITA 0 min - Teamfouls: GER 10 – ITA 6.

 

Der deutsche U17-Kader:

Torhüter:
Viktor Regge (RSC Cronenberg)

Joel Sierra Aguilera (Hockey Geigg)

Feldspieler:
Tom Kessens (IGR Remscheid)

Eric Krämer (IGR Remscheid)

Gideon Liebmann (RSC Gera)

Henri Höchter (HSV Krefeld)

Nick Brikmann (Moskitos Wuppertal)
Tom Drübert (RSC Cronenberg)

Nick Hülsemann (RSC Cronenberg)
Adria Sierra Aguilera (Hockey Geigg) 

 

         

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