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Damen-Bundesliga: IGR-Quartett schnuppert Bundesliga-Luft

Unsere Juniorinnen Kira Steinmetz, Annika Zech, Celina Söhngen und Saphira Giersch sind durch eine Sonderregelung des Verbandes als Gast bei anderen Vereinen der Rollhockey-Damenbundesliga startberechtigt. Sie haben in den vergangenen Wochen Erfahrungen in der Damenbundesliga gesammelt. Kira Steinmetz läuft für den SC Moskitos Wuppertal auf und hat bei ihren Einsätzen bereits ein Tor erzielt. Annika Zech, Celina Söhngen und Saphira Giersch stehen im Team des RSC Gera und haben u.a. bereits gegen den amtierenden Deutschen Meister gespielt. Annika Zech gelang dabei der erste IGR-Treffer in der Damenbundesliga seit mehr als 15 Jahren.

Wir bedanken uns beim RSC Gera und dem SC Moskitos Wuppertal, dass unsere Nachwuchskräfte die Chance erhalten, Bundesliga-Luft zu schnuppern.

 

Hier die Spielberichte vom gestrigen Spieltag:
 

TuS Düsseldorf-Nord – RSC Gera 6:11 (4:7)
Eine faustdicke Überraschung gelang Gera beim Altmeister aus Düsseldorf, und mit diesem klaren Erfolg machten die Thüringerinnen - auch wenn die Saison noch jung ist - einen großen Schritt zum Final-Four in eigener Halle.
Gera spielte frech auf und deutete schon in der 4. Minute durch einen Doppelpack von Anna Berendt und Saphira Giersch die Richtung der Partie an. Düsseldorf verkürzte zwar unmittelbar durch Ricarda Schulz, doch Gera war von dem Traumstart so beflügelt, dass sie kein Halten mehr kannten. Vor allem Anna Berendt hatte einen Sahnetag erwischt und hielt mit ihren vier weiteren Treffern die Gastgeberinnen immer wieder auf Distanz. Und so verpuffte es auch, dass Ricarda Schulz, Joyce Brusdeilins und Jenny Delgado die Rheinländerinnen nach einem 1:4 (12.) bis auf 4:5 (16.) heranbrachten, denn bis zur Pause stellte Gera dank Anna Berendt und Jessica Sudin den alten Abstand wieder her.
Und die Thüringerinnen legten zu Beginn des zweiten Durchgangs nach. Der TuS ging einen Hauch zu viel Risiko ein, Anna Berendt schlug zwei weitere Male zu (26./32.), ehe Saphira Giersch mit einem weiteren Doppelpack das Düsseldorfer Debakel festzurrte (34./38.). Nach dem 11:4 hatten es die Gäste natürlich leicht, ihren Vorsprung zu verwalten, die beiden Treffer von Jenny Delgado (39.) und Ricarda Schulz (49.) waren nicht mehr als Ergebniskosmetik.
TuS Düsseldorf-Nord: M. van der Fels; N. Barnekow, J. Brusdeilins, L. Hansel, J. Delgado, R. Schulz, M. Rittler, F. Dlouhy. – RSC Gera: C. Sommermeyer, J. Wortmann; S. Adam, J. Sudin, M. Lindemann, S. Giersch, C. Söhngen, A. Zech, A. Berendt, N. Sudin. – Schiedsrichter: O. Fischer.
Torfolge: 0:1 (4.) A. Berendt, 0:2 (4.) S. Giersch, 1:2 (5.) R. Schulz, 1:3 (8.) A. Berendt, 1:4 (12.) A. Berendt, 2:4 (14.) J. Brusdeilins, 3:4 (14.) R. Schulz, 3:5 (26.) A. Berendt, 4:5 (16.) J. Delgado, 4:6 (23.) J. Sudin, 4:7 (24.) A. Berendt, 4:8 (26.) A. Berendt, 4:9 (32.) A. Berendt, 4:10 (34.) S. Giersch, 4:11 (38.) S. Giersch, 5:11 (39.) J. Delgado, 6:11 (49.) R. Schulz. - Zeitstrafen: TuS 0 min – RSC 0 min - Teamfouls: TuS 4 – RSC 9.

SC Moskitos Wuppertal – SC Bison Calenberg 7:3 (3:3)
Beide Mannschaften gingen ungeschlagen ins Spiel, doch Calenberg war – nicht nur wegen dreier Nationalspielerinnen in den eigenen Reihen – favorisiert. Doch die Bisons entpuppen sich als Papiertiger, wurden von den Moskitos deutlich ausgestochen.
Die Wuppertalerinnen, nun klare Nr. 2 der Liga, machten von Beginn an klar, dass die Ergebnisse des Vorjahres (1:9 bzw. 1:15) kein Maßstab sein würden. Nach anfänglicher Ausgeglichenheit schlugen sie dann auch eiskalt zu, als die Bisons eine Schwäche zeigten: Lisa Dobbratz sah „Blau“, Naomi Lückenhaus verwandelte den Strafstoß zum 1:0 (11.). Und es kam noch besser für die Gastgeberinnen, denn per Doppelpack baute Yolanda Kahmann den Vorsprung auf 3:0 aus (15.).
So leicht ließen sich die Calenbergerinnen indes nicht beeindrucken. Mit der ganzen Ruhe und Routine eines Vizemeisters nutzten de Calenbergerinnen die Verunsicherung bei den Moskitos, die nach Britt Johanssons 1:3 (16.) aufkam. Bis zur Pause hatte Anna Hartje den Gleichstand wieder hergestellt (20./25.).
Wuppertal aber hatte den weitaus besseren Start in den zweiten Durchgang, lag nach 150 Sekunden bereits wieder mit zwei Toren in Vorlage, nachdem Maike Johannsen (28.) und Naomi Lückenhaus (29.) zwei Unachtsamkeiten der Gäste bestraft hatten. Diesem Rückstand lief Calenberg nun vergeblich hinterher. Dazu kam eine ungewohnte Anfälligkeit für Konter, was Yolanda Kahmann (37.) und Maike Johannsen (42.) zum Ausbau der Führung ausnutzten. Danach hatten die Niedersächsinnen keine Energie mehr, um noch eine ernsthafte Aufholjagd zu starten.
SC Moskitos Wuppertal: K. Stöckmann, A. Kahmann; S. Thronberens, J. Stöckmann, K. Hauck, Y. Kahmann, T. Lückenhaus, N. Lückenhaus, M. Johannsen, K. Steinmetz. – SC Bison Calenberg: A. Sturm; A. Hartje, B. Johansson, A. Hasenheit, K. Henckels, L. Dobbratz, C. Nowotka, M. Paul, P. Schreinecke. – Schiedsrichter: A. Richter.
Torfolge: 1:0 (11./Direkter) N. Lückenhaus, 2:0 (14.) Y. Kahmann, 3:0 (15.) Y. Kahmann, 3:1 (16.) B. Johansson, 3:2 (20.) A. Hartje, 3:3 (25.) A. Hartje, 4:3 (28.) M. Johannsen, 5:3 (39.) N. Lückenhaus, 6:3 (37.) Y. Kahmann, 7:3 (42.) M. Johannsen. - Zeitstrafen: SCM 0 min – SCB 2 min (L. Dobbratz/11.) - Teamfouls: SCM 4 – SCB 2.
 

 

U17-Juniorinnen: Turnier beim RRV Gottmadingen

Auf Einladung des RRV Gottmadingen reisen die U17-Juniorinnen an diesem Wochenende an die Schweizer Grenze. Sie werden dort auf den RSC Gera, ESV Ansbach, Vorwärts Frankfurt und eine Auswahl aus Süddeutschland treffen. Da das Turnier auf einer Außenbahn stattfinden wird, hoffen wir, dass Petrus mitspielen wird :)



 

U17-Juniorinnen sind Deutscher Meister!

Die Glück-auf-Sporthalle in Hamm-Herringen ist offenbar ein gutes Pflaster für die IGR. Drei Wochen nach dem Pokalsieg traten die U17-Juniorinnen bei ihrer Deutschen Meisterschaft an. In der Vorrunde am Samstag konnte das Team von Trainer Markus Feldhoff, Co-Trainerin Julia Krause und Teammanagerin Natalie Giersch den TuS Düsseldorf-Nord mit 6:4 und den SK Germania Herringen mit 8:1 bezwingen. Nur das Spiel gegen den amtierenden Meister RSC Cronenberg ging mit 2:7 deutlich verloren.

Als Vorrundenzweiter traf die IGR am Sonntag im Halbfinale erneut auf den TuS Düsseldorf-Nord. In einem überlegen geführten Spiel gewann die IGR mit 6:1 und stand im Finale, in dem als Gegner der RSC Cronenberg wartete. In einem packenden Spiel, in dem auf beiden Seiten allein10 Spielerinnen der U15/U17-Nationalmannschaft standen, hatte die IGR den besseren Start und ging durch Annika Zech mit 1:0 in Führung. Der RSC schlug allerdings umgehend zurück und glich aus. 1:1 lautete auch der Halbzeitstand und bereits jetzt war beiden Mannschaften der Kräfteverschleiß anzusehen. Nach dem Seitenwechsel kam die IGR zunächst wieder besser in Fahrt. Lea Steinmetz und Saphira Giersch brachten ihr Team mit 3:1 in Führung. Die Chance einer Vorentscheidung durch einem direkten Freistoß aufgrund einer Hinausstellung gegen Cronenberg konnte die IGR aber nicht nutzen und kassierte statt dessen in Unterzahl das 3:2. Jetzt hatte Cronenberg Vorteile und kam auf 3:3 heran, biss sich aber die Zähne an Kim Schumacher im Remscheider Tor aus. Bis zum Ende der regulären Spielzeit und auch in den sich anschließenden zwei Verlängerungen gab es zwar Chancen auf beiden Seiten, Tore fielen aber nicht mehr. Es kam also, was kommen musste: Penaltyschießen. Je 5 Schützen traten in der ersten Runde an, Celina Söhngen und Saphira Giersch versenkten für die IGR. Cronenberg traf ebenfalls zweifach, der Rest war die Beute von IGR-Goalie Kim Schumacher. Dann erreichte die Spannung den Siedepunkt, als Schütze gegen Schütze im direkten Duell antrat. Runde 1: Lea Seidler scheiterte an Kim Schumacher, Saphira Giersch am Innenpfosten.  Runde 2: Wieder scheiterte Lea Seidler an Kim Schumacher, Saphira Giersch versenkte den Ball im Tor. Die IGR war Deutscher Meister, der Rest Jubel und eine blau-weiße Pyramide aus Remscheider Spielerinnen. Erstmals überhaupt gewinnt die IGR im Damenrollhockey einen Titel!

Wir sind stolz auf unsere Juniorinnen und gratulieren dem Team ganz herzlich!!!

 

Das IGR-Team: Kira Steinmetz ©, Kim Schumacher (Tor), Lea Steinmetz, Celina Söhngen, Lena Bambek, Annika Zech, Saphira Giersch, Trainer Markus Feldhoff + Julia Krause, Teammanagerin Natalie Giersch

 

Deutsche Meisterschaft der U17-Juniorinnen: IGR-Team startet in Herringen

Am kommenden Wochenende, 04. + 05.01.2016, steigt in Hamm-Herringen die Deutsche Meisterschaft der U17-Mädchen. Am Start wird auch das Team der IGR Remscheid sein. Die Mannschaft von Trainer Markus Feldhoff und Co-Trainerin Julia Krause wird dabei auf die Konkurrenz vom RSC Cronenberg, TuS Düsseldorf-Nord und SKG Herringen treffen. Die IGR hatte im vergangenen Jahr die Bronzemedaille gewonnen und peilt auch in diesem Jahr einen Platz auf dem Siegertreppchen an.

Das Team würde sich freuen, wenn es von einer großen blau-weißen Fangemeinde unterstützt würde.

Hier der Spielplan.

 

U15/U17w-Nationalmannschaft: Platz 9 bei der Euro in Mieres


Eine Menge Strapazen hatte die Deutsche weibliche U17-Nationalmannschaft auf sich genommen, um wenige Tage vor Weihnachten an der U17w-Euro, dem Eurockey-Cup, im spanischen Mieres teilzunehmen. 22 Stunden dauerte allein die Anfahrt nach Asturien und nur Stunden nach der Ankunft startete das Team von Bundestrainer Mike Neubauer, in dem mit Spahira Giersch und Annika Zech zwei Remscheiderinnen standen, in das Turnier gegen den spanischen Meister Vilasana. Schnell stellte sich heraus, dass die Spanierinnen eine Nummer zu groß für das deutsche Team waren und es gab eine 0:6-Niederlage. Zum Spiel gegen die Französinnen, zweiter Vorrundengruppengegner, war auch Co-Trainer Markus Feldhoff, der dem Team hinterher geflogen war, an Bord. Auch hier gab es eine Niederlage, beim 2:7 gelangen dem Deutschen Team aber zwei Tore. Der letzte Vorrundenplatz war damit allerdings zementiert. In den Platzierungsspielen gegen die Schweiz hatte sich das Deutsche Team mehr dann ausgerechnet, musste aber auch hier eine 4:7 Niederlage einstecken. Erst im letzten Spiel gab es den ersten Punktgewinn fürs Deutsche Team. Das Spiel gegen England endete 3:3, wobei erst in der Schlussphase der Begegnung der Ausgleich gelang.

Trotz des letzten Platzes war der Trainerstab nicht unzufrieden mit der im Turnier gezeigten Leistung , denn das deutsche Team war mit der jüngsten Mannschaft angetreten. 

              

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