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DRIV-Pokal Damen: Remscheider Trio will mit Gera ins Finale

 

Drei unserer Mädels verstärken den RSC Gera, wenn er in eigener Halle gegen den RSCCronenberg ins Pokalfinale einziehen will:

Saphira Giersch, Annika Zech und Celina Söhngen. Wir drücken beide Daumen!!!

Gera und Cronenberg setzten auf Pokalfinale als Saisonkrönung

(tg) In der Meisterrunde der deutschen Rollhockey-Frauen sind alle Entscheidungen gefallen, die Halbfinalisten stehen schon lange fest. Umso spannender geht es im Pokalwettbewerb zu, in dem am Samstag die Halbfinals terminiert sind.

Die Begegnung zwischen Titelverteidiger ERG Iserlohn und dem SC Bison Calenberg ist – gemessen an der aktuellen Ligarangfolge – wohl als vorweggenommenes Finale zu sehen, treffen hier doch die derzeit besten Teams aufeinander. Doch auch wenn auf beiden Seiten etliche Nationalspielerinnen im Einsatz sein werden (Sa., 15.30 Uhr – Hemberghalle), so müssen die Bisons schon darauf hoffen, die Westfälinnen an einem besonders schlechten Tag zu erwischen. Seit die Iserlohnerinnen die deutsche Rollhockey-Szene aufmischen, haben sie zu Hause noch keine einzige Begegnung verloren. Und auch die jüngsten Bundesliga-resultate gegen die Calenbergerinnen offenbaren eine deutliche Kluft zwischen den beiden Mannschaften: mit 12:4 und 9:1 gingen die beiden Duelle klar an Iserlohn.
 

Das zweite Halbfinale zwischen dem RSC Gera und dem RSC Cronenberg ist wesentliche offener, in der Liga gab es bislang erst ein Duell, das mit einem 2:2-Remis endete. Für die Thüringerinnen ist schon das Erreichen der Vorschlussrunde der größte Erfolg der Vereinsgeschichte, die nun – nach dem klaren verpassen der DM-Halbfinals – noch seine Krönung erhalten soll. Dazu müsste aber immerhin eines der renommiertesten deutschen Teams bezwungen werden: Die Dörper Cats des Rekordmeisters aus Cronenberg. Die standen zuletzt vor zwei Jahren im Finale und haben nach Startschwierigkeiten zum Saisonende ihre Form gefunden. Aber auch sie verpassten letztlich das angepeilte DM-Halbfinale, sodass auch für sie das Pokalfinale ein erfolgreicher Abschluss werden soll. 

 

Der Spieltag im Überblick …
… am 22. April 2017 mit dem Halbfinale*                          

ERG Iserlohn (TV)        -           SC Bison Calenberg                              15.30 Uhr, Hemberg-Sporthalle

RSC Gera                       -           RSC Cronenberg                                   15.30 Uhr, Panndorfhalle
 

DRIV-Pokal Damen: Remscheider Trio im Halbfinale

Das Bundesliga-Team IGR Remscheid ist am Samstag mit dem Sieg in Darmstadt ins Pokal-Halbfinale eingezogen. Aber neben dem IGR-Herren-Team haben noch drei weitere Remscheider das Pokal-Halbfinale erreicht.

Im DRIV-Pokal der Damen kam es am Samstagnachmittag in Wuppertal zur Viertelfinalbegegnung zwischen dem SC Moskitos Wuppertal und dem RSC Gera. Pikant daran, dass sich im Team der Bergischen mit Kira Steinmetz und im Team der Thüringer mit Celina Söhngen, Annika Zech und Saphira Giersch Spielerinnen der IGR Remscheid gegenüber standen. Eine Regelung des Rollsportverbandes lässt nämlich zu, dass Vereine, die keine Damen-Mannschaft aufbieten, ihre Jugendspielerinnen an andere Vereine ausleihen dürfen. Eine sinnvolle Regelung, denn so können diese Erfahrungen in Bundesliga und Pokal sammeln. Da die IGR Remscheid erst in der kommenden Saison mit einer Mannschaft in der Damen-Bundesliga antreten wird, lag es also nah, die Gelegenheit zu nutzen und den Remscheider Mädchen Spielpraxis zu verschaffen. Alle vier sind in der laufenden Saison in der Bundesliga immer wieder zum Einsatz gekommen und haben dabei ihren Mannschaften auch zu Torerfolgen verholfen.

Die Geschichte des Pokal-Viertelfinale zwischen Wuppertal und Gera ist schnell erzählt. Es verlief ganz anders, als der aktuelle Tabellenstand (Wuppertal auf Platz 4, Gera auf Platz 7) vermuten ließe. Während die Moskitos einen rabenschwarzen Tag erwischten, wurde bei den Thüringerinnen alles zu Gold, was sie nur anfassten. Beim Pausenstand von 7:1 hatte Gera den Moskitos bereits den Stachel gezogen. Annika Zech und Saphira Giersch trugen sich dabei jeweils zweifach in die Torschützenliste ein. Am Ende siegte Gera souverän mit 14:3 und löste erstmals in der Vereinsgeschichte das Ticket für das Pokal-Halbfinale. Der Jubel bei den Remscheidern war entsprechend groß. Zumindest bei fast allen, denn einzig Kira Steinmetz im Trikot der Wuppertaler Moskitos musste nach dem Abpfiff von ihren IGR-Mannschaftskameradinnen getröstet werden.
 

Sie wird dafür umso fester die Daumen drücken, wenn Gera mit seinen drei Remscheiderinnen am 22.04.2017 in eigener Halle den RSC Cronenberg im Pokal-Halbfinale empfängt. Dann wird dabei auch ein wenig der Hauch eines Bergisches Derbys durch Thüringen wehen ...
 

EM U17-Juniorinnen: Deutschland belegt Platz 7


Annika Zech und Saphira Giersch von der IGR Remscheid haben mit der deutschen U17-Juniorinnen-Nationalmannschaft in Breganze/Italien den 7. Platz belegt. Dabei stand der Start in das Turnier unter keinem guten Stern. Nach zweitägiger Vorbereitung im Trainingslager im österreichischen Wolfurt war die Stimmung gut und das Ziel klar definiert: Ein Platz unter den ersten 4 sollte es sein.

In Breganze angekommen ging aber die erste Partie gegen den Vorjahressieger und amtierenden spanischen Meister Matero krachend verloren. Beim 0:7 gab es keine Chance für das Team mit dem Adler auf der Brust, das zu keiner Zeit Zugriff auf Spiel und Gegner hatte. Danach war der Katzenjammer groß und der Trainerstab damit beschäftigt, den Mädchen den Glauben an die eigenen Stärken und Fähigkeiten zurück zu geben. Am Freitag im zweiten Gruppenspiel gegen die portugiesische Mannschaft aus Salesiana hatten die Gespräche Wirkung gezeigt. Das deutsche Team spielte auf Augenhöhe mit den Südeuropäerinnen bis – ja bis vor das gegnerische Tor. Als Saphira Giersch in Hälfte 2 beim Spielstand von 1:2 zum Penalty gegen die Torhüterin von Salesiana antrat, hatten die Adler schon gefühlte 50 Mal aufs das gegnerische Tor geschossen, den Ball aber nur einmal versenkt. Es kam, was kommen musste: Saphira traf den Pfosten und Salesiana netzte kurz vor dem Ende zum 1:3 ein, so dass für das deutsche Team der Kampf um die Medaillen vorbei war. Trotzdem blieb die Erkenntnis, dass man mit den Großen mithalten kann. Mit diesem Schwung im Rücken ging es am Samstag in das Duell mit den Engländerinnen. Mit 9:1 wurden der Gegner regelrecht vom Platz gefegt. Im letzten Spiel gegen die italienische Mannschaft aus Materá zeigte das deutsche Team dann seine beste Turnierleistung. Der 5:0-Sieg war in der Höhe verdient und sicherte somit Platz 7. Auch das Trainerteam, dem mit dem IGR-Trainer Markus Feldhoff ein weiterer Remscheider angehörte, war am Ende zufrieden, denn nach den Startschwierigkeiten hatte das Team Moral und eine immer bessere Leistung gezeigt. Darauf soll weiter aufgebaut werden, denn im kommenden Jahr hat der europäische Verband CERH in Aussicht gestellt, das Turnier nach Deutschland zu vergeben.

Den Nationalmannschaften des DRIV haben in diesem Jahr 12 Spielerinnen und Spieler sowie zwei Trainer der IGR Remscheid angehört, eine bis dahin noch nie erreichte Anzahl. Darauf sind wir sehr stolz!
 

Europameisterschaft U17-Juniorinnen: Vier Remscheider auf dem Weg nach Breganze/Italien

Der letzte europäische Wettbewerb im Rollhockey ist traditionell die U17-Juniorinnen-Europameisterschaft, die in diesem Jahr vom 15.-18.12.2016 in Breganze/Italien ausgetragen wird. Bundestrainer Mike Neubauer hat mit Saphira Giersch und Annika Zech zwei Spielerinnen der IGR Remscheid in den Kader berufen. Außerdem ist Kira Steinmetz von der IGR als Reservespielerin nominiert, falls bis zum Start der EM noch eine Spielerin ausfällt.

Bereits Am Sonntag hat sich das Team auf den Weg nach Süden begeben. Zunächst wird am Montag und Dienstag ein Zwischenstopp im österreichischen Wolfurt eingelegt. Dort steigt in der Halle des RHC Wolfurt, vor Wochenfrist noch Europapokalgegner der IGR Remscheid, ein zweitägiges Trainingslager, bevor es am Mittwoch nach Breganze in der Provinz Venetien am Südrand der Alpen weitergeht. Am Donnerstag startet dann das Europameisterschaftsturnier. In Breganze treffen die Nationalmannschaften aus Deutschland, Schweiz und England auf die Meister- und Vizemeisterteams aus Spanien, Italien und Portugal. Das Deutsche Team wird in einer von drei Vorrundengruppen gegen CH Matero (Spanien) und Juventude Salesiana (Portugal) antreten. Am Samstag und Sonntag werden dann Europameister und Platzierungen ausgespielt. Dem deutschen Team kann man allein aufgrund des geringen Altersdurchschnitts eher Außenseiterchancen einräumen. Die Mädchen werden seit Jahren kontinuierlich zu einem Team aufgebaut und sollen vor allem internationale Erfahrung sammeln. Im Stab stehen mit Co-Trainer Markus Feldhoff und seinem Bruder Matthias, der für die Verpflegung der Mannschaft verantwortlich ist, zwei weitere Remscheider.

Die IGR Remscheid ist stolz darauf, auch in der Altersklasse der Juniorinnen so zahlreich mit ihren Aktiven vertreten zu sein und drückt dem deutschen Team beide Daumen.

 

Hier der Kader:

Tor

Lara Immer (RSC Cronenberg)

Clara Sommermeyer (RSC Gera)

Feld

Anna Behrendt (RSC Gera)

Marie Tacke (RSC Cronenberg)

Lea Seidler (RSC Cronenberg)

Yolanda Kahmann (SC Moskitos Wuppertal)

Hannah Huth (RSC Darmstadt)

Hannah Thiel (RSC Cronenberg)

Saphira Giersch (IGR Remscheid)

Annika Zech (IGR Remscheid)

Ersatz:

Julia Rüger (RSC Cronenberg)

Kira Steinmetz (IGR Remscheid)

Jule Wortmann (TGS Vorwärts Frankfurt)
 

Damen-Bundesliga: IGR-Quartett schnuppert Bundesliga-Luft

Unsere Juniorinnen Kira Steinmetz, Annika Zech, Celina Söhngen und Saphira Giersch sind durch eine Sonderregelung des Verbandes als Gast bei anderen Vereinen der Rollhockey-Damenbundesliga startberechtigt. Sie haben in den vergangenen Wochen Erfahrungen in der Damenbundesliga gesammelt. Kira Steinmetz läuft für den SC Moskitos Wuppertal auf und hat bei ihren Einsätzen bereits ein Tor erzielt. Annika Zech, Celina Söhngen und Saphira Giersch stehen im Team des RSC Gera und haben u.a. bereits gegen den amtierenden Deutschen Meister gespielt. Annika Zech gelang dabei der erste IGR-Treffer in der Damenbundesliga seit mehr als 15 Jahren.

Wir bedanken uns beim RSC Gera und dem SC Moskitos Wuppertal, dass unsere Nachwuchskräfte die Chance erhalten, Bundesliga-Luft zu schnuppern.

 

Hier die Spielberichte vom gestrigen Spieltag:
 

TuS Düsseldorf-Nord – RSC Gera 6:11 (4:7)
Eine faustdicke Überraschung gelang Gera beim Altmeister aus Düsseldorf, und mit diesem klaren Erfolg machten die Thüringerinnen - auch wenn die Saison noch jung ist - einen großen Schritt zum Final-Four in eigener Halle.
Gera spielte frech auf und deutete schon in der 4. Minute durch einen Doppelpack von Anna Berendt und Saphira Giersch die Richtung der Partie an. Düsseldorf verkürzte zwar unmittelbar durch Ricarda Schulz, doch Gera war von dem Traumstart so beflügelt, dass sie kein Halten mehr kannten. Vor allem Anna Berendt hatte einen Sahnetag erwischt und hielt mit ihren vier weiteren Treffern die Gastgeberinnen immer wieder auf Distanz. Und so verpuffte es auch, dass Ricarda Schulz, Joyce Brusdeilins und Jenny Delgado die Rheinländerinnen nach einem 1:4 (12.) bis auf 4:5 (16.) heranbrachten, denn bis zur Pause stellte Gera dank Anna Berendt und Jessica Sudin den alten Abstand wieder her.
Und die Thüringerinnen legten zu Beginn des zweiten Durchgangs nach. Der TuS ging einen Hauch zu viel Risiko ein, Anna Berendt schlug zwei weitere Male zu (26./32.), ehe Saphira Giersch mit einem weiteren Doppelpack das Düsseldorfer Debakel festzurrte (34./38.). Nach dem 11:4 hatten es die Gäste natürlich leicht, ihren Vorsprung zu verwalten, die beiden Treffer von Jenny Delgado (39.) und Ricarda Schulz (49.) waren nicht mehr als Ergebniskosmetik.
TuS Düsseldorf-Nord: M. van der Fels; N. Barnekow, J. Brusdeilins, L. Hansel, J. Delgado, R. Schulz, M. Rittler, F. Dlouhy. – RSC Gera: C. Sommermeyer, J. Wortmann; S. Adam, J. Sudin, M. Lindemann, S. Giersch, C. Söhngen, A. Zech, A. Berendt, N. Sudin. – Schiedsrichter: O. Fischer.
Torfolge: 0:1 (4.) A. Berendt, 0:2 (4.) S. Giersch, 1:2 (5.) R. Schulz, 1:3 (8.) A. Berendt, 1:4 (12.) A. Berendt, 2:4 (14.) J. Brusdeilins, 3:4 (14.) R. Schulz, 3:5 (26.) A. Berendt, 4:5 (16.) J. Delgado, 4:6 (23.) J. Sudin, 4:7 (24.) A. Berendt, 4:8 (26.) A. Berendt, 4:9 (32.) A. Berendt, 4:10 (34.) S. Giersch, 4:11 (38.) S. Giersch, 5:11 (39.) J. Delgado, 6:11 (49.) R. Schulz. - Zeitstrafen: TuS 0 min – RSC 0 min - Teamfouls: TuS 4 – RSC 9.

SC Moskitos Wuppertal – SC Bison Calenberg 7:3 (3:3)
Beide Mannschaften gingen ungeschlagen ins Spiel, doch Calenberg war – nicht nur wegen dreier Nationalspielerinnen in den eigenen Reihen – favorisiert. Doch die Bisons entpuppen sich als Papiertiger, wurden von den Moskitos deutlich ausgestochen.
Die Wuppertalerinnen, nun klare Nr. 2 der Liga, machten von Beginn an klar, dass die Ergebnisse des Vorjahres (1:9 bzw. 1:15) kein Maßstab sein würden. Nach anfänglicher Ausgeglichenheit schlugen sie dann auch eiskalt zu, als die Bisons eine Schwäche zeigten: Lisa Dobbratz sah „Blau“, Naomi Lückenhaus verwandelte den Strafstoß zum 1:0 (11.). Und es kam noch besser für die Gastgeberinnen, denn per Doppelpack baute Yolanda Kahmann den Vorsprung auf 3:0 aus (15.).
So leicht ließen sich die Calenbergerinnen indes nicht beeindrucken. Mit der ganzen Ruhe und Routine eines Vizemeisters nutzten de Calenbergerinnen die Verunsicherung bei den Moskitos, die nach Britt Johanssons 1:3 (16.) aufkam. Bis zur Pause hatte Anna Hartje den Gleichstand wieder hergestellt (20./25.).
Wuppertal aber hatte den weitaus besseren Start in den zweiten Durchgang, lag nach 150 Sekunden bereits wieder mit zwei Toren in Vorlage, nachdem Maike Johannsen (28.) und Naomi Lückenhaus (29.) zwei Unachtsamkeiten der Gäste bestraft hatten. Diesem Rückstand lief Calenberg nun vergeblich hinterher. Dazu kam eine ungewohnte Anfälligkeit für Konter, was Yolanda Kahmann (37.) und Maike Johannsen (42.) zum Ausbau der Führung ausnutzten. Danach hatten die Niedersächsinnen keine Energie mehr, um noch eine ernsthafte Aufholjagd zu starten.
SC Moskitos Wuppertal: K. Stöckmann, A. Kahmann; S. Thronberens, J. Stöckmann, K. Hauck, Y. Kahmann, T. Lückenhaus, N. Lückenhaus, M. Johannsen, K. Steinmetz. – SC Bison Calenberg: A. Sturm; A. Hartje, B. Johansson, A. Hasenheit, K. Henckels, L. Dobbratz, C. Nowotka, M. Paul, P. Schreinecke. – Schiedsrichter: A. Richter.
Torfolge: 1:0 (11./Direkter) N. Lückenhaus, 2:0 (14.) Y. Kahmann, 3:0 (15.) Y. Kahmann, 3:1 (16.) B. Johansson, 3:2 (20.) A. Hartje, 3:3 (25.) A. Hartje, 4:3 (28.) M. Johannsen, 5:3 (39.) N. Lückenhaus, 6:3 (37.) Y. Kahmann, 7:3 (42.) M. Johannsen. - Zeitstrafen: SCM 0 min – SCB 2 min (L. Dobbratz/11.) - Teamfouls: SCM 4 – SCB 2.
 

 

         

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