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Bundesliga, 18. Spieltag: IGR schlägt erschreckend schwache Bisons mit 19:1

(tg) So spannend die Spiele am 18. Spieltag auch waren, in der Tabelle blieb letztlich alles wie gehabt, da sich die Favoriten in allen Fällen durchsetzten. Während Recklinghausen beim 12:11 über Wuppertal,   Iserlohn beim 3:2 über Düsseldorf und auch Darmstadt beim 4:2 in Krefeld sowie Walsum beim 5:3 in Cronenberg die Latte nur knapp überquerten, hatten Herringen (9:2 in Valkenswaard) und vor allem Remscheid, die Calenberg mit 19:1 demontierten, keine nennenswerte Gegenwehr zu brechen. 


IGR Remscheid – SC Bison Calenberg 19:1 (9:0)
„Das hatte mit Rollhockey nicht viel zu tun“, schimpfte IGR-Vorsitzender Georg Feldhoff über den völlig desolaten Auftritt des Gastes aus Calenberg, der sich erstmals ohne sein Zugpferd Milan Brandt präsentierte. Der hat sich bei den Niedersachsen unter der Woche abgemeldet, um pünktlich zu den Play-offs für seinen Stammverein Herringen einsatzberechtigt zu sein.

Ganze sieben Minuten hielten die Bisons dem Anrennen der Remscheider stand, dann war Yannick Peinke mit dem 1:0 zur Stelle. Dabei blieb es dann zwar nochmals sechs Zeigerumdrehungen lang, doch dies lag vorwiegend an den guten Reflexen von SCB-Schlussmann Tim Richter. Dessen Gehäuse war aber schließlich mit dem 2:0 durch Yannick Peinke sturmreif geschossen. Yannick Peinke (3) und Yannik Lukassen erhöhten binnen einer Minute um vier weitere Tore, womit auch der letzte SCB-Widerstand gebrochen war (18.). Der Rest war langweiliges Einbahnstraßen-Rollhockey mit folgerichtigem IGR-Schützenfest, zu dem mit Daniel Strieder (3), Til Cramer, Lukas Kuhn, Maximilian Richter (je 2), Fabian Selbach, Alexander Ober sowie abermals Yannick Peinke und Yannik Lukassen alle Spieler der Hausherren ihren Beitrag entrichteten. Den Ehrentreffer für die völlig desolaten Calenberger markierte Spielertrainer Jörg Kuley zum zwischenzeitlichen 1:13 in der 37. Minute. 

IGR Remscheid:M. Kreidewolf (ab 26. J. Langenohl); F. Selbach, L. Kuhn, Y. Peinke, M. Richter, Y. Lukassen, D. Strieder, A. Ober, T. Cramer. – SC Bison Calenberg: T. Richter, A. Schadinsky; J. Kuley, D. Kuczynski, R. Johansson, H. Philipp, M. Bässler, S. Leitmann, M. Stoffle, M. Luther. – Schiedsrichter: D. Loewe / R. Henke.

Torfolge: 1:0 (7.) Y. Peinke, 2:0 (13.) Y. Peinke, 3:0 (18.) Y. Peinke, 4:0 (18.) Y. Peinke, 5:0 (18.) Y. Peinke, 6:0 (18.) Y. Lukassen,7:0 (20./Direkter) T. Cramer, 8:0 (23.) T. Cramer, 9:0 (24.) F. Selbach, 10:0 (28.) Y. Peinke, 11:0 (31.) D. Strieder, 12:0 (33.) Y. Lukassen, 13:0 (35.) D. Strieder, 13:1 (37.) J. Kuley, 14:1 (41.) M. Richter, 15:1 (41.) M. Richter, 16:1 (44.) L. Kuhn, 17:1 (44.) L. Kuhn, 18:1 (45.) D. Strieder, 19:1 (48.) A. Ober. - Zeitstrafen: IGR 0 min – SCB 2 min (M. Stoffle/20.) - Teamfouls: IGR 4 – SCB 6.


 

Spiel der Woche: RHC Recklinghausen – SC Moskitos Wuppertal 12:11 (4:5)
Es war ein Tag des offenen Tores in Heinrich-Auge-Halle, der am Ende in den Gastgebern einen glücklichen Sieger sah, der damit zugleich einen großen Schritt Richtung Play-off-Teilnahme machte. Die Wuppertaler dagegen waren wohl noch nie so nah an ihrem ersten Punktgewinn wie im Vest, wo die Entscheidung erst in letzter Minute fiel.

Als Marius Schürmann schon in der 4. Minute das 1:0 für Recklinghausen erzielte, sah es noch ganz nach dem üblichen Verlauf aus: Wuppertal bemühte sich zwar redlich, war aber zumeist in der eigenen Abwehr damit beschäftigt, den Ball vom Tor wegzuhalten. Was mehr schlecht als recht gelang, denn in der 8. Minute erhöhte Philipp Wagner schon auf 2:0.

Dieser Treffer markierte aber zugleich einen Wendepunkt in der Partie. Während die Hausherren nun glaubten, den Rest quasi im Schongang erledigen zu können, erwachte bei den Moskitos plötzlich der Mut der Verzweiflung – was ungeahnte Kräfte freisetzte. Plötzlich tauchte Tobias Lückenhaus vor dem RHC-Tor auf und schob zum 1:2 ein (13.). Zwei Minuten später machte es ihm Julian Peinke nach (15.), der noch in derselben Minute ein weiteres Mal einnetzte – nach dem Sekunden zuvor Niko Nohlen das kurzfristige 3:2 gelungen war.

Und die Stechmücken setzten nach, gingen nach weiteren Toren von Julian Peinke (17.) und Yannic Brockmann (22.) nun ihrerseits mit zwei Treffern in Vorlage. Und die Führung hielt bis zur Pause, allerdings verkürzte Philipp Wagner noch ein wenig für die Vester.

Nach Wiederbeginn riss der Faden beim Sportclub, wohl auch deshalb, weil Recklinghausen nun zu seiner anfänglichen Kompromisslosigkeit zurückgefunden hatte. Fünf Minuten nach Wiederbeginn glich Niklas Nohlen folglich aus und brachte seine Mannen vier weitere Zeigerumdrehungen später wieder in Führung. Das Ligaschlusslicht aber hatte durchaus Lunte gerochen und hielt mit hochgekrempelten Ärmeln dagegen.

So ging es in der Folge in einem offenen Schlagabtausch hin und her: Julian Peinke (36.), Philipp Wagner (36.), Niklas Nohlen (38.) und Yannic Brockmann (38.) trieben den Zwischenstand in kürzester Zeit von 8:7, ehe sich nach weiteren erfolgreichen Abschlüssen von Philipp Wagner (40./42.) eine Tendenz erahnen ließ.

Dies aber auch nur für kurze Zeit, denn nach blauer Karte gegen Frank Teelen (43.) bot sich ihnen die Gelegenheit zum Gegenschlag, was Tobias Lückenhaus in Überzahl auch gelang (45.). Und zwei Minuten später waren die Bergischen dank Julian Peinke tatsächlich wieder auf Tuchfühlung, womit eine turbulente Schlussphase eingeleitet war.

Die 49. Minute brachte schließlich den dramatischen Höhepunkt einer wohl unvergesslichen Partie: Binnen dieser 60 Sekunden verwandelte Niklas Nohlen erst einen Strafstoß, sah dann „Blau“, was Yannic Brockmann vom Punkt das 10:11 ermöglichte, ehe – nun per Penalty – Christoph Rindfleisch zum 12:10 traf. Dies war letztlich der Durchbruch für die Hausherren, die aber trotzdem noch einmal zittern mussten, als Dennis Meuer knapp 30 Sekunden vor dem Ende wieder auf ein Tor verkürzte.   

Recklinghausen:D. Jakubiak, L. Andrioff; M. Angenendt, K. Paape, P. Wagner, Niklas Nohlen, C. Rindfleisch, Niko Nohlen, M. Schürmann, F. Teelen. – SC Moskitos Wuppertal: R. Prange, D. Bauckloh; Y. Brockmann, D. Meuer, T. Lucht, J. Peinke, P. Kirtyan, T. Lückenhaus, M. Mirscheid, J. Henckels. – Schiedsrichter: F. Schäfer / M. Brosien.

Torfolge: 1:0 (4.) M. Schürmann, 2:0 (8.) P. Wagner, 2:1 (13.) T. Lückenhaus, 2:2 (15.) J. Peinke, 3:2 (15.) Niko Nohlen, 3:3 (15.) J. Peinke, 3:4 (17.) J. Peinke, 3:5 (22.) Y. Brockmann, 4:5 (23.) P. Wagner, 5:5 (30.) Niklas Nohlen, 6:5 (34.) Niklas Nohlen, 6:6 (36.) J. Peinke, 7:6 (36.) P. Wagner, 8:6 (38.) Niklas Nohlen, 8:7 (38.) Y. Brockmann, 9:7 (40.) P. Wagner, 10:7 (42,/Penalty) P. Wagner, 10:8 (45./Überzahl) T. Lückenhaus, 10:9 (47.) J. Peinke, 11:9 (49./Penalty) Niklas Nohlen, 11:10 (49./Direkter) Y. Brockmann, 12:10 (49./Penalty) C. Rindfleisch, 12:11 (50.) D. Meuer. - Zeitstrafen: RHC 4 min (F. Teelen/43. – Niklas Nohlen/49.) – SCM 0 min - Teamfouls: RHC 6 – SCM 11.

Valkenswaardse RC – SK Germania Herringen 2:9 (2:3)

Auch wenn es zur Halbzeit beim Zwischenstand von „nur“ 3:2 so aussah, als ob Spitzenreiter Herringen in Valkenswaard einmal mehr seine schlechte Auswärtsseite präsentierte – unter dem Strich gab es nie einen Zweifel am Erfolg der Germanen in den Niederlanden.

Die Westfalen hatten ruhig begonnen, ließen sich von den gewohnt defensiv beginnenden Valkenswaardern nicht aus der Reserve locken, sondern warteten geduldig auf sich bietende Chancen. Und dann wurde eiskalt zugeschlagen, sodass Kevin Karschau (7.), Robin Schulz (12.) und Liam Hages (14.) schließlich eine klare 3:0-Führung markierten.

Auf der anderen Seite war SKG-Schlussmann Timo Tegethoff bis dato nahezu beschäftigungslos, was maßgeblicher Grund dafür sein dürfte, dass er sich kurz vor der Pause von zwei Distanzschüssen durch Dave Holtzer auf dem falschen Fuß erwischen ließ (19./23.). Der plötzliche Anschluss der Niederländer schockte die Gäste aber keineswegs, die vielmehr im zweiten Durchgang schnell Nägel mit Köpfen machten – dank Kevin Karschau. Der ebenso flinke wie treffsichere Stürmer donnerte die Kugel ab der 30. Minute viermal ins gegnerische Netz, Liam Hages (46.) und Robin Schulz (49.) erledigten den Rest.

Valkenswaardse RC:P. Santos, J. van den Dungen; R. van den Dungen, D. Holtzer, S. Holtzer, D. Guimaraes. – SK Germania Herringen: T. Tegethoff, M. Schartner; K. Karschau, Li. Hages, M. Stork, S. Gürtler, P. Michler, J. Klein, R. Schulz, L. Karschau. – Schiedsrichter: T. Sörensen / M. Wittig.

Torfolge: 0:1 (7.) K. Karschau, 0:2 (12.) R. Schulz, 0:3 (14.) Li. Hages, 1:3 (19.) D. Holtzer, 2:3 (23.) D. Holtzer, 2:4 (30.) K. Karschau, 2:5 (34.) K. Karschau, 2:6 (41.) K. Karschau, 2:7 (42./Direkter) K. Karschau, 2:8 (46.) Li. Hages, 2:9 (49.) R. Schulz. - Zeitstrafen: VRC 0 min – SKG 0 min - Teamfouls: VRC 12 – SKG 11.

RSC Cronenberg – RESG Walsum 3:5 (2:2)

Starke Abwehrarbeit hüben wie drüben sorgte zwar für wenige Treffer, aber dafür für ein überaus spannendes Kräftemessen zwischen den beiden Altmeistern, die zusammen auf 29 DM-Titel kommen. Der Rekordmeister aus Walsum zeigte sich dabei als das effektivere Team.

Es ging schwungvoll los, doch der Weg zum ersten Tor des Tages war erst frei, als Jan Vester für eine Cronenberger Unterzahl sorgte (8.). Miquel Vila-Gallaguet nutzte den Platz, um die roten Teufel in Führung zu schießen (10.). Danach waren die Räume hüben wie drüben wieder überaus eng, dazu standen mit Eric Soriano (RSC) und Tobias Wahlen (RESG) zwei überaus gute Schlussmänner zwischen den Pfosten. Erst als kurz vor der Pause Kräfte und Konzentration etwas nachließen, boten sich Möglichkeiten, die Max Thiel (20.) und Jordi Molet (24./Penalty) zunächst für eine Cronenberger Führung verwerteten, ehe Miquel Vila-Gallaguet mit dem Pausenpfiff wieder ausglich. Nach dem Seitenwechsel ging das Nervenspiel genauso weiter, zumal Jordi Molet (33.) und Miquel Vila-Gallaguet (34.) zwar weitere Treffer gelangen, der unentschiedene Spielstand aber Bestand hatte.

Gut zehn Minuten vor dem Ende war es dann zum vierten Mal Miquel Vila-Gallaguet, der eine Lücke in der Löwen-Abwehr fand und damit der Partie den richtungsgebenden Impuls versetzte. Cronenberg gab sich zwar kämpferisch, biss sich an der kompakten RESG-Defensive aber weiterhin die Zähne aus. Als Nuno Rilhas schließlich das 5:3 gelang (42.) und wenig später ein Direkter nach „Blau“ gegen den Torschützen für den RSC auch nichts Zählbares einbrachte, war den Walsumern der Sieg nicht mehr zu nehmen.  

RSC Cronenberg:E. Soriano, A. Modrzewski; M. Bernadowitz, J. Molet, J. Vester, B. Nusch, S. Rath, K. Riedel, M. Thiel, Aa. Börkei. – RESG Walsum: T. Wahlen, C. Paß; M. Vila-Gallaguet, C. Nusch, X. Berruezo, S. Haas, N. Rilhas, F. SturlaRHC. – Schiedsrichter: B. Ullrich / T. Ehlert.

Torfolge: 0:1 (10./Überzahl) M. Vila-Gallaguet, 1:1 (20.) M. Thiel, 2:1 (24./Penalty) J. Molet, 2:2 (25.) M. Vila-Gallaguet, 3:2 (33./Penalty) J. Molet, 3:3 (34.) M. Vila-Gallaguet, 3:4 839.) M. Vila-Gallaguet, 3:5 (42.) N. Rilhas. - Zeitstrafen: RSC 4 min (J. Vester/8. - J. Molet/35.) – RESG 2 min (N. Rilhas/47.) - Teamfouls: RSC 14 – RESG 8.

HSV Krefeld – RSC Darmstadt 2:4 (0:2)

Es war sicherlich keine Glanzvorstellung der Darmstädter, doch da Krefeld Pechsträhne auch im 18. Saisonspiel anhielt, reichte es für die Hessen zum Drei-Punkte-Erfolg.

Nil Koch hatte eigentlich für einen Traumstart des RSC gesorgt (2.), doch in der Folge wirkten die Mainstädter viel zu behäbig und unkonzentriert, um frühzeitig eine klare Richtung vorzugeben. Krefeld dagegen war bemüht, den Heimvorteil mit den Eigenarten der Bonhoeffer-Sporthalle in die Waagschale zu werfen, fand aber immer wieder seinen Meister in RSC-Schlussmann Marvin Mensah. So auch nach blauer karte gegen Alexandre Andrade (17.). Immerhin blieben auch die HSVer schadlos, überstanden gar eine Unterzahlphase nach „Blau“ für Christian Siempelkamp schadlos. Umso ärgerlicher, dass noch vor der Pause der nächste Nackenschlag durch das 2:0 von Alexandre Andrade folgte (25.).

Dass es die Krefelder auch besser können, zeigten sie zu Beginn des zweiten Durchgangs, indem sie die Initiative ergriffen und Darmstadt von einer Verlegenheit in die nächste brachten. Die logische Folge: Daniel Quabeck (26.) und Maximilian Hendricks 833.) nutzten die Gunst der Stunde zum 2:2-Ausgleich.

Dann aber waren die Hausherren einmal mehr zu übermotiviert, bremsten sich durch zwei Zeitstrafen gegen Daniel Horchmer (31./40.) selbst aus. Die Hessen konnten daraus zwar weder per Strafstoß noch in Überzahl einen direkten Nutzen ziehen, doch sie fanden so zurück ins Spiel, während die Hausherren Kräfte ließen. Die bittere Quittung gab es in der 43. Minute, als Alexandre Andrade das 3:2 der Gäste gelang. Die Seidenstädter gingen nun nochmals volles Risiko, wurden durch Alexandre Andrade aber nochmals eiskalt ausgekontert (47.).

HSV Krefeld:F. Hilbertz, M. Hass; C. Siempelkamp, M. Hendricks, D. Horchmer, S. Micus, D. Quabeck, P. Greiffenstein, C. Jachtmann, S. Emmrich. – RSC Darmstadt: M. Mensah, P. Leyer; K. Cepa, F. Bender, P. Cuntz, P. Wagner, N. Koch, M. Behnke, A. Andrade. – Schiedsrichter: G. Richter / S. Häger.

Torfolge: 0:1 (2.) N. Koch, 0:2 (25.) A. Andrade, 1:2 (26.) D. Quabeck, 2:2 (33.) M. Hendricks, 2:3 (43.) A. Andrade, 2:4 (47.) A. Andrade. - Zeitstrafen: HSV 6 min (C. Siempelkamp/21. - D. Horchmer/31. & 40.) – RSC 2 min (A. Andrade/17.) - Teamfouls: HSV 8 – RSC 8.

ERG Iserlohn – TuS Düsseldorf-Nord 3:2 (0:1)

Des einen Pech ist des anderen Freud: In diesem Fall war Düsseldorfs Charlie Gatermann der Unglücksrabe, dessen blaue Karte Iserlohn für die letzten zwei Minuten in Überzahl brachte und Andre Costa damit den Weg zum 3:2-Siegtreffer frei machte. Der Meister ist also noch einmal mit einem blauen Auge davon gekommen­.

Andersherum war es fast schon bis ins Detail eine Kopie des Hinspiels, nur eben mit vertauschten Rollen. Waren es vor Monaten die Rheinländer, die einen Last-Minute-Sieg bejubelten, hatten nun die Westfalen in letztem Augenblick die Nase vorne. Vorangegangen war ein durch starke Abwehrreihen geprägtes Match, in dem die Schlussmänner Patrick Glowka (ERG) und Jan Kutscha (TuS) immer wieder ihr außerordentliches Können unterstrichen.

So dauerte es bis zur 23. Minute, ehe Tarek Abdalla mit dem 1:0 für die Gäste den ersten Glanzpunkt des Spiels setzte. Iserlohn aber hatte in der Kabine den passenden Hebel gefunden, um nun ebenfalls die TuS-Abwehr aus den Angeln zu heben. So dauerte es auch nicht lange, dann gelang Sergio Pereira das 1:1 (29.). Dieses wiederum hatte nur Sekunden Bestand, praktisch vom Wiederanpfiff weg enteilte Tarek Abdalla zur erneuten TuS-Führung (30.).

Iserlohn war gezwungen, weiter mit offenem Visier zu spielen – und nahm die Herausforderung an. Nun sah sich Düsseldorf durchaus in die eigene Hälfte eingeschnürt, setzte mit schnellen Kontern aber durchaus spürbare Nadelstiche. Iserlohns Mut zum Risiko wurde schließlich aber belohnt, wieder war es Sergio Pereira, dem der Gleichstand gelang (38.). Mit dem Remis war freilich beiden Seiten nicht geholfen, beide Seiten setzten nun auf Sieg. Und dabei schlug das Pendel zugunsten der Iserlohner  aus, als zunächst Charlie Gatermann auf die Strafbank musste, der TuS in Unterzahl das 10. Teamfoul nicht mehr vermeiden konnte und Andre Costa vom Punkt zum 3:2 verwandelte (49.).

ERG Iserlohn:P. Glowka, L. Kost; C. Nunez, N. Hilbertz, K. Milewski, C. Hegener, J. Behrendt, S. Pereira, A. Costa. –TuS Düsseldorf-Nord: J. Kutscha, Lu. Brandt; J. Pink, L. Scheulen, N. Fichtner, T. Paczia, C. Gatermann, T. Abdalla. – Schiedsrichter: L. Nawratil / L. Niestroy.

Torfolge: 0:1 (23.) T. Abdalla, 1:1 (29.) S. Pereira, 1:2 (30.) T. Abdalla, 2:2 (38.) S. Pereira, 3:2 (49./Direkter/Überzahl) A. Costa. - Zeitstrafen: ERG 0 min – TuS 2 min (C. Gatermann/48.) - Teamfouls: ERG 8 – TuS 10.
 

Bundesliga, 18. Spieltag: IGR hat noch eine Rechnung mit den Bisons offen

(tg) Vergangenes Wochenende rutschte Meister Iserlohn auf Rang 5 ab, nun droht am kommenden Samstag im direkten Duell mit Düsseldorf eine weitere Degradierung. Und wenn es ganz schlecht läuft für den Titelverteidiger, könnte die Hauptrunde in wenigen Wochen auf Rang 7 enden. Die 18. Bundesliga-Runde hat allerdings noch weit mehr zu bieten, als derlei „Was-wäre-wenn?“-Spielereien zum Vorjahresmeister: Für das Gros der Teams könnte diese Runde zum Schicksalstag der laufenden Serie bezüglich der Play-off-Runde werden. 

Fünf Spieltage sind noch zu absolvieren, im besten Falle also noch 15 Punkte zu sammeln. Dies birgt in der Theorie also noch alle Hoffnungen für den Valkenswaardse RC oder den SC Bison Calenberg, sich doch noch für die DM-Endrunde zu qualifizieren. Wohlgemerkt: oder! Denn nur eines der beiden Teams wird den RHC Recklinghausen den begehrten 8. Platz noch entreißen können, Platz 7 (RSC Cronenberg) ist für beide sicherlich zu weit entfernt, auch wenn sowohl die Niedersachsen als auch die Niederländer noch sogar noch sechs Partie zu absolvieren haben.

Wohl auch nur ganz geringe Chancen auf etwas Zählbares hat der SC Bison Calenberg, der am Samstag zur IGR Remscheid reisen muss (15.30 Uhr). Dies liegt zum einen an dem Festungscharakter der Sporthalle Hackenberg, in der die Bergischen in der laufenden Serie sich bislang nur Walsum geschlagen geben mussten. Zum anderen aber auch daran, dass die Remscheider fü4r diese Partie die Tabellenplatzierung der Bisons sowie deren Auswärtsschwäche (nur ein Sieg in sieben Spielen) gänzlich außen vor lassen werden, um sich voll und ganz der gewünschten Revanche für die 11:12-Hinspielniederlage zu widmen.
  

Angesichts der Paarungen am Wochenende könnte der Traum aber auch schon platzen. Denn der RHC Recklinghausen empfängt in der heimischen Heinrich-Auge-Halle den SC Moskitos Wuppertal (Sa., 15.30 Uhr). Die Bergischen sind nicht nur abgeschlagenes Ligaschlusslicht, sondern waren bislang auch stets ein sicherer Punktelieferant. Auch das Hinspielresultat, das mit 9:4 klar für den RHC ausfiel, lässt die durchaus als heimstark geltenden Vester wohl fest mit drei weiteren Zählern auf der Habenseite planen.
 

Derweil erwartet der Valkenswaardse RC keinen geringeren als Ligaprimus SK Germania Herringen, gegen den es im Hinspiel ein 3:10-Niederlage gab (Sa. 19 Uhr – VRC-Rollerdom). Aber die Westfalen zeigten sich zuletzt gegen Darmstadt (5:9), Walsum (4:3 n. Verl.) und in Düsseldorf (2:1) angreifbar und ließen Federn. Dass der VRC-Rollerdom zudem noch so seine ganz eigenen Gesetze hat, belegt die recht gute Heimbilanz der Niederländer mit fünf Siegen in acht Spielen. Nichtsdestotrotz ist Herringen dank seiner Offensive die beste Auswärtsmannschaft der Liga und wird für den VRC wohl eher am jüngsten 19:5-Erfolg in Wuppertal zu messen sein.
 

Den erst am vergangenen Sonntag eroberten Rang vier gilt es für den RSC Darmstadt beim HSV Krefeld zu verteidigen (Sa., 18 Uhr – Bonhoeffer-Halle), was auf dem Papier nach einer reinen Pflichtaufgabe aussieht. Die Hessen waren in der Fremde zuletzt mit Siegen in Düsseldorf, Wuppertal und Herringen überaus erfolgreich. Dem steht eine fast schon katastrophale Heimbilanz der Krefelder gegenüber: erst eine Partie konnte in eigener Halle siegreich beendet werden. Dass es darüber hinaus im ersten Treffen klare Verhältnisse zugunsten der Darmstädter gab (8:4), gibt der Richtung dieser Begegnung weiteren Vorschub.

Der in Verlängerung erkämpfte 7:5-Sieg in Walsum tat dem Meister ERG Iserlohn sicherlich gut, wurde tags darauf durch den Verlust von Rang 4 joch völlig konterkariert. Denn somit stehen die Westfalen bei ihrem Heimauftritt (Sa., 18 Uhr - Hemberghalle) gegen den TuS Düsseldorf-Nord weiter mit dem Rücken zur Wand, was auch mit der 1:2-Niederlage im Hinspiel zusammenhängt. Die Rheinländer rangieren damit nämlich nicht nur drei Zähler hinter dem Titelverteidiger, würden somit im Erfolgsfall nicht nur gleichziehen, sondern – dank des dann unabwendbar besseren Vergleichs – mit Iserlohn auch die Plätz tauschen. Und der TuS kommt durchaus mit Selbstbewusstsein nach Iserlohn, die jüngsten drei Auswärtstrips brachten stets je drei Punkte ein. Iserlohn allerdings ist allen Unkenrufen zum Trotz im laufenden Wettbewerb das beste Heimteam der Liga!

 

Der Spieltag im Überblick …

… am 11. März 2017 mit dem 18. Spieltag                                             

IGR Remscheid -          SC Bison Calenberg                          15.30 Uhr, Sporthalle Hackenberg

RHC Recklinghausen    -    SC Moskitos Wuppertal              15.30 Uhr, Heinrich-Auge-Halle

RSC Cronenberg      -           RESG Walsum                          18.00 Uhr, Alfred-Henckels-Halle

ERG Iserlohn                -           TuS Düsseldorf-Nord           18.00 Uhr, Sporthalle Hemberg

HSV Krefeld      -           RSC Darmstadt                                18.00 Uhr, Bonhoeffer-Sporthalle

Valkenswaardse RC  -    SK Germania Herringen                   19.00 Uhr, VRC-Rollerdom
 

Bundesliga, 17. Spieltag: IGR spielt den RHC Recklinghausen schwindelig


(tg) Walsum gegen Iserlohn, das war schon im Hinspiel ein Nervenkrimi. Doch die zweite Auflage übertraf das erste Treffen noch um Längen: Alleine in der fielen acht (!) Tore, dieses Mal mit dem besseren Ende für Iserlohn, das 7:5 gewann. Überhaupt war es der mit Abstand torreichste Spieltag in der 1. Bundesliga, 88 Mal landete die Hartgummikugel im Tornetz. Jeweils 23 „Buden“ gab es zwischen Wuppertal und Herringen (4:19) sowie Remscheid und Recklinghausen (18:5). In der Summe zweistellig wurde es zudem in der Partie Calenberg versus Cronenberg (5:8), sodass die Begegnungen Darmstadt und Valkenswaard (6:3) ebenso wie Düsseldorf und Krefeld (7:1) da schon torarm wirken. 


IGR Remscheid – RHC Recklinghausen 18:5 (6:2)

Einen Heimsieg über Recklinghausen hatten die Remscheider sicherlich fest eingeplant, doch dass es ein regelrechtes Schützenfest werden würde, hatten wohl auch die kühnsten Träumer nicht erwartet. Derweil ging für Michael Raab ein Traum in Erfüllung, der IGR-Torwart feierte mit 40 sein Bundesliga-Debüt.

Es zeichnete sich aber schnell ab, dass die IGR-Akteure an diesem Nachmittag in bester Torlaune waren, denn Daniel Strieder (4.), Maximilian Richter (6.) und Yannik Lukassen (7.) legten gleich gut los. Die Gäste reagierten umgehend mit einer Auszeit, um die Abwehr neu justieren zu können, was aber nur kurzfristigen Erfolg brachte. Zwar verkürzte Philipp Wagner auf 1:3 (14.), doch damit war auch auf der Gegenseite die Flaute vorbei: Yannick Peinke (15.) und Daniel Strieder (17./21.) bauten den Vorsprung aus, sodass Christoph Rindfleisches zwischenzeitliches 2:4 (16.) wirkungslos verpuffte.

Nach dem Seitenwechsel brachen dann alle RHC-Dämme, binnen weniger Minuten erhöhte dasselbe Trio, das schon zum 3:0 getroffen hatte, in identischer Reihenfolge auf 9:2 (32.). was nun folgte war Hurra-Rollhockey, Remscheid war nicht mehr zu bremsen – und Recklinghausen mischte, wenn auch weniger erfolgreich, munter mit. Alexander Ober (3), Maximilian Richter (2), Daniel Strieder, Yannick Peinke, Lukas Kuhn und Joshua Dutt trafen für die IGR ins Schwarze, Niko Nohlen, Marius Schürmann und Christoph Rindfleisch machten die Niederlage für die Gäste etwas erträglicher. 

IGR Remscheid:J. Langenohl (ab 40. M. Raab); J. Dutt, L. Kuhn, Y. Peinke, M. Richter, Y. Lukassen, D. Strieder, A. Ober, T. Cramer. – RHC Recklinghausen: D. Jakubiak, L. Andrioff; L. Sowade, M. Angenendt, K. Paape, P. Wagner, Niklas Nohlen, C. Rindfleisch, Niko Nohlen, M. Schürmann. – Schiedsrichter: T. Sörensen / M. Wittig.

Torfolge: 1:0 (4.) D. Strieder, 2:0 (6.) M. Richter, 3:0 (7.) Y. Lukassen, 3:1 (14.) P. Wagner, 4:1 (15.) Y. Peinke, 4:2 (16.) C. Rindfleisch, 5:2 (17.) D. Strieder, 6:2 (21.) D. Strieder, 7:2 (30.) D. Strieder, 8:2 (31.) M. Richter, 9:2 (32.) Y. Lukassen, 9:3 (35.) Niko Nohlen, 10:3 (36.) M. Richter, 11:3 (36.) M. Richter, 12:3 (38.) Y. Peinke, 12:4 (38.) M. Schürmann, 13:4 (40.) D. Strieder, 14:4 (41.) A. Ober, 15:4 (42.) A. Ober, 16:4 (43.) L. Kuhn, 16:5 (47.) C. Rindfleisch, 17:5 (48.) A. Ober, 18:5 (50.) J. Dutt. - Zeitstrafen: IGR 0 min – RHC 0 min - Teamfouls: IGR 3 – RHC 8.


Spiel der Woche: RESG Walsum – ERG Iserlohn 5:7 n. Verl. (2:2/2:1)

Diese Niederlage gegen Titelverteidiger Iserlohn müssen sich die Walsumer selber ankreiden: Zum einen, weil sie zwischen der 22. und 33. Minute nahezu ununterbrochen in Überzahl agierten, aber in dieser Phase nur einen Treffer erzielten. Zum anderen, weil es am Ende ein technischer Fehler war, der zur blauen Karte gegen Nuno Rilhas und damit zum entscheidenden 7:5 für Iserlohn führte.

Was war passiert in der 60. Minute: Xavier Berruezo hatte zunächst zum 5:6 verkürzt, woraufhin die roten Teufel durch Herausnahme von Schlussmann Tobias Wahlen für die restlichen Sekunden eine Überzahl auf dem Feld erreichen wollten. Dies ist aber nach Artikel 16 Absatz 5.2 der Spielregeln nur in den letzten 5 Minuten der zweiten Halbzeit erlaubt, also nicht mehr in der Verlängerung. Die Folge war eine blaue Karte für Nuno Rilhas, der als fünfter Feldspieler das Parkett betrat, ein Strafstoß für Iserlohn, den Sergio Pereira sicher zum 7:5 verwertete.

Dies war der emotionale Höhepunkt einer packenden Spitzenbegegnung, die erst so richtig in der Verlängerung Fahrt aufnahm. Doch der Reihe nach…

Anfangs überwogen die taktischen Marschrouten, denn beide waren aufgrund von Sperren nach 7. blauer Barte  – Miquel Vila-Gallaguet auf Walsumer Seite, Andre Costa bei Iserlohn – nicht in Bestbesetzung angetreten. Darüber hinaus sollte natürlich ein früher Rückstand hüben wie drüben vermieden werden. So dauerte es eine ganze Weile, ehe das Spiel das für Rollhockey typische Tempo erhielt. Chancen blieben somit vorerst Mangelware.

Dies änderte sich allerdings schlagartig, als Jens Behrendt die Führung für Iserlohn erzielte (17.). Wenige Augenblicke darauf folgte Walsums 10. Teamfoul, doch Schlussmann Tobias Wahlen verhinderte Schlimmeres. So hielt das 1:0 des Meisters genau 75 Sekunden, dann war Pedro Queiros zur Stelle und glich für den Rekordmeister aus. Der hätte in der Folgezeit eine satte Führung herausschießen können, denn Iserlohn handelte sich durch Kai Milewski (22.), Jens Behrendt (25.), Timon Henke (28.) und Nils Hilbertz (31.) in kurzer Folge vier Zeitstrafen ein. Doch nur in einem Fall zogen die Gastgeber daraus Nutzen, Sebastian Haas verwandelte einen Direkten zur 2:1-Pausenführung.

Die überstandene lange, fast zehnminütige Unterzahlphase gab Iserlohn indes die Kraft, um auch in der Folge weiter auf Augenhöhe zu agieren, während Walsum schon jetzt mit sich selbst haderte. Unter dem Strick machte es der Titelverteidiger aber auch nicht besser, auch die ERG-Recken vergaben drei Strafstöße (24./33./43.) und eine Überzahlperiode („Blau“ gegen Pedro Queiros), ohne dass etwas Zählbares zu Buche schlug. Doch sie behielten die nötige Ruhe, um vier Minuten vor dem Ende den Lohn für ihr Engagement einzufahren: Sergio Pereiras 2:2 bedeutete die Verlängerung.

In der gab es dann keine taktischen Bremsen mehr, nun hieß es in beiden Lagern hopp oder topp! Jens Behrend brachte die Westfalen abermals in Vorlage (52.), die von Nils Hilbertz auf 4:2 ausgebaut wurde (55.). Vor dem erneuten Seitenwechsel ließ Felipe Sturla die Rheinländer aber auf ein Happyend hoffen (55.), das nach zwei Treffern von Sergio Pereira (56./58.) aber bald wieder in weite Ferne rückte. So leicht gaben die roten Teufel aber nicht klein bei, Felipe Sturla (59.) und eben dann Xavier Berruezo (60.) ließen den Rekordmeister wieder aufschließen, um dann durch eigenes Verschulden doch alles zu verspielen.   

RESG Walsum:T. Wahlen, R. Lorz; C. Berg, C. Nusch, X. Berruezo, S. Haas, F. Schmidt, N. Rilhas, P. Queiros, F. Sturla. – ERG Iserlohn: P. Glowka, L. Kost; C. Nunez, N. Hilbertz, K. Milewski, S. Glowka, C. Hegener, J. Behrendt, S. Pereira, T. Henke. – Schiedsrichter: P. Loewe / P. Thißen.

Torfolge: 0:1 (17.) J. Behrendt, 1:1 (19.) P. Queiros, 2:1 (25./Direkter) S. Haas, 2:2 (46.) S. Pereira, 2:3 (52.) J. Behrendt, 2:4 (55.) N. Hilbertz, 3:4 (55.) F. Sturla, 3:5 (56./Penalty) S. Pereira, 3:6 (58.) S. Pereira, 4:6 (59.) F. Sturla, 5:6 (60.) X. Berruezo, 5:7 (60./Direkter) S. Pereira. - Zeitstrafen: RESG 4 min (P. Queiros/33. - N. Rilhas/60.) – ERG 8 min (K. Milewski/22. - J. Behrendt/25. - T. Henke/28. - N. Hilbertz/31.) - Teamfouls: RESG 25 – SKG 7.


SC Moskitos Wuppertal – SK Germania Herringen 4:19 (2:8)

Wenn der beste Offensive auf die schlechteste Abwehr trifft, lässt sich nicht schwer ausrechnen, wer als Sieger vom Platz geht. So derbe wie beim 0:24 im Hinspiel erwischte es die Wuppertaler dieses Mal gegen Herringen zwar nicht, eine erneute Klatsche war aber nicht zu verhindern.

Die Germanen sorgten mit zwei Treffern von Kevin Karschau gleich für klare Verhältnisse, ließen es in der Folge dann sogar etwas lässiger angehen. Allerdings reichten dem Ligaprimus auch 80 Prozent aus, um die Moskitos immer wieder in Verlegenheit zu bringen – und den Vorsprung regelmäßig durch Stefan Gürtler (2), Robins Schulz, Lucas Karschau, Liam Hages und Luis Hages weiter auszubauen. Dann aber schalteten die Gäste zu früh auf Leerlauf, in den letzten Minuten vor der Pause trafen Philipp Kirtyan und Julian Peinke zum 2:8-Halbzeitstand.

Auch der Start in den zweiten Durchgang gehörte den Bergischen, für die nun Tobias Lückenhaus ins Schwarze traf (29.). Mehr ließ Herringen dann aber nicht zu, fortan spielte sich fast alles vor dem SCM-Tor ab. In dem mühte sich Dennis Bauckloh vergebens um Schadensbegrenzung: Kevin Karschau, Lucas Karschau (je 4), Robin Schulz, Liam Hages und Justin Klein kratzten (letztlich erfolglos) an der 20-Tore-Marke. Jan Henckels 4:18 war da nur ein schwacher Trost (47.) 

SC Moskitos Wuppertal:D. Bauckloh, R. Prange; T. Lucht, Y. Brockmann, D. Meuer, J. Peinke, P. Kirtyan, T. Lückenhaus, M. Mirscheid, J. Henckels. – SK Germania Herringen: M. Schartner, D. Bergmeier; K. Karschau, Li. Hages, M. Stork, S. Gürtler, J. Klein, R. Schulz, L. Karschau, Lu. Hages. – Schiedsrichter: G. Richter / A. Richter.

Torfolge: 0:1 (2.) K. Karschau, 0:2 (3.) K. Karschau, 0:3 (10.) S. Gürtler, 0:4 (10.) R. Schulz, 0:5 (13.) L. Karschau, 0:6 (16.) Li. Hages, 0:7 (17.) Lu. Hages, 0:8 (19.) S. Gürtler, 1:8 (24.) P. Kirtyan, 2:8 (24.) J. Peinke, 3:8 (29.) T. Lückenhaus, 3:9 (31.) K. Karschau, 3:10 (31.) L. Karschau, 3:11 (32.) Li. Hages, 3:12 (33.) R. Schulz, 3:13 (35.) L. Karschau, 3:14 (36.) L. Karschau, 3:15 (37.) K. Karschau, 3:16 (37.) K. Karschau, 3:17 (38.) L. Karschau, 3:18 (45.) K. Karschau, 4:18 (47.) J. Henckels, 4:19 (49.) J. Klein. - Zeitstrafen: SCM 2 min (P. Kirtyan/11.) – SKG 0 min - Teamfouls: SCM 5 – SKG 5.


RSC Darmstadt – Valkenswaardse RC 6:3 (1:2)

Sieben Minuten vor dem Ende war Valkenswaards Niederlage besiegelt, eine blaue Karte gegen Dave Holtzers machte Darmstadt den Weg zum zehnten Saisonsieg frei. Bis dato allerdings hatten die Niederländer die besseren Karten.

Das Valkenswaard nicht als Punktelieferant in den Süden Hessens gereist war, bekamen die Hausherren schon in der Startphase zu spüren: Stan Holtzer brachte die Niederländer gleich mit dem ersten Angriff in Führung (2.). Es dauerte lange, ehe sich die Darmstädter von diesem Nackenschlag erholten, erst nach einer Auszeit (14.) lief es langsam besser. Das 1:1 durch Nils Koch war letztlich aber schmeichelhaft (20./Überzahl), die besseren Chancen hatten bis dahin die Gäste gehabt. Und die gingen schließlich doch mit einem Vorsprung in die Kabine, da Sekunden vor dem Pausenpfiff Davy van Willigen noch einmal entwischte.

In der RSC-Umkleide wird es deutliche Worte gegeben haben, während die VRC-Verantwortlichen ein beherztes „weiter so“ ausgeben konnten- dabei aber die Rechnung ohne Alexandre Andrade machten. Der Portugiese im Dienste der Main-Krokodile drehte in den ersten zehn Minuten des zweiten Abschnitts das Spiel im Alleingang, als er zunächst per Penalty ausglich (31.), kurz darauf dann zum 3:2 einnetzte (36.).

Die Gäste aber zeigten sich kämpferisch, wollte unbedingt den Lohn für ihr Engagement einfahren. Und die Anstrengungen trugen weitere Früchte, Dave Holtzer sorgte für den abermaligen Gelichstand (41.). Doch aus dem glücklichen Torschützen wurde wenig später der Pechvogel des Tages: Er sah „Blau“, Felix Bender traf zum 4:3 (43.) und machte den Weg zum Erfolg damit frei. Die Valkenswaarder setzten nochmals alles auf eine Karte, wurden nun aber von Felix Bender blitzsauber ausgekontert (47.). Per Strafstoß – erneut saß Dan Holtzer auf der Sünderbank – machte Alexandre Andrade dann alles klar (50.).    

RSC Darmstadt:M. Mensah, P. Leyer; K. Cepa, F. Bender, P. Cuntz, P. Wagner, M. Hack, N. Koch, M. Behnke, A. Andrade. – Valkenswaardse RC: P. Santos, J. van den Dungen; R. van den Dungen, D. Holtzer, S. Holtzer, D. van Willigen, D. Guimaraes. – Schiedsrichter: F. Schäfer / B. Ullrich.

Torfolge: 0:1 (2.) S. Holtzer, 1:1 (20./Überzahl) N. Koch, 1:2 (25.) D. van Willigen, 2:2 (31./Penalty) A. Andrade, 3:2 (36.) A. Andrade, 3:3 (41.) D. Holtzer, 4:3 (43./Direkter) F. Bender, 5:3 (47.) F. Bender, 6:3 (50./Direkter) A. Andrade. - Zeitstrafen: RSC 0 min – VRC 6 min (D. Guimaraes/19. - D. Holtzer/43. & 50.) - Teamfouls: RSC 7 – VRC 11.


TuS Düsseldorf-Nord – HSV Krefeld 7:1 (2:0)

Auch wenn es einen langen Anlauf brauchte, schließlich und endlich kamen die Düsseldorfer im kleinen Niederrheinderby zu einem sicheren Dreier, da es die Krefelder einmal mehr nicht schafften, Kapital aus ihren Möglichkeiten zu schlagen.

Die Gastgeber ließen sich nicht lange bitten, ihnen steckte merklich der Frust nach dem 1:6 gegen Walsum in den Knochen – und der musste heraus. So schwante manchem Zuschauer Böses für den HSV, als Daniel Kutscha (3.) und Tarek Abdalla (8.) schnell eine 2:0-Führung herausgeschossen hatten.

In der Folge stabilisierte sich die Krefelder Hintermannschaft, allerdings auch, weil der TuS nun im Gefühl eines vermeintlich leichten Erfolges das Tempo deutlich drosselte. So kamen die Gäste nun ihrerseits zu einigen guten Abschlüssen, konnten Düsseldorfs Schlussmann Luca Brandt aber nicht überwinden. Selbst eine Zwei-Minuten-Strafe gegen Daniel Kutscha blieb für die Hausherren folgenlos (23.).

Zu Beginn des zweiten Durchgangs ebneten Nik Fichtner (35.) und Daniel Kutscha (36.) per Doppelpack den TuS-Weg zum Erfolg, woran auch Daniel Horchmers prompter Gegenschlag nicht mehr rüttelte. Es blieb bei diesem einen HSV-Tor, während auf der Gegenseite Tarek Abdalla (40.), Daniel Kutscha (43.) und Tobias Paczia (50.) die TuS-Ausbeute in die Höhe trieben.  

TuS Düsseldorf-Nord:Lu. Brandt, Le. Brandt; L. Scheulen, N. Fichtner, T. Paczia, C. Gatermann, T. Abdalla, D. Kutscha, A. Beckmann. – HSV Krefeld: D. Heulmanns, F. Hilbertz; M. Hendricks, D. Horchmer, S. Micus, D. Quabeck, P. Greiffenstein, D. Hausch, C. Jachtmann, S. Emmrich. – Schiedsrichter: T. Ullrich / T. Ehlert.

Torfolge: 1:0 (3.) D. Kutscha, 2:0 (8.) T. Abdalla, 3:0 (35.) N. Fichtner, 4:0 (36.) D. Kutscha, 4:1 (36.) D. Horchmer, 5:1 (40.) T. Abdalla, 6:1 (43.) D. Kutscha, 7:1 (50.) T. Paczia. - Zeitstrafen: TuS 2 min (D. Kutscha/23.) – HSV 0 min - Teamfouls: TuS 10 – HSV 18.


SC Bison Calenberg – RSC Cronenberg 5:8 (1:3)

Keine Bonuspunkte für Calenberg, Cronenberg kann die Play-off-Teilnahme nach einem packenden Duell mit den Niedersachsen praktisch fest einplanen.

Milan Brandt sorgte eigentlich für einen Traumstart der Bisons (2.), doch das Glücksgefühl hielt nur wenige Sekunden: Direkt von Wiederanpfiff weg stahl sich Jan Vester davon und schob zum 1:1 ein. Es folgte ein ebenso rasanter wie heftiger Schlagabtausch, aus dem die Bergischen im Abschluss etwas mehr Glück hatten und durch Sebastian Rath in Vorlage gingen (8.).

Nun waren die Cronenberger in ihrem Element, konnten aus einer kompakten Abwehr heraus das Spiel kontrollieren, was perfekt klappte. Die SCB-Schaltstelle Milan Brandt wurde gezielt mattgesetzt, über Konter stets für große Gefahr gesorgt. Einziges Manko: Einzig Jordi Molet traf nochmals ins Schwarze (21.). Die Versäumnisse des ersten Durchgangs wurden in Halbzeit zwei allerdings schnell nachgeholt: Binnen Sekunden doppelte Max Thiel (28.), kurz darauf machte Jan Vester das halbe Dutzend für den RSC voll (30.).  

Dass Milan Brandt wenig später zum zweiten Mal erfolgreich abschloss, wäre nicht weiter ins Gewicht gefallen, hätten die Gäste nach einer Hinausstellung des SCB-Kapitäns (34.) den Direkten verwandelt. So aber wurde es plötzlich noch einmal spannend, nachdem Marvin Stoffle (36.) und Milan Brandt (40.) ihre Farben auf 4:6 herangebracht hatten. Die Löwen mussten noch einige Minuten zittern, ehe ihr Spielertrainer Jordi Molet die Kastanien mit dem 7:4 (47.) und 8:5 (49.) persönlich aus dem Feuer holte. Dazwischen hatte Leif Johansson die Hoffnungen der Bisons aufrecht gehalten (48.)

SC Bison Calenberg:T. Richter, A. Fragapane; S. Kirnig, L. Johansson, D. Kuczynski, R. Johansson, H. Philipp, M. Bässler, M. Brandt, M. Stoffle. – RSC Cronenberg: E. Soriano, A. Modrzewski; M. Bernadowitz, J. Molet, J. Vester, S. Rath, K. Riedel, N. Morovic, M. Thiel, Aa. Börkei. – Schiedsrichter: T. Flössel / S. Dahlbock.

Torfolge: 1:0 (2.) M. Brandt, 1:1 (2.) J. Vester, 1:2 (8.) S. Rath, 1:3 (21.) J. Molet, 1:4 (28.) M. Thiel, 1:5 (28.) M. Thiel, 1:6 (30.) J. Vester, 2:6 (32.) M. Brandt, 3:6 (36.) M. Stoffle, 4:6 (40.) M. Brandt, 4:7 (47.) J. Molet, 5:7 (48.) L. Johansson, 5:8 (49./Direkter) J. Molet. - Zeitstrafen: SCB 2 min (M. Brandt/34.) – RSC 0 min - Teamfouls: SCB 10 – RSC 8.

 

Bundesliga, 17. Spieltag: IGR Remscheid empfängt Recklinghausen


(tg) Das Kribbeln in den Händen wird nun von Woche zu Woche stärker, die Play-off-Endrunde um die Deutsche Meisterschaft 2017 ist nur noch 40 Spiele entfernt. Und damit auf der Zielgeraden auch alle wissen, wo sie genau stehen, wird die 17. Runde der Bundesligaserie 2016/17 von zwei Nachholspielen flankiert, durch durchaus zu einigen tiefgreifenden Rocharden in der Tabelle führen können.

 

Angriff auf die Spitze oder doch „nur“ Rang 2 – diese Frage wird sich für die RESG Walsum schon am Donnerstag, 2. März, klären, wenn die roten Teufel zum nachzuholenden Niederrheinderby beim TuS Düsseldorf-Nord reisen (20 Uhr - Sporthalle Unterrath). Die Düsseldorfer stellen in der aktuellen Spielzeit das einzige Team, das den Rekordmeister in der regulären Spielzeit bezwungen hat – noch dazu am Beckersloh, der inzwischen uneinnehmbaren RESG-Festung. 6:4 siegte dort der TuS zum Saisonstart, wofür die Walsumer sich nun endlich revanchieren möchten. Der Lohn könnte der Schulterschluss mit Spitzenreiter Herringen sein, der dann nur noch einen Zähler Vorsprung vor dem Rekordmeister hätte.


Aber auch für den derzeitig auf Rang 6 liegenden TuS Düsseldorf-Nord geht es durchaus noch um eine deutliche Verbesserung in der Rangfolge, sie kämen im Erfolgsfalle auf einen Zähler an die Top-Vier heran. Und könnten am Samstag im nächsten Derby – dann gastiert der HSV Krefeld in Unterrath (Sa., 18 Uhr) – noch weiter nach oben springen. Vorausgesetzt,  sie wiederholen den Hinspielerfolg, der mit 4:3 jedoch nur hauchdünn ausfiel. Zudem müssten die TuSler am Wochenende allerdings dann ihrem Gegner von Donnerstagabend die Daumen drücken: Die RESG Walsum empfängt daheim Meister ERG Iserlohn und möchte wie beim 5:3 (wenn auch erst nach Verlängerung) abermals als Sieger vom Feld gehen. In Iserlohn reagierten die Verantwortlichen derweil auf die ungewohnte Auswärtsschwäche und sicherten sich für die anstehende Phase die Dienste des ehemaligen schweizerischen Nationalspielers Andreas Münger. Der steht für die seitens Iserlohn erhoffte Revanche gegen Walsum aber noch nicht zur Verfügung, sondern ist erst ab dem 14. März spielberechtigt.


Weiter nach oben schielt auch der RSC Darmstadt, der am Wochenende einen doppelten Einsatz vor der Brust hat, in beiden Fällen aber im heimischen Landesleistungszentrum antreten darf. Sowohl der Valkenswaardse RC (Sa., 18 Uhr) als auch der SC Bison Calenberg (So., 14.30 Uhr) machen sich einerseits noch Hoffnungen auf die Play-off-Teilnahme, rissen andererseits in der Fremde noch keine Bäume aus. Die Niederländer sind noch gänzlich ohne Punktgewinn (7 Spiele, 7 Niederlagen, 17:64 Tore), die Niedersachsen punkteten in sieben Partien nur in Krefeld (8:7 n. Verl.) und Wuppertal (11:0). Gegen Darmstadt zogen beide Teams hingegen auch daheim schon den Kürzeren: Valkenswaard knapp mit 2:3, Calenberg deutlich mit 4:10.


Erst vor vier Wochen trafen sich die IGR Remscheid und der RHC Recklinghausen zum ersten Kräftemessen, aus dem der Pokalsieger mit einem dicken blauen Auge herausging: Nach 2:7-Halbzeitrückstand bezwangen die Bergischen Recklinghausen tatsächlich noch mit 11:7. Am heimischen Hackenberg (Sa., 15.30 Uhr) wollen es die IGRler nicht noch einmal so spannend machen und setzen voll und ganz auf ihre Heimstärke: Nur eine ihrer sechs Partie vor eigenem Publikum ging verloren, die aber war die bislang wichtigste: 4:8 gegen Walsum vor gut zehn Tagen.


Endlich eine positive Bilanz strebt der RSC Cronenberg an, der dazu „nur“ beim SC Bison Calenberg gewinnen muss (Sa., 18 Uhr – Sporthalle Eldagsen). Beim ersten Aufeinandertreffen gelang dies klar und deutlich mit 8:3, doch in Niedersachsen kann auf der tückischen Bahn die Sache ganz schnell ganz anders aussehen. Zumal die Bisons sich noch nicht damit abgefunden haben, den Play-off-Zug zu verpassen. Zuletzt gab es allerdings nicht viel Anlass zur Hoffnung, dass dies noch klappt, nur eines der jüngsten fünf Spiele endete siegreich für die Niedersachsen. Cronenberg dagegen hat das DM-Ticket dank vierer Siege aus fünf Begegnungen schon ziemlich sicher in der Tasche – und könnte in Calenberg einen möglichen Wettstreiter endgültig in die Schranken weisen.


Auch wenn Walsums Atem im Nacken spüren ist, von derlei Rechenspielereien ist der SK Germania Herringen momentan (noch?) völlig losgelöst. Wohl auch, weil die kommende Aufgabe beim Schlusslicht SC Moskitos Wuppertal (Sa., 15 Uhr - Sporthalle Am Kothen) den Adrenalinspiegel nicht zu sehr in die Höhe treibt. 0:24 gingen die Moskitos im Germanensturm des Hinspiels unter, was – aus deren Sicht – Böses für das erneute Aufeinandertreffen ahnen lässt.   

 

Der Spieltag im Überblick …

… am 2. März 2017, Nachholspiel vom 12. Spieltag                                    

TuS Düsseldorf-Nord   -           RESG Walsum                     20.00 Uhr, Rollsporthalle Unterrath


… am 4. März 2017 mit dem 17. Spieltag                                                       

SC Moskitos Wuppertal     -  SK Germania Herringen         15.00 Uhr, Sporthalle Am Kothen

RESG Walsum     -           ERG Iserlohn                                15.30 Uhr, Sporthalle Beckersloh

IGR Remscheid                -    RHC Recklinghausen              15.30 Uhr, Sporthalle Hackenberg 

TuS Düsseldorf-Nord    -           HSV Krefeld                        18.00 Uhr, Rollsporthalle Unterrath


SC Bison Calenberg   -           RSC Cronenberg                     18.00 Uhr, Sporthalle Eldagsen


RSC Darmstadt          -           Valkenswaardse RC                 18.00 Uhr, Landesleistungszentrum

… am 5. März 2017, Nachholspiel vom 12. Spieltag                                    

RSC Darmstadt           -           SC Bison Calenberg               14.30 Uhr, Landesleistungszentrum
 

DRIV-Pokal 1/4-Finale: IGR trifft auswärts auf Darmstadt


Vor der letzten 1/8-Final-Begegnung zwischen dem RSC Darmstadt und dem SC Moskitos Wupertal wurde die Auslosung für den weiteren DRIV-Pokal vorgenommen. Die IGR Remscheid tritt im Viertelfinale am 25.03.2017 auswärts auf den RSC Darmstadt an und hätte bei einem Weiterkommen im Halbfinale Heimrecht gegen den Sieger aus der Partie Iserlohn/Herringen.


Viertelfinale (25.03.2017):
Spiel 11: ERG Iserlohn - SKG Herringen
Spiel 12: RSC Darmstadt - IGR Remscheid
Spiel 13: TuS Düsseldorf-Nord - RSC Cronenberg
Spiel 14: RESG Walsum - SCB Calenberg

Halbfinale (22.04.2017):
Spiel 15: Sieger Spiel 14 - Sieger Spiel 13
Spiel 16: Sieger Spiel 12 - Sieger Spiel 11

Finale (03. + 04.06.2017):
Spiel 17: Sieger aus 15 - Sieger aus 16
Spiel 18: Sieger aus 16 - Sieger aus 15
 

              

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