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Bundesliga, 15. Spieltag: Platzierungskämpfe sind im vollen Gang


(tg) Vizemeister Herringen ist längst enteilt, Pokalsieger Remscheid hat durch das 11:7 im Nachholspiel in Recklinghausen gleichgezogen, Rekordmeister Walsum liegt in Lauerstellung, selbst Düsseldorf und auch Darmstadt liegen noch in Reichweite - Titelverteidiger Iserlohn droht der freie Fall in der Tabelle, denn alle Konkurrenten haben ein, zwei oder sogar drei Partien weniger absolviert. Es wäre also der beste Zeitpunkt für den Meister, seine eklatante Auswärtsschwäche (schon vier Niederlagen) am 15. Spieltag endlich zu überwinden. Und am unteren Ende der Fahnenstange: Da kämpfen Calenberg und Krefeld im direkten Duell um die Vermeidung der Abstiegsrelegation.


Bei der IGR Remscheid wird der Blick auf die aktuelle Tabelle sicherlich sehr genossen, und dies nicht nur, weil die Bergischen punktgleich mit Titelverteidiger Iserlohn auf Rang 3 liegen. Eine weitaus größere Befriedigung wird so manchem Blau-Weißen die Tatsache sein, dass der große Rivale, der RSC Cronenberg, weit abgehängt im unteren Tabellenfeld rangiert. Und dieser Abstand soll am Samstag in eigener Halle am Hackenberg möglichst noch vergrößert werden: Es ist Derbyzeit (Sa, 15.30 Uhr). Im Hinspiel feierten die Remscheider mit dem 8:5 einen schon fast historischen Erfolg, nun soll die Fortsetzung den nächsten Dreier auf das Konto spülen. Das pikante dabei: Die beiden bergischen Rivalen sind in 2017 die einzigen beiden Mannschaften der Bundesliga, die noch keinen Punkt abgeben mussten. Cronenbergs Bilanz ist mit 6 Punkten und 20:7 Toren dabei sogar besser als die Remscheider Ausbeute: 6 Punkte, 26:18 Tore.  
 

Hinter vorgehaltener Hand wird beim HSV Krefeld seit dem vergangenen Wochenende die Saison schon fast abgehakt, da eine Play-off-Teilnahme – vor der Serie als klares Ziel ausgegeben – im Grunde nur noch durch ein kleines Wunder zu realisieren ist. Allerdings geht es für die Seidenstädter immerhin noch darum, die Höchststrafe zu vermeiden: Die Absteigrelegation. Dazu allerdings muss ein Sieg her, und zwar schon jetzt am Samstag, geht es doch zum direkten Rivalen SC Bison Calenberg (Sa., 18 Uhr – Sporthalle Eldagsen).Und die Chancen sind keinesfalls schlecht – und dies nicht nur, weil es im Hinspiel beim 7:8 nach Verlängerung einen Punkt gab. Calenberg ist zu Hause nämlich alles andere als eine Macht, musste drei seiner fünf Partie abgeben. Auf der anderen Seite ist Krefeld nicht der große Auswärtsscheck, die Ausbeute in der Fremde beträgt vier Punkte aus fünf Spielen.  

Das 0:3 gegen Darmstadt wurmte beim TuS Düsseldorf-Nord doch sehr, die drei Zähler waren insgeheim schon verbucht. Allerdings spiegelte das Resultat auch bestens die Sprunghaftigkeit der Rheinländer wieder, die daheim zwar Meister Iserlohn bezwingen konnten, dann aber 3:4 in Krefeld unterliegen. Es wäre am Samstag also erneut eine Wiedergutmachung fällig, doch mit dem SK Germania Herringen kommt immerhin der Klassenprimus in die Rollsporthalle Unterrath (18 Uhr). Der allerdings zeigte zuletzt durchaus Anfälligkeiten, erwehrte sich nur knapp einer Heimniederlage gegen Walsum und denkt nur ungerne an den letzten Tripp in die Landeshauptstadt zurück, der mit 3:4 verloren ging. Aktuell wird jedoch eher das 8:4 der Germanen aus dem Hinspiel ein passender Maßstab sein.


Ein perfektes Wochenende würde der RESG Walsum den Sprung auf Rang zwei bringen. Die erste Bedingung dabei ist, dass gegen den Valkenswaardse RC (Sa., 15.30 Uhr- Sporthalle Beckersloh) ebenso ein Sieg eingefahren wird, wie am Sonntag im Nachholspiel beim SC Bison Calenberg (15 Uhr – Sporthalle Eldagsen). Beide Aufgaben fallen, gemessen am aktuellen Leistungsstand der Duisburger roten Teufel in die Kategorie „Pflichtaufgabe“. Während dies gegen die Niederländer im Hinspiel schon mit einem klaren 9:2 auch bestätigt wurde, fehlt gegen die Niedersachse noch ein entsprechender Beweis, ist diese Begegnung doch noch ein Nachtrag aus der Hinserie. Im Vorjahr allerdings gewann Walsum bei den Bisons souverän mit 7:3. Es gibt aber noch eine zweite Bedingung: Sowohl Iserlohn als auch Remscheid müssen Federn lassen, andernfalls lägen alle drei Teams am Sonntag nach Punkten erst einmal gleichauf. 


Vier Auswärtsniederlagen in einer Saison – da muss bei der ERG Iserlohn lange zurückgeschaut werden, um eine ähnlich desolate Bilanz zu finden. Diese Abwärtsspirale gilt es für den Titelverteidiger schnellstmöglich zu stoppen, sonst könnte der Start in die Play-offs von Platz sechs aus erfolgen. Die Gelegenheit scheint am Samstag günstig, es geht zum RHC Recklinghausen (18 Uhr – Heinrich-Auge-Halle), der im Hinspiel klar mit 9:4 distanziert worden war. Allerdings zu Hause auch schon so manche Überraschung aus dem Hut gezaubert hat und jüngst Pokalsieger Remscheid am Rande einer Niederlage hatte. Die Vester werden alles daran setzen, um die Schwäche der Westfalen zu nutzen. Die nötige Treffsicherheit (19 Tore in den letzten drei Heimspielen) haben die RHCler jedenfalls. Und die ERG-Abwehr war zuletzt alles andere als sattelfest.


Vom Papier her hat der der RSC Darmstadt an kommenden Samstag wohl die leichteste Aufgabe: Die Hessen reisen zum Schlusslicht SC Moskitos Wuppertal (Sa., 17.30 Uhr – Sporthalle Am Kothen). Doch so abgeschlagen der Aufsteiger auch ist, er hat letzten Endes nichts mehr zu verlieren und könnte daraus die nötige Chuzpe ziehen, um den Darmstädtern ein Schnippchen zu schlagen. Zumal diese durch das deutliche 10:1 im ersten Vergleich womöglich den Fehler machen, die Moskitos zu sehr auf die leichte Schulter zu nehmen. Unter dem Strich ist es also alles andere als eine leichte Aufgabe in Wuppertal.


Der Spieltag im Überblick …

… am 4. Februar 2017 mit dem 15. Spieltag                                          

RESG Walsum            -           Valkenswaardse RC     15.30 Uhr, Sporthalle Beckersloh

IGR Remscheid          -           RSC Cronenberg          15.30 Uhr, Sporthalle Hackenberg
SC Moskitos Wuppertal   -           RSC Darmstadt                       17.30 Uhr, Sporthalle Am Kothen

RHC Recklinghausen -            ERG Iserlohn              18.00 Uhr, Heinrich-Auge-Halle

TuS Düsseldorf-Nord - SK Germania Herringen         18.00 Uhr, Rollsporthalle Unterrath

SC Bison Calenberg - HSV Krefeld                             18.00 Uhr, Sporthalle Eldagsen

… am 5. Februar 2017 mit einem Nachholspiel vom 10. Spieltag                                     

SC Bison Calenberg -     RESG Walsum                      15.00 Uhr, Sporthalle Eldagsen
 

Bundesliga, Nachholspiel: IGR dreht 2:7-Rückstand und siegt 11:7


(tg) Himmelhoch Jauchzen und zu Tode betrübt sein – zwischen diesen Stimmungslagen schwankten beide Mannschaften im Nachholspiel. Und dabei schien es, als ob die emotionale Ausrichtung klar mit einer der beiden Spielfeldhälften verbunden war.


RHC Recklinghausen – IGR Remscheid 7:11 (7:2)

In der ersten Hälfte waren die Hausherren ganz klar auf der Sonnenseite, während bei den Verantwortlichen der Gäste das Haupthaar stark strapaziert wurde. Recklinghausen legte einen furiosen Start hin und ging in der 7. Minute durch ein Doppelpack von Philipp Wagner und Christoph Rindfleisch verdient in Führung. Lukas Kuhn gelang zwar wenig später der Anschluss (9.), doch die Vester spielten in dieser Phase wie aus einem Guss und schraubten mit drei weiteren Treffern von Marius Schürmann (10.), Christoph Rindfleisch (12.) und Philipp Wagner (13.) in kurzer Zeit ihren Vorsprung auf 5:1.

Angesichts der IGR-Magerkost kam auch nur wenig Hoffnung auf Besserung auf, als Daniel Strieder den zweiten Treffer des Abends für die Bergischen markierte (19.). Zumal der Rückstand bis zur Pause nochmals anwuchs, als Christoph Rindfleisch binnen 60 Sekunden zwei weitere Male ins Schwarze traf.

Die Folge: Während beim Pokalsieger eine geharnischte Kabinenpredigt die Wände zittern ließ, sahen sich die RHCler bereits als sichere Sieger. Doch der Seitenwechsel sollte alles ändern…

Die Worte von Marcell Wienberg verfehlten ihre Wirkung jedenfalls nicht, mit frischem Schwung gingen die Remscheider in die zweite Hälfte – und drehten binnen weniger Minuten die Stimmungslage zu ihren Gunsten. Keine 180 Sekunden waren absolviert, da hatten Alexander Ober (26.) und Yannick Peinke (2x 28.) ihre Farben bis auf 7:5 heran gebracht.

Noch einmal drohte den Gästen Ungemacht, als ihr Betreuer Hans-Arno Selbach eine rote Karte erhielt (32.), was eine vierminütige Unterzahl nach sich zog. Doch Recklinghausen konnte diesen letzten Strohhalm nicht ergreifen, kassierte vielmehr trotz einem Mann mehr auf dem Feld das 6:7 durch den blitzschnell konternden Fabian Selbach (33.). Und auch in der übrigen Zeit gelang den nun völlig konsternierten Hausherren gar nichts mehr.

Die Remscheider dagegen wendeten, kaum wieder komplett, das Blatt endgültig, wobei es einmal mehr Youngster Daniel Strieder war, der die Verantwortung übernahm und aus den 5:7 ein 8:7 machte (36.). Einige Minuten noch stemmte sich der Gastgeber gegen die Niederlage, hatte aber keine Antwort mehr parat und musste in der Schlussphase sogar noch eine zweistellige Niederlage einstecken: Daniel Strieder (45./50.) und Yannick Peinke (50.) sorgten für das unglaubliche IGR-Happyend.   
  

RHC Recklinghausen: F. Frank, D. Jakubiak; M. Angenendt, K. Paape, P. Wagner, Niklas Nohlen, M. Schürmann, C. Rindfleisch, Niko Nohlen. – IGR Remscheid: M. Kreidewolf, J. Langenohl; J. Dutt, F. Selbach, L. Kuhn, Y. Peinke, M. Richter, Y. Lukassen, D. Strieder, A. Ober. – Schiedsrichter: M. Wittig / D. Loewe.

Torfolge: 1:0 (7./Überzahl) P. Wagner, 2:0 (7.) C. Rindfleisch, 2:1 (9.) L. Kuhn, 3:1 (10.) M. Schürmann, 4:1 (12.) C. Rindfleisch, 5:1 (13.) P. Wagner, 5:2 (19.) D. Strieder, 6:2 (21.) C. Rindfleisch, 7:2 (22.) C. Rindfleisch, 7:3 (26.) A. Ober, 7:4 (28./Überzahl) Y. Peinke, 7:5 (28.) Y. Peinke, 7:6 (33./Unterzahl) F. Selbach, 7:7 (36.) D. Strieder, 7:8 (36.) D. Strieder, 7:9 (45.) D. Strieder, 7:10 (50.) Y. Peinke, 7:11 (50.) D. Strieder. - Zeitstrafen: RHC 4 min (Niklas Nohlen/27. – P. Wagner/37.) – IGR 2 min (Y. Peinke/5.) –Rote Karte: H. Selbach (32./IGR) - Teamfouls: RHC 8 – IGR 6.
 

Bundesliga, Nachholspiel: Die IGR tritt in Recklinghausen an


Durch die Teilnahme an den europ. Wettbewerben ist die IGR Remscheid mittlerweile mit 3 Spielen im Rückstand. Am morgigen Dienstag wird das erste Nachholspiel gegen den RHC Recklinghausen ausgetragen. Nach dem Samstagspiel, in dem die IGR den amtierenden deutschen Meister ERG Iserlohn in einem packenden Spiel mit 7:6 bezwingen konnte, gilt es nun, wieder ins Alltagsgeschäft der Liga einzutauchen. Dabei sollten die Leistungen des RHC Recklinghausen in den letzten Spielen jedem eine Warnung sein, der an eine leichte Übung im Ruhrgebiet glaubt. Recklinghausen hat am vergangenen Samstag in Krefeld beim 10:5 nichts anbrennen lassen und ist auch in der eigenen Halle keinesfalls zu unterschätzen. Wer also am morgigen Dienstag nichts vor hat: Die Heinrich-Auge-Halle in Recklinghausen dürfte eine lohnenswerte Adresse sein ...


 

Bundesliga, 14. Spieltag: Pokalsieger ringt Meister nieder


Ein Sieg steht erst mit dem Abpfiff fest – diese Binsenweisheit erfuhren am Wochenende sowohl Iserlohn als auch Calenberg als bittere Erkenntnis. Der Meister gab in Remscheid eine 5:1-Führung noch aus der Hand und unterlag dem Pokalsieger mit 6:7, die Niedersachsen verloren in Valkenswaard nach 3:1-Vorsprung letztlich mit 3:4. Heiß umkämpft und erst im Penaltyschießen entschieden wurde derweil das Spitzenspiel zwischen Herringen und Walsum (4:3). Cronenberg dagegen hatte im Derby gegen die Wuppertaler Moskitos (9:2) ebenso keine Mühe wie Recklinghausen in Krefeld (10:5). Eine unangenehme Überraschung gab es indes für Düsseldorf mit einer 0:3-Heimniederlage gegen Darmstadt.
 

IGR Remscheid – ERG Iserlohn 7:6 (2:5)

Remscheids Moral und Selbstbewusstsein ist mitunter schon fast beängstigend. Doch anders ist es wohl auch kaum möglich, in den letzten zehn Minuten gegen den amtierenden Meister aus einem 3:6-Rückstand noch einen 7:6-Erfolg zu machen.

Dabei sah es nach 20 Minuten alles andere als danach aus, denn Iserlohn hatte ebenso souverän wie konzentriert begonnen und sich unter der Führung von Kapitän Sergio Pereira einen klaren Vorsprung heraus geschossen. Der ERG-Chef selbst hatte in der 5. Minute zum 1:0 getroffen und im weiteren Verlauf noch zwei Treffer nachgelegt (12./20.). Dazu trafen auch noch Kai Milewski (11.) und Andre Costa (18.) ins Schwarze, sodass Daniel Strieders zwischenzeitliches 1:3 (17.) kaum ins Gewicht fiel. Und auch wenn der IGR-Youngster kurz vor dem Seitenwechsel noch zum 2:5 verkürzte, zu diesem Zeitpunkt hätte wohl niemand mehr einen Pfifferling auf die Bergischen gesetzt. Doch die Zeichen standen schon jetzt pro Remscheid, denn Iserlohn hatte durchaus beste Chancen liegen gelassen, noch höher zu führen…und dies sollte im zweiten Durchgang noch von Bedeutung sein. Zumal die Iserlohner ihre Nachlässigkeiten weiter pflegten, als sie kurz nach Wiederbeginn einen Strafstoß sowie die folgende Überzahl nach „Blau“ gegen Yannick Peinke (30.) fahrlässig verstreichen ließen. Kaum wieder komplett, ließ Daniel Strieder mit dem 3:5 die Remscheider Aktien wieder steigen. Der U20-Nationalspieler war es dann auch, der auf das 6:3 von Jens Behrendt eine postwendende Antwort parat hatte (41.) und damit eine furiose Schlussphase einleitete. Denn nur zwei weitere Minuten später war der Rückstand aufgeholt, Yannick Peinke und Fabian Selbach hatten innerhalb von Sekunden zum 6:6 egalisiert (42.). Weitere zwei Zeigerumdrehungen später knockte die IGR  Meister dann aus, als Joshua Dutt Torwart Patrick Glowka aus kurzer Distanz überwand (44.). Nun kochte die Halle am Hackenberg und brodelte endgültig über, als der Coup gegen den Meister wenig später unter Dach und Fach war. 

 

IGR Remscheid:M. Kreidewolf (16.- 25. J. Langenohl); J. Dutt, F. Selbach, Y. Peinke, R. Selbach, Y. Lukassen, D. Strieder, A. Ober. – ERG Iserlohn: P. Glowka (ab. 44. L. Kost); C. Nunez, K. Milewski, J. Behrendt, C. Hegener, S. Pereira, T. Henke. – Schiedsrichter: S. Goldhausen / F. Schäfer.

Torfolge: 0:1 (5.) S. Pereira, 0:2 (11.) K. Milewski, 0:3 (12.) S. Pereira, 1:3 (17./Direkter/Unterzahl) D. Strieder, 1:4 (18.) A. Costa, 1:5 (20.) S. Pereira, 2:5 (23.) D. Strieder, 3:5 (32.) D. Strieder, 3:6 (39./Direkter) J. Behrendt, 4:6 (41.) D. Strieder, 5:6 (42.) Y. Peinke, 6:6 (42.) F. Selbach, 7:6 (44.) J. Dutt. - Zeitstrafen: IGR 6 min (Y. Peinke/15. & 30. – M. Kreidewolf/16.) – ERG 8 min (C. Hegener/17. – S. Pereira/39. & 50. – P. Glowka/44.) - Teamfouls: IGR 12 – ERG 17.
Bericht von rs1.tv


Spiel der Woche: SK Germania Herringen – RESG Walsum 4:3 n. Pen. (3:3/1:0)

Bis ins Penaltyschießen ging das Spitzenspiel und Timo Tegethoff sei Dank bleiben die Herringer daheim ungeschlagen. Den direkten Vergleich konnten sie durch diesen Erfolg aber nicht an sich reißen, sollte es also zur durchaus möglichen Punktegleichheit kommen, läge der Vorteil bei Rekordmeister Walsum.

Herringen zeigte durchaus Respekt vor den roten Teufeln und verzichtete bewusste auf die gewohnte Startoffensive. Zu groß erschien das Risiko gegen die spielstarken Walsumer ins offene Messer zu laufen. Dass es dennoch nach sieben Minuten 1:0 für die Gastgeber stand, war einem Distanztreffer von Stefan Gürtler zu verdanken, bei dem RESG-Schlussmann Tobias Wahlen die Sicht versperrt war. Im weiteren Verlauf war es dann jedoch der erwartete Schlagabtausch zweier gleichstarker Kontrahenten, in denen die Torhüter ihr ganzes Können aufbieten mussten, dies allerdings erfolgreich taten.

Nach der Pause suchte Walsum dann das Überraschungsmoment und hatte damit Erfolg: Xavier Berruezo schloss zum verdienten 1:1-Gleichstand ab (28.). In der Folge ging es munter hin und her, ein Vorteil war weder hüben noch drüben zu erkennen. Der bot sich zunächst Walsum an, doch die RESG konnte aus der blauen Karte gegen Robin Schulz (36.) kein Kapital schlagen. Dann schien Glücksgöttin Fortuna den Germanen gewogen, die durch Liam Hages zum 2:1 kamen (39.). Doch der Jubel war noch nicht ganz verebbt, da war Xavier Berruezo hatte per Penalty erfolgreich (40.). Aber auch dieser Zwischenstand war nur von kurzer Dauer, noch in derselben Minute schoss Lucas Karschau ebenfalls per Strafstoß die Hausherren zum dritten Mal in Führung. Die hätten die Westfalen in den folgenden Minuten deutlicher gestalten können, doch sowohl nach dem 10. RESG-Teamfoul als auch der blauen Karte gegen Xavier Berruezo (beides 41.) gewann Walsums Keeper Tobias Wahlen das Strafstoßduell. Auch in Unterzahl hielt er sein Tor dann sauber, sodass der neuerliche Ausgleich durch Sebastian Haas (44.) den Kräfteverhältnissen entsprach. Dies war zugleich das letzte Tor, sowohl in der regulären Spielzeit als auch der zehnminütigen Verlängerung hielten die beiden Abwehrreihen die Hartgummikugel erfolgreich aus der jeweiligen Gefahrenzone. Wie kräfteraubend das Duell der beiden Meisterkandidaten letztlich war, zeigte sich dann im finalen Penaltyschießen. Sowohl die Herringer als auch die Walsumer hatten kaum noch Energie, sich richtig zu konzentrieren: Neun Schützen in Folge brachten den Ball nicht ins Netz. Einzig Lucas Karschau traf- und dies gleich als erster SKG-Schütze - und sicherte somit den Gastgebern den Extrapunkt.

SK Germania Herringen:T. Tegethoff, M. Schartner; Li. Hages, S. Gürtler, P. Michler, R. Schulz, L. Karschau, Lu. Hages. – RESG Walsum: T. Wahlen, R. Lorz; M. Vila-Gallaguet, C. Nusch, X. Berruezo, S. Haas, N. Rilhas, P. Queiros, F. Sturla. – Schiedsrichter: D. Loewe / S. Dahlbock.

Torfolge: 1:0 (7.) S. Gürtler, 1:1 (28.) X. Berruezo, 2:1 (39.) Li. Hages, 2:2 (40./Penalty) X. Berruezo, 3:2 (40./Penalty) L. Karschau, 3:3 (44.) S. Haas. - Penaltyschießen: 4:3 L. Karschau - Zeitstrafen: SKG 2 min (R. Schulz/36.) – RESG 2 min (X. Berruezo/41.) - Teamfouls: SKG 12 – RESG 14.


TuS Düsseldorf-Nord – RSC Darmstadt 0:3 (0:0)

Vor dem Spiel waren die Zeichen klar: Heimstarke Düsseldorfer treffen auf auswärtsschwache Darmstädter. Doch Statistiken behalten eben nicht immer Recht, und somit gingen die drei Punkte an die Hessen.

Es waren Nuancen, die in diesem Kräftemessen zweier, über die gesamte Strecke gleichstarker Gegner den Ausschlag gaben. In diesem Fall die Überrumpelungstaktik der Gäste zu Beginn des zweiten Durchgangs. Bis dahin war auf keiner Position ein Vorteil auszumachen, wer auch immer auf dem Feld stand – beide Teams neutralisierten sich in allen Punkten. Dann aber hatten die Hessen in der Kabine die zündende Idee und setzten diese mit Erfolg in die Tat um. Kaum rollte die Kugel wieder, ging es im Blitztempo in Richtung TuS-Tor. Die Rheinländer hatten mit diesem Überfall nicht gerechnet und mussten prompt das 1:0 durch Felix Bender schlucken (26.). Düsseldorfs Versuch, es mit gleicher Münze heimzuzahlen, ging gründlich schief, denn Philip Wagner entwischte zur Konterattacke, die er mit dem 2:0 abschloss (28.). Diesem Rückstand rannten die Gastgeber fortan vergeblich hinterher, sie fanden trotz aller variablen versuche schlichtweg keine Lücke in der kompakten RSC-Abwehr. Die Hessen dagegen versäumten es bei guten Gegenangriffen, frühzeitig die Spannung aus dem Spiel zu nehmen. Als sich dann aber Andre Andrade nach 1. TuS-Teamfoul die Chance per Strafstoß bot, ließ er sich nicht lange bitten und machte mit dem 3:0 den Sack zu (50.).     

TuS Düsseldorf-Nord:J. Kutscha, Le. Brandt; J. Pink, J. Dobbratz, N. Fichtner, T. Paczia, C. Gatermann, T. Abdalla, D. Kutscha, A. Beckmann. – RSC Darmstadt: M. Warmbier, P. Leyer; K. Cepa, F. Bender, P. Wagner, P. Cuntz, M. Hack, M. Behnke, A. Andrade. – Schiedsrichter: C. Niestroy / C. Albsmeier.

Torfolge: 0:1 (26.) F. Bender, 0:2 (28.) P. Wagner, 0:3 (50./Direkter) A. Andrade. - Zeitstrafen: TuS 0 min – RSC 0 min - Teamfouls: TuS 10 – RSC 9.


RSC Cronenberg – SC Moskitos Wuppertal 9:2 (4:0)

Cronenberg hat im Wuppertaler Stadtderby gegen die benachbarten Moskitos souverän seine Pflicht erfüllt und mit diesem dritten Sieg in Serie sogar den Anschluss an die obere Tabellenhälfte geknüpft.

Marco Bernadowitz machte schon nach wenigen Sekunden klar, wer in der Höhle der RSC-Löwen den Ton angibt. Die Gäste zogen sich nach dem raschen Rückstand noch tiefer zurück, waren einzig darum bemüht, weitere Gegentreffer so lange wie möglich zu verhindern. Doch diese Zermürbungstaktik ging nicht auf, Benjamin Nusch fand dreimal eine Lücke und sorgte mit seinem Hattrick schon zur Pause für klare Verhältnisse.

Ein Doppelpack von Daniel Leandro unmittelbar nach Wiederanpfiff (28./31.) machte den Deckel frühzeitig auf das Spiel, der Rest war für die Statistiker. Diese notierten zunächst den Moskitos-Ehrentreffer durch Ex-RSCler Marcel Mirscheid (33.), ehe Marco Bernadowitz (37.), Max Thiel (40.) und Benjamin Nusch (43.) die Hausherren an einem zweistelligen Erfolg klopfen ließen. Die Höchststrafe blieb dem Schlusslicht aber erspart, vielmehr setzte dieser durch Dennis Meuer den Schlusspunkt (48.). 

RSC Cronenberg:E. Soriano, A. Modrzewski; M. Bernadowitz, J. Vester, B. Nusch, S. Rath, K. Riedel, M. Thiel, D. Leandro, N. Morovic. – SC Moskitos Wuppertal: R. Prange, D. Bauckloh; D. Meuer, J. Peinke, P. Kirtyan, T. Lückenhaus, M. Mirscheid, J. Henckels. – Schiedsrichter: B. Ullrich / M. Brosien.

Torfolge: 1:0 (1.) M. Bernadowitz, 2:0 (8.) B. Nusch, 3:0 (16.) B. Nusch, 4:0 (19./Überzahl) B. Nusch, 5:0 (28.) D. Leandro, 6:0 (31.) D. Leandro, 6:1 (33.) M. Mirscheid, 7:1 (37.) M. Bernadowitz, 8:1 (40.) M. Thiel, 9:1 (43.) B. Nusch, 9:2 (48.) D. Meuer. - Zeitstrafen: RSC 0 min – SCM 2 min (J. Henckels/18.) - Teamfouls: RSC 10 – SCM 9.


Valkenswaardse RC – SC Bison Calenberg 4:3 (1:1)

Mit einem furiosen Endspurt drehte Valkenswaard noch die Partie und entriss somit Calenberg nicht nur die schon sicher geglaubten drei Zähler, sondern baute den Vorsprung vor den Niedersachsen in Tabelle weiter aus.

Die VRC-Abwehrspezialisten wurden ihrem Ruf im heimischen Rollerdom einmal mehr gerecht. Zwar gelang Marvin Stoffle früh die Führung für die Bisons, doch im weiteren Verlauf bissen sich die ja durchaus mit Offensivqualitäten bestückten Niedersachsen die Zähne an der niederländischen Defensive aus. Darüber hinaus waren die Gastgeber durchaus bei Kontern gefährlich, wie Rico van den Dungen beim 1:1 (11.) unter Beweis stellte.

Nach dem Seitenwechsel schien es zunächst so, als ob es den Gästen gelingen sollte, die harte Valkenswaarder Nuss zu knacken. Die Niederländer waren in Gedanken zu lange in der Kabine, ließen Milan Brandt die entscheidenden Zentimeter Raum und sahen sich nach einem Doppelpack des SCB-Torjägers einem 1:3-Rückstand konfrontiert (32.). Dieser hatte fortan auch Bestand, vor allem, weil die Calenberger fahrlässig mit ihren weiteren Chancen umgingen. So verstrich nach doppelter blauer Karte gegen Diogo Guimaraes (40.) gleich einen vierminütige Überzahl ohne zählbaren Erfolg. Und aus diesen Nachlässigkeiten ihrer Gäste schöpften die Hausherren schließlich die Energie zum Gegenschlag. Kaum wieder komplett, verkürzte Stan Holtzer auf 2:3 (46.). Calenberg machte nun die Fehler, mit wehenden Fahnen auf das Tor der Gastgeber zu stürmen – und rannte damit buchstäblich ins Verderben. Davy van Willigens Konter brachte das 3:3 (48.), ehe Sekunden vor dem Ende schob Dave Holtzer der VRC-Aufholjagd mit dem 4:3 die Krone aufsetzte. 

Valkenswaardse RC:P. Santos, J. van den Dungen; A. Nottebohm, R. van den Dungen, D. Holtzer, S. Holtzer, D. Real, D. van Willigen, D. Guimaraes. – SC Bison Calenberg: A. Fragapane, A. Schadinsky; L. Johansson, D. Kuczynski, R. Johansson, H. Philipp, M. Brandt, M. Stoffle, M. Luther. – Schiedsrichter: M. Wittig / P. Thißen.

Torfolge: 0:1 (7.) M. Stoffle, 1:1 (11.) R. van den Dungen, 1:2 (31.) M. Brandt, 1:3 (32.) M. Brandt, 2:3 (46.) S. Holtzer, 3:3 (48.) D. van Willigen, 4:3 (50.) D. Holtzer. - Zeitstrafen: VRC 4 min (D. Guimaraes/40.) – SCB 0 min - Teamfouls: VRC 9 – SCB 10.


HSV Krefeld – RHC Recklinghausen 5:10 (0:5)

Der Play-off-Traum dürfte für Krefeld nach dieser schallenden Recklinghäuser Ohrfeige wohl ausgeträumt sein, denn damit beträgt der Abstand auf Rang acht nun schon deutliche sieben Punkte.

Die erste Halbzeit glich fast schon einer Vorführung der Hausherren durch die Vester. Die gingen mit großem Selbstbewusstsein auf das Parkett und gaben das Heft des Handelns zu keinem Zeitpunkt aus der Hand. Zugute kam ihnen dabei sicherlich die schnelle Führung durch Christopher Rindfleisch, die Krefeld buchstäblich ins Mark traf. Dem HSV fiel jedenfalls keine Antwort darauf ein, Recklinghausen diktierte das Geschehen – und baute seinen Vorsprung durch Niklas Nohlen (12./18.) und Christoph Rindfleisch (22./23.) kontinuierlich aus. Mit der 5:0-Pauseführung gab sich der RHC jedoch noch nicht zufrieden, Philipp Wagner ließ unmittelbar an dem Seitenwechsel Treffer Nr. 6 folgen, ehe Christopher Rindfleisch einen Direkten sicher verwandelte (30.). Dann allerdings war Krefeld an der Reihe, innerhalb der folgenden acht Minuten brachten Philipp Greiffenstein (30./34.), David Hausch (36.) und Niklas Kluschewski (38.) ihre Farben wieder auf 4:7 heran. Doch dieser Zwischenspurt zeigte bei den Recklinghäusern kaum Wirkung, vielmehr erkannten sie rechtzeitig, dass sie die Begegnung noch nicht zu den Akten legen konnten – und steuerten tatkräftig mit dem 8:4 von Philipp Wagner (38.) gegen die HSV-Aufholjagd an. Das Tor zeigte Wirkung, Krefeld war entscheidend ausgebremst und musste in der Schlussphase, als es hieß „Alles oder Nichts“ noch das 4:9 (48./Christopher Rindfleisch) und 4:10 (49./Kim Paape) schlucken. Christian Siempelkamps 5:10 war somit nur noch eine Randnotiz.

HSV Krefeld:F. Hilbertz, M. Hass; C. Siempelkamp, M. Hendricks, D. Horchmer, D. Quabeck, P. Greiffenstein, D. Hausch, N. Kluschewski, C. Jachtmann. – RHC Recklinghausen: F. Frank, D. Jakubiak; L. Sowade, M. Angenendt, K. Paape, P. Wagner, Niklas Nohlen, M. Schürmann, C. Rindfleisch, Niko Nohlen. – Schiedsrichter: S. Häger / L. Nawratil.

Torfolge: 0:1 (4.) C. Rindfleisch, 0:2 (12./Überzahl) Niklas Nohlen, 0:3 (18.) Niklas Nohlen, 0:4 (22.) C. Rindfleisch, 0:5 (23.) C. Rindfleisch, 0:6 (27.) P. Wagner, 0:7 (30./Direkter) C. Rindfleisch, 1:7 (30.) P. Greiffenstein, 2:7 (34.) P. Greiffenstein, 3:7 (36.) D. Hausch, 4:7 (38.) N. Kluschewski, 4:8 (38.) P. Wagner, 4:9 (48.) C. Rindfleisch, 4:10 (49./Direkter) K. Paape, 5:10 (50.) C. Siempelkamp. - Zeitstrafen: HSV 4 min (D. Horchmer/10. – D. Quabeck/36.) – RHC 2 min (C. Rindfleisch /7.) - Teamfouls: HSV 15 – RHC 3.
 

Bundesliga, 14. Spieltag: Oben wie unten wegweisende Duelle


(tg) Meister Iserlohn wankt – und die Jäger aus Herringen, Walsum, Remscheid und Düsseldorf warten gespannt, ob dem Titelverteidiger an diesem Wochenende weiter am Stuhlbein gesägt wird. Zumal sie im Vergleich mit den Iserlohnern teils noch einige Spiele nachzuholen haben... Nicht minder spannend, zumal am Samstag mit gleich zwei Direktpaarungen, der Vierkampf um die Play-off-Qualifikation zwischen Recklinghausen, Valkenswaard, Calenberg und Krefeld.

In erster Linie ist dies Pokalsieger IGR Remscheid, der am Samstag in eigener Halle selbst die Säge an den Thron der ERG Iserlohn anlegen kann (15.30 Uhr – Sporthalle Hackenberg). Schon im Hinspiel waren die Bergischen drauf und dran, den amtierenden Meister zu bezwingen, lagen neun Minuten vor dem Ende mit 3:2 in Führung. Doch Iserlohn hatte den längeren Atem und siegte noch mit 5:3. Abgehakt aus Remscheider Sicht, es wird in die Zukunft geschaut und dabei auf die Heimstärke gesetzt. Denn am Hackenberg ist die IGR noch ungeschlagen, während Iserlohn immerhin schon drei Begegnungen in der Fremde verloren hat. 

Die SK Germania Herringen eilt von Sieg zu Sieg, nähert sich in Riesenschritten der 150-Tore-Marke und ist damit der souveräne Leader der Bundesliga. Dabei ist schon fast in Vergessenheit geraten, dass die Weste der Westfalen keineswegs blütenweiß ist, sondern auch schon eine Niederlage verbucht werden musste. Die datiert am 24. September 2016 und wurde von der RESG Walsum zugefügt: Mit 7:6 bezwang der Rekordmeister den Vorjahresvize – und der will sich dafür am Samstag naturgemäß revanchieren (18 Uhr – Glückauf-Arena). Die heimstärke spricht dabei für die Germania, doch Walsum kommt immerhin mit acht Erfolgen in Serie nach Hamm.

Heimlich, still und leise hat sich der TuS Düsseldorf-Nord in die Belletage der Liga hochgearbeitet und belegt derzeit den dritten Platz und will diesen nun gegen den RSC Darmstadt nicht nur verteidigen (Sa., 18 Uhr - Rollsporthalle Unterrath), sondern auch einen unangenehmen Konkurrenten weiter distanzieren. Die Hessen mussten sich im ersten Treffen immerhin schon mit 3:5 geschlagen geben und trumpften bislang nicht gerade mit Auswärtsstärke auf. In Düsseldorf gelang es bislang auch nur einer Mannschaft (Remscheid/4:3), die Punkte zu entführen, während u.a. Iserlohn im Rheinland federn ließ. 


Noch ist die Play-off-Teilnahme für den HSV Krefeld möglich, wenngleich die Luft inzwischen auch recht dünn geworden ist für den Liga-Elften: Acht Zähler aus 13 Spielen ist keine rühmliche Bilanz. Um den Abstand zu Rang 8 (derzeit vier Punkte) deutlich zu verringern, muss am Samstag im Heimspiel gegen den RHC Recklinghausen (18 Uhr- Bonhoeffer-Sporthalle) als unbedingt ein Erfolg her – zumal sie Vester eben diesen 8. Platz inne haben. Ein Sieg alleine wäre zwar schon Gold wert, doch im Hinterkopf müssen die Krefelder dabei auch haben, dass das Hinspiel mit 4:7 verloren ging – und somit Recklinghausen im direkten Vergleich ordentlich vorgelegt hat.


Mitsprechen im Rennen um Platz 8 wollen natürlich auch der Valkenswaardse RC und der SC Bison Calenberg, die sich am Samstag im VRC-Rollerdom gegenüber stehen werden (19 Uhr). Die Bisons haben aus dem ersten Vergleich einen wohl uneinholbaren 11:1-Vorsprung, war bei Punktgleichheit noch von Bedeutung sein kann. Dennoch werden die Niederländer alles daran setzen, die Niedersachsen zu bezwingen – um den momentanen Minivorsprung von einem Zähler auszubauen. Zumal Calenberg gleich zwei Partien weniger absolviert hat als der sehr minimalistisch veranlagte VRC: Weniger als drei Tore pro Spiel (2,5) gelingen den Valkenswaardern, Calenberg kommt auf deutlich mehr als die doppelte Ausbeute (6,5). In puncto Abwehrarbeit haben die Niederländer mit 6,3 Gegentreffern indes die Nase recht deutlich vor den Bisons (7,6).


Angesichts des bisherigen Saisonverlaufs steht für den RSC Cronenberg im Wuppertaler Derby gegen den SC Moskitos Wuppertal wohl nicht mehr als eine Pflichtaufgabe auf dem Plan (Sa., 18 Uhr – Alfred-Henckels-Halle). Während die RSC-Löwen von ihrem 5:3-Coup über Meister Iserlohn beflügelt sein werden, hängen beim Ortsnachbarn nach der achten zweistelligen Niederlage die Köpfe mittlerweile sehr tief. Dass es im Hinspiel mit 3:7 verhältnismäßig eng zuging ist da nur ein schwacher Trost. Doch im Derby werden die Moskitos dennoch besonders motiviert sein, endlich ihren ersten Erstligazähler einzusammeln.

 

Der Spieltag im Überblick …

… am 28. Januar 2017 mit dem 14. Spieltag                     

IGR Remscheid  - ERG Iserlohn                      15.30 Uhr, Sporthalle Hackenberg

SK Germania Herringen - RESG Walsum       18.00 Uhr, Glückauf-Arena

TuS Düsseldorf-Nord - RSC Darmstadt           18.00 Uhr, Rollsporthalle Unterrath

HSV Krefeld - RHC Recklinghausen               18.00 Uhr, Bonhoeffer-Sporthalle

RSC Cronenberg - SC Moskitos Wuppertal     18.00 Uhr, Alfred-Henckels-Halle

Valkenswaardse RC - SC Bison Calenberg      19.00 Uhr, Rollerdom

 

         

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