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Bundesliga, 16. Spieltag: IGR gewinnt bei den Moskitos souverän


Teil 1 des 16. Spieltages hat die IGR Remscheid souverän absolviert und beim Tabellenletzten SC Moskitos Wuppertal drei Punkte eingefahren.

Die IGR spielte ihre technische Überlegenheit von Beginn an aus und setzte die Wuppertaler bereits in der eigenen Hälfte unter Druck. Tormöglichkeiten ergaben sich dann auch zwangsläufig, lediglich den fahrlässigen Umgang mit selbigen könnte man kritisieren. Das 0:1 durch Fabian Selbach in Minute 2 glichen die Moskitos nach 10 Minuten aus, aber dann nahm der IGR-Express fahrt auf. Daniel Strieder, Max Richter und nochmals Daniel Strieder brachten die IGR bis zur Pause auf die Siegerstraße. Nach dem Wechsel in der gut besuchten Halle am Kothen trafen Kapitän Yannick Peinke (2x), Fabian Selbach und Alex Ober und machten den 1:8-Endstand klar. Alle Feldspieler kamen zum Einsatz, Jonas Langenohl, der das IGR-Tor hütete, musste nur selten ins Geschehen eingreifen und verbrachte einen ruhigen Nachmittag.

Am morgigen Sonntag empfängt die IGR in der Halle Hackenberg die RESG Walsum. Der Pokalsieger gegen den Rekordmeister, der Tabellenzweite gegen den -dritte, das garantiert Spannung!

IGR Remscheid: Jonas Langenohl, Moritz Kreidewolf (ne), Fabian Selbach, Lukas Kuhn, Yannick Peinke, Max Richter, Daniel Strieder, Alex Ober, Jan-Hendrik Kulessa, Til Cramer

 

Bundesliga, 16. Spieltag: 1. Showdown um Platz 2

(tg) Das Rollhockey-Highlight des kommenden Wochenendes steht nicht etwa eine Paarung des anstehenden 16. Spieltages. Der bietet im Grunde nur wenig mehr als „Business as ususal“. Am Sonntag dagegen ist ein Nachholspiel der 6. Runde terminiert, in dem ein wirkliche heißes Eisen geschmiedet wird: Pokalsieger IGR Remscheid und Rekordmeister RESG Walsum treffen sich zum ersten Show-Down im Kampf um Rang 2.


Ort des High Noons der beiden punktgleichen Verfolger von Spitzenreiter Herringen ist am Sonntag die Remscheider Sporthalle auf dem Hackenberg, wo um 16 Uhr der Anpfiff erfolgen wird. Dass die beiden Teams sich auch nach den Partien am Vortag noch auf Augenhöhe begegnen werden, ist wohl fraglos. So muss die IGR Remscheid zum kleinen bergischen Derby beim SC Moskitos Wuppertal reisen (Sa., 15 Uhr – Sporthalle Am Kothen). Beim sieg- und punktlosen Ligaschlusslicht sind die Remscheider klarer Favorit, schon das Hinspiel gewannen sie souverän mit 11:3.

Durchaus eine schwerere Aufgabe steht dagegen der RESG Walsum bevor. Zwar rangiert deren Gastgeber HSV Krefeld auch nur auf dem Relegationsplatz 11, ist in der heimischen Bonhoeffer-Halle (Sa., 18 Uhr) dank deren Tücken aber immer für eine Überraschung gut. Warum dies in der bisherigen Serie noch nicht sooft geklappt hat, ist den HSV-Verantwortlichen allerdings ein großes Rätsel. Das Potenzial, die großen der Liga zu ärgern, haben die Krefelder zweifelsohne, wie sie ja auch beim knappen 3:5 im Hinspiel gegen die roten Teufel bewiesen. Die Walsumer sind somit gewarnt, ihre 14. Saisonaufgabe nicht auf die leichte Schulter zu nehmen.

Endlich wieder zu Hause in der heimischen Hembergsporthalle antreten kann der Titelverteidiger ERG Iserlohn (Sa., 18 Uhr), der zuletzt (inklusive Pokal) viermal in der Fremde antrat – und in der Liga jedes Mal als Verlierer die Reise zurück ins Sauerland antreten musste. Folglich hat der amtierende Meister ordentlich an Boden verloren und ist in der Rangfolge auf Platz vier abgerutscht. Und zumindest diese Position soll nun bis zum Beginn der Play-offs verteidigt werden. Dazu ist ein erneuter Erfolg über den kommenden Gast  SC Bison Calenberg unabdingbar (Hinspiel: 9:3), denn die Verfolger aus Darmstadt und Düsseldorf haben im Vergleich mit Iserlohn eine Partie weniger absolviert – und noch direkte Duelle mit der ERG ausstehen. Auf der anderen Seite stehen die Bisons unter Zugzwang, wollen sie die Play-off-Teilnahme nicht schon frühzeitig ad acta legen.

Mit 10:1 fegte der SK Germania Herringen den RSC Darmstadt in dessen hessischer Heimat vom Parkett und fügte den Krokodilen damit eine ihrer höchsten Heimniederlagen überhaupt zu. Nun kommt es zum Rückkampf (Sa., 18 Uhr – Glückauf-Arena), und die Westfalen sollten auf der Hut sein. Denn Darmstadt ist immerhin das vierbeste Auswärtsteam der Liga, hat sich damit in der Tabelle in Reichweite der Top-Platzierungen vorgeschoben. Während die Herringer jedoch das absolute Maß der Konstanz sind und in eigener Halle eine makellose Bilanz aufweisen, überraschten die Hessen im laufenden Wettbewerb immer wieder durch negative Ausschläge – sind also durchaus eine kleine Wundertüte.

Noch eine Rechnung hat der RSC Cronenberg mit dem RHC Recklinghausen zu begleichen, nachdem das Hinspiel im Vest mit einer herben 4:5-Enttäuschung geendet hatte. In der Alfred-Henckels-Halle (Sa., 18 Uhr) will der Altmeister nun die Verhältnisse wieder gerade rücken, schon alleine, um den drohenden Super-Gau zu vermeiden, im Falle einer erneuten Niederlage auf Rang 8 abzurutschen. Sollte nämlich Recklinghausen im Bergischen ein erneuter Sieg gelingen, wären beide Teams punktgleich – mit dem Vorteil des direkten Vergleichs beim RHC. Der kommt immerhin mit dem Selbstbewusstsein von drei Siegen in den jüngsten drei Liga-Spielen, während Cronenberg jüngst das prestigeträchtige Derby in Remscheid verloren hat.

Vergangenes Wochenende standen sich der Valkenswaardse RC und der TuS Düsseldorf-Nord noch im Pokalwettbewerb gegenüber, dass nach hartem Fight mit 3:1 für die Rheinländer endete. Diese Partei wurde jedoch in Düsseldorf ausgefochten, nun treffen sich die beiden Teams im VRC-Rollerdom (Sa., 19 Uhr), wo die Niederländer natürlich auf Revanche aus sein werden. Ein Liga-Vergleich fand dagegen in der aktuellen Serie noch nicht an, da Valkenswaard zum Hinspieltermin keine Mannschaft bereitstellen konnte, ohne dafür stichhaltige Belege bei der Ligaleitung einzureichen, was zu einer 10:0-Wertung zugunsten des TuS führte.    

 

Der Spieltag im Überblick …

… am 17. Februar 2017 mit dem 15. Spieltag                                           
SC Moskitos Wuppertal             -           IGR Remscheid                     15.00 Uhr, Sporthalle Am Kothen

HSV Krefeld                            -            RESG Walsum                      18.00 Uhr, Bonhoeffer-Sporthalle

ERG Iserlohn                            -           SC Bison Calenberg              18.00 Uhr, Hemberg-Sporthalle 

SK Germania Herringen             -           RSC Darmstadt                     18.00 Uhr, Glückauf-Arena


RSC Cronenberg                       -           RHC Recklinghausen           18.00 Uhr, Alfred-Henckels-Halle

Valkenswaardse RC                  -           TuS Düsseldorf-Nord           19.00 Uhr, VRC-Rollerdom

… am 18. Februar 2017 mit einem Nachholspiel vom 6. Spieltag                                       
IGR Remscheid                        -           RESG Walsum                       16.00 Uhr, Sporthalle Hackenberg

 

DRIV-Pokal 1/8-Finale: IGR im Schongang ins Viertelfinale


Die IGR Remscheid steht nach einem einseitigen Pokalspiel im Viertelfinale.
Die sportliche Frage hatte sich bereits nach drei Minuten geklärt, als die IGR nach Toren von Yannick Peinke, Alex Ober und Max Richter mit 3:0 vorne lag. Bis zur Pause spielte sich die IGR für kommende Aufgaben warm, zeigte aber bei zwei Kontern der Heimmannschaft auch Nachlässigkeiten in der Defensive. Mit 5:2 ging es zum Pausentee, Daniel Strieder und Max Richter hatten die zwei weiteren Treffer erzielt. Sehr zur Freude der IGR-Fans, die die für sie ungewohnte rechte Hälfte der Halle füllten, während auf der anderen Seite zahlen- und stimmungsmäßig Tristesse vorherrschte.

Nach dem Wechsel machte die IGR dann ernst: Lukas Kuhn, Daniel Strieder, Alex Ober (je 2), Yannick Peinke, Robin Selbach, Yannik Lukassen und Til Cramer veranstalteten ein Schützenfest. Das 16:3 spiegelte am Ende den Leistungsunterschied wieder. Für die IGR war es ein geruhsamer Nachmittag. 

Als Fazit kann demnach festgehalten werden: Der Gegner blieb als Tabellenführer der 2. Liga den Nachweis der Bundesligatauglichkeit jederzeit schuldig. 

Und die Frage, wer "Rollhockey in Remscheid" ist, wurde nebenbei auch geklärt.
 

DRIV-Pokal 1/8-Finale: Auswärtsspiel zu Hause für die IGR


(tg) Der DRIV-Pokal bringt ein wenig Abwechslung vom Liga-Alltag sowie natürlich die Hoffnung, sich auf kurzem Weg für den internationalen CERS-Cup der kommenden Saison zu qualifizieren. Für die unterklassigen Teams ist es zudem die große Chance, sich einmal mit den Großen der Branche zu messen und gegebenenfalls die Erstligatauglichkeit zu testen.

Wenn dann auch noch ein Stadtderby auf dem Programm steht, kann wohl von einem absoluten Volltreffer gesprochen werden. Jedenfalls fiebert bei ISO Remscheid alles schon seit Monaten auf den 11. Februar hin, wenn der große Ortsrivale IGR Remscheid ausnahmsweise einmal nur der Gast am Hackenberg ist (Sa., 15.30 Uhr). Dass die IGR überdies noch der Titelverteidiger ist, setzt dem Derby wohl das i-Tüpfelchen auf. Rollhockey jedenfalls wird in der Stadt im Bergischen momentan ganz groß geschrieben: Die IGR macht sich durchaus Hoffnungen, in diesem Jahr um den DM-Titel mitspielen zu können, ISO klopft als derzeitiger Spitzenreiter der 2. Liga ziemlich kräftig an die Tür ins Oberhaus. Kurz gesagt: Es hätte keinen besseren Zeitpunkt geben können für dieses Derby!

Ebenfalls mit einem Auge auf die 1. Bundesliga schielt die SG Blue Lions, die am Samstag einen ersten Vorgeschmack auf das dortige Leistungsniveau erhalten, wenn der SC Bison Calenberg in der Chemnitzer Sachsenhalle gastiert (15.30 Uhr). Die sächsisch-thüringische Spielgemeinschaft ist als einziger deutscher Bundesligist in der laufenden Saison noch ohne Niederlage und geht mit großen Hoffnungen in das Pokalspiel. Zumal die Calenberger, derzeit neunte im Oberhaus, keineswegs eine starke Serie spielen. Die Abhängigkeit von Milan Brandt als Torschützen ist größer denn je, vom ihm wird es also abhängen, wie sich die Bisons in Sachsen aus der Affäre ziehen werden.

 

In der Marler Rundsporthalle findet das dritte Duell zwischen 2. und 1. Liga statt, wobei der VfL Hüls gegen die RESG Walsum wohl den Moment genießen wird (Sa., 15.30 Uhr). Denn an ein Weiterkommen gegen die derzeit in Topform agierenden roten Teufel ist sicherlich nur in den kühnsten Träumen zu denken. Hüls war mit großen Zielen in die Saison gestartet, musste diese nach knappen Niederlagen gegen direkte Wettbewerber im Titelkampf aber inzwischen zu den Akten legen. Bei Rekordmeister  dagegen ist das Selbstbewusstsein mittlerweile so groß, dass im Jahr 2017 vom 17. Meistertitel gesprochen wird.
 

Einer der großen Titelanwärter auch im Pokal ist natürlich auch der SK Germania Herringen, der in den diesjährigen Wettbewerb mit einem Heimspiel gegen den RHC Recklinghausen startet (Sa., 15.30 Uhr – Glückauf-Arena). In der Liga waren die Vester erst vor vier Wochen in Hamm und musste sich dort klar mit 3:11 geschlagen geben. Folglich ist der RHC gegen die torhungrigen Germanen nur krasser Außenseiter, der seinen Fokus voll und ganz auf das Erreichen der Bundesliga-Play-offs legt – und dann gegebenenfalls wieder nach Herringen kommen wird.
 

Gleich zwei Pokalpartien gibt es in der Rollsporthalle Unterrath, der Heimat des TuS Düsseldorf-Nord, der gleich zwei Mannschaften für den Wettbewerb gemeldet hat. Den Auftakt macht um 15.30 Uhr die Zweitvertretung aus der Regionalliga gegen Altmeister RSC Cronenberg, wobei die Rollen in dieser Partie eindeutig geklärt sein sollten. Danach gilt es ab 18 Uhr für das Düsseldorfer Bundesliga-Team Wunden zu lecken, denn in der Liga war der TuS zuletzt zweimal in Folge zu Hause unterlegen. Im „Cup“ soll nun gegen den Valkenswaardse RC die Trendwende erfolgen. Zumal die Niederländer in der Liga alles andere als für ihre Auswärtsstärke bekannt sind: null Punkte aus den zurückliegenden 15 Auftritten, dabei nur 27 Tore erzielt! Der letzte Erfolg datiert von November 2015 mit einem 6:4 in Recklinghausen.
 

Wieder in ruhige Fahrwasser will auch Meister ERG Iserlohn, der zuletzt dreimal in der Fremde Federn ließ, in Recklinghausen zuletzt auf äußerst unglückliche Weise am grünen Tisch gar einen 0:10-Wertung kassierte. Nun geht’s für die Westfalen an den Niederrhein zum HSV Krefeld, der im noch größeren Maße momentan seinen eigenen Ansprüchen hinterherläuft und sich im Ligabetrieb wohl auf die Relegationsrunde einrichten muss. Folglich bietet der Pokal auch den Seidenstädter die große Chance, einer bislang verkorksten Saison noch etwas Gutes abringen zu können. 

 

Der Spieltag im Überblick …

… im Achtelfinale am 11. Februar 2017                                           

VfL Hüls          (2. BuLi)                 - RESG Walsum (1. BuLi)              15.30 Uhr, Rundsporthalle Marl


SG Blue Lions (2. BuLi)                  - SC Bison Calenberg ( 1. BuLi)    15.30 Uhr, Sachsenhalle


SK Germania Herringen (1. BuLi)  - RHC Recklinghausen (1. BuLi)   15.30 Uhr, Glückauf-Arena


TuS Düsseldorf-Nord (1. BuLi)       - Valkenswaardse RC (1. BuLi)     18.00 Uhr, Rollsporthalle Unterrath


HSV Krefeld (1. BuLi)         - ERG Iserlohn (1. BuLi)               15.30 Uhr, Bonhoeffer-Sporthalle                  


TuS Düsseldorf-Nord II (RL West)  - RSC Cronenberg (1. BuLi)          15.30 Uhr, Rollsporthalle Unterrath


ISO Remscheid (2. BuLi)                 - IGR Remscheid (TV - 1. BuLi)   15.30 Uhr, Sporthalle Hackenberg

… im Achtelfinale am 26. Februar 2017

RSC Darmstadt (1. BuLi)                 - SC Moskitos Wuppertal (1. BuLi9  14.30 Uhr, Landesleistungszentrum

 

Bundesliga, 15. Spieltag: Remscheid feiert 5. Derbysieg in Serie


(tg) Iserlohn kann auswärts noch gewinnen (4:2 in Recklinghausen), musste dabei aber ebenso einen Rückstand drehen wie der momentan etwas schwächelnde Spitzenreiter Herringen, der beim 2:1 in Düsseldorf nur knapp einer Niederlage entkam. Im Bergischen Land sind dagegen die Kräfteverhältnisse eindeutig geklärt, Remscheid feierte im Derby mit Cronenberg einen 6:3-Sieg. Mühelos ihre Pflichtaufgaben erledigten Walsum (9:3 über Valkenswaard) und Darmstadt (9:3 in Wuppertal), während sich Calenberg mit einem 7:4 über Krefeld nicht nur maßgeblich vom Relegationsrang 11 entfernte, sondern auch wieder der Play-off-Teilnahme näher kam.


Spiel der Woche: IGR Remscheid – RSC Cronenberg 6:3 (4:2)

 

Derbysieg und Punkte gingen klar an Remscheid, doch der Mann des Tages war ein Cronenberger: Torwart Eric Soriano, der unter anderem mit sechs abgewehrten Strafstößen eine noch deutlicherer Abfuhr verhinderte.

Sechs Strafstöße? Richtig gelesen. Und eigentlich waren es sogar sieben, doch einen musste der RSC-Schlussmann dann doch passieren lassen - in der 38. Minute zum zwischenzeitlichen 5:2 durch Daniel Strieder. Die erste Bewährungsprobe gab es für Eric Soriano allerdings schon in der dritten Minute, als Aaron Börkei „Blau“ sah, nachdem er kurz zuvor das umjubelte 1:0 für die Gäste erzielt hatte. Den Direkten parierte der spanische Keeper, doch in Überzahl war Daniel Strieder dann mit den 1:1 zur Stelle.

Überhaupt war es zum dritten Mal in Folge der Remscheider U20-Nationalspieler, der seinem Team den Stempel aufdrückte – und am Ende wieder einmal mehrfacher Torschütze war. Bis zu seinem zweiten Treffer dauerte es jedoch länger, als – aus IGR-Sicht – nötig gewesen wäre. Den in Minute fünf musste Benjamin Nusch auf die Strafbank, dessen Vergehen überstand Cronenberg dank Eric Soriano jedoch schadlos.

Und auch darüber hinaus verteidigten die Gäste gegen den immer wieder anstürmenden Pokalsieger der Vorsaison den Gleichstand. Letztlich war die Übermacht der Hausherren jedoch zu groß, Daniel Strieder spiegelte dies mit einem Doppelschlag auch auf der Anzeigentafel wider (11./14.).

Ein Befreiungsschlag war dies aber noch nicht, wie sich nur Sekunden darauf zeigte, als Benjamin Nusch für die Grün-Weißen den Anschluss markierte. Die standen sich an diesem Tag aber auch selbst im Weg, waren in den Zweikämpfen nach Ansicht der Unparteiischen Peter Thißen und Ralf Henke eine Spur zu energisch – und kassierten durch Sebastian Rath in kurzer Zeit zwei weitere Strafzeiten (16./23.). Und auch wenn Eric Soriano mit seinen Paraden alles tat, um seine Mannschaft im Spiel zu halten, das 4:2 durch Maximilian Richter war in Unterzahl letztlich nicht zu verhindern.

Mehr Kapital schlugen die Gastgeber allerdings auch nicht aus den ihnen gegebenen Vorteilen. Und so durften die Cronenberger, die im zweiten Durchgang drei weitere Dezimierungen - Aaron Börkei (38.), Daniel Leandro (39.), Kai Riedel (41.) – verkraften mussten, bis zum Schluss auf eine Punkteteilung hoffen. Denn lediglich Daniel Strieder traf für Remscheid, wie eingangs erwähnt, zum 5:2, sodass es noch einmal spannend wurde, nachdem Benjamin Nusch vier Minuten vor Ablauf der Uhr das 3:5 gelungen war. Die Gäste warfen nochmals alles in die Waagschale, doch Yannick Peinke machte bei einem IGR-Konter schließlich den Deckel auf den fünften Derby-Sieg in Serie.    

IGR Remscheid:M. Kreidewolf, J. Langenohl; J. Dutt, F. Selbach, L. Kuhn, Y. Peinke, M. Richter, Y. Lukassen, D. Strieder, A. Ober. – RSC Cronenberg: E. Soriano, A. Modrzewski; M. Bernadowitz, J. Vester, B. Nusch, S. Rath, K. Riedel, M. Thiel, D. Leandro, Aa. Börkei. – Schiedsrichter: P. Thißen / R. Henke.

Torfolge: 0:1 (2.) Aa. Börkei, 1:1 (4./Überzahl) D. Strieder, 2:1 (11.) D. Strieder, 3:1 (14.) D. Strieder, 3:2 (14.) B. Nusch, 4:2 (16./Überzahl) M. Richter, 5:2 (38./Direkter) D. Strieder, 5:3 (46.) B. Nusch, 6:3 (49.) Y. Peinke. - Zeitstrafen: IGR 2 min (M. Richter/12.) – RSC 12 min (Aa. Börkei/3. & 38. - B. Nusch/5. - S. Rath/16. & 23. - D. Leandro /39. - K. Riedel/41.) - Teamfouls: IGR 9 – RSC 9.

 

TuS Düsseldorf-Nord – SK Germania Herringen 1:2 (1:0)

Düsseldorf war nah dran am Erfolg über Spitzenreiter Herringen, der am Ende aber nicht nur einen Tick cleverer agierte, sondern auch das nötige Quäntchen Glück auf seiner Seite hatte.

In der ersten Hälfte indes war nicht zu erkennen, dass der Spitzenreiter in der Rollsporthalle Unterrath zu Gast war. Die Düsseldorfer bestimmten aus einer gut gestaffelten Defensive heraus die Taktzahl und hatten somit alles unter Kontrolle. Nur im Abschluss haperte es, sodass es bis zur 21. Minute dauerte. Ehe Daniel Kutscha der längst verdiente Führungstreffer gelang. Aber das Polster hätte zur Pause größer sein müssen, nicht nur, weil es unmittelbar nach dem 1:0 per Penalty eine dicke Möglichkeit für den TuS gegeben hatte, zu erhöhen. SKG-Torwart Michael Schartner, der überraschend den Vorzug vor Timo Tegethoff erhalten hatte, bestätigte mit einer tollen Parade das in ihn gesteckte Vertrauen. Und der Herringer Schlussmann sollte nicht nur in dieser Szene das Zünglein an der Waage sein…

Nach dem Seitenwechsel und wohl einiger deutlicher Wort durch Germanen-Coach Christian Zarod kam Herringen jedenfalls mit mehr Tempo aus Parkett und erspielte sich schnell den Gleichstand durch Stefan Gürtler (29.). Und weitere fünf Minuten später lag der Spitzenreite in Front, Robin Schulz, der kurz zuvor noch einen Strafstoß verschossen hatte, schob zum 2:1 ein (34.). Dass sich Fortuna endgültig auf die Seite der Gäste geschlagen hatte, mussten die Düsseldorfer in den folgenden Minuten erkennen, als erst ein an und für sich unhaltbarer Schuss an den Pfosten klatschte (37.), SKG-Torhüter Michael Schartner nicht Penalty überwunden werden konnte (38.) und schließlich ein Direkter samt folgender Überzahl nach blauer Karte für Liam Hages nichts einbrachte (39.).        

TuS Düsseldorf-Nord:J. Kutscha, Le. Brandt; J. Pink, L. Scheulen, T. Paczia, C. Gatermann, T. Abdalla, D. Kutscha, A. Beckmann. – SK Germania Herringen: M. Schartner, T. Tegethoff; K. Karschau, Li. Hages, S. Gürtler, P. Michler, R. Schulz, L. Karschau, Lu. Hages. – Schiedsrichter: M. Brosien / F. Schäfer.

Torfolge: 1:0 (21.) D. Kutscha, 1:1 (29.) S. Gürtler, 1:2 (34.) R. Schulz. - Zeitstrafen: TuS 4 min (J. Pink/31. – A. Beckmann /48.) – SKG 2 min (Li. Hages/39.) - Teamfouls: TuS 9 – SKG 5.
 

RHC Recklinghausen – ERG Iserlohn 2:4 (1:0)

Nur dank eines energischen Zwischenspurts verhinderte Titelverteidiger Iserlohn eine dritte Auswärtsniederlage in Folge, womit Recklinghausen lediglich der schwache Trost blieb, binnen einer Woche zum zweiten Mal gezeigt zu haben, gegen die Topteams der Liga, mithalten zu können.

Wie schon im Nachholspiel unter der Woche gegen Pokalsieger Remscheid, waren die Vester  von Beginn an hellwach und hatten sich eine clevere Taktik gegen die Iserlohner zurecht gelegt. Die waren durchaus beeindruckt, gingen nach den Erfahrungen der Vorwochen allerdings auch auf Nummer sicher. Christoph Rindfleisch zog aus dem sich daraus resultierenden Vorteil schließlich die logische Konsequenz: 1:0 für Recklinghausen n der 14. Minute.

Und der Treffer hatte darüber hinaus Wirkung. Die Gäste verkrampften vollends, befürchteten sich mit einer weiteren Niederlage in der Fremde endgültig aus dem Kreis der Titelaspiranten zu verabschieden. Vor der Pause jedenfalls fiel ihnen keine Antwort auf die gut ausbalancierte RHC-Taktik ein.

In der Kabine indes fand Trainer Jens Behrendt den richtigen Ansatzpunkt- und der lautete: Überfallartiger Start in den zweiten Durchgang. Die simple Idee hatte durchschlagenden Erfolg, denn binnen vier Minuten drehten Andre Costa (26.) und Nils Hilbertz (29.) den Spies um. Als sich dann RHC-Schlussmann Dennis Jakubiak eine blaue Karte einhandelte (33.), trat Jens Behrendt, der angesichts arger Personalnöte selbst die Rollschuhe geschnürt hatte, persönlich an den Punkt und vollstreckte zum 3:1. Nun ließ sich der Meister die Butter nicht mehr vom Brot nehmen, auch wenn Recklinghausen alle Anstrengungen dazu unternahm. Vielmehr erhöhte Nils Hilbertz noch auf 4:1 erhöhte (43.), war die Luft praktisch raus. Die späte Verkürzung von Niklas Nohlen hatte somit nur noch statistischen Wert.

Allerdings legten die Recklinghäuser nach der Begegnung noch einen Protest ein, da sich der gesperrte Iserlohner Kapitän Sergio Pereira in der Halbzeitpause wohl in der Gästekabine aufhielt, was gemäß der Sportordnung einen Regelverstoß darstellen würde.         

RHC Recklinghausen:D. Jakubiak (33. - 35. S. Sowade); L. Sowade, M. Angenendt, K. Paape, P. Wagner, Niklas Nohlen, M. Schürmann, C. Rindfleisch, Niko Nohlen. – ERG Iserlohn: P. Glowka, L. Rapke; N. Hilbertz, K. Milewski, J. Behrendt, T. Henke, A. Costa. – Schiedsrichter: A. Feiteira / S. Häger.

Torfolge: 1:0 (14.) C. Rindfleisch, 1:1 (26.) A. Costa, 1:2 (29.) N. Hilbertz, 1:3 (33./Direkter) J. Behrendt, 1:4 (43.) N. Hilbertz, 2:4 (48.) Niklas Nohlen. - Zeitstrafen: RHC 2 min (D. Jakubiak/33.) – ERG 0 min - Teamfouls: RHC 6 – ERG 4.
Im Nachgang wurde das Spiel durch die Staffelleitung aufgrund eines Verstoßes der ERG Iserlohn gegen die Rollhockey-Sportordnung § 25 (2) mit 10:0 für den RHC Recklinghausen gewertet.
 

RESG Walsum – Valkenswaardse RC 9:3 (5:0)

Keine großen Mühen hatte erwartungsgemäß Rekordmeister Walsum mit Kellerkind Valkenswaard, das erst zu ihren Toren kam, als die Hausherren ihren Erfolg schon längst in trockenen Tüchern hatten.

Walsum legte sofort mit hohem Tempo los und untermauerte mit dem frühen 1:0 von Felipe Sturla seinen Siegeswillen (4.). Auch in der Folge kam Valkenswaard kaum aus der eigenen Hälfte heraus, wo es demzufolge aber eng und vielbeinig war. Letztlich aber fanden die roten Teufel die nötigen Lücken, um durch Pedro Queiros (3) und Sebastian Haas bis zum Seitenwechsel eine klare 5:0-Führung herauszuschießen.

Der Start in Durchgang zwei brachte überraschend das 1:5 durch Davy van Willigen (26.). Der Schuss vor den Bug wurde von den Hausherren verstanden, konzentriert zogen sie weiter ihr Spiel auf und stellten durch Sebastian Hass kurz darauf den alten Abstand wieder her (30.). Walsum war auf Kus und ließ sich auch von Dave Holtzers Penaltytreffer (31.) nicht mehr beirren. Und spätestens als fünf Minuten vor dem Ende Felipe Sturla (2) und Pedro Queiros den Vorsprung binnen sechzig Sekunden auf 9:2 ausbauten, waren auch die letzten Zweifel beseitigt. Diogo Guimaraes 3:9 war der Schlusspunkt.

RESG Walsum:T. Wahlen, R. Lorz; C. Berg, C. Nusch, X. Berruezo, S. Haas, F. Schmidt, N. Rilhas, P. Queiros, F. Sturla. – Valkenswaardse RC: P. Santos (ab. 25. J. van den Dungen); A. Nottebohm, D. Real, R. van den Dungen, D. Holtzer, S. Holtzer, D. Real, D. van Willigen, D. Guimaraes. – Schiedsrichter: B. Ullrich.

Torfolge: 1:0 (4.) F. Sturla, 2:0 (11.) S. Haas, 3:0 (14.) P. Queiros, 4:0 (17.) P. Queiros, 5:0 (21.) P. Queiros, 5:1 (26.) D. van Willigen, 6:1 (30.) S. Haas, 6:2 (31./Penalty) D. Holtzer, 7:2 (44.) F. Sturla, 8:2 (44.) F. Sturla, 9:2 (45.) P. Queiros, 9:3 (50.) D. Guimaraes. - Zeitstrafen: RESG 0 min – VRC 0 min - Teamfouls: RESG 5 – VRC 8.

SC Moskitos Wuppertal – RSC Darmstadt 3:9 (1:6)

Auch Darmstadt war eine Nummer zu groß für den Neuling: Wuppertal bleibt punktlos, musste im 15. Spiel die 15. Niederlage und steuert in puncto Gegentore einem einsamen Rekord entgegen.

Darmstadt eröffnete schon in der ersten Minute durch Alexandre Andrade den Torreigen, was Böses erahnen ließ. Zumal die Hessen nur fünf Minuten darauf zum zweiten Mal ins Schwarze trafen, Marcel Behnke ließ sich für das 2:0 feiern. Im weiteren Verlauf bestimmten die Gäste dann auch klar das Geschehen, zeigten sich im Abschluss aber mitunter zu verspielt. So dauerte es bis in die Endphase der ersten Hälfte, ehe Max Hack (2), Felix Bender und Paul Cuntz weiter erhöhten. In dieser Phase gelang Robin Hauck auch der ersten Wuppertaler Ehrentreffer (18.).

Nach der Pause und dem raschen 7:1 durch Kai Cepa (32.) gingen die Mainkrokodile dann deutlich zahmer zu Werke, was die Moskitos nutzten, um nach Toren von Dennis Meuer (35.) und Marcel Mirscheid (38.) ein wenig aufzuschließen. Mehr ließen die Gäste aber nicht zu, die in der Endphase nochmals Torhunger bekamen und diesen durch Max Hack (46.) und Paul Cuntz (47.) stillten.   

SC Moskitos Wuppertal:R. Prange, D. Bauckloh; T. Lucht, D. Meuer, R. Hauck, J. Peinke, P. Kirtyan, T. Lückenhaus, M. Mirscheid, J. Henckels. – RSC Darmstadt: M. Mensah, P. Leyer; K. Cepa, F. Bender, P. Wagner, P. Cuntz, M. Hack, M. Behnke, D. May, A. Andrade. – Schiedsrichter: M. Wittig / G. Richter.

Torfolge: 0:1 (1.) A. Andrade, 0:2 (6.) M. Behnke, 0:3 (17.) F. Bender, 0:4 (17.) M. Hack, 1:4 (18.) R. Hauck, 1:5 (18.) P. Cuntz, 1:6 (22.) M. Hack, 1:7 (32.) K. Cepa, 2:7 (35.) D. Meuer, 3:7 (38.) M. Mirscheid, 3:8 (46.) M. Hack, 3:9 (47.) P. Cuntz. - Zeitstrafen: SCM 4 min (J. Peinke/21. – R. Hauck/36.) – RSC 2 min (M. Behnke/22.) - Teamfouls: SCM 6 – RSC 4.





SC Bison Calenberg – HSV Krefeld 7:4 (2:1)

Die letzte Chance ist dahin, Krefeld wird nach der Niederlage in Calenberg wohl mit der Relegationsrunde planen müssen. Punkte sind zwar in den kommenden sechs Runde noch reichlich zu vergeben, doch das bisherige Auftreten des HSV lässt nur wenig Hoffnung auf Besserung.

Dabei sah es in Niedersachsen bis drei Minuten vor dem Ende gar nicht so schlecht aus für die Rheinländer. Die hatten sich tapfer geschlagen und die schnelle Führung von Mateus Luther (7.) umgehend wieder egalisierte (Maximilian Hendricks/9.). In der Folge schloss sich ein offener Schlagabtausch an, in dem es aber beiden Seiten trotz bester Gelegenheiten nicht gelang, einen weiteren Treffer zu markieren. Erst als alle schon im Pausenmodus waren, war Milan Brandt noch einmal hellwach und schoss Calenberg in Führung (25.).

Und kaum rollte die Kugel wieder, war der Torjäger erneut zur Stelle - 3:1 (27.). Krefeld kämpfte, hatte dabei aber schlicht kein Glück im Abschluss. Unter anderem konnten zwei Strafstöße nicht genutzt werden. Als Milan Brandt Mitte des Durchgangs mit einem Doppelpack auf 5:1 erhöhte (37./40.), schien alles klar zu sein. So dachten zumindest die Bisons – und erlagen damit einem Trugschluss. 

Denn Krefeld hatte sich noch lange nicht aufgegeben und nutzte die Nachlässigkeiten der Hausherren nun gnadenlos aus: Colin Jachtmann (41./44.) und Maximilian Hendricks per Direktem (47.) ließen bei den Gästen die Hoffnungen auf wenigstens einen Zähler wieder steil in die Höhe schießen. Doch statt nun in Ruhe die Nervositäten der Hausherren weiter zu bestrafen, setzte der HSV auf Alles oder Nichts – und wurde brutal ausgekontert: Joao Rocha (49.) und Milan Brandt (50.) machten den SCB-Erfolg perfekt.

SC Bison Calenberg:A. Fragapane (ab 47. T. Richter); J. Rocha, L. Johansson, D. Kuczynski, R. Johansson, M. Bässler, M. Brandt, M. Stoffle, M. Luther. – HSV Krefeld: F. Hilbertz, M. Hass; M. Hackel, M. Hendricks, S. Micus, D. Quabeck, P. Greiffenstein, D. Hausch, C. Jachtmann. – Schiedsrichter: T. Ullrich / D. Loewe.

Torfolge: 1:0 (7.) M. Luther, 1:1 (9.) M. Hendricks, 2:1 (25.) M. Brandt, 3:1 (27.) M. Brandt, 4:1 (37.) M. Brandt, 5:1 (40./Direkter) M. Brandt, 5:2 (41.) C. Jachtmann, 5:3 (44./Überzahl) C. Jachtmann, 5:4 (47./Direkter) M. Hendricks, 6:4 (49.) J. Rocha, 7:4 (50./Direkter) M. Brandt. - Zeitstrafen: SCB 6 min (M. Luther/20. - L. Johansson/43. - A. Fragapane/47.) – HSV 0 min - Teamfouls: SCB11 – HSV 16.

Nachholspiel:
SC Bison Calenberg – RESG Walsum 5:9
 

         

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