Get Adobe Flash player

Bundesliga, 18. Spieltag: IGR hat noch eine Rechnung mit den Bisons offen

(tg) Vergangenes Wochenende rutschte Meister Iserlohn auf Rang 5 ab, nun droht am kommenden Samstag im direkten Duell mit Düsseldorf eine weitere Degradierung. Und wenn es ganz schlecht läuft für den Titelverteidiger, könnte die Hauptrunde in wenigen Wochen auf Rang 7 enden. Die 18. Bundesliga-Runde hat allerdings noch weit mehr zu bieten, als derlei „Was-wäre-wenn?“-Spielereien zum Vorjahresmeister: Für das Gros der Teams könnte diese Runde zum Schicksalstag der laufenden Serie bezüglich der Play-off-Runde werden. 

Fünf Spieltage sind noch zu absolvieren, im besten Falle also noch 15 Punkte zu sammeln. Dies birgt in der Theorie also noch alle Hoffnungen für den Valkenswaardse RC oder den SC Bison Calenberg, sich doch noch für die DM-Endrunde zu qualifizieren. Wohlgemerkt: oder! Denn nur eines der beiden Teams wird den RHC Recklinghausen den begehrten 8. Platz noch entreißen können, Platz 7 (RSC Cronenberg) ist für beide sicherlich zu weit entfernt, auch wenn sowohl die Niedersachsen als auch die Niederländer noch sogar noch sechs Partie zu absolvieren haben.

Wohl auch nur ganz geringe Chancen auf etwas Zählbares hat der SC Bison Calenberg, der am Samstag zur IGR Remscheid reisen muss (15.30 Uhr). Dies liegt zum einen an dem Festungscharakter der Sporthalle Hackenberg, in der die Bergischen in der laufenden Serie sich bislang nur Walsum geschlagen geben mussten. Zum anderen aber auch daran, dass die Remscheider fü4r diese Partie die Tabellenplatzierung der Bisons sowie deren Auswärtsschwäche (nur ein Sieg in sieben Spielen) gänzlich außen vor lassen werden, um sich voll und ganz der gewünschten Revanche für die 11:12-Hinspielniederlage zu widmen.
  

Angesichts der Paarungen am Wochenende könnte der Traum aber auch schon platzen. Denn der RHC Recklinghausen empfängt in der heimischen Heinrich-Auge-Halle den SC Moskitos Wuppertal (Sa., 15.30 Uhr). Die Bergischen sind nicht nur abgeschlagenes Ligaschlusslicht, sondern waren bislang auch stets ein sicherer Punktelieferant. Auch das Hinspielresultat, das mit 9:4 klar für den RHC ausfiel, lässt die durchaus als heimstark geltenden Vester wohl fest mit drei weiteren Zählern auf der Habenseite planen.
 

Derweil erwartet der Valkenswaardse RC keinen geringeren als Ligaprimus SK Germania Herringen, gegen den es im Hinspiel ein 3:10-Niederlage gab (Sa. 19 Uhr – VRC-Rollerdom). Aber die Westfalen zeigten sich zuletzt gegen Darmstadt (5:9), Walsum (4:3 n. Verl.) und in Düsseldorf (2:1) angreifbar und ließen Federn. Dass der VRC-Rollerdom zudem noch so seine ganz eigenen Gesetze hat, belegt die recht gute Heimbilanz der Niederländer mit fünf Siegen in acht Spielen. Nichtsdestotrotz ist Herringen dank seiner Offensive die beste Auswärtsmannschaft der Liga und wird für den VRC wohl eher am jüngsten 19:5-Erfolg in Wuppertal zu messen sein.
 

Den erst am vergangenen Sonntag eroberten Rang vier gilt es für den RSC Darmstadt beim HSV Krefeld zu verteidigen (Sa., 18 Uhr – Bonhoeffer-Halle), was auf dem Papier nach einer reinen Pflichtaufgabe aussieht. Die Hessen waren in der Fremde zuletzt mit Siegen in Düsseldorf, Wuppertal und Herringen überaus erfolgreich. Dem steht eine fast schon katastrophale Heimbilanz der Krefelder gegenüber: erst eine Partie konnte in eigener Halle siegreich beendet werden. Dass es darüber hinaus im ersten Treffen klare Verhältnisse zugunsten der Darmstädter gab (8:4), gibt der Richtung dieser Begegnung weiteren Vorschub.

Der in Verlängerung erkämpfte 7:5-Sieg in Walsum tat dem Meister ERG Iserlohn sicherlich gut, wurde tags darauf durch den Verlust von Rang 4 joch völlig konterkariert. Denn somit stehen die Westfalen bei ihrem Heimauftritt (Sa., 18 Uhr - Hemberghalle) gegen den TuS Düsseldorf-Nord weiter mit dem Rücken zur Wand, was auch mit der 1:2-Niederlage im Hinspiel zusammenhängt. Die Rheinländer rangieren damit nämlich nicht nur drei Zähler hinter dem Titelverteidiger, würden somit im Erfolgsfall nicht nur gleichziehen, sondern – dank des dann unabwendbar besseren Vergleichs – mit Iserlohn auch die Plätz tauschen. Und der TuS kommt durchaus mit Selbstbewusstsein nach Iserlohn, die jüngsten drei Auswärtstrips brachten stets je drei Punkte ein. Iserlohn allerdings ist allen Unkenrufen zum Trotz im laufenden Wettbewerb das beste Heimteam der Liga!

 

Der Spieltag im Überblick …

… am 11. März 2017 mit dem 18. Spieltag                                             

IGR Remscheid -          SC Bison Calenberg                          15.30 Uhr, Sporthalle Hackenberg

RHC Recklinghausen    -    SC Moskitos Wuppertal              15.30 Uhr, Heinrich-Auge-Halle

RSC Cronenberg      -           RESG Walsum                          18.00 Uhr, Alfred-Henckels-Halle

ERG Iserlohn                -           TuS Düsseldorf-Nord           18.00 Uhr, Sporthalle Hemberg

HSV Krefeld      -           RSC Darmstadt                                18.00 Uhr, Bonhoeffer-Sporthalle

Valkenswaardse RC  -    SK Germania Herringen                   19.00 Uhr, VRC-Rollerdom
 

Bundesliga, 17. Spieltag: IGR spielt den RHC Recklinghausen schwindelig


(tg) Walsum gegen Iserlohn, das war schon im Hinspiel ein Nervenkrimi. Doch die zweite Auflage übertraf das erste Treffen noch um Längen: Alleine in der fielen acht (!) Tore, dieses Mal mit dem besseren Ende für Iserlohn, das 7:5 gewann. Überhaupt war es der mit Abstand torreichste Spieltag in der 1. Bundesliga, 88 Mal landete die Hartgummikugel im Tornetz. Jeweils 23 „Buden“ gab es zwischen Wuppertal und Herringen (4:19) sowie Remscheid und Recklinghausen (18:5). In der Summe zweistellig wurde es zudem in der Partie Calenberg versus Cronenberg (5:8), sodass die Begegnungen Darmstadt und Valkenswaard (6:3) ebenso wie Düsseldorf und Krefeld (7:1) da schon torarm wirken. 


IGR Remscheid – RHC Recklinghausen 18:5 (6:2)

Einen Heimsieg über Recklinghausen hatten die Remscheider sicherlich fest eingeplant, doch dass es ein regelrechtes Schützenfest werden würde, hatten wohl auch die kühnsten Träumer nicht erwartet. Derweil ging für Michael Raab ein Traum in Erfüllung, der IGR-Torwart feierte mit 40 sein Bundesliga-Debüt.

Es zeichnete sich aber schnell ab, dass die IGR-Akteure an diesem Nachmittag in bester Torlaune waren, denn Daniel Strieder (4.), Maximilian Richter (6.) und Yannik Lukassen (7.) legten gleich gut los. Die Gäste reagierten umgehend mit einer Auszeit, um die Abwehr neu justieren zu können, was aber nur kurzfristigen Erfolg brachte. Zwar verkürzte Philipp Wagner auf 1:3 (14.), doch damit war auch auf der Gegenseite die Flaute vorbei: Yannick Peinke (15.) und Daniel Strieder (17./21.) bauten den Vorsprung aus, sodass Christoph Rindfleisches zwischenzeitliches 2:4 (16.) wirkungslos verpuffte.

Nach dem Seitenwechsel brachen dann alle RHC-Dämme, binnen weniger Minuten erhöhte dasselbe Trio, das schon zum 3:0 getroffen hatte, in identischer Reihenfolge auf 9:2 (32.). was nun folgte war Hurra-Rollhockey, Remscheid war nicht mehr zu bremsen – und Recklinghausen mischte, wenn auch weniger erfolgreich, munter mit. Alexander Ober (3), Maximilian Richter (2), Daniel Strieder, Yannick Peinke, Lukas Kuhn und Joshua Dutt trafen für die IGR ins Schwarze, Niko Nohlen, Marius Schürmann und Christoph Rindfleisch machten die Niederlage für die Gäste etwas erträglicher. 

IGR Remscheid:J. Langenohl (ab 40. M. Raab); J. Dutt, L. Kuhn, Y. Peinke, M. Richter, Y. Lukassen, D. Strieder, A. Ober, T. Cramer. – RHC Recklinghausen: D. Jakubiak, L. Andrioff; L. Sowade, M. Angenendt, K. Paape, P. Wagner, Niklas Nohlen, C. Rindfleisch, Niko Nohlen, M. Schürmann. – Schiedsrichter: T. Sörensen / M. Wittig.

Torfolge: 1:0 (4.) D. Strieder, 2:0 (6.) M. Richter, 3:0 (7.) Y. Lukassen, 3:1 (14.) P. Wagner, 4:1 (15.) Y. Peinke, 4:2 (16.) C. Rindfleisch, 5:2 (17.) D. Strieder, 6:2 (21.) D. Strieder, 7:2 (30.) D. Strieder, 8:2 (31.) M. Richter, 9:2 (32.) Y. Lukassen, 9:3 (35.) Niko Nohlen, 10:3 (36.) M. Richter, 11:3 (36.) M. Richter, 12:3 (38.) Y. Peinke, 12:4 (38.) M. Schürmann, 13:4 (40.) D. Strieder, 14:4 (41.) A. Ober, 15:4 (42.) A. Ober, 16:4 (43.) L. Kuhn, 16:5 (47.) C. Rindfleisch, 17:5 (48.) A. Ober, 18:5 (50.) J. Dutt. - Zeitstrafen: IGR 0 min – RHC 0 min - Teamfouls: IGR 3 – RHC 8.


Spiel der Woche: RESG Walsum – ERG Iserlohn 5:7 n. Verl. (2:2/2:1)

Diese Niederlage gegen Titelverteidiger Iserlohn müssen sich die Walsumer selber ankreiden: Zum einen, weil sie zwischen der 22. und 33. Minute nahezu ununterbrochen in Überzahl agierten, aber in dieser Phase nur einen Treffer erzielten. Zum anderen, weil es am Ende ein technischer Fehler war, der zur blauen Karte gegen Nuno Rilhas und damit zum entscheidenden 7:5 für Iserlohn führte.

Was war passiert in der 60. Minute: Xavier Berruezo hatte zunächst zum 5:6 verkürzt, woraufhin die roten Teufel durch Herausnahme von Schlussmann Tobias Wahlen für die restlichen Sekunden eine Überzahl auf dem Feld erreichen wollten. Dies ist aber nach Artikel 16 Absatz 5.2 der Spielregeln nur in den letzten 5 Minuten der zweiten Halbzeit erlaubt, also nicht mehr in der Verlängerung. Die Folge war eine blaue Karte für Nuno Rilhas, der als fünfter Feldspieler das Parkett betrat, ein Strafstoß für Iserlohn, den Sergio Pereira sicher zum 7:5 verwertete.

Dies war der emotionale Höhepunkt einer packenden Spitzenbegegnung, die erst so richtig in der Verlängerung Fahrt aufnahm. Doch der Reihe nach…

Anfangs überwogen die taktischen Marschrouten, denn beide waren aufgrund von Sperren nach 7. blauer Barte  – Miquel Vila-Gallaguet auf Walsumer Seite, Andre Costa bei Iserlohn – nicht in Bestbesetzung angetreten. Darüber hinaus sollte natürlich ein früher Rückstand hüben wie drüben vermieden werden. So dauerte es eine ganze Weile, ehe das Spiel das für Rollhockey typische Tempo erhielt. Chancen blieben somit vorerst Mangelware.

Dies änderte sich allerdings schlagartig, als Jens Behrendt die Führung für Iserlohn erzielte (17.). Wenige Augenblicke darauf folgte Walsums 10. Teamfoul, doch Schlussmann Tobias Wahlen verhinderte Schlimmeres. So hielt das 1:0 des Meisters genau 75 Sekunden, dann war Pedro Queiros zur Stelle und glich für den Rekordmeister aus. Der hätte in der Folgezeit eine satte Führung herausschießen können, denn Iserlohn handelte sich durch Kai Milewski (22.), Jens Behrendt (25.), Timon Henke (28.) und Nils Hilbertz (31.) in kurzer Folge vier Zeitstrafen ein. Doch nur in einem Fall zogen die Gastgeber daraus Nutzen, Sebastian Haas verwandelte einen Direkten zur 2:1-Pausenführung.

Die überstandene lange, fast zehnminütige Unterzahlphase gab Iserlohn indes die Kraft, um auch in der Folge weiter auf Augenhöhe zu agieren, während Walsum schon jetzt mit sich selbst haderte. Unter dem Strick machte es der Titelverteidiger aber auch nicht besser, auch die ERG-Recken vergaben drei Strafstöße (24./33./43.) und eine Überzahlperiode („Blau“ gegen Pedro Queiros), ohne dass etwas Zählbares zu Buche schlug. Doch sie behielten die nötige Ruhe, um vier Minuten vor dem Ende den Lohn für ihr Engagement einzufahren: Sergio Pereiras 2:2 bedeutete die Verlängerung.

In der gab es dann keine taktischen Bremsen mehr, nun hieß es in beiden Lagern hopp oder topp! Jens Behrend brachte die Westfalen abermals in Vorlage (52.), die von Nils Hilbertz auf 4:2 ausgebaut wurde (55.). Vor dem erneuten Seitenwechsel ließ Felipe Sturla die Rheinländer aber auf ein Happyend hoffen (55.), das nach zwei Treffern von Sergio Pereira (56./58.) aber bald wieder in weite Ferne rückte. So leicht gaben die roten Teufel aber nicht klein bei, Felipe Sturla (59.) und eben dann Xavier Berruezo (60.) ließen den Rekordmeister wieder aufschließen, um dann durch eigenes Verschulden doch alles zu verspielen.   

RESG Walsum:T. Wahlen, R. Lorz; C. Berg, C. Nusch, X. Berruezo, S. Haas, F. Schmidt, N. Rilhas, P. Queiros, F. Sturla. – ERG Iserlohn: P. Glowka, L. Kost; C. Nunez, N. Hilbertz, K. Milewski, S. Glowka, C. Hegener, J. Behrendt, S. Pereira, T. Henke. – Schiedsrichter: P. Loewe / P. Thißen.

Torfolge: 0:1 (17.) J. Behrendt, 1:1 (19.) P. Queiros, 2:1 (25./Direkter) S. Haas, 2:2 (46.) S. Pereira, 2:3 (52.) J. Behrendt, 2:4 (55.) N. Hilbertz, 3:4 (55.) F. Sturla, 3:5 (56./Penalty) S. Pereira, 3:6 (58.) S. Pereira, 4:6 (59.) F. Sturla, 5:6 (60.) X. Berruezo, 5:7 (60./Direkter) S. Pereira. - Zeitstrafen: RESG 4 min (P. Queiros/33. - N. Rilhas/60.) – ERG 8 min (K. Milewski/22. - J. Behrendt/25. - T. Henke/28. - N. Hilbertz/31.) - Teamfouls: RESG 25 – SKG 7.


SC Moskitos Wuppertal – SK Germania Herringen 4:19 (2:8)

Wenn der beste Offensive auf die schlechteste Abwehr trifft, lässt sich nicht schwer ausrechnen, wer als Sieger vom Platz geht. So derbe wie beim 0:24 im Hinspiel erwischte es die Wuppertaler dieses Mal gegen Herringen zwar nicht, eine erneute Klatsche war aber nicht zu verhindern.

Die Germanen sorgten mit zwei Treffern von Kevin Karschau gleich für klare Verhältnisse, ließen es in der Folge dann sogar etwas lässiger angehen. Allerdings reichten dem Ligaprimus auch 80 Prozent aus, um die Moskitos immer wieder in Verlegenheit zu bringen – und den Vorsprung regelmäßig durch Stefan Gürtler (2), Robins Schulz, Lucas Karschau, Liam Hages und Luis Hages weiter auszubauen. Dann aber schalteten die Gäste zu früh auf Leerlauf, in den letzten Minuten vor der Pause trafen Philipp Kirtyan und Julian Peinke zum 2:8-Halbzeitstand.

Auch der Start in den zweiten Durchgang gehörte den Bergischen, für die nun Tobias Lückenhaus ins Schwarze traf (29.). Mehr ließ Herringen dann aber nicht zu, fortan spielte sich fast alles vor dem SCM-Tor ab. In dem mühte sich Dennis Bauckloh vergebens um Schadensbegrenzung: Kevin Karschau, Lucas Karschau (je 4), Robin Schulz, Liam Hages und Justin Klein kratzten (letztlich erfolglos) an der 20-Tore-Marke. Jan Henckels 4:18 war da nur ein schwacher Trost (47.) 

SC Moskitos Wuppertal:D. Bauckloh, R. Prange; T. Lucht, Y. Brockmann, D. Meuer, J. Peinke, P. Kirtyan, T. Lückenhaus, M. Mirscheid, J. Henckels. – SK Germania Herringen: M. Schartner, D. Bergmeier; K. Karschau, Li. Hages, M. Stork, S. Gürtler, J. Klein, R. Schulz, L. Karschau, Lu. Hages. – Schiedsrichter: G. Richter / A. Richter.

Torfolge: 0:1 (2.) K. Karschau, 0:2 (3.) K. Karschau, 0:3 (10.) S. Gürtler, 0:4 (10.) R. Schulz, 0:5 (13.) L. Karschau, 0:6 (16.) Li. Hages, 0:7 (17.) Lu. Hages, 0:8 (19.) S. Gürtler, 1:8 (24.) P. Kirtyan, 2:8 (24.) J. Peinke, 3:8 (29.) T. Lückenhaus, 3:9 (31.) K. Karschau, 3:10 (31.) L. Karschau, 3:11 (32.) Li. Hages, 3:12 (33.) R. Schulz, 3:13 (35.) L. Karschau, 3:14 (36.) L. Karschau, 3:15 (37.) K. Karschau, 3:16 (37.) K. Karschau, 3:17 (38.) L. Karschau, 3:18 (45.) K. Karschau, 4:18 (47.) J. Henckels, 4:19 (49.) J. Klein. - Zeitstrafen: SCM 2 min (P. Kirtyan/11.) – SKG 0 min - Teamfouls: SCM 5 – SKG 5.


RSC Darmstadt – Valkenswaardse RC 6:3 (1:2)

Sieben Minuten vor dem Ende war Valkenswaards Niederlage besiegelt, eine blaue Karte gegen Dave Holtzers machte Darmstadt den Weg zum zehnten Saisonsieg frei. Bis dato allerdings hatten die Niederländer die besseren Karten.

Das Valkenswaard nicht als Punktelieferant in den Süden Hessens gereist war, bekamen die Hausherren schon in der Startphase zu spüren: Stan Holtzer brachte die Niederländer gleich mit dem ersten Angriff in Führung (2.). Es dauerte lange, ehe sich die Darmstädter von diesem Nackenschlag erholten, erst nach einer Auszeit (14.) lief es langsam besser. Das 1:1 durch Nils Koch war letztlich aber schmeichelhaft (20./Überzahl), die besseren Chancen hatten bis dahin die Gäste gehabt. Und die gingen schließlich doch mit einem Vorsprung in die Kabine, da Sekunden vor dem Pausenpfiff Davy van Willigen noch einmal entwischte.

In der RSC-Umkleide wird es deutliche Worte gegeben haben, während die VRC-Verantwortlichen ein beherztes „weiter so“ ausgeben konnten- dabei aber die Rechnung ohne Alexandre Andrade machten. Der Portugiese im Dienste der Main-Krokodile drehte in den ersten zehn Minuten des zweiten Abschnitts das Spiel im Alleingang, als er zunächst per Penalty ausglich (31.), kurz darauf dann zum 3:2 einnetzte (36.).

Die Gäste aber zeigten sich kämpferisch, wollte unbedingt den Lohn für ihr Engagement einfahren. Und die Anstrengungen trugen weitere Früchte, Dave Holtzer sorgte für den abermaligen Gelichstand (41.). Doch aus dem glücklichen Torschützen wurde wenig später der Pechvogel des Tages: Er sah „Blau“, Felix Bender traf zum 4:3 (43.) und machte den Weg zum Erfolg damit frei. Die Valkenswaarder setzten nochmals alles auf eine Karte, wurden nun aber von Felix Bender blitzsauber ausgekontert (47.). Per Strafstoß – erneut saß Dan Holtzer auf der Sünderbank – machte Alexandre Andrade dann alles klar (50.).    

RSC Darmstadt:M. Mensah, P. Leyer; K. Cepa, F. Bender, P. Cuntz, P. Wagner, M. Hack, N. Koch, M. Behnke, A. Andrade. – Valkenswaardse RC: P. Santos, J. van den Dungen; R. van den Dungen, D. Holtzer, S. Holtzer, D. van Willigen, D. Guimaraes. – Schiedsrichter: F. Schäfer / B. Ullrich.

Torfolge: 0:1 (2.) S. Holtzer, 1:1 (20./Überzahl) N. Koch, 1:2 (25.) D. van Willigen, 2:2 (31./Penalty) A. Andrade, 3:2 (36.) A. Andrade, 3:3 (41.) D. Holtzer, 4:3 (43./Direkter) F. Bender, 5:3 (47.) F. Bender, 6:3 (50./Direkter) A. Andrade. - Zeitstrafen: RSC 0 min – VRC 6 min (D. Guimaraes/19. - D. Holtzer/43. & 50.) - Teamfouls: RSC 7 – VRC 11.


TuS Düsseldorf-Nord – HSV Krefeld 7:1 (2:0)

Auch wenn es einen langen Anlauf brauchte, schließlich und endlich kamen die Düsseldorfer im kleinen Niederrheinderby zu einem sicheren Dreier, da es die Krefelder einmal mehr nicht schafften, Kapital aus ihren Möglichkeiten zu schlagen.

Die Gastgeber ließen sich nicht lange bitten, ihnen steckte merklich der Frust nach dem 1:6 gegen Walsum in den Knochen – und der musste heraus. So schwante manchem Zuschauer Böses für den HSV, als Daniel Kutscha (3.) und Tarek Abdalla (8.) schnell eine 2:0-Führung herausgeschossen hatten.

In der Folge stabilisierte sich die Krefelder Hintermannschaft, allerdings auch, weil der TuS nun im Gefühl eines vermeintlich leichten Erfolges das Tempo deutlich drosselte. So kamen die Gäste nun ihrerseits zu einigen guten Abschlüssen, konnten Düsseldorfs Schlussmann Luca Brandt aber nicht überwinden. Selbst eine Zwei-Minuten-Strafe gegen Daniel Kutscha blieb für die Hausherren folgenlos (23.).

Zu Beginn des zweiten Durchgangs ebneten Nik Fichtner (35.) und Daniel Kutscha (36.) per Doppelpack den TuS-Weg zum Erfolg, woran auch Daniel Horchmers prompter Gegenschlag nicht mehr rüttelte. Es blieb bei diesem einen HSV-Tor, während auf der Gegenseite Tarek Abdalla (40.), Daniel Kutscha (43.) und Tobias Paczia (50.) die TuS-Ausbeute in die Höhe trieben.  

TuS Düsseldorf-Nord:Lu. Brandt, Le. Brandt; L. Scheulen, N. Fichtner, T. Paczia, C. Gatermann, T. Abdalla, D. Kutscha, A. Beckmann. – HSV Krefeld: D. Heulmanns, F. Hilbertz; M. Hendricks, D. Horchmer, S. Micus, D. Quabeck, P. Greiffenstein, D. Hausch, C. Jachtmann, S. Emmrich. – Schiedsrichter: T. Ullrich / T. Ehlert.

Torfolge: 1:0 (3.) D. Kutscha, 2:0 (8.) T. Abdalla, 3:0 (35.) N. Fichtner, 4:0 (36.) D. Kutscha, 4:1 (36.) D. Horchmer, 5:1 (40.) T. Abdalla, 6:1 (43.) D. Kutscha, 7:1 (50.) T. Paczia. - Zeitstrafen: TuS 2 min (D. Kutscha/23.) – HSV 0 min - Teamfouls: TuS 10 – HSV 18.


SC Bison Calenberg – RSC Cronenberg 5:8 (1:3)

Keine Bonuspunkte für Calenberg, Cronenberg kann die Play-off-Teilnahme nach einem packenden Duell mit den Niedersachsen praktisch fest einplanen.

Milan Brandt sorgte eigentlich für einen Traumstart der Bisons (2.), doch das Glücksgefühl hielt nur wenige Sekunden: Direkt von Wiederanpfiff weg stahl sich Jan Vester davon und schob zum 1:1 ein. Es folgte ein ebenso rasanter wie heftiger Schlagabtausch, aus dem die Bergischen im Abschluss etwas mehr Glück hatten und durch Sebastian Rath in Vorlage gingen (8.).

Nun waren die Cronenberger in ihrem Element, konnten aus einer kompakten Abwehr heraus das Spiel kontrollieren, was perfekt klappte. Die SCB-Schaltstelle Milan Brandt wurde gezielt mattgesetzt, über Konter stets für große Gefahr gesorgt. Einziges Manko: Einzig Jordi Molet traf nochmals ins Schwarze (21.). Die Versäumnisse des ersten Durchgangs wurden in Halbzeit zwei allerdings schnell nachgeholt: Binnen Sekunden doppelte Max Thiel (28.), kurz darauf machte Jan Vester das halbe Dutzend für den RSC voll (30.).  

Dass Milan Brandt wenig später zum zweiten Mal erfolgreich abschloss, wäre nicht weiter ins Gewicht gefallen, hätten die Gäste nach einer Hinausstellung des SCB-Kapitäns (34.) den Direkten verwandelt. So aber wurde es plötzlich noch einmal spannend, nachdem Marvin Stoffle (36.) und Milan Brandt (40.) ihre Farben auf 4:6 herangebracht hatten. Die Löwen mussten noch einige Minuten zittern, ehe ihr Spielertrainer Jordi Molet die Kastanien mit dem 7:4 (47.) und 8:5 (49.) persönlich aus dem Feuer holte. Dazwischen hatte Leif Johansson die Hoffnungen der Bisons aufrecht gehalten (48.)

SC Bison Calenberg:T. Richter, A. Fragapane; S. Kirnig, L. Johansson, D. Kuczynski, R. Johansson, H. Philipp, M. Bässler, M. Brandt, M. Stoffle. – RSC Cronenberg: E. Soriano, A. Modrzewski; M. Bernadowitz, J. Molet, J. Vester, S. Rath, K. Riedel, N. Morovic, M. Thiel, Aa. Börkei. – Schiedsrichter: T. Flössel / S. Dahlbock.

Torfolge: 1:0 (2.) M. Brandt, 1:1 (2.) J. Vester, 1:2 (8.) S. Rath, 1:3 (21.) J. Molet, 1:4 (28.) M. Thiel, 1:5 (28.) M. Thiel, 1:6 (30.) J. Vester, 2:6 (32.) M. Brandt, 3:6 (36.) M. Stoffle, 4:6 (40.) M. Brandt, 4:7 (47.) J. Molet, 5:7 (48.) L. Johansson, 5:8 (49./Direkter) J. Molet. - Zeitstrafen: SCB 2 min (M. Brandt/34.) – RSC 0 min - Teamfouls: SCB 10 – RSC 8.

 

Bundesliga, 17. Spieltag: IGR Remscheid empfängt Recklinghausen


(tg) Das Kribbeln in den Händen wird nun von Woche zu Woche stärker, die Play-off-Endrunde um die Deutsche Meisterschaft 2017 ist nur noch 40 Spiele entfernt. Und damit auf der Zielgeraden auch alle wissen, wo sie genau stehen, wird die 17. Runde der Bundesligaserie 2016/17 von zwei Nachholspielen flankiert, durch durchaus zu einigen tiefgreifenden Rocharden in der Tabelle führen können.

 

Angriff auf die Spitze oder doch „nur“ Rang 2 – diese Frage wird sich für die RESG Walsum schon am Donnerstag, 2. März, klären, wenn die roten Teufel zum nachzuholenden Niederrheinderby beim TuS Düsseldorf-Nord reisen (20 Uhr - Sporthalle Unterrath). Die Düsseldorfer stellen in der aktuellen Spielzeit das einzige Team, das den Rekordmeister in der regulären Spielzeit bezwungen hat – noch dazu am Beckersloh, der inzwischen uneinnehmbaren RESG-Festung. 6:4 siegte dort der TuS zum Saisonstart, wofür die Walsumer sich nun endlich revanchieren möchten. Der Lohn könnte der Schulterschluss mit Spitzenreiter Herringen sein, der dann nur noch einen Zähler Vorsprung vor dem Rekordmeister hätte.


Aber auch für den derzeitig auf Rang 6 liegenden TuS Düsseldorf-Nord geht es durchaus noch um eine deutliche Verbesserung in der Rangfolge, sie kämen im Erfolgsfalle auf einen Zähler an die Top-Vier heran. Und könnten am Samstag im nächsten Derby – dann gastiert der HSV Krefeld in Unterrath (Sa., 18 Uhr) – noch weiter nach oben springen. Vorausgesetzt,  sie wiederholen den Hinspielerfolg, der mit 4:3 jedoch nur hauchdünn ausfiel. Zudem müssten die TuSler am Wochenende allerdings dann ihrem Gegner von Donnerstagabend die Daumen drücken: Die RESG Walsum empfängt daheim Meister ERG Iserlohn und möchte wie beim 5:3 (wenn auch erst nach Verlängerung) abermals als Sieger vom Feld gehen. In Iserlohn reagierten die Verantwortlichen derweil auf die ungewohnte Auswärtsschwäche und sicherten sich für die anstehende Phase die Dienste des ehemaligen schweizerischen Nationalspielers Andreas Münger. Der steht für die seitens Iserlohn erhoffte Revanche gegen Walsum aber noch nicht zur Verfügung, sondern ist erst ab dem 14. März spielberechtigt.


Weiter nach oben schielt auch der RSC Darmstadt, der am Wochenende einen doppelten Einsatz vor der Brust hat, in beiden Fällen aber im heimischen Landesleistungszentrum antreten darf. Sowohl der Valkenswaardse RC (Sa., 18 Uhr) als auch der SC Bison Calenberg (So., 14.30 Uhr) machen sich einerseits noch Hoffnungen auf die Play-off-Teilnahme, rissen andererseits in der Fremde noch keine Bäume aus. Die Niederländer sind noch gänzlich ohne Punktgewinn (7 Spiele, 7 Niederlagen, 17:64 Tore), die Niedersachsen punkteten in sieben Partien nur in Krefeld (8:7 n. Verl.) und Wuppertal (11:0). Gegen Darmstadt zogen beide Teams hingegen auch daheim schon den Kürzeren: Valkenswaard knapp mit 2:3, Calenberg deutlich mit 4:10.


Erst vor vier Wochen trafen sich die IGR Remscheid und der RHC Recklinghausen zum ersten Kräftemessen, aus dem der Pokalsieger mit einem dicken blauen Auge herausging: Nach 2:7-Halbzeitrückstand bezwangen die Bergischen Recklinghausen tatsächlich noch mit 11:7. Am heimischen Hackenberg (Sa., 15.30 Uhr) wollen es die IGRler nicht noch einmal so spannend machen und setzen voll und ganz auf ihre Heimstärke: Nur eine ihrer sechs Partie vor eigenem Publikum ging verloren, die aber war die bislang wichtigste: 4:8 gegen Walsum vor gut zehn Tagen.


Endlich eine positive Bilanz strebt der RSC Cronenberg an, der dazu „nur“ beim SC Bison Calenberg gewinnen muss (Sa., 18 Uhr – Sporthalle Eldagsen). Beim ersten Aufeinandertreffen gelang dies klar und deutlich mit 8:3, doch in Niedersachsen kann auf der tückischen Bahn die Sache ganz schnell ganz anders aussehen. Zumal die Bisons sich noch nicht damit abgefunden haben, den Play-off-Zug zu verpassen. Zuletzt gab es allerdings nicht viel Anlass zur Hoffnung, dass dies noch klappt, nur eines der jüngsten fünf Spiele endete siegreich für die Niedersachsen. Cronenberg dagegen hat das DM-Ticket dank vierer Siege aus fünf Begegnungen schon ziemlich sicher in der Tasche – und könnte in Calenberg einen möglichen Wettstreiter endgültig in die Schranken weisen.


Auch wenn Walsums Atem im Nacken spüren ist, von derlei Rechenspielereien ist der SK Germania Herringen momentan (noch?) völlig losgelöst. Wohl auch, weil die kommende Aufgabe beim Schlusslicht SC Moskitos Wuppertal (Sa., 15 Uhr - Sporthalle Am Kothen) den Adrenalinspiegel nicht zu sehr in die Höhe treibt. 0:24 gingen die Moskitos im Germanensturm des Hinspiels unter, was – aus deren Sicht – Böses für das erneute Aufeinandertreffen ahnen lässt.   

 

Der Spieltag im Überblick …

… am 2. März 2017, Nachholspiel vom 12. Spieltag                                    

TuS Düsseldorf-Nord   -           RESG Walsum                     20.00 Uhr, Rollsporthalle Unterrath


… am 4. März 2017 mit dem 17. Spieltag                                                       

SC Moskitos Wuppertal     -  SK Germania Herringen         15.00 Uhr, Sporthalle Am Kothen

RESG Walsum     -           ERG Iserlohn                                15.30 Uhr, Sporthalle Beckersloh

IGR Remscheid                -    RHC Recklinghausen              15.30 Uhr, Sporthalle Hackenberg 

TuS Düsseldorf-Nord    -           HSV Krefeld                        18.00 Uhr, Rollsporthalle Unterrath


SC Bison Calenberg   -           RSC Cronenberg                     18.00 Uhr, Sporthalle Eldagsen


RSC Darmstadt          -           Valkenswaardse RC                 18.00 Uhr, Landesleistungszentrum

… am 5. März 2017, Nachholspiel vom 12. Spieltag                                    

RSC Darmstadt           -           SC Bison Calenberg               14.30 Uhr, Landesleistungszentrum
 

DRIV-Pokal 1/4-Finale: IGR trifft auswärts auf Darmstadt


Vor der letzten 1/8-Final-Begegnung zwischen dem RSC Darmstadt und dem SC Moskitos Wupertal wurde die Auslosung für den weiteren DRIV-Pokal vorgenommen. Die IGR Remscheid tritt im Viertelfinale am 25.03.2017 auswärts auf den RSC Darmstadt an und hätte bei einem Weiterkommen im Halbfinale Heimrecht gegen den Sieger aus der Partie Iserlohn/Herringen.


Viertelfinale (25.03.2017):
Spiel 11: ERG Iserlohn - SKG Herringen
Spiel 12: RSC Darmstadt - IGR Remscheid
Spiel 13: TuS Düsseldorf-Nord - RSC Cronenberg
Spiel 14: RESG Walsum - SCB Calenberg

Halbfinale (22.04.2017):
Spiel 15: Sieger Spiel 14 - Sieger Spiel 13
Spiel 16: Sieger Spiel 12 - Sieger Spiel 11

Finale (03. + 04.06.2017):
Spiel 17: Sieger aus 15 - Sieger aus 16
Spiel 18: Sieger aus 16 - Sieger aus 15
 

Bundesliga, 16. Spieltag: IGR unterliegt Walsum 4:8


(tg) Die Frage, wer Herringens Jäger Nr. 1 ist, wurde geklärt: Walsum. Durch den Sieg im Verfolgerduell in Remscheid festigte der Rekordmeister seine Position auf dem zweiten Rang – und hat, durch Darmstadts Sieg am Vortag, die Germanen in Sichtweite.

IGR Remscheid – RESG Walsum 4:8 (2:4)
Den besseren Start erwischten freilich die Pokalsieger aus dem Bergischen, denen Daniel Strieder in den ersten drei Minuten gleich zu zwei Treffern verhalf. Doch Walsum ließ sich von diesem IGR-Blitzstart keineswegs aus der Ruhe bringen, zeigte in der 7. Minute mit dem 1:2 durch Miquel Vila-Gallaguet vielmehr, dass der Kampf angenommen war.
Es folgte ein fast schon episches Duell, in dem beide Seiten sich nichts schenkten und in den Zweikämpfen intensiv, aber keinesfalls unfair, zur Sache gingen. Chancen gab es auf beiden Seiten zu genüge, doch schließlich waren es die roten Teufel, die dem Spiel den entscheidenden Richtungsstoß verpassten: Binnen drei Minuten machten Pedro Queiros (13.) und Miquel Vila-Gallaguet (14./15.) aus dem Rückstand eine 4:2-Führung.
Dass es bei dieser blieb, war dann maßgeblich RESG-Torwart Tobias Wahlen zu verdanken, der unter anderem in der 15. Minute nach 10. Teamfoul seines Teams und in der 23. Minute nach blauer Karte für Pedro Queiros mit tollen Paraden zwei Strafstöße abwehrte. Für den Walsumer Pedro Queiros bedeutete diese Zeitstrafe jedoch zugleich eine Sperre im kommenden Match, es war seine siebte „Blaue“.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs witterten die keineswegs schlechteren Remscheider dann wieder Morgenluft, Yannik Lukassen hatte seine Farben wieder auf 3:4 herangebracht (27.). Doch aus der Aufholjagd – eigentlich eine IGR-Spezialität – wurde es dieses Mal nichts, weil den Bergischen insbesondere am Punkt die Nerven versagten. So gelang nach Miquel Vila-Gallaguets vierten Tor (33.) Yannick Peinke zwar umgehend die Verkürzung. Immer noch in der 33. Minuten vergaben die Hausherren dann aber die Riesenchancen zum Gleichstand, als Tobias Wahlen abermals Sieger im Strafstoßduell blieb. Die roten Teufel hatten schon Teamfoul Nr. 15 auf dem Konto.
Und es sollte nicht der letzte vergebliche Versuch der Remscheider vom Punkt gewesen sein, noch zweimal – nach „Blau“ für Miquel Vila-Gallaguet (44.) und dem 20. RESG-Foul – scheiterten die Bergischen und verpassten damit ein deutlich besseres Resultat. Zwar konnten auch die Gäste ihre Strafstöße nicht verwerten (34./38.), doch aus dem Spiel heraus waren sie dagegen gnadenlos effektiv und bauten in der Schlussphase ihren Vorsprung durch Christopher Berg (42.), Xavier Berruezo (43.) und Sebastian Haas (48.) uneinholbar auf.          
IGR Remscheid: M. Kreidewolf, J. Langenohl; J. Dutt, F. Selbach, L. Kuhn, Y. Peinke, Y. Lukassen, D. Strieder, A. Ober. – RESG Walsum: T. Wahlen, R. Lorz; M. Vila-Gallaguet, C. Berg, C. Nusch, X. Berruezo, S. Haas, N. Rilhas, P. Queiros, F. Sturla. – Schiedsrichter: T. Ehlert / C. Niestroy.
Torfolge: 1:0 (1.) D. Strieder, 2:0 (3.) D. Strieder, 2:1 (7.) M. Vila-Gallaguet, 2:2 (13.) P. Queiros, 2:3 (14.) M. Vila-Gallaguet, 2:4 (15.) M. Vila-Gallaguet, 3:4 (27.) Y. Lukassen, 3:5 (33.) M. Vila-Gallaguet, 4:5 (33.) Y. Peinke, 4:6 (42.) C. Berg, 4:7 (43.) X. Berruezo, 4:8 (48.) S. Haas. - Zeitstrafen: IGR 2 min (F. Selbach/38.) – RESG 4 min (P. Queiros/23. - M. Vila-Gallaguet/44.) - Teamfouls: IGR 13 – RESG 22.
 

         

Premiumpartner

Rollhockey-Info

aktuelle Ausgabe

Partner

Fitness
 
Catering + Hotel



Ausrüstung
Medien

 

Sponsoren