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Danke Markus - für 25 Jahre "Rollhockey in Remscheid"

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Bundesliga: 3. Play-off 1/2-Finale - Herringen nach furiosem Endspurt im Finale

 

 

(tg) Die Germania Herringen hat die Extraschicht erfolgreich überstanden und spielt nun zum zweiten Mal nach 2008 um den deutschen Meistertitel. Der Gegner ist – wie damals – die ERG Iserlohn, so dass es gleich im doppelten Sinne die große Chance zur Revanche gibt. Zum einen für den damals entführten DM-Titel, zum anderen für das verlorene Pokalfinale vor wenigen Wochen.

 

SK Germania Herringen – IGR Remscheid 8:1 (1:0)          - Play-off-Stand: 2:1

 

Eine halbe Stunde lang konnten sich die Remscheider Hoffnungen darauf machen, nach fast 20 Jahren wieder einmal nach dem DM-Titel greifen zu können. Dann aber zündete die Germania Herringen den Turbo und fegte die Bergischen mit drei Toren binnen 200 Sekunden vom Feld.

Anfangs war den Germanen die Anspannung anzumerken, kurz vor dem Ziel scheitern zu können. Aber auch die Remscheider waren nicht mehr so frei, wie Tags zuvor, die große Chance auf einen Coup war zugleich eine Last. Und so tasteten sich beiden Seiten erst einmal ab, bis in der 16. Minute Liam Hages die erste kleine Unachtsamkeit in der IGR-Abwehr prompt mit dem 1:0 bestrafte. Das Tor zwang die Remscheider nun zwar, mehr für die Offensive zu investieren, doch die Gäste zeigten sich geduldig, warteten auf ihre Chance. Die aber waren Mangelware, da auch Herringen aus Sicherheit bedacht war, keinesfalls ins offene Messer rennen wollte. Den Direkten und die folgende Überzahlphase kurz vor der Pause nach „Blau“ Luis Hages ließen sie überdies fahrlässig verstreichen.

 

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Detlef Schulz fand aber allem Anschein nach die richtigen Worte, um die Blockade in den Köpfen seiner Mannen zu lösen, denn nach Wiederanpfiff wirbelten die Germanen wie Derwische durch die IGR-Reihen: Stefan Gürtler zeigte beim Strafstoß in Folge einer blauen Karte gegen Vitor Oliveira nun auch die nötigen Vollstrecker-Qualitäten (30.), dann schlugen die Karschau-Brüder Kevin und Lucas im Doppelpack zu – 4:0 (32.). Remscheid war geschlagen, der SGK-Weg ins Finale frei. Fortan wurden dafür die Kräfte gespart, Herringen wechselte munter durch, um dann mit einem furiosen Finale ein Zeichen in Richtung Iserlohn zu setzen. Liam Hages (39./46.), erneut Stefan Gürtler vom Punkt (jetzt „brummte“ Yannik Peinke auf der Strafbank/43,) und Lucas Karschau (44.) erhöhten auf 8:0. Dass kurz vor Ende Markus Wilk per Direktem nach „Blau“ für Justin Klein den IGR-Ehrentreffer markierte, fiel somit nicht weiter ins Gewicht. 

 

Bericht von rs1.tv

 

Germania Herringen:T. Tegethoff, M. Michler; K. Karschau, Li. Hages, M. Fillmer, S. Gürtler, P. Michler, J. Klein, R. Schulz, L. Karschau

IGR Remscheid: M. Kreidewolf, M. Mattusch; F. Selbach, M. Wilk, P. Nikolajko, R. Selbach, M. Wiegershaus, Lu. Hages, V. Oliveira, Y. Peinke Schiedsrichter: C. Nistroy / L. Nistroy / T. Ehlert

Torfolge: 1:0 (16.) Li. Hages, 2:0 (30./Direkter) S. Gürtler, 3:0 (32.) K. Karschau, 4:0 (32.) L. Karschau, 5:0 (39.) Li. Hages, 6:0 (43./Direkter) S. Gürtler, 7:0 (44.) L. Karschau, 8:0 (46.) Li. Hages, 8:1 (48./Direkter) M. Wilk

Zeitstrafen: SKG 2 min (J. Klein/48.) – IGR 6 min (Lu. Hages/24. – V. Oliveira/30. – Y. Peinke/43)

Teamfouls: SKG 8 – IGR 13

 

So geht’s weiter…

 

Play-off-Finale,1.Spiel - 8. Juni                                                       

ERG Iserlohn - SK Germania Herringen        

 

 

Bundesliga: 2. Play-off 1/2-Finale - IGR schlägt SKG und erzwingt drittes Spiel

 

Die IGR Remscheid schlägt Herringen 4:2 und erzwingt ein drittes Spiel.
Die ERG Iserlohn steht als erster Finalteilnehmer fest.

 

(tg) Die ERG Iserlohn scheint zum rechten Zeitpunkt in Topform zu sein: Auch im zweiten Halbfinale waren die Sauerländer das klar bessere Team und warf den Titelverteidiger RSC Cronenberg souverän aus dem Rennen. Erneut nachsitzen muss derweil der Klassenprimus aus der Vorrunde, die Germania Herringen vergab daheim den ersten Matchball gegen die personell gebeutelte IGR Remscheid.

 

SK Germania Herringen – IGR Remscheid 2:4 (1:1)                                    - Play-off-Stand: 1:1

Hochmut kommt vor dem Fall – auch in Herringen. Sprach Detlef Schulz vor dem Spiel schon vor der Revanche gegen Iserlohn für das Pokalfinale, so müssen die Germanen nun darum bangen, überhaupt in die DM-Endspiele zu kommen. Der Grund: Die personell angeschlagene IGR Remscheid erstarrte nicht in Erfurcht vor dem Favoriten, sondern zeigte die Krallen.

 

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Schon im ersten Spiel hatten die Bergischen sich besser verkauft als es das Resultat vermuten ließ. Und daran knüpften die Gäste nahtlos an, gepaart mit einer trotzigen „Jetzt-erst-recht“-Haltung. Der Lohn: Kapitän Markus Wilk brachte Remscheid schon in der dritten Minute in Führung. Davon geschockt, brauchten die Herringer eine Weile, um Tritt zu fassen, scheiterten dann aber immer wieder am glänzenden Moritz Kreidewolf. Den Ausgleich in der 14. Minute durch Kevin Karschau konnte der Junioren-Nationaltorwart zwar nicht verhindern, doch das Remis rettete er in der Folge – insbesondere bei Unterzahl nach „Blau“ für Patrick Nikolajko (14.) – bis in die Halbzeit.

Da galt es für die Gäste erst einmal durchatmen, denn der SKG-Druck war von Minute zu Minute angewachsen. Mit frischen Kräften betraten die Remscheider wieder den Platz und schockten durch Yannick Peinkes Doppelschlag (29./33.) den Favoriten erneut. Und dieses Mal hinterließen die Treffer deutlichere Spuren, Herringen war verunsichert und fand seinen Rhythmus nicht wieder. Dazu kam, dass die IGR-Abwehr solide arbeitete und Schlussmann Moritz Kreidewolf weiterhin fehlerfrei agierte. In der 45. Minute versäumten es die Gäste jedoch, nach blauer Karte gegen Kevin Karschau den Sack zu zu machen. Weder der Direkte führte zum Tor, noch die anschließende Überzahl. Stattdessen bekam Herringen nun wieder Oberwasser, denn trotz einem Mann weniger fand Liam Hages die Lücke zum 2:3-Anschluss (45.).

Nun hatten die Gastgeber das Momentum auf ihrer Seite, rannten vehement an und hatten nach „Blau“ für Marcel Wiegershaus den Ausgleich zum Greifen nahe, doch Lucas Karschau konnte den fälligen Direkten nicht verwerten. Die SKG nahm dann Schlussmann Timo Tegethoff heraus, um in doppelter Überzahl die Verlängerung zu erzwingen. Doch der Schuss ging buchstäblich nach hinten los, Fabian Selbach schob die Kugel zum 4:2-Endstand in das verwaiste SKG-Tor ein (50.).

 

Bericht von rs1.tv

 

Germania Herringen:T. Tegethoff, M. Michler; K. Karschau, Li. Hages, M. Fillmer, S. Gürtler, P. Michler, J. Klein, R. Schulz, L. Karschau. - IGR Remscheid: M. Kreidewolf, M. Wienberg; F. Selbach, M. Wilk, P. Nikolajko, R. Selbach, M. Wiegershaus, Lu. Hages, J. Henckels, Y. Peinke. - Schiedsrichter: B. Schiffmann / P. Thissen / U. Sadowski.

Torfolge: 0:1 (3.) M. Wilk, 1:1 (14.) K. Karschau, 1:2 (29.) Y. Peinke, 1:3 (33.) Y. Peinke, 2:3 (45./Unterzahl) Li. Hages, 2:4 (50./UNterzahl) F. Selbach. - Zeitstrafen: SKG 2 min (K. Karschau/45.) – IGR 4 min (P. Nikolajko/14. – M. Wiegershaus/49.) - Teamfouls: SKG 3 – IGR 14

 

 

RSC Cronenberg – ERG Iserlohn 1:4 (1:2)                                                    - Play-off-Stand: 0:2

Der Titelverteidiger ist aus dem Meisterrennen, Iserlohn schreibt ein weiteres Mal Rollhockey-Geschichte – und erreicht zum 10. Mal in Folge das DM-Finale. Und zwar hochverdient, denn wie schon im ersten Spiel bestimmten die Sauerländer auch in der Alfred-Henckels-Halle klar das Geschehen.

Die ERG knüpfte nahtlos an den 4:0-Heimerfolg an und hielt den ideenlosen Gastgeber von Beginn an im Schach. Einziges Manko: Trotz guter Chancen wollte das 1:0 einfach nicht gelingen. Unter anderem vergab Jorge Fonseca einen Direkten nach blauer Karte gegen Benjamin Nusch (8.). Entsprechend groß war die Erleichterung, als Carlos Nunez ein Solo mit dem überfälligen Führungstreffer abschloss (14.).

Cronenberg wirkte dagegen nur selten gefährlich, biss sich erneut an der Iserlohner Abwehr die Zähne aus und versuchte sich immer wieder aus der Distanz. Dies hätte aber wohl kaum zum Erfolg geführt, wenn nicht Jorge Fonseca, einen an sich harmlosen Versuch von Jens Behrendt so unglücklich abgefälscht hätte, dass er unhaltbar im Netz einschlug (14.). Doch im direkten Gegenzug machte Iserlohns Pechvogel der Startphase  seine beiden Fehler wieder wett und schloss eine schöne Kombination mit dem erneuten Führungstreffer ab (15.). Und damit war dem entthronten Meister aus Wuppertal noch gut bedient, denn Sebastian Wilk im RSC-Tor hatte Schwerstarbeit zu leisten.

Mit einem Schock begann dann der zweite Durchgang: Ein Distanzversuch von Jens Behrendt missglückte völlig, Benjamin Nusch konnte dem Geschoss nicht mehr auswichen und bekam dem Ball mitten ins Gesicht. Für eine Viertelstunde musste die Begegnung unterbrochen werden, im Krankenhaus wurde der RSC-Stürmer sofort an Nase und Jochbein operierte. Unter diesem Eindruck brauchten beide Mannschaften eine Weile, ehe sie sich wieder voll auf den Sport konzentrieren konnten. Die Iserlohner fanden als ersten den roten Faden wieder und machten mit einem Doppelschlag von Sergio Pereira (40.) und dem überragenden Carlos Nunez (42.) den zehnten Finaleinzug in Folge schließlich perfekt.    

RSC Cronenberg:S. Wilk, C. Tripp; P. Fragoso, M. Bernadowitz, M. Wochnik, J. Behrendt, B. Nusch, K. Hövelmann, D. Kutscha, G. Henry. - ERG Iserlohn: P. Glowka, L. Kost; C. Nunez, F. Bender, K. Milewski, S. Glowka, T. Fischer, J. Fonseca, S. Pereira, F. Fischer. - Schiedsrichter: T. Ullrich / B. Ullrich / A. Feiteira.

Torfolge: 0:1 (12.) C. Nunez, 1:1 (14.) J. Behrendt, 1:2 (15) J. Fonseca, 1:3 (40.) S. Pereira, 1:4 (42.) C. Nunez. - Zeitstrafen: RSC 2 min (B. Nusch/8.) – ERG 0 min - Teamfouls: RSC 12 – ERG 6

 

So geht’s weiter…

Play-off-Halbfinale, 3. Spiel – 2. Juni                                                Play-off-Stand

SK Germania Herringen  -        IGR Remscheid                                  1:1   

 

Play-off-Finale,1.Spiel - 8. Juni                                                        Play-off-Stand

ERG Iserlohn                           -        SK Germania Herringen           0:0* 

oder

IGR Remscheid                        -        ERG Iserlohn                                    0:0*

 

*Gewinnt Herringen das Halbfinale, hat zunächst Iserlohn Heimrecht, siegt die IGR, so beginnt die Finalrunde in Remscheid. Ausschlaggebend hierfür die Platzierung der Finalisten in der Hauptrunde, wobei der schlechter Platzierte das Heimrecht im ersten Spiel hat.

1. SK Germania Herringen
3. ERG Iserlohn
5. IGR Remscheid

 

Bundesliga: 2. Play-off 1/2-Finale - Bergische Teams unter Zugzwang

 

(tg) Remscheid und Cronenberg liegen nur einen Steinwurf voneinander entfernt, die beiden Rollhockey-Bundesligisten pflegen seit Jahren eine innige Derby-Rivalität. Doch an kommenden Samstag eint die Nachbarn eine quälende Sorge: Schaffen sie es, in ihren DM-Halbfinals noch, das Ruder nach den Niederlagen im ersten Spiel herum zu reißen und Iserlohn bzw. Herringen den Weg ins Finale zu versperren?  

 

Der amtierende Meister RSC Cronenberg ist jedenfalls zuversichtlich, durch einen Erfolg in der heimischen Alfred-Henckels-Halle (Sa., 15.30 Uhr) die ERG Iserlohn am Sonntag noch ein weiteres Male an gleicher Stelle empfangen zu dürfen. Die klare Niederlage aus dem ersten Spiel – 0:4 verlor der Titelverteidiger gegen den frisch gebackenen Pokalsieger – ist abgehakt, für Trainer Sven Steup hat sich an der Ausganglage zum Erreichen der Finals nicht geändert: „Wir brauchen zwei Siege und die holen wir jetzt eben vor heimischen Publikum.“ Allerdings ist der Heimvorteil für die Cronenberger auch eine große Bürde, denn von ihrem Publikum wird auch  nicht weniger erwartet, als zu gewinnen…

Für die Sauerländer aus Iserlohn ist derweil die Chance groß, nur drei Wochen nach dem dritten Pokalerfolg in Serie ein weiteres Kapitel Rollhockey-Geschichte zu schreiben: Noch nie zuvor hat es ein Team zehn Mal hintereinander geschafft, in die Endspiele um den Meistertitel einzuziehen. Schon die bislang neun Teilnahmen in Folge sind eine absolute Bestmarke, doch die zweistellige Zahl würde die Bilanz noch einmal kräftig aufpolieren. Marc Berenbeck kann dabei aus dem Vollen schöpfen, seine Mannen sind auf den Punkt topfit.

 

 

Die Germania Herringen müsste sich schon sehr dusselig anstellen, um sich von der IGR Remscheid am Samstag in eigener Glückauf-Halle noch die Butter vom Brot nehmen zu lassen (Sa., 18 Uhr). Und dies liegt nicht wegen der Heimstärke der Germanen, die in der laufenden Serie daheim noch kein Ligaspiel verloren hat und von ihren 162 Toren sage und schreibe 106 zu Hause erzielt hat. Die Remscheider kommen nahezu mit dem letzten Aufgebot, müssen neben den verletzten Leistungsträgern Julian Peinke und Marc Schinkowski auch auf Vitor Oliveira verzichten, der nach drei blauen Karten in den Play-offs für eine Partie gesperrt ist. Damit scheint der Weg für die Herringener frei zu sein, um zum zweiten Mal nach 2008 in die Endspiele einziehen zu können.

 

Der Spieltag am 1. Juni im Überblick:                                                                     Play-off-Stand

 

RSC Cronenberg   - ERG Iserlohn;                   Sa., 15.30 Uhr, Alfred-Henckels-Halle       0:1

SK Germania Herringen  - IGR Remscheid;      Sa., 18.00 Uhr, Glückauf-Sporthalle           1:0

 

 

Bundesliga: 1. Play-off 1/2-Finale - das Finale ist für die IGR in weite Ferne gerückt

 

Iserlohn und Herringen haben die ersten Schritte in Richtung Finale gemacht.
Für die IGR-Leistungsträger Marc Schinkowski und Viti Oliveira ist die Saison dagegen zu Ende.

IGR Remscheid - SK Germania Herringen 2:9 (1:4)

Die IGR Remscheid hatte sich nach den klaren Siegen im Viertelfinale gegen Darmstadt gegen den SK Germania Herringen einiges vorgenommen. Zwar fehlten mit Max Richter und Julian Peinke zwei Stammspieler, dafür kam ex-Herringer Louis Hages zu seinem ersten Einsatz für die IGR. In der ersten Viertelstunde sahen die Zuschauer eine ausgeglichene Partie mit Vorteilen auf Seiten der Gastgeber. Herringen war anzumerken, dass es nach den Erlebnissen im Pokalfinale nicht in Rückstand geraten wollte. Zwei Ereignisse warfen Remscheid dann aus der Bahn: nach 10 Minuten brach sich Viti Oliveira bei einem Zweikampf an der Bande den Ringfinger, spielte aber dennoch - wenn auch stark behindert und fast nur noch mit einer Hand an Schläger- weiter. Dann folgte die nächste Hiobsbotschaft, als Marc Schinkowski sich ebenfalls in einem Zweikampf am Knöchel verletzte und ausschied. Nach einem gemeinsamen Abend im Krankenhaus stand bei beiden fest, dass sie der IGR für längere Zeit fehlen werden. Die Ordnung auf Remscheider Seite war dahin und in diese Phase hinein gewann das Spiel der SKG an Sicherheit und durch Tore von Robin Schulz (11.), Kevin Karschau (14.) und Stefan Gürtler per Direktem (19.) wurde ein beruhigender Vorsprung herausgespielt. Den Anschlusstreffer durch Viti Oliveira kompensierte Stefan Gürtler zum Pausenstand von 1:4.


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Nach dem Wechsel erhöhte Liam Hages auf 1:5, Robin Schulz nutzte einen Direkten nach blauer Karte gegen Viti Oliveira, um mit dem 6:1 den Sack frühzeitig zu zu machen (36.). IGR-Spielführer Markus Wilk gelang zwar noch einmal der Anschluss (44.), aber im direkten Gegenzug zeigte Kevin Karschau nach dem 10. IGR-Teamfoul Vollstreckerqualitäten vom Punkt und ließ wenig später  gleich das 8:2 folgen (44./47.). Den Schlusspunkt setzte schließlich Lucas Karschau (48.).
Gegen die dezimierte IGR hatte Herringen letztlich keine Mühe mehr, sich durchzusetzen. Man muss an dieser Stelle realistisch sein und die Chance auf ein Erreichen des Finals für die IGR als minimal einschätzen. Viel wichtiger ist uns an dieser Stelle, dass unsere zwei Verletzten schnell wieder auf die Beine kommen – alles Gute dafür!!!

 

Video von rs1.tv

 

IGR Remscheid:M. Mattusch, M. Kreidewolf; F. Selbach, M. Wilk, M. Schinkowski, M. Wiegershaus, Louis Hages, J. Henckels, V. Oliveira, Y. Peinke
Germania Herringen: T. Tegethoff, M. Michler; K. Karschau, Li. Hages, M. Fillmer, C. Schulz, S. Gürtler, P. Michler, R. Schulz, L. Karschau
Schiedsrichter: L. Niestroy / D. Loewe / L. Nawratil.

Torfolge: 0:1 (11.) R. Schulz, 0:4 (14.) K. Karschau, 0:3 (19./Direkter) S. Gürtler, 1:3 (22.) V. Oliveira, 1:4 (23.) S. Gürtler, 1:5 (32.) Li. Hages, 1:6 (36./Direkter) R. Schulz, 2:6 (44.) M. Wilk, 2:7 (44./Direkter) K. Karschau, 2:8 (47.) K. Karschau, 2:9 (48.) L. Karschau
Zeitstrafen: IGR 6 min (F. Selbach/19. – V. Oliveira/2x 36..) – SKG 0 mit
Teamfouls: IGR 18 – SKG 8

 

(tg)
ERG Iserlohn - RSC Cronenberg 4:0 (1:0)

Der Mann des Tages war ganz klar Iserlohns Keeper Lukas Kost. Aus einem Bauchgefühl von ERG-Coach Marc Berenbeck hatte er überraschend den Vorzug erhalten und das in ihn gesteckte Vertrauen mit einer Glanzleistung bestätigt: Weder aus dem Spiel heraus noch bei zwei Strafstößen war der Youngster zu überwinden und sorgte damit für den ersten Shut-Out der ERGI in einem Meisterschaftsspiel seit über zwei Jahren.

Der amtierende Meister aus Cronenberg begann energisch, sah sich aber schon ab der dritten Minute mit einem Rückstand konfrontiert, nachdem Sergio Pereira den ersten Iserlohner Angriff gleich mit dem 1:0 abgeschlossen hatte. Danach war Taktiererei auf beiden Seiten hinfällig, mit offenem Visier bestürmten die Teams die Tore, wobei die Keeper hüben wie drüben erstklassig arbeiteten. Unter dem Strich überzeigten die Gastgeber aber mehr, denn sie erspielten sich ihre Chance, während der RSC es ausschließlich aus der Distanz versuchte. Erfolglos waren aber beide Varianten.

Nach dem Seitenwechsel erhöhte die ERGI das Tempo, konnte aber weiterhin keinen zweiten Treffer landen. Und plötzlich zappelte die Kugel im Iserlohner Tor, Jens Behrendt hatte sie aber zweifelsfrei mit dem Fuß über die Linie bugsiert (30.). Noch in derselben Minute  brachte Jorge Fonseca Benjamin Nusch zu Fall, den daraus resultierenden Penalty von Marco Bernadowitz parierte Lukas Kost aber ebenso wie den Nachschuss des RSC-Routiniers. Der zweite Abpraller landete dabei bei Sergio Pereira, der blitzschnell auf Carlos Nunez weiterleitete, so dass dieser zum 2:0 einschieben konnte (30.).

Nun musste der Titelverteidiger noch mehr riskieren, was der ERGI Raum zum Kontern bot. Mehrfach hatten die Iserlohner den dritten Treffer zum Greifen nahe, doch Schlussmann Sebastian Wilk brachte letztlich immer noch einen Körperteil zwischen Ball und Tornetz. Auf der Gegenseite setzten die Cronenberger weiter auf Distanzschüsse, die den Iserlohner Goalie aber vor keine ernsthaften Probleme stellte. Einzig Guirec Henry kam bei einem Penalty (43./10. ERG-Teamfoul) sowie zwei Pfostentreffern (47./49.) einem Tor sehr nahe. Weiteren zählbaren Erfolg gab es letztlich aber nur für die Hausherren, als zunächst Jorge Fonseca einen Direkten verwandelte (47./„Blau“ für Marco Bernadowitz), ebenso wie kur vor dem Ende Sebastian Glowka nach dem 10. RSC-Teamfoul (49.).    

ERG Iserlohn: L. Kost, P. Glowka; C. Nunez, F. Bender, K. Milewski, S. Glowka, J. Rocha, J. Fonseca, S. Pereira, T. Henke
RSC Cronenberg: S. Wilk, C. Tripp; P. Fragoso, M. Bernadowitz, M. Wochnik, J. Behrendt, B. Nusch, K. Hövelmann, D. Kutscha, G. Henry
Schiedsrichter: M. Dowideit / F. Schäfer / T. Ehlert.

Torfolge: 1:0 (3.) S. Pereira, 2:0 (30.) C. Nunez, 3:0 (47./Direkter) J. Fonseca, 4:0 (49./Direkter) S. Glowka
Zeitstrafen: ERG 0 min – RSC 2 min (M. Bernadowitz/47.)
Teamfouls: ERG 12 – RSC 10

 

So geht’s weiter…

Play-off-Halbfinale,2.Spiel - 1. Juni                                Play-off-Stand

SK Germania Herringen - IGR Remscheid                                    1:0      

RSC Cronenberg - ERG Iserlohn                                                  0:1

 

Eventuelle Entscheidungsspiele finden am 2. Juni an denselben Spielorten wie am Samstag statt

 

              

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