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DRIV-Pokal: Vorbericht zum Halbfinale - es gibt keine Außenseiter

 

 

(tg) Außenseiter oder Favorit – diese Frage stellt sich in einem Pokal-Halbfinale nicht mehr. Entsprechend selbstbewusst sind die Töne in Darmstadt, Iserlohn, Herringen und Remscheid, wo übereinstimmend die Endspiele am Pfingstwochenende als großes Ziel ausgegeben werden, wenn am Samstag die Vorschlussrunde im DRIV-Pokal ausgetragen wird.

 

Der April endet für den RSC Darmstadt wie er begann: Mit einem Gastspiel der ERG Iserlohn. Die Sauerländer kommen im Unterscheid zum Bundesligaduell, das 3:3-Unentschieden ausging, nun allerdings als Titelverteidiger in Landesleistungszentrum (Sa., 15.30 Uhr). Darin einen Vorteil zu erkennen, mag ERG-Coach Marc Berenbeck indes nicht. Genauso wenig wie in dem Umstand, dass die Hessen im Bundesliga-Endspurt drei Niederlagen einstecken mussten. Denn besonders von einem überzeugenden Liga-Ausklang kann auch bei den Iserlohnern nicht die Rede sein. Es wird also – wie das im Pokal mit seinem K.o.-Spielen nun einmalhäufig so ist – viel von der Tagesform abhängen. Und dabei wird es hüben wie drüben sicherlich auch Erinnerungen an 2009 geben, als sich die beiden Teams das letzte Mal in diesem Wettbewerb zu einem Semifinale trafen: Da sahen die Hessen mit einer 2:0-Führung acht Minuten vor dem Ende schon wie der sichere Finalist aus, ehe die Iserlohner in einem furiosen Endspurt noch einen 5:2-Erfolg feierten. Und wenig später als Double-Sieger die Saison beendeten…

 

 

Daheim ist die Germania Herringen in der laufenden Serie eine absolute Macht: In neun Bundesligaspiele gab es ebenso viele Siege, wobei 81 Tore geschossen wurden. Dennoch geht die IGR Remscheid mit großem Optimismus in der Glückauf-Sporthalle (Sa., 18 Uhr) an den Start. Der Grund: Vitor Oliveira. Der Portugiese hat seit seinem Debüt zum Monatsbeginn nicht nur fünf Tore markiert, sondern auch die Defensive der Bergischen deutlich stabilisiert. Der erste Lohn war gleich ein 8:8-Remis gegen Herringen. Die haben indes schon vor Wochen damit begonnen, ihren Fokus ganz klar auf die heiße Saisonphase zu richten und sich in der Bundesliga zuletzt mit dem absolut Nötigsten zufrieden gegeben. Freilich, ohne dass etwas anbrannte. Entsprechend ist das nächste Etappenziel das Pokalfinale, um dann einer bereits jetzt grandiosen Serie mit dem ersten Titel zu krönen.

 

Das DRIV-Pokal-Halbfinale im Überblick:

Germania Herringen (1. BL)  - IGR Remscheid (1. BL)          18.00 Uhr, Glücklauf-Sporthalle

RSC Darmstadt (1. BL)         - ERG Iserlohn (1. BL)               15.30 Uhr, Landesleistungszentrum*

*der Sieger dieser Paarung hat im 1. Finalspiel am 18. Mai Heimrecht. 

 

 

 

Bundesliga: 18. Spieltag - Liga verrückt

 

(tg) Der Dreikampf um Platz 5 setzte in Walsum und Calenberg am letzten Hauptrundenspieltag der Rollhockey-Bundesliga ungeahnte Energien frei. Doch weder das überraschende 3:0 des Rekordmeisters aus Duisburg in Cronenberg noch das klare 9:4 der Niedersachsen daheim gegen Darmstadt änderten letztlich etwas am Tabellenbild, da Remscheid seine Pflicht in Krefeld mit 7:0 klar erfüllte.

 

 

Spiel der Woche: RSC Cronenberg – RESG Walsum 0:3 (0:3)

Ein „kleines Wunder“ brauchten die Walsumer, um im Kampf um Platz 5 überhaupt eine Chance zu haben, denn immerhin galt es in der Höhle der Löwen einen Sieg zu erzwingen. Doch die Roten Teufel waren bis in die Fußspitzen motiviert und vollführten beim amtierenden Meister einen regelrechten Feixtanz, so dass Cronenberg am Ende mit dem 0:3 noch gut bedient war.

Die Startphase der Partie gehörte noch dem RSC Cronenberg, bei dem Guirec Henry ein solides Debüt gab. Doch die guten Chancen, die sich die Hausherren anfangs erspielten, brachten nichts Zählbares ein – insbesondere, weil RESG-Schlussmann Tobias Wahlen einen Toptag erwischt hatte. Jeder Parade des Keepers sorgte bei den Walsumern für mehr Selbstbewusstsein, immer mutiger und zielstrebiger wurden die Gegenangriffe aufgezogen.

Zunächst durfte auch Sebastian Wilk im RSC-Tor beweisen, dass er zu den Besten seines Fachs gehört, doch er stand dabei auf oftmals alleine auf weiter Flur, da sich die Cronenberger Abwehr – eigentlich die Nr. 1 der Liga – ungewohnt löchrig präsentierte,. In der 18. Minute war es dann soweit: Mit einem Doppelschlag von Sebastian Haas und Flavio da Silva (18.) gaben die Duisburger die Richtung vor. Noch vor der Pause erhöhte Flavio da Silva völlig verdient auf 3:0 (25.).

Der Stachel saß tief bei den Wuppertalern, die sich den letzten Auftritt vor den Play-offs naturgemäß ganz anders vorgestellt hatten. Wütend wurde nach dem Seitenwechsel das RESG-Tor berannt, doch Tobias Wahlen „hexte“ ganz cool weiter, so dass unter dem Strich sogar die Walsumer einen weiteren Tor wesentlich näher waren als der amtierende Meister. Aber auch dessen Schlussmann ließ nicht mehr anbrennen, verhinderte mehrfach eine höhere Niederlage. Doch am Ende waren auch die RESG-Anstrengungen vergeblich, da die Konkurrenz aus Remscheid mit einem klaren Sieg nachzog.

RSC Cronenberg:S. Wilk, C. Tripp; M. Schmahl, P. Fragoso, M. Bernadowitz, M. Wochnik, J. Behrendt, K. Hövelmann, D. Kutscha, G. Henry. -RESG Walsum: T. Wahlen, R. Lorz; L. Lemkamp, A. Kulossek, C. Nusch, S. Jostmeier, S. Haas, D. Quabeck, Y. Lukassen, F. da Silva. - Schiedsrichter: B. Ullrich / S. Goldhausen.        

Torfolge: 0:1 (18.) S. Haas, 0:2 (18.) F. da Silva, 0:3 (25.) F. da Silva. - Zeitstrafen: RSC 0 min – RESG 0 min - Teamfouls: RSC 10 - RESG 8

 

HSV Krefeld – IGR Remscheid 0:7 (0:1)

Eine halbe Stunde lang durften sich die Krefelder Hoffnungen machen, sich mit einer Überraschung aus der 1. Liga verabschieden zu können. Doch als Fabian Selbach (30.) und Julian Peinke (32.) dann zum 2.0 bzw. 3:0 trafen, brach der HSV auseinander und ergab sich in sein Schicksal.

Die Seidenstädter hatten gut begonnen, während bei IGR der Druck, unbedingt gewinnen zu müssen, um den fünften Platz zu sichern, unübersehbar war. Einzig Torwart Moritz Kreidewolf war es zu verdanken, dass der Schuss nicht nach hinten los ging. Aber auch der Führungstreffer von Markus Wilk löste den Knoten nicht, der HSV blieb auf Augenhöhe und verlangte den Bergischen alles ab. Erst nach dem Doppelschlag unmittelbar nach dem Seitenwechsel hatte die IGR die nötige Sicherheit, um die Partie dann souverän ins Ziel zu bringen. Die Krefelder Gegenwehr beschränkte sich auf ein Minimum, so dass Vitor Oliveira (2), Marc Schinkowski und Patrick Nikolajko noch auf 7:0 erhöhen konnten.

HSV Krefeld:F. Hilbertz, D. Heulmanns; S. Micus, L. Schüren, N. Hilbertz, N. Kluschewski, D. Hausch, P. Greiffenstein, Y. Klaaßen, C. Siempelkamp. - IGR Remscheid: M. Kreidewolf, M. Mattusch; P. Nikolajko, J. Peinke, Y. Peinke, M. Schinkowski, D. Selbach, R. Selbach, M. Wilk, V. Oliveira. - Schiedsrichter:  M. Dowideit / W. Nistroy.

Torfolge: 0:1 (16.) M. Wilk, 0:2 (30.) F. Selbach, 0:3 (32.) J. Peinke, 0:4 (41.) V. Oliveira, 0:5 (42.) M. Schinkowski, 0:6 (42.) V. Oliveira, 0:7 (46./Direkter) P. Nikolajko. - Zeitstrafen: HSV 2 min (Y. Klaaßen/46.) – IGR 0 min - Teamfouls: HSV 14 – IGR 11

 

SC Bison Calenberg – RSC Darmstadt 9:4 (6:2)

Die Partie startete von innerhalb weniger Sekunden von Null auf 100: Dominik Brandt traf schon in der dritten Minute zum 1:0, Philip Wagner glich umgehend wieder aus (4.), doch keine 60 Sekunden später führten die Bisons dank Torschützenkönig Milan Brandt schon wieder. Danach sortierten beide Mannschaften erst einmal ihre Abwehrreihen und es ging deutlich ruhiger zu. Mit dem 3:1 leitete dann allerdings Milan Brand einen Endspurt der ersten Hälfte ein, der die Startphase noch in den Schatten stellte (19.). Darmstadt blieb zunächst durch Micael Barreto dran, doch dann gelang Daniel Luther in weniger als einer Minute ein Hattrick, was den Hausherren einen 6:2-Pausenführung bescherte.

Nach Wiederbeginn sah es zunächst so aus, als ob das Feuer weiter so intensiv lodern würde, denn Max Hack verkürzte rasch auf 3:6 (28.). Doch ehe sich die Hessen reelle Hoffnungen auf eine erfolgreiche Aufholjagd machen konnten, schlugen Milan Brandt und Daniel Luther mit einem Doppelpack zurück. Damit war Darmstadt der Zahn gezogen, in der Folge plätscherte die Partie vor sich hin, wobei Micael Barreto hüben (38.) und Milan Brandt mit seinem 54. Saisontor (42.) für einige Farbtupfer sorgten.

SC Bison Calenberg:A. Fragapane, J. van den Dungen; E. Johansson, E. Rhein, L. Johansson, D. Brandt, R. Johansson, M. Brandt, M. Luther. - RSC Darmstadt: M. Warmbier, N. Schröter; M. Barreto, P. Wagner, M. Hack, A. Klein, K. Cepa, A. Pons-Masbernat. - Schiedsrichter:  D. Loewe / T. Ullrich.

Torfolge: 1:0 (3.) D. Brandt, 1:1 (4.) P. Wagner, 2:1 (5.) M. Brandt, 3:1 (19.) M. Brandt, 3:2 (20.) M. Barreto, 4:2 (22.) D. Luther, 5:2 (22.) D. Luther, 6:2 (23.( D. Luther, 6:3 (28.) M. Hack, 7:3 (32.) M;. Brandt, 8:3 (32.) D. Luther, 8:4 (38.) M. Barreto, 9:4 (42.) M. Brandt. - Zeitstrafen: SCB 0 min – RSC 0 min - Teamfouls: SCB 7 – RSC 10

 

TuS Düsseldorf-Nord – Germania Herringen 3:5 (1:2)

Es ging nur noch um die berühmte „goldene Ananas“, doch zumindest die Düsseldorfer hatten den großen Ehrgeiz, in ihrem letzten Saisonspiel – zumal vor eigenen Publikum – noch einmal eine gute Leistung zu zeigen. Den besseren Start erwischte indes der Tabellenführer, der durch Kevin Karschau schon in der 2. Minute zum 1:0 traf. Zwar gelang Tobias Paczia nur weitere zwei Minuten später der Ausgleich, der hatte aber nur bis zur 7. Minute bestand, da war erneut Kevin Karschau zur Stelle. In der Folge entwickelte sich ein munteres Spielchen, in dem weitere Treffer, trotz vieler guter Möglichkeiten für beide Mannschaften, ausblieben. Mit Beginn der zweiten Hälfte wurde dieses Manko jedoch schnell vergessen gemacht, die Gäste bauten im Zwei-Minuten-Rhythmus durch Kevin Karschau (28./30.) und Robin Schulz (32.) ihren Vorsprung auf 5:1 aus. Danach war der Torhunger der Germanen, die nur mit einem B-Team antraten, allerdings gestillt, so dass Jonas Pink (35./49.) das Ergebnis für den TuS noch ein wenig ansehnlicher gestalten konnte. 

TuS Düsseldorf-Nord:J. Kutscha, B. Hendricks; J. Pink, C. Hammer, M. Roses Garriga, L. Scheulen, A. Beckmann, T. Paczia, D. Horchmer, J. Brühmann. - Germania Herringen: T. Tegethoff, M. Michler; K. Karschau, M. Fillmer, P. Michler, J. Klein, R. Schulz, L. Karschau. - Schiedsrichter: P. Thissen / T. Sörensen.

Torfolge: 0:1 (2.) K. Karschau, 1:1 (4.) T. Paczia, 1:2 (7.) K. Karschau, 1:3 (28.) K. Karschau, 1:4 (30.) K. Karschau, 1:5 (32.) R. Schulz, 2:5 (35.) J. Pink, 3:5 (49.) J. Pink. - Zeitstrafen: TuS 2 min (C. Hammer/47.) – SKG 0 min - Teamfouls: TuS 2 – SKG 4

 

ERG Iserlohn –Valkenswaardse RC 6:6 (3:2)

Für die Zuschauer war es ein unterhaltsamer Nachmittag am Iserlohner Hemberg, doch sportlich war die Vorstellung der beiden Mannschaften – gerade in der Abwehr – alles andere als bundesligareif. Eingeleitet wurde das muntere .Scheibenschiepen durch Felix Bender, der mit einem Doppelschlag per Rückhand den amtierenden Vizemeister eigentlich auch die Siegerstraße hätte bringen sollen (9./10.). Doch danach ließen die Iserlohner die Zügel insbesondere in der Abwehr zu sehr schleifen, was Davy van Willigen (19.) und Andre Costa per Direktem (20.) zum Ausgleich ausnutzten. Kai Milewski ließ die Sauerländer kurz vor dem Seitenwechsel noch einmal mit einem blauen Auge davon kommen.

Aber auch nach dem Wiederbeginn zogen die dominierenden Iserlohner nicht die nötigen Konsequenzen aus ihrem laschen Abwehrverhalten: Lowie Boogers traf prompt zum 3:3 (33.). Jorge Fonseca brachte die Hausherren wenig später abermals in Führung (37.), doch Andre Costa (42.) und Christopher Hegener (45.) nutzten in der Folge ihre Freiräume, um das Blatt zu Gunsten der Valkenswaarder zu drehen. Über ihre unverhoffte Führung konnten sich die Niederländer aber nur kurz freuen, denn Sergio Pereira und Jorge Fonseca brachten die ERG  binnen zehn Sekunden mit 6:5 in Vorlage (47.). Weitere 20 Sekunden später machten aber auch der Gast sein halbes Dutzend voll als Andre Costa das 10. ERG-Teamfoul mit dem Ausgleich bestrafte.  

ERG Iserlohn: L. Kost, M. Sittler; C. Nunez, J. Rocha, K. Milewski, T. Fischer, J. Fonseca, S. Pereira, T. Henke. -Valkenswaardse RC: M. Hass, K. Geladi; C. Hegener, R. van Dooren, L. Bischoff, D. van Willigen, N. Rilhas, N. Janssens, A. Costa, L. Boogers. – Schiedsrichter: C. Nistroy / L. Niestroy.

Torfolge: 1:0 (9.) F. Bender, 2:0 (10.) F. Bender, 2:1 (19.) D. van Willigen, 2:2 (20./Direkter) A. Costa, 3:2 (23.) K. Milewski, 3:3 (33.) L. Boogers, 4:3 (37.) J. Fonseca, 4:4 (42.) A. Costa, 4:5 (45.) C. Hegener, 5:5 (47.) S. Pereira, 6:5 (47.) J. Fonseca, 6:6 (48./Direkter) A. Costa. - Zeitstrafen: ERG 2 min (S. Pereira/20.) – VRC 0 min - Teamfouls: ERG 12 – VRC 11

 

Die Abschlusstabelle:

Platz

Vorwoche

Mannschaft

Spiele

S

U

N

Tore

Diff.

Punkte

1.

(1.)

SK Germania Herringen

18

16

2

0

134:60

+74

50

2.

(2.)

RSC Cronenberg

18

12

4

2

76:37

+39

40

3.

(3.)

ERG Iserlohn

18

10

5

3

86:63

+23

35

4.

(4.)

RSC Darmstadt

18

8

2

8

79:70

+9

26

5.

(5.)

IGR Remscheid

18

7

3

8

80:81

-1

24

6.

(6.)

RESG Walsum

18

7

2

9

63:78

-15

23

7.

(7.)

SC Bison Calenberg

18

6

4

8

88:113

-25

22

8.

(8.)

Valkenswaardse RC

18

5

2

11

68:90

-22

17

9.

(9.)

TuS Düsseldorf-Nord

18

3

3

12

49:76

-27

12

10.

(10.)

HSV Krefeld

18

1

3

14

60:115

-55

6

 

 

So geht’s weiter…

… Play-off-Viertelfinale (1. Spiel)am 4. Mai

Valkenswaardse RC (8.)   -        Germania Herringen (1.)            19.00 Uhr

SC Bison Calenberg (7.)   -        RSC Cronenberg (2.)               15.30 Uhr

RESG Walsum (6.)           -        ERG Iserlohn (3)                      15.30 Uhr

IGR Remscheid (5.)          -        RSC Darmstadt (4.)                 15.30 Uhr

Bundesliga: Vorbericht 18. Spieltag - Dreikampf um Platz 5

 

 

(tg) Die Spannung des letzten Spieltages vor den Play-offs bezieht die Rollhockey-Bundesliga aus dem Dreikampf um den fünften Platz zwischen der IGR Remscheid, RESG Walsum und dem SC Bison Calenberg. Das Trio trennt zwar jeweils nur einen Zähler, doch die Duelle finden in der Ferne statt. Dem Gewinner winkt das vermeintlich leichteste Los im Viertelfinale.
 

Die besten Ausgangschancen hat die IGR Remscheid, die beim bereits feststehenden Absteiger HSV Krefeld (18 Uhr, Sporthalle Bonhoefferstraße) im Grunde nur seine Pflicht erfüllen muss und wie im Hinspiel (7:2) einfach nur gewinnen. Es ist allerdings bereits der zweite Matchball für die Bergischen, die am vergangenen Wochenende in Walsum den Sack schon hätten zumachen können. Und der HSV ist – zumindest zu Hause – immer für eine Überraschung gut. Zumal sich die Seidenstädter mit einer guten Leistung aus dem Oberhaus verabschieden wollen. Ein Remis könnte der IGR am Ende schon genügen, denn im direkten Vergleich zu Calenberg (die könnten ja gleich ziehen), haben die Remscheider die Nase vorne.


Für den Rekordmeister RESG Walsum muss dagegen schon ein kleines Wunder geschehen, denn beim amtierenden Meister RSC Cronenberg hängen die Trauben sicherlich sehr hoch (15.30 Uhr, Alfred-Henckels-Halle), schon auf eigenem Parkett zogen die Duisburger mit 1:5 den Kürzeren. Allerdings sind die „Löwen“ in der aktuellen Serie zu Hause alles andere als eine Bank, kamen viermal nicht über ein Remis hinaus. Und es geht für die Gastgeber auch um nichts mehr, der zweite Platz ist sicher – und es könnte die Versuchung bestehen, für die Play-offs Kräfte zu sparen.


Nur ein Sieg hilft dem SC Bison Calenberg weiter, will er noch ein oder gar zwei Plätze in der Tabelle nach oben klettern. Dass dabei aber just der eventuelle Viertelfinalgegner RSC Darmstadt seine Visitenkarte in der Sporthalle Eldagsen abgibt (18 Uhr), macht die Sache allerdings komplizierter: Denn die Viertplatzierten Hessen werden sicherlich alles daran setzen, am ersten Mai-Samstag nicht wieder die lange Reise nach Niedersachsen antreten zu müssen. Die Bisons schöpfen derweil ihre Hoffnungen aus ihrer Heimstärke, die ihnen bei der Doppelrunde vergangene Woche immerhin vier wichtige Punkte auf das eigene Konto gespült hat. Die Vermeidung eines Treffens mit Meister Cronenberg (bei einer Niederlage) oder Vizemeister Iserlohn ist zusätzliche Motivation für die Calenberger.


Auf eine Niederlage der Niedersachsen hofft derweil der Valkenswaardse RC, der – sollte er selbst gewinnen – dann sogar noch als Siebter in die Play-offs gehen könnte, da man den direkten Vergleich mit Calenberg gewonnen hat. Dazu müsste die allerdings ein Sieg bei der ERG Iserlohn gelingen (15.30 Uhr, Hembergsporthalle). Ganz so abwegig ist das zwar nicht, da die Sauerländer momentan nicht unbedingt in Topform sind. Doch vor heimischem Publikum werden sich die Iserlohner sicherlich nicht die Blöße geben, die Hauptrunde mit einer Niederlage zu beenden.


Zum Finale der Saison darf der TuS Düsseldorf-Nord, für den als Neunter an diesem Wochenende Schluss ist, noch einmal ein echtes Highlight präsentieren: Mit Germania Herringen kommt der Topfavorit in die Rollsporthalle Unterrath (16 Uhr). Sportlich geht es für beide Mannschaften um die sprichwörtliche „goldene Ananas“, doch genau dadurch ist die Partie interessant: Beide Mannschaften können befreit und locker aufspielen – und vielleicht sorgt dies ja für einen tollen Rollhockey-Nachmittag am Rhein.

 

 

Der 18. Spieltags am 20. April  im Überblick

RSC Cronenberg             -        RESG Walsum               15.30 Uhr, Alfred-Henckels-Halle

ERG Iserlohn                   -        Valkenswaardse RC       15.30 Uhr, Hembergsporthalle

TuS Düsseldorf-Nord      -        Germania Herringen        16.00 Uhr, Rollsporthalle Unterrath

HSV Krefeld                   -        IGR Remscheid              18.00 Uhr, Sporthalle Bonhoefferstraße

SC Bison Calenberg        -        RSC Darmstadt              18.00 Uhr, Sporthalle Eldagsen

 

Die aktuelle Tabelle:

Platz

Vorwoche

Mannschaft

Spiele

S

U

N

Tore

Diff.

Punkte

1.

(1.)

SK Germania Herringen

17

15

2

0

129:57

+72

47

2.

(2.)

RSC Cronenberg

17

12

4

1

76:34

+42

40

3.

(3.)

ERG Iserlohn

17

10

4

3

80:57

+23

34

4.

(4.)

RSC Darmstadt

17

8

2

7

75:61

+14

26

5.

(5.)

IGR Remscheid

17

6

3

8

73:81

-8

21

6.

(6.)

RESG Walsum

17

6

2

9

60:78

-18

20

7.

(7.)

SC Bison Calenberg

17

5

4

8

79:109

-30

19

8.

(8.)

Valkenswaardse RC

17

5

1

11

62:84

-22

16

9.

(9.)

TuS Düsseldorf-Nord

17

3

3

11

46:71

-25

12

10.

(10.)

HSV Krefeld

17

1

3

13

60:108

-48

6

 

Bundesliga: Vorbericht 16. + 17. Spieltag - nach Doppelrunde dürfte alles klar sein

 

tg) Eine Doppelrunde steht für die Rollhockey-Bundsligisten am Wochenende auf dem Programm. Damit könnten schon am Sonntag alle Fragen in Bezug auf Play-off-Platzierungen sowie Abstieg gefallen sein. Nur eines steht bereits fest: Die Germania Herringen ist von Rang 1 nicht mehr zu verdrängen.

 

Folglich herrscht in der Spitzengruppe – zumal auch zwischen den Plätzen 2, 3 und 4 je vier Punkte Abstand bestehen – weitaus weniger Spannung als am unteren Tabellenende, wo der TuS Düsseldorf-Nord und der HSV Krefeld im Fernduell um den Klassenerhalt kämpfen. Wollen die Krefelder im Oberhaus verbleiben, so sind sie am Samstag gegen den Valkenswaardse RC in der heimischen Bonhoeffer-Halle zum Siegen verdammt (18 Uhr), denn dies dürfte die letzte realistische Chance auf einen Sieg für die Seidenstädter sein, die am Sonntag zum Spitzenreiter Germania Herringen müssen. Aber die Niederländer haben sich dank ihrer Nachverpflichtungen aus Portugal aus ihrem Tief befreit, holten in den letzten beiden Partie vier Punkte – darunter ein 5:5 bei Meister Cronenberg. Und bei ersten Treffern behielten die VRC-Routiniers mit 5:3 die Oberhand.

 

Auf der anderen Rheinseite empfängt in der Rollsporthalle Unterrath bereits um 16 Uhr der TuS Düsseldorf-Nord die ERG Iserlohn, der man vor gut vier Wochen im Hinspiel nur knapp mit 3:4 unterlegen war und auch im Pokal beim 2:4 eine sehr gute Figur machte. Die TuSler können sich gegen den amtierenden Vizemeister also durchaus Hoffnungen machen, zumal die Sauerländer gerade in der Fremde anfällig sind und in vier von sieben Spielen Punkte abgeben mussten. Und ein Punkt könnte für die Düsseldorfer schon Gold wert sein, zumal am Sonntag in Darmstadt eine ungleich schwierigere Aufgabe zu bewältigen ist. Für Iserlohn ist es die erste von zwei Auswärtsaufgaben, am Sonntag steht die Tour zum SC Bison Calenberg auf dem Programm.

 

Die Hessen gastieren bei ihrem ersten Spiel am Wochenende zunächst beim amtierenden Meister RSC Cronenberg, der erstmals auf die Dienste den ehemaligen französischen Nationalspieler Guirec Henry zurückgreifen kann (Alfred-Henckels-Halle, 15.30 Uhr). Um noch einmal den ersten Platz zu attackieren, kommt dies zwar zu spät, doch Rang zwei soll verteidigt werden. Dabei können sich die Cronenberger in der aktuellen Saison indes keinesfalls auf ihre Heimstärke verlassen: Nur drei von sieben Partien konnten vor heimischen Publikum gewonnen werden, viermal gab es nur ein Remis. Und nun kommt „Angstgegner“ Darmstadt, der in der jüngeren Vergangenheit schon so manchen Zähler beim RSC erkämpfte. Und schon im Hinspiel wurde es knapp für den Meister, der erst im Endspurt den 5:3-Erfolg perfekt machte. Danach haben die Wuppertaler keine 24 Stunden Zeit zur Regeneration, denn schon um 13.30 Uhr geht es für sie am Sonntag beim Valkenswaardse RC weiter.

 

Ebenfalls eine frische Kraft ins Rennen schicken kann die IGR Remscheid, dessen Neuverpflichtung Vitor Oliveira pünktlich zum Kräftemessen mit Klassenprimus Germania Herringen (Sportzentrum Hackenberg, 15.30 Uhr) spielberechtigt ist. Die Gäste sind, nicht nur aufgrund des klaren 7:2-Erfolges im Hinspiel, aber dennoch der klare Favorit, haben indes aber auch nicht mehr den Druck, unbedingt gewinnen zu müssen. Anders die Bergischen, die gerne als Fünftplatzierte in die Play-offs gehen wollen, aber nur drei Punkte vor der RESG Walsum liegen. Und zu der  müssen die Remscheider am Sonntag reisen.

 

Um sich allerdings noch Hoffnungen auf Rang 5 machen zu können, muss der Rekordmeister aus Duisburg zunächst einmal seine Hausaufgaben bei SC Bison Calenberg machen (Sporthalle Eldagsen, 18 Uhr). Die Niedersachsen sind in eigener Halle nur schwer zu bezwingen, bislang siegten dort nur Herringen und Cronenberg. Allerdings schwächelten die Bisons zuletzt deutlich, bis auf das 5:5 daheim (!) gegen Düsseldorf am vergangenen Sonntag konnte in den letzten sechs Spielen nicht gepunktet werden,  bei 40 (!!) Gegentoren. Und im Hinspiel gaben die Walsumer klar den Ton an, siegten souverän mit 5:2.

 

Spielplan des Wochenendes und aktuelle Tabelle

 

 

Der 16. Spieltags am 13. April  im Überblick

RSC Cronenberg                -        RSC Darmstadt                 15.30 Uhr, Alfred-Henckels-Halle

IGR Remscheid                  -        Germania Herringen  15.30 Uhr, Sportzentrum Hackenberg

TuS Düsseldorf-Nord         -        ERG Iserlohn           16.00 Uhr, Rollsporthalle Unterrath

HSV Krefeld                      -        Valkenswaardse RC  18.00 Uhr, Bonhoeffer-Sporthalle

SC Bison Calenberg           -        RESG Walsum                   18.00 Uhr, Sporthalle Eldagsen
 

Der 17. Spieltags am 14. April  im Überblick

Valkenswaardse RC           -        RSC Cronenberg      13.30 Uhr, VRC-Rollerhalle

RSC Darmstadt                 -        TuS Düsseldorf-Nord15.30 Uhr, Landesleistungszentrum

Germania Herringen           -        HSV Krefeld            15.30 Uhr, Glückauf-Halle

RESG Walsum                   -        IGR Remscheid                 15.30 Uhr, Sporthalle Beckersloh

SC Bison Calenberg           -        ERG Iserlohn           15.30 Uhr, Sporthalle Eldagsen

 

 

 

Bundesliga: 15. Spieltag - Herringen hat Hauptrunden-Gewinn sicher

 

(tg) Germania Herringen bleibt in der Rollhockey-Bundesliga die unangefochtene Nr. 1, setzte sich im Spitzenspiel der beiden noch ungeschlagenen Teams zu Hause gegen Verfolger und (Noch?-)Meister RSC Cronenberg mit 2:1 durch. Und auch im Keller gibt es eine erste Tendenz: Durch den Direkterfolg ...über Düsseldorf baute Valkenswaard seinen Vorsprung auf den neunten Platz auf fünf Zähler aus, so dass den Absteiger wohl die beiden rheinischen Clubs aus Düsseldorf und Krefeld unter sich aus machen werden. Daran änderte auch das 5:5 des TuS im sonntäglichen Nachholspiel bei Calenberg nichts.

 

Spiel der Woche: Valkenswaardse RC – TuS Düsseldorf-Nord 6:2 (3:2)

Valkenswaard kann mit den Planungen für die Play-offs beginnen, für Düsseldorf sieht es nun ziemlich finster aus. Es droht nun sogar der Abstieg in die zweite Liga. Für die Düsseldorfer stand also vor der Partie einiges auf dem Spiel, und dies merkte man zu Beginn: Einerseits waren sie gezwungen, gegen die Niederländer die Initiative zu ergreifen, andererseits wussten die TuSler aber auch ob der Gefahren, die beim VRC lauerten. Die Gäste wählten schließlich die Flucht nach vorne, auch, weil Valkenswaard durch Niels Janssens früh zum 1:0 gekommen war. Der Ausgleich gelang zwar rasch, Andre Beckmann traf die Kugel perfekt (7.), doch postwendend markierte Nuno Rilhas die erneute Führung für die Hausherren. Der TuS blieb aber dran, erspielte sich gute Chancen und wurde schließlich mit dem 2:2 durch Nik Fichtner belohnt (12.). Nun war die Partie absolut offen, hüben wie drüben glänzten aber die Torleute. Letztlich waren es aber wiederum die Valkenswaarder, die eine Lücke fanden: Neuzugang Andre Costa krönte sein gelungenes Debüt mit dem 3:2 (16.).

Dabei blieb es, trotz guter TuS-Chancen, bis zur Pause, die Partei schien absolut offen. Doch die Partie hatte kaum wieder begonnen, da waren die Rheinländern aus dem Rennen: Lowie Boogers (27.) und Andre Costa (29.) ermöglichtem dem VRC einen Traumstart in die zweite Hälfte, womit bei den Gästen jegliche Hoffnung wich. Zwar versuchten die Düsseldorfer in der Folge noch einmal alles, doch die routinierten Hausherren hatten nun leichtes Spiel und machten mit dem 6:2 durch Nun Rilhas in der 41. Minute den Sack endgültig zu.

Valkenswaardse RC: H. de Wit, M. Haas; C. Hegener, R. van Dooren, L. Bischoff, D. van Willigen, N. Rilhas, N. Janssens, A. Costa, L. Boogers. – TuS Düsseldorf-Nord: J. Kutscha, D. Cosme-Diaz; J. Pink, N. Fichtner, M. Roses Garriga, L. Scheulen, C. Hammer, A. Beckmann, T. Paczia, D. Horchmer. - Schiedsrichter: M. Dowideit / B. Ullrich.

Torfolge: 1:0 (3.) N. Janssens, 1:1 (7.) A. Beckmann, 2:1 (8.) N. Rilhas, 2:2 (12.) N. Fichtner, 3:2 (16.) A. Costa, 4:2 (27.) L. Boogers, 5:2 (29.) A. Costa, 6:2 (41.) N. Rilhas. - Zeitstrafen: VRC 0 min – TuS 0 min - Teamfouls: VRC 7 - TuS 9

 

RESG Walsum – HSV Krefeld 9:6 (2:2)

Die Hoffnung stirbt beim HSV Krefeld erst ganz am Schluss. Und das ist auch nicht ganz unberechtigt, denn beim Gastspiel in Walsum hatten die Seidenstädter durchaus die Chance auf einen Dreier. Am Ende gewann jedoch das nervenstärkere Team - und das stellte der Rekordmeister.

Beide Mannschaften mussten gewinnen, wollten dabei jedoch nicht ins offene Messer rennen: Die Absicherung des eigenen Tores hatte absolute Priorität, um dann mit schnellen Attacken im gegnerischen Strafraum für Aufsehen zu sorgen. Dies gelang den Gästen anfangs besser, und so war das 1:0 von Stephan Micus, der einen Penalty sicher versenkte (14.), nicht unverdient. Aber Walsum ließ nicht lange auf eine passende Antwort warten, nur drei Minuten später glich Flavia da Silva wieder aus. Schon daran lässt sich gut ablesen, dass sich zwei ebenbürtige Teams gegenüber standen.

Und die lieferten sich in der Folgezeit einen packenden Kampf. So traf Lukas Lemkamp in der 25. Minute zur vermeintlichen Halbzeitführung der RESG, doch Sekunden vor der Sirene stellte Philipp Greiffenstein den Gleichstand noch vor dem Seitenwechsel wieder her. Kaum ging die Partie weiter, zappelte sie erneut im Walsumer Tor: Frederik Görtz hatte für einen perfekten HSV-Start gesorgt. Doch die Freude währte nur kurz, denn die nächsten beiden RESG-Attacken endeten erfolgreich, so dass Andre Kulossek (27.) und Flavio da Silva (28.) den Spieß wieder herum dreh-ten. Frederik Görtz glich schonkurz darauf zwar wieder aus (30.), doch noch in derselben Minute markierte Sebastian Haas das 5:4. Als Lukas Lemkamp lediglich drei Minuten später weiter erhöhte, schien der Walsumer Durchbruch gekommen. Zumal in den folgenden Minuten kein weiterer Treffer fiel.

Doch die Krefelder gaben sich noch längst nicht auf und nutzten die Fehler der Hausherren eiskalt aus, um durch einen Doppelschlag von Nils Hilbertz (38./39.) wieder zu egalisieren. Der U20-Nationalspieler wurde allerdings kurz darauf vom Helden zur tragischen Figur, als er sich für ein Foul an Flavio da Silva die blaue Karte einhandelte, woraufhin der Gefoulte selbst den Penalty erfolgreich zum 7:6 verwandelte (40.). Die Gäste setzten noch einmal alles auf eine Karte – und wurden schließlich sauber von den Walsumer ausgekontert: Sebastian Haas (45.) und – in Unterzahl - Pedro Queiros (50.) knockten die Gäste endgültig aus.

RESG Walsum: T. Wahlen, R. Lorz; L. Lemkamp, A. Kulossek, C. Nusch, S. Jostmeier, S. Haas, Y. Lukassen, F. da Silva, P. Queiros. - HSV Krefeld: F. Hilbertz, D. Heulmanns; L. Schüren, M. Hendricks, F. Görtz, N. Hilbertz, P. Greiffenstein, D. Hausch, N. Kluschewski, S. Micus. - Schiedsrichter: C. Nistroy / A. Hasenheit.

Torfolge: 0:1 (14./Penalty) S. Micus, 1:1 (17.) F. da Silva, 2:1 (25.) L. Lemkamp, 2:2 (25.) P. Greiffenstein, 2:3 (26.) F. Görtz, 3:3 (27.) A. Kulossek, 4:3 (28.) F. da Silva, 4:4 (30.) F. Görtz, 5:4 (30.) S. Haas, 6:4 (33.) L. Lemkamp, 6:5 (38.) N. Hilbertz, 6:6 (39./Direkter) N. Hilbertz, 7:6 (40./Penalty) F. da Silva, 8:6 (45.) S. Haas, 9:6 (50./Unterzahl) P. Queiros. - Zeitstrafen: RESG 2 min (F. da Silva/50.) – HSV 2 min (N. Hilbertz/40.) - Teamfouls: RESG 14 – HSV 11

 

Germania Herringen – RSC Cronenberg 2:1 (1:0)

Das Spitzenspiel ließ keine Wünsche offen: Torszenen in Hülle und Fülle, zwei erstklassige Schlussmänner und – bei aller Rivalität – eine große Fairness auf dem Platz bestimmten die Partie, in der sich letztlich der Klassenprimus den Nimbus der Unschlagbarkeit sicherte.

Die Ausgangslage war klar: Herringen war daheim bislang ohne Punktverlust, Cronenberg bei sieben Siegen in sieben Spielen der absolute Auswärtsschreck – und beide Mannschaften noch ungeschlagen. Folglich ging es anfangs etwas verhalten zu, doch nach gut zehn Minuten wurden langsam die Fesseln abgelegt, wobei die Initiative von den Gastgebern ausging. Als dann Liam Hages den Offensivmut der Germanen mit dem 1:0 belohnte (16.). Sekunden später hätte Lucas Karschau per Penalty nachlegen können, scheiterte aber an Sebastian Wilk. Nun musste auch der Titelverteidiger mehr riskieren: Die Partie kam nun so richtig auf Touren.

Chancen gab es hüben wie drüben reichlich, doch erst in der 30. Minute fiel der nächste Treffer, als Marco Bernadowitz einen Penalty zum 1:1 verwandelte. Doch allzu lange konnte sich Cronenberg keine Hoffnungen machen, in der Glückauf-Halle einen (oder mehr?) Punkt zu stibitzen, denn nur fünf Minuten nach dem Ausgleichstreffer war Lucas Karschau zur Stelle und brachte den Spitzenreiter wieder in Führung. Diese wurde gegen in letzter Konsequenz doch erstaunlich zahnlose Löwen souverän verteidigt, so dass bei nun neun Zählern Vorsprung und nur noch drei Spieltagen in der Hauptrunde den Herringenern der erste Platz für die Play-offs nicht mehr zu nehmen ist.

Germania Herringen: T. Tegethoff, M. Michler; K. Karschau, Li. Hages, C. Schulz, S. Gürtler, P. Michler, J. Klein, R. Schulz, L. Karschau. - RSC Cronenberg: S. Wilk, C. Tripp; M. Schmahl, P. Fragoso, M. Bernadowitz, M. Wochnik, J. Behrendt, B. Nusch, K. Hövelmann, D. Kutscha. - Schiedsrichter: T. Ullrich / L. Nawratil.

Torfolge: 1:0 (16.) Li. Hages, 1:1 (30./Penalty) M. Bernadowitz, 2:1 (35.) L. Karschau. - Zeitstrafen: SKG 0 min – RSC 0 min - Teamfouls: SKG 2 – RSC 8

 

IGR Remscheid – SC Bison Calenberg 7:3 (3:2)

Nach dem packenden Pokalfight vor gerade einmal 14 Tagen zwischen diesen beiden Mannschaften an gleicher Stelle waren die Erwartungen hoch, dass es auch an diesem Samstag wieder eine enge Kiste werden würde. Doch die Spannung hielt nur eine Halbzeit, wobei es bei genauer Betrachtung sogar nur fünf Minuten waren, als die Bisons kurz vor der Halbzeit von 0:2 auf 2:3 verkürzten.

Bis dahin hatten die Remscheider, die aus den Fehlern im Pokal die richtigen Schlüsse gezogen hatten, die Parte fest im Griff gehabt und waren nach Treffern von Fabian Selbach (2.), Marc Schinkowski (7./ in Überzahl) und Julian Peinke (13.) auf der sicheren Seite. Wohl zu sicher, denn kurz vor der Pause schlich sich der Schlendrian ein, was Milan Brandt (22.) und Leif Johansson (25.) sofort bestraften. Nach dem Seitenwechsel war die IGR indes wieder in der Spur, sorgte zudem mit einem Doppelpack von Fabian Selbach dafür, dass der alte Drei-Tore-Vorsprung rasch wieder hergestellt war (30./31.). Milan Brandt verkürzte zwar noch einmal (32.), doch weiteres ließen die Gastgeber nicht zu, die in den Schlussminuten durch zwei Direkte von Yannick Peinke schließlich den Sack zu machten (41./45.).

IGR Remscheid: M. Mattusch, M. Kreidewolf; F. Selbach, M. Wilk, R. Selbach, M. Schinkowski, M. Wiegershaus, J. Peinke, M. Richter, Y. Peinke. - SC Bison Calenberg: A. Fragapane, J. van den Dungen; E. Rhein, K. van de Klooster, L. Johansson, D. Brandt, R. Johansson, M. Brandt, M. Luther. - Schiedsrichter: T. Sörensen / L. Nistroy.

Torfolge: 1:0 (2.) F. Selbach, 2:0 (7./Überzahl) M. Schinkowski, 3:0 (13.) J. Peinke, 3:1 (22.) M. Brandt, 3:2 (25.) L. Johansson, 4:2 (30.) F. Selbach, 5:2 (31.) F. Selbach, 5:3 (32.) M. Brandt, 6:3 (41./Direkter) Y. Peinke, 7:3 (45./Direkter) Y. Peinke. - Zeitstrafen: IGR 0 min – SCB 4 min (D. Luther/6. & 45.) - Teamfouls: IGR 12 – SCB 12

 

RSC Darmstadt – ERG Iserlohn 3:3 (2:1)

Im Verfolgerduell sah keinen Sieger, weil beide Mannschaften nur jeweils eine Halbzeit lang wirklich überzeigen konnten. Die erste Hälfte gehörte den Hessen, die zwei leichte ERG-Patzer mit einem Doppelschlag von Micael Barreto (9.) und Albert Pons-Masbernat (10.) zur 2:0-Führung nutzten. Doch noch vor dem Seitenwechsel schlugen die Iserlohner zurück, Kai Milewski sorgte Sekunden vor der Pause für den Anschluss.

Die Partie lief keine Minute wieder, da war der Jung-Nationalspieler der ERG wieder zur Stelle- 2:2 (26.). Nun waren die Gäste am Drücker, zumal Jorge Fonseca nur wenig später den Führungstreffer nachlegte. Der Iserlohner Toptorjäger war es dann aber auch, der einen weiteren Ausbau des Vorsprungs versäumte, als er nach 10. RSC-Teamfoul nur den Querbalken traf (35.). In der 40. Minute vergab schließlich noch Timon Henke einen Penalty, so dass Philip Wagner die Gelegenheit bekam, mit dem 3:3-Endstand die Quittung zu servieren (45.).

RSC Darmstadt: P. Leyer, M. Warmbier; M. Barreto, J. Rohmert, P. Wagner, H. Naumann, M. Hack, K. Cepa, A. Pons-Masbernat. - ERG Iserlohn: L. Kost, P. Glowka; C. Nunez, J. Rocha, K. Milewski, T. Fischer, J. Fonseca, S. Pereira, T. Henke. -Schiedsrichter: B. Schiffmann / M. Wittig.

Torfolge: 1:0 (9.) M. Barreto, 2:0 (10.) A. Pons-Masbernat, 2:1 (24.) K. Milewski, 2:2 (26.) K. Milewski, 2:3 (32.) J. Fonseca, 3:3 (45.) P. Wagner. - Zeitstrafen: RSC 0 min – ERG 0 min - Teamfouls: RSC 14 – ERG 8

 

So geht’s weiter…

… am 13. April mit dem 16. Spieltag

RSC Cronenberg - RSC Darmstadt 15.30 Uhr

IGR Remscheid - Germania Herringen 15.30 Uhr

TuS Düsseldorf-Nord - ERG Iserlohn 16.00 Uhr

SC BisonCalenberg - RESG Walsum 18.00 Uhr

HSV Krefeld - Valkenswaardse RC 18.00 Uhr 

 

 

              

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