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"Hockey goes down under"

Der große Tag rückt immer näher, denn am Sonntag startet in Frankfurt der Flieger, der unser Bundesliga-Team nach Brisbane/Australien bringt.
Eine Abordnung des Teams besuchte gestern die Zentrale der Volksbank Remscheid-Solingen am Tenter Weg in Lennep. Kapitän Yannick Peinke, Joshua Dutt, Daniel Strieder und IGR-Vize Carl-Heinz Federowsky überbrachten dem Vorstandsvorsitzenden Andreas Otto den Dank der Mannschaft für die großzügige Unterstützung der Volksbank bei der Australienreise des IGR-Bundesliga-Teams.

Das Bundesliga-Team und die IGR Remscheid freuen sich, mit der Volksbank einen so starken lokalen Partner zu haben!

 

Bundesliga, 21. Spieltag: Krefeld ist das Zünglein an der Waage

(tg) Wer sich in diesem Jahr in den Play-offs ins Titelrennen werfen darf, ist zwei Spieltage vor Ende der Hauptrunde geklärt. Dennoch herrscht weiterhin große Spannung in der 1. Bundesliga, denn die Rangfolge lässt noch einiges zu: Vom Spitzenreiter bis zum Achtplatzierten – alle Teams haben noch die Chance (oder sind in Gefahr), eine andere Abschlussplatzierung einzunehmen. Alles offen ist derweil am unteren Ende im Abstiegskampf, der kurz vor der Ziellinie noch einmal heiß umkämpft wird.

Entscheidend wird am kommenden Samstag das Aufeinandertreffen des HSV Krefeld und des SC Moskitos Wuppertal sein (18 Uhr – Bonhoeffer-Sporthalle). Seit die Moskitos als designierte Absteiger gebrandmarkt waren, läuft es bei den Bergischen plötzlich rund: Nach dem ersten Saisonsieg über Valkenswaard folgte in Calenberg umgehend der ersten Auswärtsdreier – und plötzlich bestehen zumindest wieder Chancen, den direkten Abstieg zu verhindern. Die rote Karte könnte noch an die Krefelder weitergeben werden, wozu allerdings ein weiterer Sieg nötig wäre. Der HSV dagegen, der im Hinspiel recht knapp mit nur 8:5 gewann, schickt sich nach dem Sieg über Valkenswaard an, rechtzeitig vor Ablauf der Hauptrunde den lästigen Relegationsplatz zu verlassen, was zum einen auf Kosten der Moskitos gehen würde, zum anderen den SC Bison Calenberg in unerwartete Bedrängnis bringen würde. Der Vorsprung der Bison beträgt nur zwei Punkte – und es ist nicht gerade sehr wahrscheinlich, dass sie diesen am Samstag aus eigener Kraft verteidigen werden: Die Calenberger, die den Weggang von Zugpferd Milan Brandt unter Umständen also teuer bezahlen müssen, reisen zur RESG Walsum (Sa., 15.30 Uhr – Sporthallen Beckersloh). Der Rekordmeister ist klarer Favorit, distanzierte die Bisons schon im ersten Treffen mit 9:5 und würde (zumindest für einige Stunden) im Erfolgsfalle an die Tabellenspitze vorrücken.  

Diese gilt es derweil für den SK Germania Herringen zu verteidigen, der es am Abend dann mit Altmeister RSC Cronenberg zu tun bekommen wird (19 Uhr – Glückauf-Arena). Schon im ersten Duell quälten sich die Herringer zu einem knappen 5:4-Sieg und zuletzt lief es so gar nicht rund beim Spitzenreiter. Der traf zwar gegen die Kellerkinder gewohnt sicher, ließ aber gegen die ernstzunehmende Konkurrenz aus Iserlohn (1:3), Darmstadt (5:9) und auch die Walsumer, die erst im Penaltyschießen mit 4:3 bezwungen wurden, Punkte liegen. Die Konsequenz droht nun mit dem Verlust der Vormachtstellung, im Schlimmsten Fall könnte es sogar bis auf Rang drei zurückgehen. Die Bergischen kommen immerhin mit großem Selbstbewusstsein, haben sie doch zuletzt gegen Düsseldorf (3:2) und Darmstadt (6:5 n. Verl.) einige big Points eingefahren.

In Lauerstellung wartet die IGR Remscheid, die sich daheim dem RSC Darmstadt erwehren muss, der auswärts durchaus seine Stärken hat (Sa., 15.30 Uhr – Sporthalle Hackenberg). Darüber täuscht auch die jüngste 5:6-Niederlage in Cronenberg nicht hinweg, die Hessen sind dennoch das Viertbeste Team auf fremden Plätzen. Dem steht allerdings die fast makellose Heimbilanz der Bergischen gegenüber, die sich in eigener Halle bislang nur von Walsum haben bezwingen lassen. Und der Reiz, sich vor den Playoff eventuell noch in der Rangfolge nach oben arbeiten zu können, wird die Remscheider sicherlich zusätzlich animieren. Auf der anderen Seite ist Darmstadt durchaus unter Zugzwang, denn den Mainkrokodilen droht der Verlust von Platz 4, sollte im Bergischen Land nicht wenigstens ein Punkt erobert werden. Es dürfte letztlich ähnlich eng werden wie beim 5:4-Erfolg der Remscheider im Hinspiel.

Auf eine Niederlage der Hessen hofft Titelverteidiger ERG Iserlohn, der zudem den Vorteil hat, mit dem Wissen des Resultates aus Remscheid ins vorletzte Hauptrundenspiel zu starten. Diese führt die Westfalen noch einmal auf internationales Parkett, denn sie treten beim niederländischen Bundesligisten Valkenswaardse RC an (Sa., 19 Uhr), wohlwissend, dass in dessen Rollerdom die Punkte nicht im Schongang zu holen sind. Da ist auch das klare 8:0 der Iserlohner aus dem ersten Duell kein wirklicher Maßstab, zu Hause sind die Niederländer immer unberechenbar. Allerdings sind sie auch das einzige Team der Liga, dem weder noch Chancen nach oben offen stehen noch von unten Gefahr ernsthafte droht.

Nach den (erfolgreichen) Endspielen um die Play-off-Teilnahme steht für den RHC Recklinghausen beim TuS Düsseldorf-Nord gleich die nächste „finale“ Partie an (Sa., 18 Uhr – Rollsporthalle Unterrath). Die Rheinländer, die vor wenigen Wochen noch mit Rang 4 liebäugeln konnten, haben gegen die anderen Play-off-Teilnehmer durchgängig verloren, wobei vor allem in eigener Halle zuletzt ärgerliche Niederlagen – Cronenberg (2:3), Darmstadt (0:3), Walsum (1:6), Herringen (1:2) – verbucht wurden, die nun sogar Platz 7 in Gefahr bringen. Denn der RHC hat seine Hausaufgaben gemacht und sich auf drei Zähler an den TuS herangearbeitet. Dessen Polster für den direkten Vergleich ist mit einem hauchdünnen 4:3-Erfolg auch nicht gerade üppig.


Der Spieltag im Überblick …

… am 8. April 2017 mit dem 21. Spieltag                                        

RESG Walsum                -          SC Bison Calenberg                   15.30 Uhr, Sporthalle Beckersloh

IGR Remscheid               -          RSC Darmstadt                         15.30 Uhr, Sporthalle Hackenberg

TuS Düsseldorf-Nord      -            RHC Recklinghausen                 18.00 Uhr, Rollsporthalle Unterrath

SK Germania Herringe    -           RSC Cronenberg                        18.00 Uhr, Glückauf-Arena

HSV Krefeld                    -          SC Moskitos Wuppertal               18.00 Uhr, Bonhoeffer-Sporthalle
Valkenswaardse RC         -           ERG Iserlohn                            19.00 Uhr, VRC-Rollerdom
 

Bundesliga, 20. Spieltag: Shutout gegen den TuS Düsseldorf-Nord


Unter den Augen von Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und Sozialdezernet Thomas Neuhaus schafft die IGR Remscheid beim 5:0 über den TuS Düsseldorf-Nord das erste "Shutout" der Saison und festigt den dritten Tabellenplatz.

In einer überlegen geführten Partie kam die IGR dabei zu keiner Zeit in echte Gefahr. Die Gäste aus der Landeshauptstadt schafften es nur selten, das von Jonas Langenohl gehütete IGR-Tor in Bedrängnis zu bringen. Was dessen Leistung am heutigen Nachmittag nicht schmälern soll, war er doch ein starker Rückhalt für sein Team. Yannik Lukassen eröffnete den Torreigen in Minute 8, als er ein Zuspiel von Kapitän Yanick Peinke verwertete, der seinerseits nach 19 Minuten auf 2:0 erhöhte. In einer sehr fairen Partie, mit der die zwei Umparteiischen keine Mühe hatten, schickten Max Richter (23.) und Daniel Strieder Sekunden vor der Pausensirene den TuS auf die Verliererstraße.
Nach dem Wechsel spielte die IGR die Partie souverän herunter. Allein Tore wollten trotz einer Vielzahl von Chance bis zur 41. Minute keine fallen. Nach dem 10. Teamfoul der Gäste trat Max Richter dann zum Direkten an. Der Düsseldorfer Keeper parierte zwar zunächst, gegen den Nachschuss war er aber machtlos. Kurz danach war die Partie vorüber. 
Das 5:0 spiegelt die Kräfteverhältnisse an diesem Nachmittag wider. Die IGR bleibt damit an der Tabellenspitze dran, denn Tabellenführer Herringen unterlag gegen Iserlohn und Walsum rettete mit viel Mühe die Punkte in Recklinghausen. Am kommenden Samstag empfängt Blau-weiß den RSC Darmstadt in eigener Halle zum Endspiel um Platz 3. 
 


 

Bundesliga, 20. Spieltag: Noch ist vieles möglich



(tg) Viel getan hat sich in der Rangfolge der Tabelle in den letzten Wochen nichts, die Clubs treten irgendwie auf der Stelle. Dennoch ist drei Spieltage vor Abschluss der Hauptrunde noch längst nichts entschieden, die Abstände bieten überall noch die Möglichkeit zu Platzwechseln.

2:7 in der Meisterschaft, 2:7 im Pokal – die beiden bisherigen Duelle zwischen ERG Iserlohn und SK Germania Herringen waren klare Sachen für den Sportklub. Am Samstag kommt es – eine Woche nach dem Pokalspiel – nun zum dritten Aufeinandertreffen der beiden westfälischen Rivalen (18 Uhr – Hemberghalle). Herringen gilt als Spitzenreiter und klarer Gewinner der vorangegangenen Partien als Favorit, steht damit aber auch unter Erfolgsdruck, denn ein Ausrutscher könnte Platz 1 noch in Gefahr bringen. Dieses Szenario ist nicht ganz unwahrscheinlich, da Iserlohn im Unterschied zur Vorwoche in besserer Besetzung auflaufen wird können und zeigen möchte, dass die Leistungsdifferenz keineswegs keinesfalls so groß ist.

Aus der Ferne wird das westfälische Derby mir Argusaugen von der RESG Walsum beobachtet, die von einem Sieg des Meisters profitieren würde. Die eigene Hürde ist dagegen mit dem RHC Recklinghausen (Sa. 18 Uhr – Heinrich-Auge-Sporthalle) nur vermeintlich leichter, denn die Vester haben sechs ihrer acht Saisonsiege zu Hause errungen. Und schlugen sich beim 4:6 im Hinspiel durchaus achtbar. Dennoch gehen beim Rekordmeister alle von einem weiteren Dreier aus, zumal dieser notwendig ist, um Rang 2 zu halten – oder zurück zu erobern.

Sollte nämlich die IGR Remscheid, deren Heimspiel gegen den TuS Düsseldorf-Nord schon um 15.30 Uhr angepfiffen wird (Sporthalle Hackenberg), erfolgreich vorlegen, würden die Bergischen zunächst einmal an Walsum vorbei ziehen – und den Rekordmeister damit unter Zugzwang stellen. Allerdings ist Düsseldorf keineswegs ein Gegner, gegen den die drei Zähler schon im Vorfeld eingebucht werden können: Mit fünf Siegen aus neun Spielen ist die TuS-Auswärtsbilanz nämlich positiv, wobei die dabei kassierten 33 Gegentore der drittbeste Wert der Liga ist. Dem steht indes die Heimstärke der Remscheider gegenüber, die in acht Partien vor heimischer Kulisse immerhin schon 80 Mal ins Schwarze getroffen haben. Im Hinspiel reichten indes vier Tore, um sich gegen den TuS mit 4:3 knapp durchzusetzen.

Das Abschneiden der IGR wiederum ist von größtem Interesse beim RSC Darmstadt: Sollten die Remscheider nämlich verlieren, böte sich den Hessen die Chance auf Rang 2. Dazu allerdings müssten die Hausaufgaben beim RSC Cronenberg erfolgreich gemacht werden, was im Hinspiel, in dem Darmstadt klarer Favorit war, mit 3:6 schon gründlich misslang. Dennoch fahren die Mainstädter mit großem Selbstbewusstsein in die Alfred-Henckels-Halle (Sa., 18 Uhr), denn die Ausbeute in der Fremde ist mit sechs Dreiern aus acht Begegnungen überaus erfolgreich.

Am unteren Tabellenende greift derweil der SC Moskitos Wuppertal nach dem jüngsten Sieg über Valkenswaard zum letzten sich bietenden Strohhalm, um vielleicht doch noch den Relegationsplatz 11 zu erreichen. Dazu müsste indes beim SC Bison Calenberg die nächsten drei Punkte eingefahren werden (Sa., 18 Uhr – Sporthalle Eldagsen). Angesichts der Umstände, dass die Niedersachsen mit Milan Brandt ihre Tormaschine gen Herringen haben ziehen lassen, sicherlich eine machbarere Aufgabe: Beim 0:11 im traf dieser immerhin sieben Mal in die SCM-Maschen. Für die Bisons dagegen geht es darum, die ebenfalls im Grunde nur noch theoretische Chance auf Rang 8 zu wahren. Sollten die Calenberger nämlich gewinnen, so stünde das Sonntagsspiel gegen den RHC Recklinghausen (17 Uhr – Sporthalle Eldagsen) wieder unter ganz anderen Vorzeichen, auch wenn die Vester sicherlich nach dem 7:3-Sieg vor einer Woche ein dickes Plus für den Fall einer Punktgleichheit haben.

Nur auf den ersten Blick geht es zwischen dem HSV Krefeld und dem Valkenswaardse RC nur um die sogenannte goldene Ananas (Sa. 18 Uhr – Bonhoeffer-Sporthalle). Denn die Krefelder werden aus gutem Grund alles daran setzen, ihren zweiten Heimsieg zu verbuchen. Denn nur dann wären sie – egal wie das Duell zwischen Bisons und Moskitos ausgeht – aller Sorgen ledig. Im Falle einer erfolgreichen Revanche gegen die Niederländer, die das erste Treffen nach Penaltyschießen mit 6:5 gewannen, sogar wieder die Option, den Relegationsplatz los zu werden.

Der Spieltag im Überblick …

… am 1. April 2017 mit dem 20. Spieltag    

IGR Remscheid             -           TuS Düsseldorf-Nord        15.30 Uhr, Sporthalle Hackenberg

RHC Recklinghausen    -             RESG Walsum                  18.00 Uhr, Heinrich-Auge-Sporthalle

SC Bison Calenberg      -           SC Moskitos Wuppertal     18.00 Uhr, Sporthalle Eldagsen

RSC Cronenberg           -           RSC Darmstadt                  18.00 Uhr, Alfred-Henckels-Halle

ERG Iserlohn                -           SK Germania Herringen     18.00 Uhr, Hemberg-Halle

HSV Krefeld                 -            Valkenswaardse RC            18.00 Uhr. Bonhoeffer-Sporthalle


… am 2. April 2017 mit einem Nachholspiel vom 19. Spieltag  Hinspiel    

SC Bison Calenberg      -           RHC Recklinghausen         17.00 Uhr, Sporthalle Eldagsen
 

DRIV-Pokal 1/4-Finale: IGR knockt Darmstädter Krokodile out

(tg) Nur Titelverteidiger IGR Remscheid hatte mit  Herausforderer RSC Darmstadt eine harte Nuss zu knacken, zog dann aber doch mit einem 5:4-Sieg ins Pokalhalbfinale am 22. April ein. Dort kommt es nun zur Neuauflage der Vorjahres-Endspiele, die Bergischen müssen den Germanen nach Herringen, die Meister Iserlohn klar mit 7:2 distanzierte. Das zweite Halbfinale bietet ein Niederrheinderby zwischen der RESG Walsum, die Calenbergs Bisons mit 17:2 vom Parkett fegte, und dem TuS Düsseldorf-Nord, der den RSC Cronenberg mit 6:1 bezwang.

RSC Darmstadt – IGR Remscheid 4:5 (2:4)

Sehr lange 15 Minuten musste Remscheid seinen knappen Vorsprung gegen unablässig anrennende Darmstädter verteidigen. Doch das bergische Bollwerk hielt, der Titelverteidiger steht im Pokal-Halbfinale - und zeigte beim Erfolg über die Hessen überdies noch großes Fairplay.

Was war passiert? In der 20. Minute kam es im RSC-Strafraum zu einem Zusammenprall zischen Darmstadts Torwart Philip Leyer und IGR-Stürmer Yannick Peinke, was die Unparteiischen als Foul des RSC-Keeper werteten und dieses mit einer blauen Karte ahndeten. Ganz zum Unverständnis des Remscheider Kapitäns, der den Schiedsrichtern umgehend klar machte, dass es sich beim dem Zusammenstoß keineswegs um eine Regelwidrigkeit gehandelt habe und erfolgreich die Rücknahme der Zeitstrafe forderte.

Diese Aktion war umso bemerkenswerter, da sich beide Seiten zuvor durchaus nicht nur mit erlaubten Mitteln versucht hatten, einen Vorteil zu verschaffen, wie 13 Teamfouls und „Blaue“ gegen Max Hack (6.), Alexandre Andrade und Yannick Peinke (beide 13.) dokumentieren. Mit seiner Fairplay-Aktion allerdings schaffte es der Remscheider, dass sich die Wogen glätteten und im weiteren Verlauf keine Nickeligkeiten mehr aufkamen.

Remscheid hatte den besseren Start erwischt und durch Yannick Peinke früh das 1:0 erzielt (3.). Als dann Max Hack auf die Strafbank musste (6.), wurde die Chance zu erhöhen jedoch fahrlässig ausgelassen, was sich prompt rächte: In Unterzahl enteilte Alexandre Andrade und schob zum 1:1 ein (7.). Es folgte ein intensiver Schlagabtausch, bei dem die Remscheider im Abschluss mehr Kaltschnäuzigkeit bewiesen und durch Maximilian Richter (11.) sowie Daniel Strieder (15.) nun mit zwei Treffern in Führung gingen.

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Es folgte die eingangs erwähnte Szene, der umgehend das 2:3 durch Alexandre Andrade folgte (21.), doch Maximilian Richter (25.) und Daniel Strieder (30.) bauten den IGR-Vorsprung schnell wieder aus. Dass das 5:2 schon das IGR-Siegtor sein sollte, war indes nicht zu erwarten gewesen. Zumal die Darmstädter nur fünf Minuten später wieder auf Tuchfühlung herangekommen waren, nachdem Max Hack (34.) und Alexandre Andrade (35.) genau Maß genommen hatten. Doch so sehr sich beide Seiten im weiteren, immerhin noch 15-minütigen, Verlauf auch bemühten, die Kugel wollte weder hüben noch drüben kein weiteres Mal mehr über die Torlinie.    

RSC Darmstadt:P. Leyer, M. Mensah; K. Cepa, F. Bender, P. Cuntz, N. Koch, M. Hack, M. Behnke, D. May, A. Andrade. – IGR Remscheid: M. Kreidewolf, J. Langenohl; J. Dutt, F. Selbach, Y. Peinke, M. Richter, Y. Lukassen, D. Strieder, J. Kulessa, T. Cramer. – Schiedsrichter: T. Flössel / S. Dahlbock.

Torfolge: 0:1 (3.) Y. Peinke, 1:1 (7./Unterzahl) A. Andrade, 1:2 (11.) M. Richter, 1:3 (15.) D. Strieder, 2:3 (21.) A. Andrade, 2:4 (25.) M. Richter, 2:5 (30.) D. Strieder, 3:5 (34.) M. Hack, 4:5 (35.) A. Andrade. - Zeitstrafen: RSC 6 min (M. Hack/6. - A. Andrade/13. - K. Cepa/37.) – IGR 4 min (Y. Peinke/13. - F. Selbach/37.) - Teamfouls: RSC 14 – IGR 9.

ERG Iserlohn – SK Germania Herringen 2:7 (0:2)

Der Meister aus Iserlohn erhielt im westfälischen Pokalderby eine Lehrstunde und kassierte gegen Herringen die höchste Heimniederlage in einem nationalen Wettbewerb seit 2005. Damals unterlag die ERG Cronenberg in einem Meisterschaftsspiel mit 1:7.

Ein Blick auf die Kaderliste zeigt aber auch, dass Iserlohn sich mit stark Ersatz geschwächten Mannschaft dem in Bestbesetzung angetretenen Ligaspitzenreiter erwehren musste. Der ließ sich auch nicht lange bitten und schlug aus den personellen Schwächen der Gastgeber eiskalt Profit: So sorgte Robin Schulz für die frühe Führung (6.), wenig später verwandelte Lucas Karschau einen Direkten infolge einer blauen Karte für Carlos Nunez sicher zum 2:0.

Damit war zwar noch längst keine Entscheidung gefallen, es war aber offensichtlich, dass der Vorsprung von Iserlohn nur mit größten Anstrengungen kompensierte werden könnte. Den Hausherren fehlte es schlichtweg an der nötigen Substanz, um Herringen nochmals gefährlich werden zu können.

Als die Germanen den zweiten Durchgang dann umgehend mit dem 3:0 durch Kevin Karschau eröffneten, war die Richtung vorgegeben (27.). Stefan Gürtlers 4:0 (36.) konterte Andre Costa zwar schnell mit dem Anschluss (39.). Dass dieser Treffer aber erst nach einer Strafzeit gegen Stefan Gürtler zustande kam, noch dazu per Strafstoß, offenbart die Dominanz der Herringer, die umgehend durch Kevin Karschau den alten Abstand wieder herstellten (40.). Noch in derselben Minute verkürzte Jens Behrendt zwar nochmals, doch die Germanen ließen sich nicht mehr in Bedrängnis bringen, sondern machten ihren Triumpf durch zwei weitere Tore von Kevin Karschau (43./46.) perfekt.    

ERG Iserlohn:L. Kost, P. Glowka; C. Nunez, N. Hilbertz, A. Münger, C. Hegener, Ad. Börkei, J. Behrendt, T. Henke, A. Costa. – SK Germania Herringen: T. Tegethoff, M. Schartner; K. Karschau, Li. Hages, M. Storck, S. Gürtler, P. Michler, J. Klein, L. Karschau, R. Schulz. – Schiedsrichter: T. Ehlert / L. Nawratil.

Torfolge: 0:1 (6.) R. Schulz, 0:2 (12./Direkter) L. Karschau, 0:3 (27.) K. Karschau, 0:4 (36.) S. Gürtler, 1:4 (39./Direkter) A. Costa, 1:5 (40.) K. Karschau, 2:5 (40.) J. Behrendt, 2:6 (43./Direkter) K. Karschau, 2:7 (46.) K. Karschau. - Zeitstrafen: ERG 4 min (C. Nunez/12. - N. Hilbertz/43.) – SKG 2 min (S. Gürtler/39.) - Teamfouls: ERG 10 – SKG 9.

TuS Düsseldorf-Nord – RSC Cronenberg 6:1 (0:0)

RSC-Torwart Leon Geisler war 32 Minuten lang der Fels in der Brandung der Düsseldorfer Angriffe. Dann aber unterlief dem Junglöwen ein Foulspiel, was den Gastgebern zum Durchbruch verhalf…

Die Rheinländer knüpften nahtlos an die Bundesliga-Begegnung eine Woche zuvor an und nahmen das Cronenberger Tor praktisch unter Dauerbeschuss. Der junge Keeper fischte allerdings alles, darunter auch einige Unhaltbare, ab. Da zugleich die Gäste sich aber kaum aus der TuS-Umklammerung befreien konnten, war die logische Konsequenz ein torloses remis zur Pause.

Nach dem Wiederanpfiff änderte sich zunächst nichts, bis Leon Geisler eben jener Fehler unterlief, der ihm eine blaue Karte einbrockte (32.). Nun musste Alexander Modrzewski zwischen die Pfosten, der gegen den Strafstoß auch noch abwehren konnte, in Unterzahl dann aber einen Schuss von Tobias Paczia passieren lassen musste (33.). Und ehe die Strafzeit gegen Leon Geisler abgelaufen war, schlug auch noch Andre Beckmann eiskalt zu (34.).

Nun mussten die Gäste natürlich mehr riskieren, sie gaben folglich ihre defensive Formation auf und setzten alles daran, den Anschluss zu markieren. Die Versuche waren aber nicht vom Erfolg gekrönt. Als in den Schlussminuten erst Daniel Leandro (45.) und dann auch Jordi Molet (47.) die Bergischen erneut in Unterzahl brachten, war der Weg für die TuSler frei: Daniel Kutscha (3) und Tobias Paczia machten das halbe Dutzend voll, ehe Jan Vester zumindest noch der Ehrentreffer gelang.         

TuS Düsseldorf-Nord:J. Kutscha, Lu. Brandt; A. Beckmann, N. Fichtner, D. Kutscha, T. Paczia, C. Gatermann, J. Pink, L. Scheulen. – RSC Cronenberg: L. Geisler (32. – 35. A. Modrzewski); M. Bernadowitz, J. Molet, J. Vester, B. Nusch, M. Thiel, D. Leandro, Aa. Börkei. – Schiedsrichter: T. Ullrich / B. Ullrich.

Torfolge: 1:0 (33./Überzahl) T. Paczia, 2:0 (34.) A. Beckmann, 3:0 (45.) T. Paczia, 4:0 (45./Direkter) D. Kutscha, 5:0 (47./Direkter) D. Kutscher, 6:0 (50.) D. Kutscha, 6:1 (50.) J. Vester. - Zeitstrafen: TuS 2 min (N. Fichtner/17.) –RSC 8 min (J. Molet/17. & 47. - L. Geisler/32. - D. Leandro/45.) - Teamfouls: TuS 9 – RSC 11.

RESG Walsum – SC Bison Calenberg 17:2 (9:1)

Die roten Teufel galten im Vorfeld als klarer Favorit. Dass es gegen die Calenberger dann aber so einfach werden würde, war sicherlich nicht zu erwarten: Die Bisons erwiesen sich nur in den ersten zehn Minuten als konkurrenzfähig.

Lag es nun daran, dass die Hausherren die Aufgabe zu sehr auf die leichte Schulter nahmen, oder doch an der sehr defensiven Ausrichtung der Niedersachsen: In der Startphase jedenfalls war es eine ausgeglichene Partie, die nach Treffern von Sebastian Haas (6.) und Mateus Luther (9.) folgerichtig 1:1 stand.

Dann aber erkannten die Walsumer, dass sie durchaus mehr investieren müssten – und legten gleich zwei Schüppen mehr drauf. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten, binnen drei Minuten sorgten Sebastian Haas, Miquel Vila-Gallaguet und Xavier Berruezo für eine klare 4:1-Führung (13.). Damit war Calenberg klar die Grenze aufgezeigt, fortan kontrollierten die Rheinländer problemlos das Geschehen und bauten ihren Vorsprung durch Treffer von Nuno Rilhas, Xavier Berruezo, Pedro Queiros (2) und Christopher Nusch bis zur Pause weiter aus.

Der zweite Durchgang geriet dann zum RESG-Schaulaufen, wobei es die Akteure mitunter zu verspielt angingen, sodass bis zur 39. Minute nur ein weiteres Tor von Sebastian Haas zu verzeichnen war. Dann aber leitete Christopher Berg eine furiose Endphase ein, als er sich mit dem 11:1 als letzter bis dato noch torloser Walsumer in der Statistik verewigte. Der Tore ließ er selbst noch folgen, dazu kam ein Hattrick von Pedro Queiros – der Kantersieg war perfekt, wobei das zwischenzeitliche 2:11 von Sven Kirnig fast unterging.

RESG Walsum:T. Wahlen (ab 26. R. Lorz); M. Vila-Gallaguet, C. Berg, C. Nusch, X. Berruezo, S. Haas, N. Rilhas, P. Queiros. – SC Bison Calenberg: R. Kaas (ab 47. D. Kuczynski); S. Kirnig, L. Johansson, H. Philipp, M. Bässler, D. Luther, M. Stoffle. – Schiedsrichter: D. Loewe / S. Häger.

Torfolge: 1:0 (6.) S. Haas, 1:1 (9.) M. Luther, 2:1 (10.) S. Haas, 3:1 (10.) M. Vila-Gallaguet, 4:1 (13./Penalty) X. Berruezo, 5:1 (19.) N. Rilhas, 6:1 (21.) X. Berruezo, 7:1 (22.) P. Queiros, 8:1 (23.) P. Queiros, 9:1 (25.) C. Nusch, 10:1 (29.) S. Haas, 11:1 (39. C. Berg, 11:2 (40.) S. Kirnig, 12:2 (42.) P. Queiros, 13:2 (44.) P. Queiros, 14:2 (45.) C. Berg, 15:2 (48./Direkter) P. Queiros, 16:2 (49.) C. Berg, 17:2 (49.) C. Berg. - Zeitstrafen: RESG 0 min – SCB 6 min (L. Johansson/27. - M. Luther/48. & 48.) - Teamfouls: RESG 8 – SCB 5.

 

So geht’s weiter …

… am 22. April 2017 mit dem Halbfinale                                     

IGR Remscheid (TV)      -           SK Germania Herringen              15.30 Uhr, Sporthalle Hackenberg

RESG Walsum                 -           TuS Düsseldorf-Nord                  15.30 Uhr, Sporthalle Beckersloh
 

         

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