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Bundesliga, Play-off 1/4-Finale: Spielwertung sorgt für Änderungen

(tg) Gewonnen hatte die IGR Remscheid das letzte Hauptrundenspiel gegen den SK Germania Herringen, doch das 9:7 reichte nun einmal nicht, um die Westfalen auch in der Tabelle zu überholen, da diese im direkten Vergleich letztlich besser abschnitten. Allerdings hatten die Unparteiischen Frank Schäfer und Michael Brosien im Spielbericht einen Sonderbericht angekündigt – und dabei den Vorwurf des Antispiels erhoben. Nun hat der Vorstand der Sportkommission Rollhockey nach einer Eilanhörung sein Urteil gefällt: Das Spiel wird mit 10:0 für Remscheid gewertet!  
Die hat für die Abschlusstabelle durchaus Konsequenzen, denn nun ziehen die Bergischen eben doch an den Germanen vorbei und gehen als Zweitplatzierte in die Play-offs. Die erleben damit natürlich auch zwei geänderte Viertelfinal-Paarungen. So dürfen sich die Remscheider nun auf ein Bergisches Derby mit dem RSC Cronenberg freuen, der SK Germania Heringen muss sich derweil mit dem TuS Düsseldorf-Nord auseinander setzen.


Das Play-off-Viertelfinale im Überblick …

… am 6./7. Mai 2017

Samstag 6. Mai - Hinspiele
RHC Recklinghausen - RESG Walsum; 15.30 Uhr, Heinrich-Auge-Sporthalle
!!
RSC  Cronenberg - IGR Remscheid; 15.30 Uhr, Alfred-Henckels-Halle
!!
TuS Düsseldorf-Nord - SK Germania Herringen; 15.30 Uhr, Rollsporthalle Unterrath

RSC Darmstadt - ERG Iserlohn; 15.30 Uhr, Landesleistungszentrum          


Sonntag 7. Mai – Rückspiele

RESG Walsum - RHC Recklinghausen; 15.30 Uhr, Sporthalle Beckersloh
!!
IGR Remscheid - RSC  Cronenberg; 15.30 Uhr, Sporthalle Hackenberg
!!
SK Germania Herringen - TuS Düsseldorf-Nord; 15.30 Uhr, Glückauf-Arena 

ERG Iserlohn - RSC Darmstadt; 15.30 Uhr, Hembergsporthalle

 

Bundesliga, Play-off 1/4-Finale: Jetzt wird es ernst!

(tg) 132 Spiele wurden absolviert, 179 Spieler kamen dabei zum Einsatz, von denen 113 für die 1480 geschossenen Tore verantwortlich waren. Doch dies alles zählt nicht mehr, nach dem Ende der Hauptrunde geht es für die acht Play-off-Teilnehmer wieder bei null los. In drei Wochen wird er dann feststehen, der Deutsche Rollhockey-Meister 2017. Oder mit anderen Worten: Jetzt wird es ernst! 

Vom 2:1 bis zum 24:0 reichte die Spannbreite der Resultate, mit einem Schnitt von 11,21 Toren pro Spiel war in der Bundesliga oftmals „Tag des offenen Tores“. Dabei ging es nicht immer so einseitig zu wie beim 24:0-Sieges des SK Germania Herringen zu Hause über den SC Moskitos Wuppertal (der Rekordwert der Liga), sondern mitunter auch ziemlich eng: Etwas beim 12:11 des RHC Recklinghausen über den SC Moskitos Wuppertal oder dem identischen Resultat der Calenberger Bisons über die IGR Remscheid, wobei die Niedersachsen hierzu über die Verlängerung gehen mussten.

Diese Form der Entscheidung war in gerade einmal neun Spielen notwendig, wobei in gerade einmal fünf Begegnungen nach der Extraschicht auch wirklich Schluss war. Am spektakulärsten ging es dabei wohl in den Aufeinandertreffen von Titelverteidiger ERG Iserlohn und Hauptrundensieger RESG Walsum zu: In beiden Spielen wurden zehn Minuten dran gehängt, die am Walsumer Beckersloh dann noch einmal acht (!) Tore brachte – und damit doppelt so viele wie in den vorherigen 50 Minuten regulärer Spielzeit. In vier Fällen reichte aber selbst diese zusätzliche Spielzeit  nicht aus, um einen Sieger zu ermitteln – dann musste das Glücksspiel Penaltyschießen herhalten. Dabei waren die Akteure dann oftmals schon ziemlich ausgepowert, denn von den insgesamt 40 Penaltys wurden gerade einmal 12 verwandelt!

Die treffsicherste Mannschaft stellte einmal mehr der SK Germania Herringen (220 Tore), in deren Reihen mit Kevin Karschau (72 Tore) auch der neue Torschützenkönig steht, der Vorjahressieger Milan Brandt (58 Treffer für Calenberg) und Daniel Strieder (55/Remscheid) klar auf die Plätze verwies. Erstaunlich ist dabei, dass alle acht Play-off-Teams die 100-Tore-Marke knackten, sodass auch in der Entscheidungsspielen nun viele Treffer zu erwarten sein dürften.

Aber es gab auch negative Seiten an der laufenden Serie. So gab es verblüffende 15 roten Karten, alleine am 11. Spieltag mussten drei Akteure frühzeitig unter die Dusche gehen. Und auch bei den blauen Karten gab es einen deutlichen Anstieg im Vergleich zum Vorjahr, der nicht alleine damit zu erklären ist, dass 2015/16 nur elf Teams am Start waren: Die Zahl der Zeitstrafen erhöhte sich um den Faktor 1,6 von 189 auf 305!

In gerade einmal 16 Spielen kamen die Unparteiischen ohne den blauen Karton aus, insgesamt 12 Spieler mussten aufgrund ihrer Kartensammlung ein Spiel pausieren, da sie siebenmal für zwei Minuten auf die Strafbank mussten. Benjamin Nusch (Cronenberg) schaffte gar die Maximalausbeute von drei „Blauen“ binnen 50 Minuten. Mateus Luther (11/Calenberg), Sergio Pereira (10/Iserlohn) und Pedro Queiros (10/Walsum) waren die fleißigsten drei Kartensammler unter den 179 Spielern (darunter immerhin 45 Torhüter) der Rollhockey-Bundesliga.

Kein Wunder also, dass es nicht alle Spieler schafften, an allen 22 Spieltagen auf dem Parkett zu stehen. Berufliche Gründe und Verletzungen zwangen den einen oder anderen auch zu mancher Spielpause. Dass es letztlich aber nur elf (!) Spieler waren, die alle Partien ihrer Mannschaft bestritten haben (also gerade einmal 6 Prozent), ist schon überraschend. Zumal mit Philipp Wagner, Niklas Nohlen und Niko Nohlen drei davon dem RHC Recklinghausen angehören, was im Umkehrschluss bedeutet, dass drei Clubs (Iserlohn, Krefeld, Remscheid) keinen einzigen Dauerbrenner in ihren Reihen haben. Immerhin ein Viertel aller Akteure war aber in mindestens 20 Spielen auf dem Parkett, was letztlich doch davon zeugt, dass es in jedem Team eine Stammformation gibt.

Dies alles ist Schall und Rauch, nun gilt es für die acht Play-off-Teilnehmer, in den kommenden drei Wochen den Meister zu küren. Und dabei kommt in diesem Jahr (einmalig*) ein veränderter Modus zum Zug: In Hin- und Rückspiel an einem Wochenende wird nach Europa-Cup-Modus um das Erreichen der nächsten Runde gerungen. Im Samstagsspiel kann es somit auch ein Remis geben, der endgültige Sieger wird erst sonntags, wenn stets das in der Hauptrunde besser platzierte Team Heimrecht genießt, ermittelt – gegebenenfalls per Golden Goal in der Verlängerung oder, als Ultima Ratio, in einem Penaltyschießen. Sowohl am Samstag als auch am Sonntag sind die Anstoßzeiten auf 15.30 Uhr festgeschrieben worden.

Für das Viertelfinale sind die Favoriten klar gesteckt: Die vier Top-Teams aus Walsum, Herringen, Remscheid und Iserlohn. Allerdings zeigte gerade das

Duell zwischen dem RHC Recklinghausen und der RESG Walsum schon in der Hauptrunde, dass die Leistungsunterschiede zwischen 1. und 8. Mitunter recht klein sind. So setzte sich der Rekordmeister in beiden Fällen nur knapp mit 6:4 und 7:6 durch. Folglich sehen sich die Recklinghäuser gerade in heimischer Heinrich-Auge-Sporthalle nicht chancenlos und wollen sich dort am Samstag keineswegs schon ins Abseits schießen lassen.

Ähnlich eng  ging es in den Hauptrundenbegegnung zwischen RSC Cronenberg und SK Germania Herringen zu, als sich die Westfalen nur hauchdünn mit 5:4 über die Ziellinie retteten. Und zuletzt zeigten sich die Herringer gerade auf fremden Platz anfällig: In Remscheid gab es ein 5:9 und in Iserlohn ein 1:3. Folglich gehen die Bergischen motiviert in ihr Auftaktspiel in der Alfred-Henckels-Halle, zumal sie ja durchaus noch das Pokalfinale 2015 im Hinterkopf haben, in dem sie gegen Herringen als krasser Außenseiter galten. Letztlich aber den Pott in die Höhe reckten …

Auch im Duell zwischen dem TuS Düsseldorf-Nord und der IGR Remscheid sind die Fronten keineswegs geklärt. Die beiden Ligapartien gewann zwar das Team aus dem Bergischen, doch gerade in der Rollsporthalle Unterrath ging es beim 4:3 denkbar eng zu. Und so ist der zunächst gastgebende Vorjahres-Halbfinalist durchaus selbstbewusst genug, dort den Grundstein für den Einzug in die Vorschlussrunde zu legen. Allerdings dürfen die Düsseldorfer dann am Sonntag keinesfalls wieder eine derart desolate Vorstellung bieten wie beim 0:5 vor gerade einmal vier Wochen.

Titelverteidiger ERG Iserlohn hat in der Hauptrunde in der Fremde so manche Bruchlandung erlebt, unter anderem ein 4:5 im hessischen Landesleistungszentrum. Und just dort beginnt für die Westfalen gegen den RSC Darmstadt nun die Hauptphase des Unternehmens „Titelverteidigung“, das die Iserlohner im Erfolgsfall in den erlauchten Triplett-Club erheben würde, dem bislang nur Herten, Walsum und Cronenberg angehören. Die Darmstädter wollen naturgemäß ihre Chancen daheim bestmöglich nutzen, denn am Hemberg gab es für die Krokodile auch in dieser Serie nichts zu bestellen: Am Hemberg gewann der Meister klar mit 7:3.

*Für die Saison 2017/18 ist bereits die Rückkehr zum alten Modus mit drei Spielen in 14 Tagen beschlossen worden.

Das Play-off-Viertelfinale im Überblick …

… am 6./7. Mai 2017

Samstag 6. Mai - Hinspiele

RHC Recklinghausen  - RESG Walsum, 15.30 Uhr, Heinrich-Auge-Sporthalle

RSC  Cronenberg - SK Germania Herringen, 15.30 Uhr, Alfred-Henckels-Halle

TuS Düsseldorf-Nord - IGR Remscheid, 15.30 Uhr, Rollsporthalle Unterrath

RSC Darmstadt - ERG Iserlohn, 15.30 Uhr, Landesleistungszentrum        

Sonntag 7. Mai – Rückspiele


RESG Walsum - RHC Recklinghausen, 15.30 Uhr, Sporthalle Beckersloh

SK Germania Herringen - RSC  Cronenberg, 15.30 Uhr, Glückauf-Arena

IGR Remscheid - TuS Düsseldorf-Nord, 15.30 Uhr, Sporthalle Hackenberg

ERG Iserlohn   - RSC Darmstadt, 15.30 Uhr, Hembergsporthalle

 

Bundesliga, 22. Spieltag: Hochspannung bis zum Schluss

(tg) Platz 1 ist noch vakant, um Rang drei wird noch gerungen und auch das Heimrecht im entscheidenden 2. Play-off-Viertelfinalspiel zwischen Vierten und Fünften ist noch nicht vergeben, ja selbst der 6. Platz ist noch umkämpft – so spannend wie in der aktuellen Saison war das Finale der Hauptrunde schon lange nicht mehr. 

Wer als Hauptrundensieger in die Play-offs geht, diese Frage wird mindestens zwischen dem derzeitigen Spitzenreiter SK Germania Herringen und Rekordmeister RESG Walsum (im Fernduell) ausgefochten – unter Umständen wird aber auch die IGR Remscheid noch ein Wörtchen mitzureden haben. Dann nämlich, wenn die Bergischen ihrer bisherigen Heimstärke gerecht werden und das für Donnerstagabend angesetzte Nachholspiel gegen den RSC Darmstadt gewinnen (20 Uhr – Sporthalle Hackenberg - Anm. d. Redaktion: Ergebnis 9:5). Dass dies keine einfache Aufgabe wird, davon zeugt das knappe 5:4 der IGR im Hinspiel.
Sollte der Dreier aber auf dem Remscheider Punktekonto landen, dann wird es oben noch einmal richtig spannend, zumal die Herringer am Samstag dann just nach Remscheid reisen müssten (15.30 Uhr – Sporthalle Hackenberg). Das Polster der Germanen im direkten Vergleich ist nach dem 7:4-Erfolg im Hinspiel keineswegs üppig, bei gerade einmal drei Zählern Vorsprung könnte Remscheid also tatsächlich noch vorbeiziehen. Das jüngste 7:2 im Pokalhalbfinale vor gerade einmal sieben Tagen wird sicherlich keine Rolle mehr spielen.

Ob die IGR dann aber auch als Erster über die Ziellinie ginge, würde knappe 15 Kilometer weiter westlich entschieden: In der Wuppertaler Sporthalle Am Kothen. Beim dort beheimateten SC Moskitos Wuppertal gastieren am Samstag ab 15 Uhr Walsums rote Teufel – und hoffen ganz offen auf Schützenhilfe des bergischen Rivalen. Denn ernsthafte Zweifel, dass es nach dem klaren 11:3 im ersten Aufeinandertreffen mit dem Ligaschlusslicht nicht erneut einen RESG-Sieg geben wird, hat bei den Duisburgern eigentlich niemand


Ebenfalls auf tatkräftige Remscheider Unterstützung, allerdings schon am Donnerstagabend, setzt der Titelverteidiger ERG Iserlohn, der sich  nämlich nur dann noch in der Tabelle verbessern kann, sofern Darmstadt im Bergischen verliert. Sollte dies der Fall sein, so stehen die Chancen nicht schlecht, dass die Westfalen und die Hessen am Wochenende punktgleich sein würden – und der direkte Vergleich dann für den (noch?) amtierenden Meister spräche. Während Iserlohn im abschließenden Fernduell zu Hause gegen Kellerkind HSV Krefeld (18 Uhr – Hemberghalle / Hinspiel: 6:0) einen Erfolg fest einplanen kann, muss Darmstadt zum RHC Recklinghausen (Sa., 15.320 Uhr – Heinrich-Auge-Halle). Das erste Duell mit den Vestern gewann der RSC zwar klar mit 8:4, in eigener Halle sind die Recklinghäuser jedoch stets für eine Überraschung gut.

Ebenfalls einen Show-down auf Distanz liefern sich der TuS Düsseldorf-Nord und der RSC Cronenberg, wenngleich es dabei auch „nur“ um Rang 6 geht. Ob sich dieser allerdings tatsächlich lohnt, ist fraglich, denn angesichts der Konstellation auf den Rängen 1 bis 3 ist für das Play-off-Viertelfinal gar nicht absehbar, welcher Gegner letztlich droht. Die Rheinländer, die beim zuletzt völlig desolaten SC Bison Calenberg wohl – anders als beim knappen 8:6 im Hinspiel – mit einem klaren Erfolg planen können (Sa., 18 Uhr – Sporthalle Eldagsen), werden ihren hauchdünnen 1-Punkt-Vorsprung nicht zuletzt wegen des Prestiges gegenüber den RSC-Löwen verteidigen wollen. Die haben zum Abschluss der Hauptrunde den Valkenswaardse RC zu Gast in der Alfred-Henckels-Halle – und mit den Niederländern nach dem überraschenden 1:2 im Hinspiel noch eine Rechnung zu begleichen.

Die kommenden Spiele im Überblick …

… am 29. April mit dem 22. Spieltag                                            

SC Moskitos Wuppertal  -           RESG Walsum                      15.00 Uhr, Sporthalle Am Kothen

RHC Recklinghausen      -           RSC Darmstadt                     15.30 Uhr, Heinrich-Auge-Sporthalle

IGR Remscheid               -           SK Germania Herringen        15.30 Uhr, Sporthalle Hackenberg

RSC Cronenberg             -           Valkenswaardse RC               15.30 Uhr, Alfred-Henckels-Halle

SC Bison Calenberg        -           TuS Düsseldorf-Nord             18.00 Uhr, Sporthalle Eldagsen

ERG Iserlohn                  -           HSV Krefeld                           18.00 Uhr, Hemberg-Halle
 

Bundesliga, Nachholspiel vom 21. Spieltag: IGR sichert sich mit 9:5-Sieg Platz 3

(eg) Mit einem souveränen 9:5-Erfolg gegen den RSC Darmstadt festigte die IGR Remscheid unter der Woche den so wichtigen 3. Platz der Bundesliga-Tabelle. Alles deutet auf ein Duell mit Düsseldorf in der ersten Play-Off- Runde. Bisher eher als Wundertüte zu bezeichnen, aberkeinesfalls zu unterschätzen. Rekordverdächtige 50 Punkte sammelten die blau-weißen in den Ligaspielen bisher ein, der TuS-Nord kommt ein Spiel vor Hauptrundenende gerade auf 33.

Zügig legten Sie am Donnerstagabend los, die Mannen von IGR-Coach Marcell Wienberg. Zwei Mal war es Fabian Selbach, der sich nach Ballgewinnen in der eigenen Hälfte schön durchsetzen und gegenüber einnetzen konnte (2.+5.). Noch dazwischen trug Alex Ober zu einem frühen Drei-Tore- Vorsprung bei (3.). Darmstadt hielt zunächst dagegen, erkämpfte sich Chancen und mehr Spielanteile. Doch hinterließen Arbeitstag und späte Anreise ihre Spuren. Zu kurz das Aufbäumen der Hessen, zu wenig Druck wurde den ihrerseits druckvoller spielenden Bergischen entgegengesetzt. Yannik Lukassen baute die Führung auf 4:0 aus (12.) und das Spiel schien gelaufen. Nach dem Anschlusstreffer war es Daniel Strieder, der einen Direkten im Nachsetzen zum 5:1 verwandelte (23.). Zu Beginn es zweiten Durchgangs überwand Yannik Lukassen mit einem abgefälschten Schuss (6:1, 27.) Philip Leyer im Tor der Gäste. Der Torschütze war noch nicht ganz angesagt, da verkürzte Darmstadt (6:2, 27.) und kam drei Minuten später sogar auf 6:3 heran (32.). Es folgten schöne Kombinationen in einem auf Remscheider Seite rasanten Spiel. Das 10. Teamfoul des RSC nutzte Fabian Selbach zu seinem dritten Treffer (7:3, 34.). Auch Yannik Lukassen legte auf drei nach (8:3, 39.). Darmstadt holte jedoch erneut unmittelbar danach auf (8:4, 39.) und ließ auch fünf Minuten vor dem Ende das 10. Remscheider Teamfoul nicht ungenutzt (8:5, 45.). Alexander Ober traf abschließend per Penalty trocken zum 9:5 (45.). Für den Darmstädter Kai Cepa wird das Nachholspiel indes noch ein Nachspiel haben. Er handelte sich nach einem Frustfoul an Daniel Strieder kurz vor Ende noch den Roten Karton ein und wird seinem Team in wichtigen Spielen fehlen. 
 

Bundesliga, Nachholspiel vom 21. Spieltag: Zweiter Versuch gegen Darmstadt

(tg) Für die vor Ostern ausgefallene Bundesliga-Partie zwischen der IGR Remscheid und dem RSC Darmstadt ist ein neuer Termin gefunden, sodass bis zum Ende der Vorrunde auch wirklich alle Entscheidungen auf dem Parkett fallen werden. Die Hessen reisen am kommenden Donnerstag ins Bergische, Anstoß auf dem Hackenberg ist dann um 20 Uhr.

Beiden Seiten war viel daran gelegen, dieses Spiel sportlich auszufechten, denn der Ausgang wird großen Einfluss auf die Tabelle haben. So geht es für die Remscheider nicht nur darum, den aktuellen 3. Platz gegenüber den Hessen zu wahren. Sollten sie siegreich sein, stünde ihnen am abschließenden Spieltag im direkten Duell mit Herringen sogar noch die Eroberung der Tabellenspitze in Aussicht. Sollten sie dagegen verlieren, könnte die IGR auf Rang vier abrutschen.
Auf der anderen Seite wäre das maximal noch zu erreichende Ziel für die aktuell fünftplatzierten Darmstädter der 3. Rang, sofern sie eben in Remscheid gewinnen und am Wochenende auch in Recklinghausen erfolgreich sind (bei einer gleichzeitigen Niederlage der Remscheider). Andernfalls würde sie wohl endgültig hinter Iserlohn abrutschen und die Vorrunde auf Platz 5 beenden. Folglich wird es am Donnerstagabend auf dem Hackenberg hoch hergehen, beide Mannschaften sind auf Sieg gepolt und werden ihre Marschroute entsprechend offensiv ausrichten.

 

              

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