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Bundesliga, 2. Spieltag: Zu spät ins Rollen gekommen ...


(tg) Herringen, Düsseldorf und Iserlohn – nur drei Mannschaften sind nach der zweiten Runde in der Rollhockey-Bundesliga noch ungeschlagen, wobei der Titelverteidiger aus Iserlohn ja auch schon einen Punkt abgeben musste. Altmeister Cronenberg komplettiert das Quartett, das an beiden Spieltagen punkten konnte – und sich an diesem Wochenende, an dem in vier von fünf Begegnungen die Gäste den Dreier einfuhren, überaus souverän präsentierte.


Spiel der Woche: TuS Düsseldorf-Nord – IGR Remscheid 5:2 (4:0)

Tore im Zweierpack zum richtigen Moment öffneten Düsseldorf den Weg zum Erfolg über Remscheid und damit auf den zweiten Platz in der noch jungen Bundesligatabelle.

Tarek Abdalla zeichnete sich dabei frühzeitig als Matchwinner ab, denn ihm gelangen schon in den ersten fünf Minuten der Partie zwei Tore (3./5.). Die sorgten im TuS-Lager für die nötige Sicherheit, während der Vizemeister des Vorjahres naturgemäß seinen ursprünglichen Matchplan überdenken musste. Doch den Remscheidern fiel schlichtweg kein probates Mittel ein, um die kompakte TuS-Abwehr in Verlegenheit zu bringen.

So hatten die Hausherren die Lage jederzeit unter Kontrolle und beweisen dabei auch die nötige Geduld, abzuwarten, bis sich die Möglichkeit zum erfolgversprechenden Gegenzug bot. Die Zeit war kurz vor Ablauf der ersten 25 Minuten gekommen, als sich die IGRler zunehmend ungeduldig zeigten und in der Absicherung nach hinten Nachlässigkeiten offenbarten. Tobias Paczia (22.) und nochmals Tarek Abdalla (25.) wussten dies zu Gunsten der Rheinländer zu nutzen.

Yannick Peinkes schnelles 1:4 kurz nach Wiederbeginn ließ die Remscheider auf Besserung hoffen (28.), doch auch diese schwand angesichts der sicheren Defensivleistung der Hausherren schnell wieder. Düsseldorf verwaltete seinen Vorsprung souverän und war dann zur Stelle, als sich nach blauer Karte für Lucas Friese per Strafstoß die Möglichkeit zum 5:1 bot: Diogo Carrilho verwandelte sicher (44.). Das letzte Wort hatten zwar die Gäste, die das 2:5 von Alexander Ober aber nur wenig über die Startniederlage hinweg tröstete.

TuS Düsseldorf-Nord:J. Kutscha, Lu. Brandt; T. Abdalla, A. Beckmann, D. Carrilho, D. van Willigen, T. Paczia, C. Gatermann, A. Paczia, J. Pink. – IGR Remscheid: J. van den Dungen (ab 26. J. Langenohl); J. Dutt, L. Friese, Y. Lukassen, A. Ober, Y. Peinke, F. Selbach, D. Strieder. – Schiedsrichter: D. Loewe / A. Sörensen.

Torfolge: 1:0 (3) T. Abdalla, 2:0 (5.) T. Abdalla, 3:0 (22.) T. Paczia, 4:0 (25.) T. Abdalla, 4:1 (28.) Y. Peinke, 5:1 (44./Direkter) D. Carrilho, 5:2 (48.) A. Ober. - Zeitstrafen: TuS 2 min (T. Paczia/24.) – IGR 6 min (Y. Peinke/17. & 24. – L. Friese/44.) - Teamfouls: TuS 10 – IGR 14.


SC Bison Calenberg – ERG Iserlohn 3:7 (2:4)

Auch in Minibesetzung war Titelverteidiger Iserlohn für die Calenberger eine deutliche Nummer zu groß und hatte folglich keine große Mühe, die drei Punkte aus Niedersachsen mitzunehmen.

Den ersten Treffer setzten indes die Bisons, die durch Rico van den Dungen einen vermeintlichen Traumstart hinlegten (5.). Kurz darauf verpasste der SCB per Strafstoß nach blauer Karte für Sergio Pereira das 2:0, was Nils Hilbertz die Möglichkeit gab, drei Minuten nach dem Rückstand auszugleichen. Daraufhin schloss sich zunächst ein offener Schlagabtausch an, bei dem die Westfalen die zwingenderen Möglichkeiten besaßen und die durch Kai Milewski (12.) in Vorlage gingen.

Erneut musste Sergio Pereira auf die Strafbank (13.), doch der Ausglich für die Calenberger ließ noch vier Minuten auf sich warten, dann unterstrich Milan Brandt eindrucksvoll seine Vollstreckerqualitäten (17.). Die Kugel rollte aber kaum wieder, da zappelte sich abermals im Tornetz der Hausherren, Sergio Pereira hatte den amtierenden Meister per Penalty wieder in Führung gebracht (18.).

Quasi mit dem Pausenpfiff gelang den Iserlohnern durch Nils Hilbertz das 4:2, das letztlich vorentscheidend war. Zumal die Hausherren nach dem Seitenwechsel regelrecht Harakiri liefen und sich binnen der ersten fünf Minuten drei weitere Tore durch Sergio Pereira (28.) und Nils Hilbertz (2x 30.) einfingen. Milan Brandt konnte per Penalty zwar kurz danach um ein Tor verkürzen, doch die Iserlohner brachten nun souverän und clever ihre klare Führung über die Ziellinie.

SC Bison Calenberg:A. Fragapane, A. Schadinsky; R. van den Dungen, L. Johansson, D. Kuczynski, R. Johansson, T. Tilborghs, M. Brandt, M. Stoffle, J. Mertens. – ERG Iserlohn: P. Glowka, T. Weber; P. Kirtyan, N. Hilbertz, K. Milewski, A. Börkei, S. Pereira, T. Henke. – Schiedsrichter: L. Nawratil / S. Häger.

Torfolge: 1:0 (5.) R. van den Dungen, 1:1 (8.) N. Hilbertz, 1:2 (12.) K. Milewski, 2:2 (17.) M. Brandt, 2:3 (18./Penalty) S. Pereira, 2:4 (25.) N. Hilbertz, 2:5 (28.) S. Pereira, 2:6 (30.) N. Hilbertz, 2:7 (30.) N. Hilbertz, 3:7 (33./Penalty) M. Brandt. - Zeitstrafen: SCB 0 min – ERG 4 min (S. Pereira/6. & 13.) - Teamfouls: SCB 10 – ERG 10.

HSV Krefeld – SK Germania Herringen 1:9 (1:1)

Eine Halbzeit lang war Krefeld mehr als nur auf Augenhöhe, doch im zweiten Durchgang zog Herringen mit Torjäger Kevin Karschau (fünf Tore) den entscheidenden Trumpf aus dem Ärmel.

Der HSV hatte sich gegen die offensivstarken Westfalen genau das richtige Konzept zurecht gelegt: Enge Verteidigung und blitzschnelle Gegenstöße, die Hausherren schlugen den Favoriten mit dessen eigenen Waffen und lagen somit zu Mitte der ersten Hälfte nicht unverdient in Führung. Stan Holtzer hatte einen der Gegenzüge erfolgreich abgeschlossen (12.). Dass die Germanen vor der Pause zumindest den Gleichstand erreichten, war letztlich nur einem Verzweiflungsschuss von Stefan Gürtler (16.) zu verdanken. Und dem Umstand, dass die Krefelder aus ihren weiteren Chancen einfach kein Kapital mehr zu schlugen wussten.

Dies sollte sich schon zu Beginn des zweiten Durchgangs bitter rächen, als Kevin Karschau die Partie gleich mit einem Doppelpack zum 3:1 fortsetzte (29./31.). Der SKG-Torjäger war nun kaum mehr zu bremsen und legte im weiteren Verlauf noch drei weitere Tore nach (36./48./49.), womit er freilich auch seine Mitspieler mitriss, von denen Stefan Gürtler (35.) und Lucas Karschau (44./47.) ebenfalls zu erfolgreichen Abschlüssen kamen, denen der HSV nun gar nichts mehr entgegenzusetzen hatte.  

HSV Krefeld:M. Hass, N. Kluschewski; S. Freyer, S. Holtzer, M. Hendricks, D. Quabeck, P. Greiffenstein, D. Hausch, C. Jachtmann. – SK Germania Herringen: T. Tegethoff, M. Schartner; K. Karschau, Li. Hages, M. Stork, S. Gürtler, J. Klein, L. Karschau. – Schiedsrichter: A. Feiteira / A. Richter.

Torfolge: 1:0 (12.) S. Holtzer, 1:1 (16.) S. Gürtler, 1:2 (29.) K. Karschau, 1:3 (31.) K. Karschau, 1:4 (35.) S. Gürtler, 1:5 (36.) K. Karschau, 1:6 (44.) L. Karschau, 1:7 (47.) L. Karschau, 1:8 (48.) K. Karschau, 1:9 (49.) K. Karschau. - Zeitstrafen: HSV 0 min – SKG 0 min - Teamfouls: HSV 3 – SKG 0.


RSC Darmstadt – RESG Walsum 2:4 (0:1)

Darmstadts Fehlstart ist perfekt, Walsum kann wieder zuversichtlicher in die Zukunft blicken. Allerdings so klar war die Sache im hessischen Landesleistungszentrum nicht, die Entscheidung über Sieg und Niederlage fiel erst zwei Minuten vor dem Ende.

Die erste Hälfte war geprägt davon, dass keine der beiden Seiten Fehler machen wollte, die dem Gegenüber einen Vorteil bieten würde. Entsprechend verhalten agierten die Protagonisten in der Vorwärtsbewegung, die Sicherung des eigenen Tores hatte absolute Priorität. Einzig Miquel Vila Gallaguet gelang es einmal, eine Lücke zu finden – und nutzte diese umgehend zum 1:0 für den Rekordmeister (11.).

Dem Spanier in RESG-Diensten gelang unmittelbar nach dem Seitenwechsel auch der zweite Streich (29.), in deren Folge die Partie nun endlich mehr Schwung erhielt. Die Darmstädter mussten einfach mehr riskieren, wollten sie sich noch einmal um die Punktevergabe zu Wort melden. Dies taten sie durchaus clever aus einer kompakten Defensive heraus, sodass Walsum nur selten die Möglichkeit besaß, zu erhöhen, dann aber den Meister in RSC-Keeper Marvin Mensah fand. So auch nach der Zeitstrafe gegen Max Hack (40.).

Die schien den Wendepunkt zu markieren, denn kaum waren die Hessen wieder komplett, gelang Alexandre Andrade der Anschluss (42.). zwei weitere Minuten darauf war alles wieder offen, nachdem Philip Wagner zum 2:2 abgeschlossen hatte. Das Momentum schien für Darmstadt, doch das Pendel schlug zurück, als sich Alexandre Andrade eine blaue Karte einhandelte und Xavier Berruezo so per Direktem zum 3:2 kam (48.). Sekunden darauf jubelte die RESG erneut, denn Xavier Berruezo hatte den umgehenden Gegenschlagversuch der Hausherren durchschaut und war zum 4:2 davongezogen.            

RSC Darmstadt:M. Mensah, P. Leyer; F. Bender, N. Koch, P. Wagner, M. Becker, M. Hack, M. Behnke, A. Andrade, D. May. – RESG Walsum: T. Wahlen, R. Lorz; M. Vila Gallaguet, C. Berg, C. Nusch, J. Dobbratz, X. Berruezo, S. Haas, F. Schmidt, F. Sturla. – Schiedsrichter: T. Ullrich / B. Ullrich.

Torfolge: 0:1 (11.) M. Vila Gallaguet, 0:2 (19.) M. Vila Gallaguet, 1:2 (42.) A. Andrade, 2:2 (44.) P. Wagner, 2:3 (48./Direkter) X. Berruezo, 2:4 (48.) X. Berruezo. - Zeitstrafen: RSC 4 min (M. Hack/40. - A. Andrade/48.) – RESG 2 min (X. Berruezo/50..) - Teamfouls: RSC 8 – RESG 9.


RHC Recklinghausen – RSC Cronenberg 3:8 (3:3)

Im Vorjahr hatte Recklinghausen dem Altmeister aus Cronenberg ein Schnippchen schlagen können, bei erneuten Treffern aber waren die Löwen letztlich bissiger und damit auch erfolgreich.

Eine gute Viertelstunde lang tat sich nicht viel in der Heinrich-Auge-Sporthalle, beide Mannschaften wagten nur selten den direkten Weg zum Tor und neutralisierten sich somit gegenseitig. Dies änderte sich schlagartig, als Marco Bernadowitz das 1:0 gelang (17.). Nun musste der RHC offensiver agieren und tat dies ziemlich zielstrebig: Niklas Nohlen ließ nur zwei Zeigerumdrehungen später das 1:1 folgen.

Damit war Pfeffer in der Partie, zumal Jordi Molet (20.) und Benjamin Nusch (21.) umgehend weitere Tore folgen ließen. Damit war das letzte Kapitel im ersten Durchgang aber noch nicht geschrieben: Die restliche Zeit reichte Niklas Nohlen, um per Doppelpack abermals den Gleichstand zu erreichen. Bei seinem 3:3 profitierte er dabei allerdings von einer blauen Karte gegen Jordi Molet (24.).

In der Pause legten sich die Cronenberger dann allerdings die bessere Marschroute zurecht, sodass es nach Wiederanpfiff praktisch nur in eine Richtung ging. Kay Hövelmann (31.) und Lucas Seidler (35.) trafen zur erneuten Zwei-Tore-Führung für die Bergische, ehe Jordi Molet und Benjamin Nusch binnen weniger Sekunden den Sack zuschnürten – 7:3 (40.). Die Vester gaben sich folglich geschlagen, mussten durch Kai Riedel aber noch einen weiteren Treffer hinnehmen (47.). 

RHC Recklinghausen:D. Jakubiak, L. Andrioff; L. Sowade, P. Wagner, Niklas Nohlen, C. Rindfleisch, Niko Nohlen, M. Schürmann, S. Sowade, D. Cholewinski. – RSC Cronenberg: F. Hilbertz, L. Geisler; M. Trimborn, M. Bernadowitz, J. Molet, B. Nusch, K. Hövelmann, S. Rath, K. Riedel, L. Seidler. – Schiedsrichter: L. Niestroy / C. Albsmeier.

Torfolge: 0:1 (17.) M. Bernadowitz, 1:1 (19.) Niklas Nohlen, 1:2 (20.) J. Molet, 1:3 (21.) B. Nusch, 2:3 (24.) Niklas Nohlen, 3:3 (24./Direkter) Niklas Nohlen, 3:4 (31.) K. Hövelmann, 3:5 (35.) L. Seidler, 3:6 (40.) J. Molet, 3:7 (40.) B. Nusch, 3:8 (47.) K. Riedel. - Zeitstrafen: RHC 0 min – RSC 2 min (J. Molet/24.) - Teamfouls: RHC 10 – RSC 9.

 

Bundesliga, 2. Spieltag: Die IGR startet in Düsseldorf


Calenberg vs. Iserlohn – auf dem Papier ein Spitzenspiel   

(tg) Der Spitzenreiter empfängt den Titelverteidiger – auf dem Papier verspricht der der kommende Spieltag in der 1. Rollhockey-Bundesliga also einen Hochkaräter. Allerdings ist es ja erst die zweite Runde und die Tabelle damit noch keineswegs aussagekräftig…

Dem TuS Düsseldorf-Nord ist mit seinem 3:0 in Walsum ein Aufgalopp nach Maß gelungen, nun soll gegen Vizemeister IGR Remscheid der nächste Streich folgen (Sa., 16 Uhr - Rollsporthalle Unterrath). Die Neulinge Davy van Willigen und Diogo Carrilho haben sich als echte Verstärkungen entpuppt, die sich überdies nahtlos ins Mannschaftsgefüge eingepasst haben. Die Bergischen derweil hatten eine Woche länger Sommerpause, wissen demzufolge aber auch nicht genau, wo sie derzeit im Vergleich zur Konkurrenz stehen. Das Team ist allerdings weitegehend unverändert, einzig Torwart Moritz Kreidewolf ist auf dem Meldebogen nicht mehr zu finden. Mit Joey van den Dungen haben die Röntgenstädter in Valkenswaard aber einen durchaus ebenbürtigen Ersatz gefunden, mit dem eine Wiederholung des 4:3-Erfolges aus 2016/17 im Rheinland durchaus möglich erscheint.

Die Paarung, die sich hinter dem vollmundigen Versprechen eines Spitzenspiels versteckt, ist somit auch keinesfalls so spannungsgeladen: Der SC Bison Calenberg empfängt die ERG Iserlohn, wobei die Favoritenrolle im Grunde klar vergeben ist. An die Westfalen! Die haben sich in den vergangenen Jahren zwar nicht unbedingt immer mit Ruhm bekleckert, wenn sie in der Sporthalle von Eldagsen gastierten, unter dem Strich aber jeweils die drei Punkte mit nach Hause genommen. Im Vorjahr gewann der aktuelle Meister souverän 9:3, woran auch ein Milan Brandt nichts ändern konnte. Die Calenberger haben am Samstag ab 18 Uhr aber immerhin die Rolle des Spitzenreiters inne, die ihnen sicherlich auch Rückenwind geben wird. Vielleicht gelingt es ihnen ja doch einmal, dem Titelverteidiger – aktuell ja nur Fünfter – ein Schnippchen zu schlagen…

 

Klare Verhältnisse dürften auch beim zweiten Club aus Westfalen zu erwarten sein: Der SK Germania Herringen tritt am Samstag ab 18 Uhr in der Bonhoeffer-Sporthalle beim HSV Krefeld an. Die Seidenstädter haben jedenfalls keine guten Erinnerungen an das jüngste Gastspiel der Germanen vor Jahresfrist, als sie sang- und klanglos mit 0:14 untergingen (und damit sogar noch gut bedient waren). Nun also kommen diese torhungrigen Herringer wieder, wobei die Vorzeichen mit denen vor knapp einem Jahr nahezu identisch sind: Während der Sportklub sich bereits wieder an der Spitze eingenistet hat, ist dem HSV der Saisonstart beim 3:7 in Recklinghausen gründlich misslungen.


Mit einem 0:6 in Herringen ist auch beim RSC Darmstadt der Auftakt in die neue Serie alles andere als erwünscht verlaufen – und nun kommt dem der RESG Walsum ein weiterer Hochkaräter ins hessische Landesleistungszentrum (Sa., 18 Uhr). Dem jedoch ist das erste Saisonspeil auch gründlich in die Hose gegangen, gab es zu Hause im Niederrheinderby doch ein bitteres 0:3 gegen Düsseldorf zu schlucken. Nun treffen sich die beiden Enttäuschten und noch torlosen Teams also zum direkten Duell, aus dem am Ende nur eines Hoffnung für einen Aufschwung wird ziehen können. Eine Parallele zum Vorjahr im Übrigen, in dem ein Sieger letztlich erst im Penaltyschießen ermittelt werden konnte: Die Darmstädter hatten beim 5:4 im Shutout die bessern Nerven.


Im Vorjahr war das 5:4 über den RSC Cronenberg für den RHC Recklinghausen die Basis für die beste Erstligasaison in der Vereinsgeschichte, die schließlich in der erstmaligen Play-off-Teilnahme mündete. Nun feiern die Vester in der heimischen Heinrich-Auge-Sporthalle in Wiedersehen mit den bergischen Löwen (Sa., 15.30 Uhr) – und haben dabei durchaus eine Wiederholung des Vorjahressieges im Sinn. Zumal der RHC mit einem 7:3-Heimerfolg über Krefeld durchaus gut ins Rollen gekommen ist. Dem gegenüber steht ein Achtungserfolg der Cronenberger, die sich Meister Iserlohn vor 14 Tage erst im Penaltyschießen beugten. Eine durchaus interessante Begegnung also…

 

Der Spieltag im Überblick …

… am 7. Oktober 2017 mit dem 2. Spieltag 
                                 

RHC Recklinghausen  - RSC Cronenberg     15.30 Uhr, Heinrich-Auge-Halle

TuS Düsseldorf-Nord - IGR Remscheid        16.00 Uhr, Rollsporthalle Unterrath

SC Bison Calenberg - ERG Iserlohn              18.00 Uhr, Sporthalle Eldagsen

HSV Krefeld - SK Germania Herringen         18.00 Uhr, Bonhoeffer-Sporthalle

RSC Darmstadt - RESG Walsum                   18.00 Uhr, Landesleistungszentrum

spielfrei:SC Moskitos Wuppertal
 

Europa-Cup: IGR trifft auf CP Voltregà

Ein attraktiver Gegner wurde der IGR Remscheid für die 1. Runde im diesjährigen CERS-Cup zugelost. Mit dem CP Voltregà ist wieder ein Team aus Spanien unser Kontrahent. Voltregà ist eine Kleinstadt in Katalonien, ca. 70 km nördlich von Barcelona gelegen. Der CP Voltregà ist einer der großen und traditionsreichen Clubs in Spanien. Seine größten Erfolg errang CP Voltregà mit den drei Siegen in der Europa-League (1966, 1975 und 1976). In der Saison 2001/2002 wurde der CERS-Cup gewonnen. In den Jahren 1965, 1975, 1976  stellte Voltregà den spanischen Meister und gewann den Pokal 5 Mal (1960, 1965, 1969, 1974, 1977). In der letzten Saison belegte das Team in der OK-Liga Platz 5.

Wir freuen uns darauf, ein Spitzenteam aus Spanien zu Gast in der Halle Hackenberg zu haben. Das Hinspiel wird am 04.11.2017 in Remscheid ausgetragen, am 25.11. steigt das Rückspiel in Voltregà. 

Auch die anderen deutschen Teams haben attraktive Gegner gezogen:

Europaleague (Gruppe A)

ERG Iserlohn

Reus Deportiu (SP)

CGC Viareggio (IT)

UD Oliverense (PT)

 

CERS-Cup

IGR Remscheid - CP Voltregà (SP)

RESG Walsum - CE Lleida (SP)

Ass. Juventude Viana (PT) - TuS Düsseldorf-Nord

CE Noia (SP) - RSC Darmstadt

Hockey Valdagno (IT) - SKG Herringen

 

Female League Cup

TuS Düsseldorf-Nord - CS Noisy le Grand (FR)

Stuart HCM (PT) - SC Bison Calenberg
RSC Uttigen - ERG Iserlohn
 

 

21. Bergischer Löwe: St. Omer gewinnt erneut

 

Bereits die 21. Auflage des Turniers um den Bergischen Löwen sahen die Zuschauer in der Sporthalle Hackenberg am Sonntag. Durch die Roller Games in China war das Teilnehmerfeld in diesem Jahr klein: Neben Titelverteidiger SCRA St.Omer nahmen die Deutsche U20-Nationalmannschaft und Ausrichter IGR Remscheid teil. Die Franzosen vom Pas de Calais gewannen erneut souverän. Das IGR-Team, gehandicapt durch das Fehlen von Kapitän Yannick Peinke und Neuzugang Joey van den Dungen sowie Daniel Strieder und Joshua Dutt, die im Dress der U20-Nationalmannschaft aufliefen, verlor beide Spiele und landete auf dem letzten Platz. Dennoch sahen das Trainergespann Marcell Wienberg und Markus Wilk gute Ansätze.

Die Ergebnisse:

U20 Deutschland - IGR Remscheid 8:4
SCRA St.Omer - U20 Deutschland 5:2
SCRA St.Omer - IGR Remscheid 7:4

1. SCRA St. Omer

2. U20 Deutschland

3. IGR Remscheid
 

Bundesliga: Abschied von Lukas Kuhn und Robin Selbach

 

Wenn man ein Bundesliga-Team der IGR Remscheid ohne Lukas Kuhn und Robin Selbach finden will, muss man sehr lange in die Vergangenheit zurück gehen. Seit Jahren sind die zwei aus der Bundesliga nicht weg zu denken, waren im Jahr 2016 am Gewinn des DRIV-Pokals und 2017 an der Vizemeisterschaft ihres Teams beteiligt. Beide hatten nach der letzten Saison beschlossen, ihre lange aktive Karriere zu beenden.

Klar war, dass beide angesichts ihrer langen Verdienste um die IGR ein Abschiedsspiel bekommen sollten. Ihre Teams stellten sich dabei selbst zusammen und viele alte Weggefährten kamen nach dem letzten Spiel des Bergischen Löwen zusammen, um die zwei gebührend in den Ruhestand zu begleiten. Ein lebhaftes und lustiges Spiel vor einer ansprechenden Kulisse war kurzweilig, aber viel zu kurz. Dann folgten die Erinnerungpräsente der Mannschaft und des Vereins, bevor die weiblichen Fans beiden rote Rosen überreichten. Dabei ist auch die eine oder andere Träne geflossen und wir sagen:
"Danke Lukas und Robin für die Zeit mit Euch. Wir sind stolz darauf, dass ihr ein Teil der IGR wart und seid!"
 

              

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