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Bundesliga, 8. Spieltag: IGR ohne Probleme gg. Moskitos Wuppertal

(tg) Klare Verhältnisse herrschten am 8. Spieltag in der Rollhockey-Bundesliga: Teams der oberen Tabellenhälfte behielten gegen die Vertreter des unteren Segments durchgängig die Oberhand. Herringen gegen Cronenberg (5:4) und Walsum gegen Iserlohn (8:6) mussten dabei am meisten kämpfen, nutzten ihren Heimvorteil aber letztlich konsequent aus. Hohe Siege fuhren dagegen Düsseldorf (9:1 über Recklinghausen), Remscheid (18:3 über Wuppertal) und Calenberg (12:2 über Krefeld) ein.

IGR Remscheid – SC Moskitos Wuppertal 18:3 (9:0)

Um die Wuppertaler Moskitos muss einem langsam Angst und Bange werden: Nach gerade einmal sieben absolvierten Spielen hat das Schlusslicht bereits mehr als 100 Gegentore kassiert und folgerichtig auch das Derby in Remscheid chancenlos verloren.

Die Geschichte dieses ungleichen Duells ist somit schnell erzählt:  Das erneute Schützenfest für den Vizemeister begann schon in der zweiten Minute durch Yannik Lukassen. In regelmäßigen Abständen legten im weiteren Verlauf Daniel Strieder (3), Yannick Peinke (2), Yannik Lukassen, Fabian Selbach und Til Cramer nach, sodass die Wuppertaler nur knapp an der Höchststrafe vorbeischrammten, schon zum Seitenwechsel zweistellig abgeschossen worden zu sein.

Das 10. Tor ließ aber noch Wiederbeginn nur Sekunden auf sich warten und ging auf das Konto von Alexander Ober (26.). Bis auf 16:0 ließen Yannick Peinke (4) und Yannik Lukassen (2) die IGRler dann enteilen, ehe Marcel Mirscheid (2) und Jan Henckels in der Schlussphase noch etwas Ergebniskosmetik betrieben. Für die Remscheider setzten Jan Kulessa (48.) und Yannick Peinke (49.) die Schlusspunkte. 

IGR Remscheid:J. Langenohl, M. Raab; F. Selbach, Y. Peinke, L. Friese, D. Strieder, A. Ober, J. Kulessa, Y. Lukassen, T. Cramer. – SC Moskitos Wuppertal: R. Prange, A. Obermeier; D. Meuer, T. Lucht, G. Dincer, N. Obermeier, M. Mirscheid, J. Henckels, R. Hauck. – Schiedsrichter: T. Sörensen / M. Wittig.

Torfolge: 1:0 (2.) Y. Lukassen, 2:0 (5.) Y. Peinke, 3:0 (8.) Y. Lukassen, 4:0 (8.) D. Strieder, 5:0 (12.) D. Strieder, 6:0 (15.) Y. Peinke, 7:0 (17.) F. Selbach, 8:0 (21.) D. Strieder, 9:0 (24.) T. Cramer, 10:0 (26.) A. Ober, 11:0 (28.) Y. Peinke, 12:0 (28.) Y. Peinke, 13:0 (29.) Y. Lukassen, 14:0 (30.) Y. Lukassen, 15:0 (31.) Y. Peinke, 16:0 (43./Direkter) Y. Peinke, 16:1 (45.) M. Mirscheid, 16:2 (46.) M. Mirscheid, 17:1 (48.) J. Kulessa, 18:2 (49.) Y. Peinke, 18:3 (49./Direkter) J. Henckels. - Zeitstrafen: IGR 0 min – SCM 0 min - Teamfouls: IGR 10 – SCM 18.
 

Spiel der Woche: RESG Walsum – ERG Iserlohn 8:6 (2:1)

Den unbedingten Willen, zu siegen, legten sowohl die Walsumer als auch die Iserlohner an den Tag. Die Fans konnte dies nur freuen, bekamen sie so doch ein wahres Rollhockey-Spektakel geboten, an dem am Ende das nötige Quäntchen Glück aufseiten der Hausherren war.

Nach kurzer Abtastphase in den ersten Minuten drückten die Akteure beider Lager dann kräftig das Gaspedal durch und erspielten sich eine ganze Reihe an Chancen. Die Gastgeber hatten in diesem Abschnitt die Nase leicht vorne und gingen durch Sebastian Haas folgerichtig in Vorlage (12.). Iserlohns Trainer Wolfgang Hoffmann sah sich zum Eingreifen gezwungen und ordnete in sein Team in einer Auszeit neu. Mit Erfolg, denn kurz darauf schloss Adrian Börkei einen zuvor besprochenen Spielzug mit dem Ausgleich ab (18.).

Dabei blieb es zunächst auch, denn Tobias Wahlen (RESG) und Lukas Kost (ERG) ließen als Schlussmänner die gegnerischen Schüsse allesamt an sich abprallen. Erst via Penalty gelang es Sebastian Haas, den roten Teufeln eine knappe Pausenführung zu verschaffen (25.). Die aber hielt nur wenige Minuten, dann durfte auf der Gegenseite Adrian Börkei an Punkt treten und verwandelte ebenso sicher zum 2:2 (28.).

Nun ging es im Höchsttempo hin und her: Christopher Berg traf zum 3:2 (28.), dann drehte Timon Henke per Doppelpack den Spieß zugunsten der Iserlohner (31./32.), was jedoch postwendend von Felipe Sturla (34.) und Miquel Vila Gallaguet (35.) gekontert wurde. Walsum lag also wieder leicht im Plus.

Es folgte eine kurze Verschnaufpause, ehe Timon Henke mit seinem erneuten Doppelschlag (42./44.) nicht nur den Titelverteidiger wieder in Führung schoss, sondern zugleich eine überaus turbulente Schlussphase einleitete. Bis knapp 150 Sekunden vor dem Ende nämlich hielt das ERG-Bollwerk dem Walsumer Anrennen stand. Dann aber ließ sich das 10. Teamfoul nicht mehr vermeiden, was Felipe Sturla via Direktem das 6:6 bescherte (48.).

Der Ausgleich wirkte doppelt: Iserlohn war am Ende der Kräfte angelangt, Walsum zog noch mal neue Energie – und legte keine 60 Sekunden später durch Nuno Rilhas das 7:6 nach. Die Gäste versuchten daraufhin nochmal alles, um sich in die Verlängerung zu retten: Vergeblich. Denn Sebastian Haas gelang Sekunden vor Ablauf der Uhr nicht nur noch das 8:6, sondern mit Sergio Pereira erhielt Iserlohns Spielmacher auch noch eine Rote Karte (50.).

RESG Walsum:T. Wahlen, R. Lorz; M. Vila Gallaguet, C. Berg, C. Nusch, J. Dobbratz, X. Berruezo, N. Rilhas, S. Haas, F. Sturla. – ERG Iserlohn: L. Kost, T. Weber; P. Kirtyan, N. Hilbertz, S. Glowka, C. Hegener, A. Börkei, S. Pereira, T. Henke. – Schiedsrichter: D. Loewe / T. Ehlert.

Torfolge: 1:0 (12.) S. Haas, 1:1 (18.) A. Börkei, 2:1 (25./Penalty) S. Haas, 2:2 (28./Penalty) A. Börkei, 3:2 (28.) C. Berg, 3:3 (31.) T. Henke, 3:4 (32./Direkter) T. Henke, 4:4 (34.) F. Sturla, 5:4 (35./Direkter) M. Vila Gallaguet, 5:5 (42.) T. Henke, 5:6 (44.) T. Henke, 6:6 (48./Direkter) F. Sturla, 7:6 (49.) N. Rilhas, 8:6 (50.) S. Haas. - Zeitstrafen: RESG 2 min (S. Haas/32.) – ERG 6 min (A. Börkei/21. - C. Hegener/35. - N. Hilbertz/37.) - Rote Karte: S. Pereira (ERG/50.) - Teamfouls: RESG 7 – ERG 10.
 

SK Germania Herringen – RSC Cronenberg 5:4 (3:1)

Mit einem kleinen blauen Auge davongekommen sind die Herringer, die sich nach souveränen 45 Minuten zu früh auf ihren Lorbeeren ausruhten und von den quirligen Cronenbergern fast noch die Quittung dafür erhalten hätten.

Dass mit den bergischen Junglöwen nicht zu spaßen ist, merkten die Germanen schon in den ersten Minuten. Mit viel Engagement und Hartnäckigkeit gingen die Gäste in die Zweikämpfe und erarbeiten sich somit zurecht die Führung durch Lucas Seidler (7.).

Den Schuss vor den Bug aber verstanden die Hausherren, die in der Folge zwar nicht unbedingt den Kampf annahmen, aber durch ihre läuferische Überlegenheit und größere Erfahrung nach und nach das Zepter an sich rissen. Dass es dann binnen 60 Sekunden zu drei Toren von Liam Hages, Lucas Karschau und Robin Schulz kam (11./12.), spielte den Westfalen natürlich in die Karten. Danach jedenfalls bestimmte Herringen klar die Szenerie, Cronenberg konnte in den meisten Fällen nur reagieren und hatte dann auch noch Pech im Abschluss.

Direkt nach dem Seitenwechsel legte Robin Schulz das 4:1 nach (26.), was die SKG-Dominanz noch weiter untermauerte. Die Gäste mühten sich zwar redlich, liefen sich aber in der souveränen Defensive der Germanen immer wieder fest. Und so war das 5:1 in Überzahl von Robin Schulz (39.) durchaus als endgültiger Knock-out der Cronenberg anzusehen. Dachten zumindest viele im Lager der Westfalen…

Die schalteten nun nämlich zwei Gänge zurück und wollten den Sieg im Schongang in trockene Tücher bringen. An dieser Einstellung änderte auch der 2:5-Anschluss per Direktem von Jordi Molet nichts (45.) – es blieb ja noch ein Vorsprung von drei Toren. Der schmolz dann aber plötzlich wie Schnee in der Sonne dahin, als Niko Morovic und Kay Hövelmann binnen Sekunden zum 4:5 trafen (49.). Herringen schwankte nun beträchtlich, rettete mit Glück aber den verbliebenen Abstand über die Zeit.

SK Germania Herringen:T. Tegethoff (ab 26. M. Schartner); Li. Hages, S. Gürtler, M. Stork, J. Klein, R. Schulz, L. Karschau, Lu. Hages. – RSC Cronenberg: F. Hilbertz, E. Soriano; L. Felsch, J. Molet, K. Hövelmann, S. Rath, K. Riedel, L. Seidler, N. Morovic, M. Trimborn. – Schiedsrichter: T. Flössel / A. Feiteira.

Torfolge: 0:1 (7.) L. Seidler, 1:1 811.) Li. Hages, 2:1 (11.) L. Karschau, 3:1 (12.) R. Schulz, 4:1 (26.) R. Schulz, 5:1 (39./Überzahl) R. Schulz, 5:2 (45./Direkter) J. Molet, 5:3 (49.) N. Morovic, 5:4 (49.) K. Hövelmann. - Zeitstrafen: SKG 0 min – RSC 4 min (L. Seidler/38. - J. Molet/46.) - Teamfouls: SKG 11 – RSC 8.
 

TuS Düsseldorf-Nord – RHC Recklinghausen 9:1 (7:0)

Düsseldorf tat gegen das Kellerkind aus Recklinghausen nur das Nötigste, was aber letztlich auch vollkommen ausreichte, um mit einem ungefährdeten Sieg die weiße Weste zu wahren.

Tobias Paczia (1./6.) und Diogo Carrilho (4./7./9.) brannten in den ersten zehn Minuten ein regelrechtes Feuerwerk ab und machte mit ihren fünf Treffern unmissverständlich klar, wer der Herr in der Rollsporthalle Unterrath ist. Die Vester zogen auch kaum selbst die Notbremse, vielmehr reichte den Düsseldorfern die klare Führung bereits aus, die fortan ebenso kräftesparend wie souverän verwaltet wurde. Per Doppelpack sorgten Andre Beckmann (16.) und Jonas Pink (17.) aber zumindest noch mal für zwei unterhaltsame Momente für den TuS-Anhang.

Der musste sich in der verbliebenen guten halben Stunden dann nämlich mir Magerkost zufrieden geben. Jedoch fehlten den Recklinghäusern auch die Mittel, um sich nochmals ernsthaft ins Spiel zurückzubringen. Niklas Nohlen gelang somit nicht mehr als der Ehrentreffer, während Tarek Abdalla per Strafstoß (41.) und Andre Beckmann (48.) auch den zweiten Durchgang zugunsten der Gastgeber entschieden.

TuS Düsseldorf-Nord:J. Kutscha, Lu. Brandt; J. Pink., D. Carrilho, L. Scheulen, N. Fichtner, A. Paczia, T. Paczia, T. Abdalla, A. Beckmann. – RHC Recklinghausen: L. Andrioff, D. Jakubiak; L. Sowade, P. Wagner, C. Rindfleisch, Niklas Nohlen, M. Angenendt, M. Schürmann, M. Carstensen, Niko Nohlen. – Schiedsrichter: F. Schäfer / M. Brosien.

Torfolge: 1:0 (1.) T. Paczia, 2:0 (4.) D. Carrilho, 3:0 (6.) T. Paczia, 4:0 (7.) D. Carrilho, 5:0 (7.) D. Carrilho, 6:0 (16.) A. Beckmann, 7:0 (17.) J. Pink, 7:1 (30.) Niklas Nohlen, 8:1 (41./Direkter) T. Abdalla, 9:1 (48.) A. Beckmann. - Zeitstrafen: TuS 0 min – RHC 2 min (P. Wagner/41.) - Teamfouls: TuS 3 – RHC 5.
 

SC Bison Calenberg – HSV Krefeld 12:2 (5:1)

Calenberg fährt weiter auf der erfolgswelle und hat sich durch den klaren Erfolg über Krefeld nun schon einen deutlichen Vorsprung vor Rang 6 erarbeitet.

Dabei ging es gar nicht gut los für die Bisons, denn der erste Treffer des Tages ging auf das Konto der Gäste aus dem Rheinland: David Hausch hatte eine Lücke gefunden und trocken zum 1:0 vollstreckt (3.). Doch lange hielt die HSV-Führung nicht, quasi vom Wiederanstoß weg kam Leif Johansson vor das gegnerische Tor und glich schon wieder aus (4.).

Für den Augenblick also waren beide Mannschaften ebenbürtig, was sich auch im Spielverlauf zunächst fortsetzte. Doch während die Krefelder an ihrer Chancenverwertung verzweifelten, hatten die Niedersachsen mit Milan Brandt das entscheidende Ass in ihrem Ärmel: Der Torjäger sorgte mit einem Hattrick (13./16./22.) für eine komfortable Führung, die Leif Johansson kurz vor dem Kabinengang noch einmal erhöhte (24.).

Allerdings kamen die Krefelder besser präpariert aus der Pause zurück, meldeten sich mit dem 2:5 durch Niklas Kluschewski gleich deutlich zu Wort (30.). Doch es war der letzte Beitrag der Gäste, denn die Bisons verstanden richtig und legten ihre volle Konzentration fortan auf die Defensive – um nach vorne weiter auf die Vollstreckerqualitäten von Milan Brandt setzen zu können. Der schaffte das Kunststück, binnen vier Minuten fünfmal einzunetzten und sorgte damit im Alleingang für die Entscheidung: 10:1 (42.). Leif Johansson (47.)und Dennis Kuczynski (50.) machten das Dutzend gegen konsternierte Gäste dann noch voll.     

SC Bison Calenberg:D. Mertens, T. Richter; R. van den Dungen, L. Johansson, R. Johansson, M. Stoffle, D. Kuczynski, M. Brandt, M. Luther, T. Tilborghs. – HSV Krefeld: M. Hass, R. Surrey; C. Jachtmann, S. Holtzer, D. Horchmer, D. Hausch, D. Quabeck, S. Emmrich, P. Greiffenstein, N. Kluschewski. – Schiedsrichter: L. Nawratil / S. Häger.

Torfolge: 0:1 (3.) D. Hausch, 1:1 (4.) L. Johansson, 2:1 (13.) M. Brandt, 3:1 816.) M. Brandt, 4:1 (22./Penalty) M. Brandt, 5:1 (24.) L. Johansson, 5:2 (30.) N. Kluschewski, 6:2 (38.) M. Brandt, 7:2 (39.) M. Brandt, 8:2 (39./Direkter) M. Brandt, 9:2 (41.) M. Brandt, 10:2 (42./Direkter) M. Brandt, 11:1 (47./Penalty) L. Johansson, 12:2 (50.) D. Kuczynski. - Zeitstrafen: SCB 0 min – HSV 4 min (P. Greiffenstein/39. - D. Horchmer/42.) - Teamfouls: SCB 5 – HSV 8.

 

              

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