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Bundesliga, 7. Spieltag: IGR überrollt RHC Recklinghausen

(tg) Aus einem müden Gipfeltreffen in Iserlohn ging Herringen als 3:1-Sieger hervor und übernahm damit die Tabellenspitze von den spielfreien Düsseldorfern. Auf die haben unterdessen sowohl Walsum (13:1 in Wuppertal) als auch Remscheid (15:8 über Recklinghausen) mit deutlichen Pflichtsiegen den Abstand verkürzt. Calenberg profitierte unterdessen vom Iserlohns Niederlage und rückte dank eines knappen 5:4-Siegs über Darmstadt auf Rang 5 vor. Eine Position aufwärts ging es auch für Cronenberg nach dem 7:0-erfolg über Krefeld.


IGR Remscheid – RHC Recklinghausen 15:8 (4:4)

Auch, wenn das Ergebnis eine klare Sprache spricht: Recklinghausen war für Remscheid ein harte Nuss, die erst durch eine deutliche Tempoverschärfung im zweiten Durchgang geknackt werden konnte.

Dabei sah es anfangs ganz danach aus, als ob den Bergischen eine durchschnittliche Leistung reichen würde: Alexander Ober hatte den Vizemeister gleich mit dem ersten Angriff in Führung gebracht (1.), Daniel Strieder (8.) und Yannick Peinke (13.) im weiteren Verlauf stets dann nachgelegt, wenn Recklinghausen unangenehm frech wurde.

Allerdings ließen sich die Vester durch den 0:3-Rückstand keineswegs entmutigen. Wohl auch, weil die Remscheider meinten, damit das Nötigste bereits erledigt zu haben. Dass dies nicht so war, stand schnell fest, denn Niklas Nohlen (15.), Christoph Rindfleisch (19.) und Niko Nohlen (23.) stellten den bis dahin nicht unverdienten Gleichstand her. Und auch das 4:3 von Fabian Selbach konterte der RHC umgehend mit dem Ausgleich durch Christoph Rindfleisch (25.).

Nun wussten die Hausherren also, dass es mehr bedurfte um die Recklinghäuser zu bezwingen – und blieben eine entsprechende Reaktion nach Wiederbeginn nicht lange schuldig. Diesmal war es Daniel Strieder, der für einen Blitzstart sorgte (26.), bevor Yannick Peinke (33.), Alexander Ober (34.) und Fabian Selbach (35.) die IGR auf 8:4 davonziehen ließ. Niklas Nohlen meldete zwar die Gäste zurück (36./42.), doch umgehend ließen Fabian Selbach (40.) bzw. Daniel Strieder (42./43.) und Yannick Peinke (43.) weitere Treffer folgen: 12:6. Damit war das turbulente Toreschießen jedoch noch längst nicht beendet, bis zur letzten Minute ging es munter weiter, wobei sich Yannick Peinke und Niklas Nohlen noch zweimal in die Trefferliste eintrugen, ehe Til Cramer den Schlusspunkt setzte.

IGR Remscheid:J. Langenohl, J. van den Dungen; J. Dutt, F. Selbach, Y. Peinke, L. Friese, D. Strieder, A. Ober, Y. Lukassen, T. Cramer. – RHC Recklinghausen: L. Andrioff (ab 44. D. Jakubiak), P. Wagner, C. Rindfleisch, Niklas Nohlen, M. Angenendt, M. Schürmann, D. Cholewinski, Niko Nohlen. – Schiedsrichter: L. Niestroy / S. Häger.

Torfolge: 1:0 (1.) A. Ober, 2:0 (8.) D. Strieder, 3:0 (13.) Y. Peinke, 3:1 (15.) Niklas Nohlen, 3:2 (19.) C. Rindfleisch, 3:3 (23.) Niko Nohlen, 4:3 (25.) F. Selbach, 4:4 (25.) C. Rindfleisch, 5:4 (26.) D. Strieder, 6:4 (33.) Y. Peinke, 7:4 (34.) A. Ober, 8:4 (35.) F. Selbach, 8:5 (36.) Niklas Nohlen, 9:5 (40.) F. Selbach, 9:6 (42./Penalty) Niklas Nohlen, 10:6 (42.) D. Strieder, 11:6 (43.) Y. Peinke, 12:6 (43.) D. Strieder, 12:7 (43.) Niklas Nohlen, 13:7 (44./Direkter) Y. Peinke, 13:8 (44.) Niklas Nohlen, 14:8 (48.) Y. Peinke, 15:8 (49.) T. Cramer. - Zeitstrafen: IGR 2 min (A. Ober/40.) – RHC 2 min (L. Andrioff/44.) - Teamfouls: IGR 10 – RHC 8.




Spiel der Woche: ERG Iserlohn – SK Germania Herringen 1:3 (1:2)

Das formale Spitzenspiele sich mitunter als Mogelpackung erweisen, ist kein Geheimnis. Und so war am Iserlohner Hemberg auch niemand groß überrascht, dass das Duell zwischen Meister und Pokalsieger nicht das hielt, was es versprach. Der Grund: Beide Teams gingen mit personellen Handicaps ins Rennen.

Titelverteidiger Iserlohn musste auf Patrick Glowka, Sergio Pereira und Philipp Kirtyan verzichten, beim Cupgewinner fehlten Kevin Karschau und Justin Klein – und dies machte sich durchaus bemerkbar. Dazu kam noch, dass keine Seite ein übergroßes Risiko einzugehen bereit war, in der Startphase war es ein zähes Abtasten. Erst als Lucas Karschau einen der ersten schnelleren Angriffe mit dem 1:0 abschloss (11.), kam mehr Leben ins Spiel. Da aber die Abwehrreihen konsequent die Wege zu den Toren zumachten, waren Chancen weiterhin Mangelware.

Kurz vor der Pause wurde es plötzlich hektisch: Iserlohn wollte nun unbedingt den Ausgleich, fing sich dabei aber einen Konter ein, den Liam Hages zum 2:0 nutzte (22.). Doch keine Zeigerumdrehung später war das Westfalen-Duell wieder offen, Kai Milewski hatte den Iserlohner Anschluss markiert.

Ein Foul an Robin Schulz im ERG-Strafraum brachte im zweiten Durchgang dann aber früh die Entscheidung. Stefan Gürtler trat an den Punkt und ließ Iserlohns Torwart Lukas Kost keine Chance (32.). Das Polster reichte den Germanen, die fortan clever das Tempo verschleppten und Iserlohns Bemühungen somit ins Leere laufen ließen.  

ERG Iserlohn: L. Kost, T. Weber; N. Hilbertz, K. Milewski, S. Glowka, C. Hegener, A. Börkei, T. Henke. – SK Germania Herringen: M. Schartner, T. Tegethoff; Li. Hages, S. Gürtler, M. Stork, R. Schulz, R. Schulz, L. Karschau, Lu. Hages. – Schiedsrichter: T. Ullrich / T. Ehlert.

Torfolge: 0:1 (11.) L. Karschau, 0:2 (22.) Li. Hages, 1:2 (23.) K. Milewski, 1:3 (32./Penalty) S. Gürtler. - Zeitstrafen: ERG 0 min – SKG 0 min - Teamfouls: ERG 4 – SKG 8.


SC Moskitos Wuppertal – RESG Walsum 1:13 (1:7)

Der Dreier beim Schlusslicht aus Wuppertal war bei den Walsumern fest eingeplant und nach nicht einmal einer Viertelstunde auch schon in trockenen Tüchern.

Sebastian Haas und Miquel Vila Gallaguet mit jeweils zwei Toren sowie Xavier Berruezo hatten nach gerade einmal etwas mehr als 13 Minuten Spielzeit schon einen deutlichen 5:0-Vorsprung herausgeschossen - und damit faktisch bereits alles klargemacht. Die Moskitos taten zwar ihr Bestes, um in der Folge dagegenzuhalten, hatten der technischen und läuferischen Klasse ihrer Gäste aber nur wenig entgegen zu setzen. Jan Dobbratz (16.) und Xavier Berruezo (21.) erhöhten vor der Pause noch moderat, ehe Jan Henckels der SC-Ehrentreffer gelang (24.).

Im zweiten Durchgang machten RESG-Neuzugang Pelayo Ramos (28./32.) und Sebastian Haas (32.) rasch die „10“ voll, ehe die Walsumer in den Schongang schalteten, um wertvolle Kräfte für das CERS-Cup-Rückspiel am kommenden Samstag zu sparen. Aber auch dies reichte, um gegen tapfer kämpfende Wuppertaler durch Jan Dobbratz (2) und Nuno Rilhas noch dreimal nachzulegen.    

SC Moskitos Wuppertal:R. Prange, A. Obermeier; D. Meuer, T. Lucht, G. Dincer, N. Obermeier, M. Mirscheid, J. Henckels, J. Spiecker, R. Hauck. – RESG Walsum: T. Wahlen, R. Lorz; M. Vila Gallaguet, C. Nusch, J. Dobbratz, X. Berruezo, F. Schmidt, N. Rilhas, S. Haas, P. Ramos. – Schiedsrichter: P. Thißen / A. Richter.

Torfolge: 0:1 (5.) S. Haas, 0:2 (6.) X. Berruezo, 0:3 (8.) M. Vila Gallaguet, 0:4 (13.) S. Haas, 0:5 (14.) M. Vila Gallaguet, 0:6 (16.) J. Dobbratz, 0:7 (21.) X. Berruezo, 1:7 (24.) J. Henckels, 1:8 (28.) P. Ramos, 1:9 (32./Direkter) S. Haas, 1:10 (32.) P. Ramos, 1:11 (40.) N. Rilhas, 1:12 (41.) J. Dobbratz, 1:13 (46./Direkter) J. Dobbratz. - Zeitstrafen: SCM 6 min (M. Mirscheid/32. – J. Henckels/46. & 46.) – RESG 0 min - Teamfouls: SCM 6 – RESG 7.


SC Bison Calenberg – RSC Darmstadt 5:4 (4:3)

Auch in Calenberg roch es wieder nach einer Verlängerung, doch Darmstadt schaffte es nicht, ein drittes Mal in Folge eine Partie erst in der Extraschicht zu entscheiden.

Dabei standen sich die kämpferischen Hessen selbst im Weg, mussten sie doch in der Schlussphase gleich dreimal in Unterzahl agieren und dabei nötige Kräfte lassen. Denn souverän waren die Hausherren lediglich in der Startphase, als Leif Johansson schnell zum 1:0 getroffen hatte (5.) und Milan Brandt die Bisons nach zwischenzeitlichen 1:1 von Maximilian Becker (7.) wieder in Vorlage bringen konnte (9.). Joeri Mertens baute den Vorsprung kurz darauf weiter aus (11.), doch Marcel Behnke hielt die Gäste auf Tuchfühlung (16.).

Es reichte aber nie zum Gleichstand, da Calenberg mit effektiven Kontern immer im entscheidenden Moment zuschlug. So auch beim 4:2 durch Reik Johansson (22.), dem Alexandre Andrade indes umgehend den erneuten Anschlusstreffer folgen ließ (23.).

Im zweiten Abschnitt änderte sich nichts: Darmstadt drängte, Calenberg verteidigte – und profitierte von den RSC-fehlern. So nutzte Milan Brandt den Direkten als Folge der blauen Karte für Philip Wagner kompromisslos zum 5:3 (33.). Die Hessen durften aber dennoch weiter hoffen: einerseits überstanden sie einen weitere Hinausstellung gegen Alexandre Andrade (36.) schadlos, andererseits verkürzte Nils Koch abermals (39.). Als dann aber Alexandre Andrade erneut in die Kühlbox musste (45.), hatte dies zwar keine unmittelbaren Folgen. Den Gästen fehlte nach überstandener Unterzahl aber die Kraft, um noch einmal zum Gegenschlag auszuholen.

SC Bison Calenberg:D. Mertens, T. Richter; R. van den Dungen, L. Johansson, R. Johansson, M. Stoffle, J. Mertens, J. Rocha, D. Kuczynski. – RSC Darmstadt: P. Leyer, M. Mensah; P. Wagner, M. Becker, M. Hack, M. Behnke, A. Andrade, N. Koch, M. Abdi. – Schiedsrichter: T. Flössel / S. Dahlbock.

Torfolge: 1:0 (5.) L. Johansson, 1:1 (7.) M. Becker, 2:1 (9.) M. Brandt, 3:1 (11.) J. Mertens, 3:2 (16.) M. Behnke, 4:2 (22.) R. Johansson, 4:3 (23.) A. Andrade, 5:3 (33./Direkter) M. Brandt, 5:4 (39.) N. Koch. - Zeitstrafen: SCB 0 min – RSC 6 min (P. Wagner/33. - A. Andrade/36. & 45.) - Teamfouls: SCB 6 – RSC 12.
 

RSC Cronenberg – HSV Krefeld 7:0 (3:0)

Im vierten Anlauf haben die Cronenberger endlich ihren ersten Heimsieg unter Dach und Fach gebracht. Krefeld machte es den Bergischen aber nicht leicht, wenngleich am Ende das Resultat eindeutig war.

Vor allem HSV-Keeper Marcel Hass machte den Gastgebern das Leben schwer, verhinderte mit vielen guten Reaktionen immer wieder den Führungstreffer der dominanten Cronenberger. Die hatten zwar das Spiel im Griff, konnten aber nicht immer verhindern, dass mal ein Gästespieler gefährlich entwischte. Fynn Hilbertz im RSC-Gehäuse sorgte aber souverän dafür, dass der HSV nicht seinerseits das 1:0 markierte.

Bis kurz vor der Pause mussten die heimischen Fans letztlich warten, ehe der Knoten platzte – und dann gleich deutlich: Jordi Molet (21.), Niko Morovic (21.) und Kay Hövelmann (23.) sorgten binnen weniger Augenblicke endlich auch für einen numerischen Beweis der Löwen-Übermacht. Unmittelbar nach dem Seitenwechsel legte Sebastian Rath ein Doppelpack nach (26./30.), womit frühzeitig alles klar war. Die Hausherren spielten nun clever die Zeit aus, kamen durch Niko Morovic (42.) und Mats Trimborn (48.) zudem noch zu zwei weiteren Torerfolgen.

RSC Cronenberg:F. Hilbertz (ab 30. L. Geisler); M. Bernadowitz, J. Molet, K. Hövelmann, S. Rath, K. Riedel, L. Seidler, N. Morovic, M. Trimborn. – HSV Krefeld: M. Hass, R. Surrey; M. Hackel, C. Jachtmann, S. Holtzer, D. Horchmer, D. Hausch, D. Quabeck, S. Emmrich, P. Greiffenstein. – Schiedsrichter: F. Schäfer / A. Feiteira.

Torfolge: 1:0 (21.) J. Molet, 2:0 (21.) N. Morovic, 3:0 (23.) K. Hövelmann, 4:0 (26.) S. Rath, 5:0 (30.) S. Rath, 6:0 (42.) N. Morovic, 7:0 (48.) M. Trimborn. - Zeitstrafen: RSC 0 min – HSV 0 min - Teamfouls: RSC 9 – HSV 7.

 

 

              

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