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Europa-Cup: Knappes Ergebnis hält Chancen auf Weiterkommen offen

(tg) Iserlohn holte sich zum Auftakt der European League in Oliveirense erwartungsgemäß eine Niederlage ab, die aber – angesichts der angespannten Personallage beim deutschen Meister – noch moderat ausfiel. erfreulicher war das Abschneiden der deutschen Vertreter im CERS-Cup, denn mit Walsum (3:5), Herringen (2:4) und Remscheid (4:6) haben sich gleich drei Clubs trotz Niederlage die Hoffnungen auf ein Weiterkommen bewahren können. Aussichtslos ist dagegen die Lage für Düsseldorf (1:7) und Darmstadt (2:11).


CERS-Cup                 -          IGR Remscheid – CP Voltrega 4:6 (0:3)
„Da war mehr drin“, bilanzierte Marcell Wienberg nach dem Abpfiff und attestierte seiner Mannschaft „das beste Spiel der Saison“. Einzige Manko: Während die Gäste eiskalt jeden IGR-Fehler bestraften, klebte den Hausherren im Abschluss das Pech am Schläger, denn mehrfach stand nur noch das Torgestänge im Weg. 

Drei Minuten reichten Voltrega in der Schlussphase der ersten Hälfte, um ein bis dahin ausgeglichenes Match zu ihren Gunsten zu beeinflussen. Remscheid hatte gut verteidigte und auch erstklassige Chancen besessen, wurde durch diese 180 Sekunden aber um den verdienten Lohn gebracht. Doch die Bergischen steckten den dreifachen Nackenschlag gut weg und verdauten auch noch das 0:4 (32.), ohne den Mut zu verlieren, den Iberern die Stirn zu bieten.

Yannick Peinke brach schließlich den Bann (37.), Daniel Strieder (39./40.) verkürzte nach zwischenzeitlichen 1:5 weiter. Als Yannick Peinke schließlich der das 4:5 gelang, stand die Halle am Hackenberg Kopf, es roch nach einem Unentschieden. Als den Gästen sechs Minuten vor dem Ende jedoch das 4:6 gelang, hatten die Remscheider nicht mehr ausreichend Kräfte, um sich nochmals zurückzumelden.

CERS-Cup                 -          RESG Walsum – CE Lleida 3:5 (1:0)

Ein Unentschieden war für den deutschen Rekordmeister zum Greifen nahe, keine 60 Sekunden fehlten Walsum mehr zum Teilerfolg. Doch die Kräfte waren nach furioser Aufholjagd aufgebraucht, die Spanier kamen dank Torjäger Gimenez noch zu einem 5:3-Sieg. Doch der Reihe nach…

Die roten Teufel versteckten sich keineswegs, sondern suchten von Beginn an den Weg zum gegnerischen Tor. Schlitzohr Miquel Vila Gallaguet belohnte dies in der 8. Minute mit einem erfolgreichen Bauerntrick. Dass es bei dieser knappen Führung blieb, war  ein Verdienst von RESG-Tormann Tobias Wahlen, der im ersten Durchgang nicht nur zwei Strafstöße entschärfte.

Kurz nach dem Seitenwechsel bot sich dann Christopher Nusch per Direkten die Chance, zu erhöhen. Während der Walsumer aber verschoss, machte es Lleida im Gegenzug besser, Gimenez glich vom Punkt aus. Und es kam noch ärger für die Walsumer, denn bis zur 40. Minute zogen die Iberer auf 3:1 davon. Aber die Walsumer krempelten die Ärmel hoch und kamen dank einer Energieleistung und Treffern von Xavier Berruezo (46.) und Felipe Sturla (48.) tatsächlich zu Ausgleich. Danach aber waren die Akkus leer und Lleida schlug noch zweimal zu.

CERS-Cup                 -          Hockey Valdagno – SK Germania Herringen 4:2 (0:1)
Dank einer taktischen Meisterleistung wahrte der deutsche Pokalsieger in Valdagno seine Chance auf ein weiterkommen, denn der Rückstand von zwei Toren ist im Rollhockey nicht der Rede wert.

Stefan Gürtler hatte die Anstrengungen der Westfalen in der 12. Minute mit dem 1:0 schnell belohnt. Und die Führung verlieh naturgemäß zusätzlichen Rückenwind, während die Italiener ziemlich ratlos auf dem Parkett standen. Erst in der Halbzeitpause gelang es den Hausherren, sich das passende Konzept zurecht zu legen, um die sichere SKG-Abwehr aus den Angeln zu heben: Tataranni (29.) und Amato (31.) drehten den Spieß um.

Doch die Germanen hatten mit Kevin Karschau die passende Antwort parat (34.), versäumten es dann aber nach 10. Teamfoul der Venetier durch Lucas Karschau wieder selbst vorzulegen (35.). Noch aber war nichts entschieden, die rassige Begegnung bot zahlreiche Torraumszenen, wobei den Herringern nun ein wenig das nötige Quäntchen Glück fehlte. So fehlte bei einem Lattenknaller nur wenig zum erneuten Gleichstand, nachdem kurz zuvor Romero ins Schwarze getroffen hatte (43.). Und auch das 2:4 von Fariza (49.) ließ die Hoffnungen der Germanen nicht schwinden, in eigener Halle in 14 Tagen das Achtelfinale noch zu erreichen.

CERS-Cup                 -          Juventude Viana – TuS Düsseldorf-Nord 7:1 (0:0)

Am Ende fehlten dem aktuellen Bundesliga-Primus die Kräfte, doch die Leistung, insbesondere der ersten 35 Minuten, stimmte die Rheinländer zuversichtlich für die kommenden Aufgaben.

Mit vereinten Kräften und einem bestens aufgelegten Jan Kutscha zwischen den Pfosten, schafften die Düsseldorfer eine torlose erste Hälfte. Dabei standen sie aber nicht nur am eigenen Strafraum, sondern suchten durch Konter durchaus ihre Chancen. Im ersten Durchgang fehlte es dabei schlichtweg an der nötigen Durchschlagskraft.

Das Versäumnis wurde dann kurz nach dem Seitenwechsel nachgeholt: Diogo Carrilho enteilte und brachte den TuS unter den verdutzten Augen der Gastgeber in Führung. Doch das 1:0 der Gäste rüttelte die bis dahin etwas lethargisch wirkenden Portugiesen auf, die fortan das Tempo erhöhten – und damit den Unterschied erzwangen. Den deutschen ging mehr und mehr die Puste aus, es schlichen sich Unkonzentriertheiten ein, die Viana letztlich eiskalt bestrafte und somit noch einen um zwei, drei Tore zu hohen Sieg einfuhr.          

CERS-Cup                 -          CE Noia – RSC Darmstadt 11:2 (5:0)

Es liegen leider keine weiteren Infos zum Spiel vor.
 

              

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