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Bundesliga, 8. Spieltag: IGR ohne Probleme gg. Moskitos Wuppertal

(tg) Klare Verhältnisse herrschten am 8. Spieltag in der Rollhockey-Bundesliga: Teams der oberen Tabellenhälfte behielten gegen die Vertreter des unteren Segments durchgängig die Oberhand. Herringen gegen Cronenberg (5:4) und Walsum gegen Iserlohn (8:6) mussten dabei am meisten kämpfen, nutzten ihren Heimvorteil aber letztlich konsequent aus. Hohe Siege fuhren dagegen Düsseldorf (9:1 über Recklinghausen), Remscheid (18:3 über Wuppertal) und Calenberg (12:2 über Krefeld) ein.

IGR Remscheid – SC Moskitos Wuppertal 18:3 (9:0)

Um die Wuppertaler Moskitos muss einem langsam Angst und Bange werden: Nach gerade einmal sieben absolvierten Spielen hat das Schlusslicht bereits mehr als 100 Gegentore kassiert und folgerichtig auch das Derby in Remscheid chancenlos verloren.

Die Geschichte dieses ungleichen Duells ist somit schnell erzählt:  Das erneute Schützenfest für den Vizemeister begann schon in der zweiten Minute durch Yannik Lukassen. In regelmäßigen Abständen legten im weiteren Verlauf Daniel Strieder (3), Yannick Peinke (2), Yannik Lukassen, Fabian Selbach und Til Cramer nach, sodass die Wuppertaler nur knapp an der Höchststrafe vorbeischrammten, schon zum Seitenwechsel zweistellig abgeschossen worden zu sein.

Das 10. Tor ließ aber noch Wiederbeginn nur Sekunden auf sich warten und ging auf das Konto von Alexander Ober (26.). Bis auf 16:0 ließen Yannick Peinke (4) und Yannik Lukassen (2) die IGRler dann enteilen, ehe Marcel Mirscheid (2) und Jan Henckels in der Schlussphase noch etwas Ergebniskosmetik betrieben. Für die Remscheider setzten Jan Kulessa (48.) und Yannick Peinke (49.) die Schlusspunkte. 

IGR Remscheid:J. Langenohl, M. Raab; F. Selbach, Y. Peinke, L. Friese, D. Strieder, A. Ober, J. Kulessa, Y. Lukassen, T. Cramer. – SC Moskitos Wuppertal: R. Prange, A. Obermeier; D. Meuer, T. Lucht, G. Dincer, N. Obermeier, M. Mirscheid, J. Henckels, R. Hauck. – Schiedsrichter: T. Sörensen / M. Wittig.

Torfolge: 1:0 (2.) Y. Lukassen, 2:0 (5.) Y. Peinke, 3:0 (8.) Y. Lukassen, 4:0 (8.) D. Strieder, 5:0 (12.) D. Strieder, 6:0 (15.) Y. Peinke, 7:0 (17.) F. Selbach, 8:0 (21.) D. Strieder, 9:0 (24.) T. Cramer, 10:0 (26.) A. Ober, 11:0 (28.) Y. Peinke, 12:0 (28.) Y. Peinke, 13:0 (29.) Y. Lukassen, 14:0 (30.) Y. Lukassen, 15:0 (31.) Y. Peinke, 16:0 (43./Direkter) Y. Peinke, 16:1 (45.) M. Mirscheid, 16:2 (46.) M. Mirscheid, 17:1 (48.) J. Kulessa, 18:2 (49.) Y. Peinke, 18:3 (49./Direkter) J. Henckels. - Zeitstrafen: IGR 0 min – SCM 0 min - Teamfouls: IGR 10 – SCM 18.
 

Spiel der Woche: RESG Walsum – ERG Iserlohn 8:6 (2:1)

Den unbedingten Willen, zu siegen, legten sowohl die Walsumer als auch die Iserlohner an den Tag. Die Fans konnte dies nur freuen, bekamen sie so doch ein wahres Rollhockey-Spektakel geboten, an dem am Ende das nötige Quäntchen Glück aufseiten der Hausherren war.

Nach kurzer Abtastphase in den ersten Minuten drückten die Akteure beider Lager dann kräftig das Gaspedal durch und erspielten sich eine ganze Reihe an Chancen. Die Gastgeber hatten in diesem Abschnitt die Nase leicht vorne und gingen durch Sebastian Haas folgerichtig in Vorlage (12.). Iserlohns Trainer Wolfgang Hoffmann sah sich zum Eingreifen gezwungen und ordnete in sein Team in einer Auszeit neu. Mit Erfolg, denn kurz darauf schloss Adrian Börkei einen zuvor besprochenen Spielzug mit dem Ausgleich ab (18.).

Dabei blieb es zunächst auch, denn Tobias Wahlen (RESG) und Lukas Kost (ERG) ließen als Schlussmänner die gegnerischen Schüsse allesamt an sich abprallen. Erst via Penalty gelang es Sebastian Haas, den roten Teufeln eine knappe Pausenführung zu verschaffen (25.). Die aber hielt nur wenige Minuten, dann durfte auf der Gegenseite Adrian Börkei an Punkt treten und verwandelte ebenso sicher zum 2:2 (28.).

Nun ging es im Höchsttempo hin und her: Christopher Berg traf zum 3:2 (28.), dann drehte Timon Henke per Doppelpack den Spieß zugunsten der Iserlohner (31./32.), was jedoch postwendend von Felipe Sturla (34.) und Miquel Vila Gallaguet (35.) gekontert wurde. Walsum lag also wieder leicht im Plus.

Es folgte eine kurze Verschnaufpause, ehe Timon Henke mit seinem erneuten Doppelschlag (42./44.) nicht nur den Titelverteidiger wieder in Führung schoss, sondern zugleich eine überaus turbulente Schlussphase einleitete. Bis knapp 150 Sekunden vor dem Ende nämlich hielt das ERG-Bollwerk dem Walsumer Anrennen stand. Dann aber ließ sich das 10. Teamfoul nicht mehr vermeiden, was Felipe Sturla via Direktem das 6:6 bescherte (48.).

Der Ausgleich wirkte doppelt: Iserlohn war am Ende der Kräfte angelangt, Walsum zog noch mal neue Energie – und legte keine 60 Sekunden später durch Nuno Rilhas das 7:6 nach. Die Gäste versuchten daraufhin nochmal alles, um sich in die Verlängerung zu retten: Vergeblich. Denn Sebastian Haas gelang Sekunden vor Ablauf der Uhr nicht nur noch das 8:6, sondern mit Sergio Pereira erhielt Iserlohns Spielmacher auch noch eine Rote Karte (50.).

RESG Walsum:T. Wahlen, R. Lorz; M. Vila Gallaguet, C. Berg, C. Nusch, J. Dobbratz, X. Berruezo, N. Rilhas, S. Haas, F. Sturla. – ERG Iserlohn: L. Kost, T. Weber; P. Kirtyan, N. Hilbertz, S. Glowka, C. Hegener, A. Börkei, S. Pereira, T. Henke. – Schiedsrichter: D. Loewe / T. Ehlert.

Torfolge: 1:0 (12.) S. Haas, 1:1 (18.) A. Börkei, 2:1 (25./Penalty) S. Haas, 2:2 (28./Penalty) A. Börkei, 3:2 (28.) C. Berg, 3:3 (31.) T. Henke, 3:4 (32./Direkter) T. Henke, 4:4 (34.) F. Sturla, 5:4 (35./Direkter) M. Vila Gallaguet, 5:5 (42.) T. Henke, 5:6 (44.) T. Henke, 6:6 (48./Direkter) F. Sturla, 7:6 (49.) N. Rilhas, 8:6 (50.) S. Haas. - Zeitstrafen: RESG 2 min (S. Haas/32.) – ERG 6 min (A. Börkei/21. - C. Hegener/35. - N. Hilbertz/37.) - Rote Karte: S. Pereira (ERG/50.) - Teamfouls: RESG 7 – ERG 10.
 

SK Germania Herringen – RSC Cronenberg 5:4 (3:1)

Mit einem kleinen blauen Auge davongekommen sind die Herringer, die sich nach souveränen 45 Minuten zu früh auf ihren Lorbeeren ausruhten und von den quirligen Cronenbergern fast noch die Quittung dafür erhalten hätten.

Dass mit den bergischen Junglöwen nicht zu spaßen ist, merkten die Germanen schon in den ersten Minuten. Mit viel Engagement und Hartnäckigkeit gingen die Gäste in die Zweikämpfe und erarbeiten sich somit zurecht die Führung durch Lucas Seidler (7.).

Den Schuss vor den Bug aber verstanden die Hausherren, die in der Folge zwar nicht unbedingt den Kampf annahmen, aber durch ihre läuferische Überlegenheit und größere Erfahrung nach und nach das Zepter an sich rissen. Dass es dann binnen 60 Sekunden zu drei Toren von Liam Hages, Lucas Karschau und Robin Schulz kam (11./12.), spielte den Westfalen natürlich in die Karten. Danach jedenfalls bestimmte Herringen klar die Szenerie, Cronenberg konnte in den meisten Fällen nur reagieren und hatte dann auch noch Pech im Abschluss.

Direkt nach dem Seitenwechsel legte Robin Schulz das 4:1 nach (26.), was die SKG-Dominanz noch weiter untermauerte. Die Gäste mühten sich zwar redlich, liefen sich aber in der souveränen Defensive der Germanen immer wieder fest. Und so war das 5:1 in Überzahl von Robin Schulz (39.) durchaus als endgültiger Knock-out der Cronenberg anzusehen. Dachten zumindest viele im Lager der Westfalen…

Die schalteten nun nämlich zwei Gänge zurück und wollten den Sieg im Schongang in trockene Tücher bringen. An dieser Einstellung änderte auch der 2:5-Anschluss per Direktem von Jordi Molet nichts (45.) – es blieb ja noch ein Vorsprung von drei Toren. Der schmolz dann aber plötzlich wie Schnee in der Sonne dahin, als Niko Morovic und Kay Hövelmann binnen Sekunden zum 4:5 trafen (49.). Herringen schwankte nun beträchtlich, rettete mit Glück aber den verbliebenen Abstand über die Zeit.

SK Germania Herringen:T. Tegethoff (ab 26. M. Schartner); Li. Hages, S. Gürtler, M. Stork, J. Klein, R. Schulz, L. Karschau, Lu. Hages. – RSC Cronenberg: F. Hilbertz, E. Soriano; L. Felsch, J. Molet, K. Hövelmann, S. Rath, K. Riedel, L. Seidler, N. Morovic, M. Trimborn. – Schiedsrichter: T. Flössel / A. Feiteira.

Torfolge: 0:1 (7.) L. Seidler, 1:1 811.) Li. Hages, 2:1 (11.) L. Karschau, 3:1 (12.) R. Schulz, 4:1 (26.) R. Schulz, 5:1 (39./Überzahl) R. Schulz, 5:2 (45./Direkter) J. Molet, 5:3 (49.) N. Morovic, 5:4 (49.) K. Hövelmann. - Zeitstrafen: SKG 0 min – RSC 4 min (L. Seidler/38. - J. Molet/46.) - Teamfouls: SKG 11 – RSC 8.
 

TuS Düsseldorf-Nord – RHC Recklinghausen 9:1 (7:0)

Düsseldorf tat gegen das Kellerkind aus Recklinghausen nur das Nötigste, was aber letztlich auch vollkommen ausreichte, um mit einem ungefährdeten Sieg die weiße Weste zu wahren.

Tobias Paczia (1./6.) und Diogo Carrilho (4./7./9.) brannten in den ersten zehn Minuten ein regelrechtes Feuerwerk ab und machte mit ihren fünf Treffern unmissverständlich klar, wer der Herr in der Rollsporthalle Unterrath ist. Die Vester zogen auch kaum selbst die Notbremse, vielmehr reichte den Düsseldorfern die klare Führung bereits aus, die fortan ebenso kräftesparend wie souverän verwaltet wurde. Per Doppelpack sorgten Andre Beckmann (16.) und Jonas Pink (17.) aber zumindest noch mal für zwei unterhaltsame Momente für den TuS-Anhang.

Der musste sich in der verbliebenen guten halben Stunden dann nämlich mir Magerkost zufrieden geben. Jedoch fehlten den Recklinghäusern auch die Mittel, um sich nochmals ernsthaft ins Spiel zurückzubringen. Niklas Nohlen gelang somit nicht mehr als der Ehrentreffer, während Tarek Abdalla per Strafstoß (41.) und Andre Beckmann (48.) auch den zweiten Durchgang zugunsten der Gastgeber entschieden.

TuS Düsseldorf-Nord:J. Kutscha, Lu. Brandt; J. Pink., D. Carrilho, L. Scheulen, N. Fichtner, A. Paczia, T. Paczia, T. Abdalla, A. Beckmann. – RHC Recklinghausen: L. Andrioff, D. Jakubiak; L. Sowade, P. Wagner, C. Rindfleisch, Niklas Nohlen, M. Angenendt, M. Schürmann, M. Carstensen, Niko Nohlen. – Schiedsrichter: F. Schäfer / M. Brosien.

Torfolge: 1:0 (1.) T. Paczia, 2:0 (4.) D. Carrilho, 3:0 (6.) T. Paczia, 4:0 (7.) D. Carrilho, 5:0 (7.) D. Carrilho, 6:0 (16.) A. Beckmann, 7:0 (17.) J. Pink, 7:1 (30.) Niklas Nohlen, 8:1 (41./Direkter) T. Abdalla, 9:1 (48.) A. Beckmann. - Zeitstrafen: TuS 0 min – RHC 2 min (P. Wagner/41.) - Teamfouls: TuS 3 – RHC 5.
 

SC Bison Calenberg – HSV Krefeld 12:2 (5:1)

Calenberg fährt weiter auf der erfolgswelle und hat sich durch den klaren Erfolg über Krefeld nun schon einen deutlichen Vorsprung vor Rang 6 erarbeitet.

Dabei ging es gar nicht gut los für die Bisons, denn der erste Treffer des Tages ging auf das Konto der Gäste aus dem Rheinland: David Hausch hatte eine Lücke gefunden und trocken zum 1:0 vollstreckt (3.). Doch lange hielt die HSV-Führung nicht, quasi vom Wiederanstoß weg kam Leif Johansson vor das gegnerische Tor und glich schon wieder aus (4.).

Für den Augenblick also waren beide Mannschaften ebenbürtig, was sich auch im Spielverlauf zunächst fortsetzte. Doch während die Krefelder an ihrer Chancenverwertung verzweifelten, hatten die Niedersachsen mit Milan Brandt das entscheidende Ass in ihrem Ärmel: Der Torjäger sorgte mit einem Hattrick (13./16./22.) für eine komfortable Führung, die Leif Johansson kurz vor dem Kabinengang noch einmal erhöhte (24.).

Allerdings kamen die Krefelder besser präpariert aus der Pause zurück, meldeten sich mit dem 2:5 durch Niklas Kluschewski gleich deutlich zu Wort (30.). Doch es war der letzte Beitrag der Gäste, denn die Bisons verstanden richtig und legten ihre volle Konzentration fortan auf die Defensive – um nach vorne weiter auf die Vollstreckerqualitäten von Milan Brandt setzen zu können. Der schaffte das Kunststück, binnen vier Minuten fünfmal einzunetzten und sorgte damit im Alleingang für die Entscheidung: 10:1 (42.). Leif Johansson (47.)und Dennis Kuczynski (50.) machten das Dutzend gegen konsternierte Gäste dann noch voll.     

SC Bison Calenberg:D. Mertens, T. Richter; R. van den Dungen, L. Johansson, R. Johansson, M. Stoffle, D. Kuczynski, M. Brandt, M. Luther, T. Tilborghs. – HSV Krefeld: M. Hass, R. Surrey; C. Jachtmann, S. Holtzer, D. Horchmer, D. Hausch, D. Quabeck, S. Emmrich, P. Greiffenstein, N. Kluschewski. – Schiedsrichter: L. Nawratil / S. Häger.

Torfolge: 0:1 (3.) D. Hausch, 1:1 (4.) L. Johansson, 2:1 (13.) M. Brandt, 3:1 816.) M. Brandt, 4:1 (22./Penalty) M. Brandt, 5:1 (24.) L. Johansson, 5:2 (30.) N. Kluschewski, 6:2 (38.) M. Brandt, 7:2 (39.) M. Brandt, 8:2 (39./Direkter) M. Brandt, 9:2 (41.) M. Brandt, 10:2 (42./Direkter) M. Brandt, 11:1 (47./Penalty) L. Johansson, 12:2 (50.) D. Kuczynski. - Zeitstrafen: SCB 0 min – HSV 4 min (P. Greiffenstein/39. - D. Horchmer/42.) - Teamfouls: SCB 5 – HSV 8.

 

Bundesliga, 8. Spieltag: Kleines Bergisches Derby gegen die Moskitos

(tg) Nach dem frühzeitigen Ende der diesjährigen Europacup-Abenteuer kehrt nun für die deutschen Rollhockeyaner der Bundesliga-Alltag zurück in den Fokus. Und dabei geht es im Kampf um Tore und Punkte in der aktuellen Serie so eng zu wie schon lange nicht mehr: Getreu dem Motto „Jeder kann jeden schlagen“ trennen Platz 1 und 5 gerade einmal sieben Zähler.
Gegen die Kellerkinder der Bundesliga hat sich die IGR Remscheid im bisherigen Saisonverlauf ordentlich ausgetobt: In Krefeld gab es ein 14:3, gegen Recklinghausen zuletzt daheim ein 15:8. Entsprechend groß sind die Sorgenfalten bei Schlusslicht SC Moskitos Wuppertal vor der Tour zum kleinen Derby (Sa., 14 Uhr), zumal die „Stechmücken“ mit bereits 89 Gegentreffern nicht gerade über eine kompakte Defensive verfügen. Angesichts dieser Voraussetzungen könnten die Wuppertaler schon froh sein, wenn bei Abpfiff ein ähnliches Score auf der Anzeigentafel am Hackenberg aufleuchtet wie in der Vorsaison: Da siegte Remscheid souverän mit 11:3.


Der Rekordmeister RESG Walsum kann sich dabei am Samstag über einen echten Kracher freuen, immerhin gibt Titelverteidiger ERG Iserlohn seine Visitenkarte beim Rekordmeister ab (Sa., 15.30 Uhr – Sporthalle Beckersloh). Die Favoritenrolle ist dabei indes klar verteilt: Während die roten Teufel dicht hinter dem Spitzenduo rangiert, hat der amtierende Meister bislang noch keineswegs überzeugt. Jedoch - gerade am heimischen Beckersloh mussten die Walsumer schon zweimal Federn lassen, verloren gegen Düsseldorf (0:3) und Remscheid (3:4). Und nun kommen die Iserlohner, die bislang zwei Drittel ihrer Punkte auf fremdem Terrain einsammelten … und auch bei ihrem letzten Gastspiel in Duisburg als Sieger vom Platz gingen. Beim 7:5 ging es zwar in Verlängerung, doch den Walsumern kostete diese Niederlage eine optimale Positionierung für die wenig später beginnenden Play-offs.

 


Als einziger Erstligist noch mit blütenweißer Weste steht momentan der TuS Düsseldorf-Nord da. Und beim Heimspiel gegen den RHC Recklinghausen müssen die Rheinländer auch nicht wirklich befürchten, dass ihre Bilanz einen Malus erhält (Sa., 15 Uhr – Rollsporthalle Unterrath). Die Vester sind zwar nicht unbedingt zu unterschätzen, schließlich haben sie auswärts in nur zwei Partien 14 Treffer erzielt. Auf der Gegenseite schlug es aber satte 25-mal ein, weshalb der RHC momentan auch nur al Patz 9 liegt. Die Düsseldorfer, die im Vorjahr klar mit 7:3 die Oberhand behielten, nennen zudem die stabilste Abwehr der Liga ihr Eigen, die in sechs Spielen lediglich elf gegnerische Tore zuließ. Und in der Vorwärtsbewegung hat der TuS mit Neuzugang Diogo Carrilho einen eiskalten Knipser in ihren Reihen.


Gelassen aus der Ferne kann der SK Germania Herringen das Treiben in Düsseldorf verfolgen, schließlich muss der derzeitige Spitzenreiter erst um 18 Uhr in der Glückauf-Arena seine Arbeit gegen den RSC Cronenberg aufnehmen – und kann somit auf das Resultat der TuSler reagieren. Dass gegen die Bergischen am Ende wieder ein derart klares Ergebnis wie beim 13:5 vor Jahresfrist herausspringt, dürfen die Westfalen aber nicht erwarten. Schließlich haben sie im CERS-Cup ordentlich Kräfte gelassen und auch einige Blessuren einstecken müssen, während die Cronenberger ausgeruht nach Hamm reisen werden. Deren größtes Manko ist bei den Personalien zu finden: Mit Benjamin Nusch ist ihr bester Torschütze für diese Begegnung noch gesperrt.

Nach einer katastrophalen Saison 2016/17, die mit einem Relegationsrang endete, hat der SC Bison Calenberg wieder in die Erfolgsspur zurückgefunden und hält mit bereits elf Punkten (zwei weniger als im gesamten Vorjahr!) Tuchfühlung zur Spitzenregion. Und dies soll sich gegen den Vorletzten HSV Krefeld auch nicht unbedingt ändern (Sa., 18 Uhr – Sporthalle Eldagsen), schließlich liegen die Seidenstädter als Vorletzter weit hinter den Niedersachsen. Die Bisons sind folglich klarer Favorit und peilen einen ähnlich klaren Erfolg wie dem 7:4 im Vorjahr an.    

Der Spieltag im Überblick …

… am 2. Dezember 2017 mit dem 8. Spieltag                               

IGR Remscheid - SC Moskitos Wuppertal,14.00 Uhr, Sporthalle Hackenberg

TuS Düsseldorf-Nord - RHC Recklinghausen, 15.00 Uhr, Rollsporthalle Unterrath

RESG Walsum - ERG Iserlohn, 15.30 Uhr, Sporthalle Beckersloh

SK Germania Herringen - RSC Cronenberg  ,18.00 Uhr, Glückauf-Arena

SC Bison Calenberg   - HSV Krefeld,            18.00 Uhr, Sporthalle Eldagsen

spielfrei:RSC Darmstadt

 

Europa-Cup: Raus mit Applaus!

Alle Achtelfinal-Träume sind geplatzt  

(tg) Am nächsten dran am Achtelfinale war am Ende des Europa-Cup-Tages der deutsche Pokalsieger, denn Herringen scheiterte letztlich nur an einer miserablen Strafstoßquote an Valdagno (4:6). Remscheid (1:8) und Walsum (2:7) mussten in der Fremde dagegen schnell erkennen, dass die Katalanen au Voltrega und Lleida keinen Spaß verstehen. Und auch Darmstadt (3:10) und Düsseldorf (0:6) mussten auf eigenem Parkett die Überlegenheit der Südeuropäer anerkennen – wie im Übrigen auch Meister Iserlohn in der European League gegen Reus (4:8).


CERS-Cup                 -          CP Voltrega – IGR Remscheid 8:1 (2:0)

 

20 Minuten lang lebte Remscheid Traum von der erneuten Achtelfinal-Teilnahme, doch letztlich musste der deutsche Vizemeister die Überlegenheit der Spanier anerkennen. Yannick Peinke hätte per Strafstoß für noch mehr Nervenkitzel sorgen können (3.), scheiterte jedoch an Voltregas Schlussmann. Der hielt auch in der Folge sein Tor sauber, wobei sein Gegenüber im IGR-Tor, Jonas Langenohl, ebenfalls eine unüberwindbare Wand darstellte. Erst ein abgefälschter Distanzschuss brachte den Katalanen die ersehnte Führung (22.), die noch vor der Pause ausgebaut wurde.

Unmittelbar nach der Pause erhöhte Voltrega nochmals, doch Yannick Peinke gelang im direkten Gegenzug bereits das 1:3 (28.). Sollte die Bergischen erneut eine erfolgreiche Aufholjagd wie im Hinspiel gelingen? Die Antwort dazu war schnell gefunden: In der 30. Minute verwandelten die Hausherren den Strafstoß nach 10. IGR-Teamfoul zum 4:1 und nur sieben Minuten später hieß es bereits 7:1. Damit hatten die Katalanen ihr Soll erfüllt, erst in der Schlussminute folgte das achte Tor, nachdem zuvor Remscheid einige gute Möglichkeiten gehabt hatte, den Score ansehnlicher zu gestalten.

 

CERS-Cup                 -          SK Germania Herringen – Hockey Valdagno 4:6 (0:3)

Herringens Traum vom Einzug ins Achtelfinale platzte jäh – und dies lag an der Chancenverwertung der Germanen. Die waren nämlich wie schon im Hinspiel in allen Belangen ebenbürtig, ja mitunter sogar bestimmender. Nur im Abschluss haperte es. So hätte der Zwei-Tore-Rückstand nach dem 2:4 im Hinspiel schon nach zwölf Minuten mehr als nur egalisiert werden können, wenn Stefan Gürtler (8.), Robin Schulz (11.) und Lucas Karschau (12.) die drei zugesprochenen Strafstöße verwandelt hätten.

Diese Nachlässigkeit rächte sich wenig später, als Valdagnos Routinier Massimo Tataranni binnen Sekunden zweimal einnetzte (13./14.). Kurz vor und nach der Pause erhöhten die Italiener auf 4:0, ehe Liam Hages per Doppelschlag wieder für Spannung sorgte (34./37.). Doch die Gäste spielten nun ihre ganze Erfahrung aus und nutzten sich bietende Konterchancen eiskalt (42./47.), um den Vorsprung ins Ziel zu bringen. Stefan Gürtler (45.) und Kevin Karschau (49.) hielten die Niederlage somit in Grenzen.
 

CERS-Cup                 -          TuS Düsseldorf-Nord – Juventude Viana 0:6 (0:2)

Wie schon im Hinspiel spielten die Düsseldorfer eine starke erste Hälfte, abermals aber auch ohne ihre eigenen Chancen zu verwerten. Die Portugiesen mussten allerdings auch nicht mehr als das absolut Notwendige tun, zerrten von ihrem klaren Hinspielerfolg – und legten dazu noch zwei Treffer nach. Als die Rheinländer ab Mitte des zweiten Durchgangs dann langsam ihrem kraftraubenden Spiel Tribut zollen mussten, ließ sich Viana die Möglichkeit zum klaren Sieg nicht nehmen.       
   

CERS-Cup                 -          RSC Darmstadt – CE Noia 3:10 (1:2)

Eine Halbzeit lang hielt Darmstadt das Spiel gegen Noia offen, wobei die Spanier sich nach dem 11:2 aus dem Hinspiel auch nicht sonderlich ins Zeug legten. Das 0:1 aus dem Getümmel (10.) verdauten die Hessen gut und kamen durch Maximilian Hack kurz vor der Pause zum verdienten Ausgleich. Der wurde aber zu sehr gefeiert, sodass die Gäste unmittelbar nach Wiederbeginn zum 2:1-Halbzeitstand trafen.

Im zweiten Durchgang ging den Darmstädtern, die bis dahin schon viel investiert hatten, schon früh die Kraft aus, was die abgebrühten Spanier umgehend nutzten, um auf 6:1 davon zu ziehen. Damit war alles gelaufen, der Rest war von beiden Seiten für die Galerie – was von immerhin noch zum sechs weiteren Toren garniert wurde. Für den RSC trafen Marcel Behnke und Philip Wagner ins Schwarze.
 

CERS-Cup                 -          CE Lleida – RESG Walsum 7:2 (1:0)

Viel vorgenommen hatten sich die Walsumer, denen Lleida aber dann letztlich klar die Grenzen aufzeigte. Schon in der ersten Halbzeit war es vornehmlich RESG-Schlussmann Tobias Wahlen, der sein Team im Rennen hielt und sich nur einmal geschlagen geben musste. Miquel Vila Gallaguet hätte per Penalty dem Spiel ein andere Wende geben können (23.), doch damit stattdessen nahm das Schicksal nach Wiederbeginn seinen Lauf: Die Walsumer kamen nicht wieder in Tritt und fingen sich in kurzem Abstand zwei weitere Gegentreffer ein (27./28.). Damit war im Grunde das Aus besiegelt, doch die Katalanen gingen auf Nummer sicher und erhöhten im weiteren Verlauf bis auf 7:0, ehe Xavier Berruezo (48.) und Jan Dobbratz (49.) noch zwei Ehrentreffer gelangen. 
 

Europa-Cup: Die Hoffnung lebt

(tg) Zwei Tore Differenz sind im Rollhockey praktisch nichts. Insbesondere, wenn noch 50 Minuten Zeit besteht, diesen Abstand zu revidieren. Folglich lebt die Hoffnung bei gleich drei Bundesliga-Clubs, im CERS-Cup noch die dritte Runde zu erreichen. Pokalsieger Herringen wird die Aufholjagd daheim angehen, Remscheid und Walsum müssen in der Fremde Gas geben. Aussichtslos ist dagegen die Lage in Düsseldorf (-6) und Darmstadt (-9), die beide dem eigenen Publikum aber eine gute Vorstellung liefern wollen.


In der Glückauf-Arena hat der SK Germania Herringen schon mehrfach unter Beweis gestellt, auch auf internationalem Parkett konkurrenzfähig zu sein. Und nachdem in der Bundesliga zuletzt durch ein 3:1 in Iserlohn wieder Rang 1 erobert wurde, wollen die Germanen nun gegen Hockey Valdagno den nächsten Coup landen (Sa., 18 Uhr). Die Venetier haben in der Seria A1 jüngst einen 11:1-kantersieg über Kellerkind Giovinazzo gefeiert, sind im Rennen um die vorderen Play-off-Plätze aber in mitten eines engen Konkurrenzkampfes. Derzeit nehmen sie Rang 4 ein, liegen damit aber lediglich drei Zähler besser als der Siebte, während der Abstand zur Spitze schon mehr als fünf Punkte beträgt. Das Problem von Valdagno ist dabei das hohe Durchschnittsalter: Gleich neun Akteure sind schon deutlich über 30 Jahre alt, Massimo Tataranni schon fast 40 und Torwart Massimo Cunegatti sogar schon 46! Und genau dies wäre ihnen schon im Hinspiel fast zum Verhängnis geworden, als sie nur dank ihrer Cleverness ein 4:2 über die Zeit retteten. 


4:6 hieß es nach spannender Partie am Ende des ersten Aufeinandertreffens der IGR Remscheid und CP Voltrega vor drei Wochen. Nun reisen die Bergischen in katalanische Bergland (Sa., 20.00 Uhr - Pavellò Municipal Oliveras de la Riva), um diesen Rückstand aufzuholen und wie im Vorjahr ins Achtelfinale einzuziehen. Die Chancen stehen nach den Beobachtungen des Hinspiels nicht schlecht, denn die Iberer überzeugten weder im Angriff noch in der Abwehr wirklich – und gelten überdies nicht gerade als sehr Heimstark. Die Generalprobe gegen Noia wurde indes mit 6:2 klar gewonnen, und alles andere als ein Sieg über den deutschen Vizemeister kommt für die Katalanen auch gar nicht in Betracht. Doch genau dies könnte die Schwachstelle sein, denn auch in Remscheid waren sich die Nordspanier ihrer Sache (zu) sicher.
 

In den letzten Sekunden verspielte die RESG Walsum Anfang des Monats eine noch bessere Ausgangslage, denn keine 60 Sekunden vor dem Ende hieß es gegen CE Lleida noch 3:3-Unentschieden. Eine aufopferungsvolle Aufholjagd nach 0:3 forderte dann aber ihren Tribut von den roten Teufeln, die nun mit der Hypothek eines Zwei-Tore-Rückstandes klar kommen müssen (Sa., 20 Uhr - Pavellò Onze de Setembre). Doch die Walsumer sind, auch dank der gelungenen Generalprobe gegen Wuppertal (13:1) zuversichtlich, diesen Abstand mehr als nur gleichstellen zu können. Aber auch Lleida geht mit dem Rückenwind eines klaren Sieges in der heimischen Liga in die Partie und will sich gegen den deutschen Rekordmeister natürlich keine Blöße geben.  


Noch einen guten Auftritt wollen der TuS Düsseldorf-Nord sowie der RSC Darmstadt hinlegen, die nach ihren ersten Spielen allenfalls noch theoretische Chancen auf ein Weiterkommen haben. Die Rheinländer empfangen am Samstag in der Rollsporthalle Unterrath ab 20 Uhr den portugiesischen Club Juventude Viana, dem sie von drei Wochen mit 1:7 unterlagen. Zeitgleich wird im hessischen Landesleistungszentrum das Aufeinandertreffen der Darmstädter mir CE Noia angepfiffen, die im ersten Match mit 11:2 erfolgreich waren  
 

In die Schweiz müssen die deutschen Unparteiischen: Thomas Ullrich und Thomas Ehlert leiten in der European League die Begegnung zwischen dem Montreux HC und FC Barcelona, während Lars Niestroy und Frank Schäfer bei der CERS-Cup-Paarung RSC Uttigen gegen OC Barcelos im Einsatz sein werden.

 

                                                     Alle deutschen Spiele im Überblick …

… am 25. November 2017 - 1. Runde / Rückspiel                                    

SK Germania Herringen - Hockey Valdagno (I), 18.00 Uhr, Glückauf-Arena

RSC Darmstadt - CE Noia (E), 20.00 Uhr, Landesleistungszentrum 

TuS Düsseldorf-Nord - Juventude Viana (P), 20.00 Uhr, Rollsporthalle Unterrath

CE Lleida (E) - RESG Walsum, 20.00 Uhr, Pavellò Onze de Setembre

CP Voltrega (E) - IGR Remscheid, 20.00 Uhr, Pavellò Municipal Oliveras de la Riva

Bundesliga, 7. Spieltag: IGR überrollt RHC Recklinghausen

(tg) Aus einem müden Gipfeltreffen in Iserlohn ging Herringen als 3:1-Sieger hervor und übernahm damit die Tabellenspitze von den spielfreien Düsseldorfern. Auf die haben unterdessen sowohl Walsum (13:1 in Wuppertal) als auch Remscheid (15:8 über Recklinghausen) mit deutlichen Pflichtsiegen den Abstand verkürzt. Calenberg profitierte unterdessen vom Iserlohns Niederlage und rückte dank eines knappen 5:4-Siegs über Darmstadt auf Rang 5 vor. Eine Position aufwärts ging es auch für Cronenberg nach dem 7:0-erfolg über Krefeld.


IGR Remscheid – RHC Recklinghausen 15:8 (4:4)

Auch, wenn das Ergebnis eine klare Sprache spricht: Recklinghausen war für Remscheid ein harte Nuss, die erst durch eine deutliche Tempoverschärfung im zweiten Durchgang geknackt werden konnte.

Dabei sah es anfangs ganz danach aus, als ob den Bergischen eine durchschnittliche Leistung reichen würde: Alexander Ober hatte den Vizemeister gleich mit dem ersten Angriff in Führung gebracht (1.), Daniel Strieder (8.) und Yannick Peinke (13.) im weiteren Verlauf stets dann nachgelegt, wenn Recklinghausen unangenehm frech wurde.

Allerdings ließen sich die Vester durch den 0:3-Rückstand keineswegs entmutigen. Wohl auch, weil die Remscheider meinten, damit das Nötigste bereits erledigt zu haben. Dass dies nicht so war, stand schnell fest, denn Niklas Nohlen (15.), Christoph Rindfleisch (19.) und Niko Nohlen (23.) stellten den bis dahin nicht unverdienten Gleichstand her. Und auch das 4:3 von Fabian Selbach konterte der RHC umgehend mit dem Ausgleich durch Christoph Rindfleisch (25.).

Nun wussten die Hausherren also, dass es mehr bedurfte um die Recklinghäuser zu bezwingen – und blieben eine entsprechende Reaktion nach Wiederbeginn nicht lange schuldig. Diesmal war es Daniel Strieder, der für einen Blitzstart sorgte (26.), bevor Yannick Peinke (33.), Alexander Ober (34.) und Fabian Selbach (35.) die IGR auf 8:4 davonziehen ließ. Niklas Nohlen meldete zwar die Gäste zurück (36./42.), doch umgehend ließen Fabian Selbach (40.) bzw. Daniel Strieder (42./43.) und Yannick Peinke (43.) weitere Treffer folgen: 12:6. Damit war das turbulente Toreschießen jedoch noch längst nicht beendet, bis zur letzten Minute ging es munter weiter, wobei sich Yannick Peinke und Niklas Nohlen noch zweimal in die Trefferliste eintrugen, ehe Til Cramer den Schlusspunkt setzte.

IGR Remscheid:J. Langenohl, J. van den Dungen; J. Dutt, F. Selbach, Y. Peinke, L. Friese, D. Strieder, A. Ober, Y. Lukassen, T. Cramer. – RHC Recklinghausen: L. Andrioff (ab 44. D. Jakubiak), P. Wagner, C. Rindfleisch, Niklas Nohlen, M. Angenendt, M. Schürmann, D. Cholewinski, Niko Nohlen. – Schiedsrichter: L. Niestroy / S. Häger.

Torfolge: 1:0 (1.) A. Ober, 2:0 (8.) D. Strieder, 3:0 (13.) Y. Peinke, 3:1 (15.) Niklas Nohlen, 3:2 (19.) C. Rindfleisch, 3:3 (23.) Niko Nohlen, 4:3 (25.) F. Selbach, 4:4 (25.) C. Rindfleisch, 5:4 (26.) D. Strieder, 6:4 (33.) Y. Peinke, 7:4 (34.) A. Ober, 8:4 (35.) F. Selbach, 8:5 (36.) Niklas Nohlen, 9:5 (40.) F. Selbach, 9:6 (42./Penalty) Niklas Nohlen, 10:6 (42.) D. Strieder, 11:6 (43.) Y. Peinke, 12:6 (43.) D. Strieder, 12:7 (43.) Niklas Nohlen, 13:7 (44./Direkter) Y. Peinke, 13:8 (44.) Niklas Nohlen, 14:8 (48.) Y. Peinke, 15:8 (49.) T. Cramer. - Zeitstrafen: IGR 2 min (A. Ober/40.) – RHC 2 min (L. Andrioff/44.) - Teamfouls: IGR 10 – RHC 8.




Spiel der Woche: ERG Iserlohn – SK Germania Herringen 1:3 (1:2)

Das formale Spitzenspiele sich mitunter als Mogelpackung erweisen, ist kein Geheimnis. Und so war am Iserlohner Hemberg auch niemand groß überrascht, dass das Duell zwischen Meister und Pokalsieger nicht das hielt, was es versprach. Der Grund: Beide Teams gingen mit personellen Handicaps ins Rennen.

Titelverteidiger Iserlohn musste auf Patrick Glowka, Sergio Pereira und Philipp Kirtyan verzichten, beim Cupgewinner fehlten Kevin Karschau und Justin Klein – und dies machte sich durchaus bemerkbar. Dazu kam noch, dass keine Seite ein übergroßes Risiko einzugehen bereit war, in der Startphase war es ein zähes Abtasten. Erst als Lucas Karschau einen der ersten schnelleren Angriffe mit dem 1:0 abschloss (11.), kam mehr Leben ins Spiel. Da aber die Abwehrreihen konsequent die Wege zu den Toren zumachten, waren Chancen weiterhin Mangelware.

Kurz vor der Pause wurde es plötzlich hektisch: Iserlohn wollte nun unbedingt den Ausgleich, fing sich dabei aber einen Konter ein, den Liam Hages zum 2:0 nutzte (22.). Doch keine Zeigerumdrehung später war das Westfalen-Duell wieder offen, Kai Milewski hatte den Iserlohner Anschluss markiert.

Ein Foul an Robin Schulz im ERG-Strafraum brachte im zweiten Durchgang dann aber früh die Entscheidung. Stefan Gürtler trat an den Punkt und ließ Iserlohns Torwart Lukas Kost keine Chance (32.). Das Polster reichte den Germanen, die fortan clever das Tempo verschleppten und Iserlohns Bemühungen somit ins Leere laufen ließen.  

ERG Iserlohn: L. Kost, T. Weber; N. Hilbertz, K. Milewski, S. Glowka, C. Hegener, A. Börkei, T. Henke. – SK Germania Herringen: M. Schartner, T. Tegethoff; Li. Hages, S. Gürtler, M. Stork, R. Schulz, R. Schulz, L. Karschau, Lu. Hages. – Schiedsrichter: T. Ullrich / T. Ehlert.

Torfolge: 0:1 (11.) L. Karschau, 0:2 (22.) Li. Hages, 1:2 (23.) K. Milewski, 1:3 (32./Penalty) S. Gürtler. - Zeitstrafen: ERG 0 min – SKG 0 min - Teamfouls: ERG 4 – SKG 8.


SC Moskitos Wuppertal – RESG Walsum 1:13 (1:7)

Der Dreier beim Schlusslicht aus Wuppertal war bei den Walsumern fest eingeplant und nach nicht einmal einer Viertelstunde auch schon in trockenen Tüchern.

Sebastian Haas und Miquel Vila Gallaguet mit jeweils zwei Toren sowie Xavier Berruezo hatten nach gerade einmal etwas mehr als 13 Minuten Spielzeit schon einen deutlichen 5:0-Vorsprung herausgeschossen - und damit faktisch bereits alles klargemacht. Die Moskitos taten zwar ihr Bestes, um in der Folge dagegenzuhalten, hatten der technischen und läuferischen Klasse ihrer Gäste aber nur wenig entgegen zu setzen. Jan Dobbratz (16.) und Xavier Berruezo (21.) erhöhten vor der Pause noch moderat, ehe Jan Henckels der SC-Ehrentreffer gelang (24.).

Im zweiten Durchgang machten RESG-Neuzugang Pelayo Ramos (28./32.) und Sebastian Haas (32.) rasch die „10“ voll, ehe die Walsumer in den Schongang schalteten, um wertvolle Kräfte für das CERS-Cup-Rückspiel am kommenden Samstag zu sparen. Aber auch dies reichte, um gegen tapfer kämpfende Wuppertaler durch Jan Dobbratz (2) und Nuno Rilhas noch dreimal nachzulegen.    

SC Moskitos Wuppertal:R. Prange, A. Obermeier; D. Meuer, T. Lucht, G. Dincer, N. Obermeier, M. Mirscheid, J. Henckels, J. Spiecker, R. Hauck. – RESG Walsum: T. Wahlen, R. Lorz; M. Vila Gallaguet, C. Nusch, J. Dobbratz, X. Berruezo, F. Schmidt, N. Rilhas, S. Haas, P. Ramos. – Schiedsrichter: P. Thißen / A. Richter.

Torfolge: 0:1 (5.) S. Haas, 0:2 (6.) X. Berruezo, 0:3 (8.) M. Vila Gallaguet, 0:4 (13.) S. Haas, 0:5 (14.) M. Vila Gallaguet, 0:6 (16.) J. Dobbratz, 0:7 (21.) X. Berruezo, 1:7 (24.) J. Henckels, 1:8 (28.) P. Ramos, 1:9 (32./Direkter) S. Haas, 1:10 (32.) P. Ramos, 1:11 (40.) N. Rilhas, 1:12 (41.) J. Dobbratz, 1:13 (46./Direkter) J. Dobbratz. - Zeitstrafen: SCM 6 min (M. Mirscheid/32. – J. Henckels/46. & 46.) – RESG 0 min - Teamfouls: SCM 6 – RESG 7.


SC Bison Calenberg – RSC Darmstadt 5:4 (4:3)

Auch in Calenberg roch es wieder nach einer Verlängerung, doch Darmstadt schaffte es nicht, ein drittes Mal in Folge eine Partie erst in der Extraschicht zu entscheiden.

Dabei standen sich die kämpferischen Hessen selbst im Weg, mussten sie doch in der Schlussphase gleich dreimal in Unterzahl agieren und dabei nötige Kräfte lassen. Denn souverän waren die Hausherren lediglich in der Startphase, als Leif Johansson schnell zum 1:0 getroffen hatte (5.) und Milan Brandt die Bisons nach zwischenzeitlichen 1:1 von Maximilian Becker (7.) wieder in Vorlage bringen konnte (9.). Joeri Mertens baute den Vorsprung kurz darauf weiter aus (11.), doch Marcel Behnke hielt die Gäste auf Tuchfühlung (16.).

Es reichte aber nie zum Gleichstand, da Calenberg mit effektiven Kontern immer im entscheidenden Moment zuschlug. So auch beim 4:2 durch Reik Johansson (22.), dem Alexandre Andrade indes umgehend den erneuten Anschlusstreffer folgen ließ (23.).

Im zweiten Abschnitt änderte sich nichts: Darmstadt drängte, Calenberg verteidigte – und profitierte von den RSC-fehlern. So nutzte Milan Brandt den Direkten als Folge der blauen Karte für Philip Wagner kompromisslos zum 5:3 (33.). Die Hessen durften aber dennoch weiter hoffen: einerseits überstanden sie einen weitere Hinausstellung gegen Alexandre Andrade (36.) schadlos, andererseits verkürzte Nils Koch abermals (39.). Als dann aber Alexandre Andrade erneut in die Kühlbox musste (45.), hatte dies zwar keine unmittelbaren Folgen. Den Gästen fehlte nach überstandener Unterzahl aber die Kraft, um noch einmal zum Gegenschlag auszuholen.

SC Bison Calenberg:D. Mertens, T. Richter; R. van den Dungen, L. Johansson, R. Johansson, M. Stoffle, J. Mertens, J. Rocha, D. Kuczynski. – RSC Darmstadt: P. Leyer, M. Mensah; P. Wagner, M. Becker, M. Hack, M. Behnke, A. Andrade, N. Koch, M. Abdi. – Schiedsrichter: T. Flössel / S. Dahlbock.

Torfolge: 1:0 (5.) L. Johansson, 1:1 (7.) M. Becker, 2:1 (9.) M. Brandt, 3:1 (11.) J. Mertens, 3:2 (16.) M. Behnke, 4:2 (22.) R. Johansson, 4:3 (23.) A. Andrade, 5:3 (33./Direkter) M. Brandt, 5:4 (39.) N. Koch. - Zeitstrafen: SCB 0 min – RSC 6 min (P. Wagner/33. - A. Andrade/36. & 45.) - Teamfouls: SCB 6 – RSC 12.
 

RSC Cronenberg – HSV Krefeld 7:0 (3:0)

Im vierten Anlauf haben die Cronenberger endlich ihren ersten Heimsieg unter Dach und Fach gebracht. Krefeld machte es den Bergischen aber nicht leicht, wenngleich am Ende das Resultat eindeutig war.

Vor allem HSV-Keeper Marcel Hass machte den Gastgebern das Leben schwer, verhinderte mit vielen guten Reaktionen immer wieder den Führungstreffer der dominanten Cronenberger. Die hatten zwar das Spiel im Griff, konnten aber nicht immer verhindern, dass mal ein Gästespieler gefährlich entwischte. Fynn Hilbertz im RSC-Gehäuse sorgte aber souverän dafür, dass der HSV nicht seinerseits das 1:0 markierte.

Bis kurz vor der Pause mussten die heimischen Fans letztlich warten, ehe der Knoten platzte – und dann gleich deutlich: Jordi Molet (21.), Niko Morovic (21.) und Kay Hövelmann (23.) sorgten binnen weniger Augenblicke endlich auch für einen numerischen Beweis der Löwen-Übermacht. Unmittelbar nach dem Seitenwechsel legte Sebastian Rath ein Doppelpack nach (26./30.), womit frühzeitig alles klar war. Die Hausherren spielten nun clever die Zeit aus, kamen durch Niko Morovic (42.) und Mats Trimborn (48.) zudem noch zu zwei weiteren Torerfolgen.

RSC Cronenberg:F. Hilbertz (ab 30. L. Geisler); M. Bernadowitz, J. Molet, K. Hövelmann, S. Rath, K. Riedel, L. Seidler, N. Morovic, M. Trimborn. – HSV Krefeld: M. Hass, R. Surrey; M. Hackel, C. Jachtmann, S. Holtzer, D. Horchmer, D. Hausch, D. Quabeck, S. Emmrich, P. Greiffenstein. – Schiedsrichter: F. Schäfer / A. Feiteira.

Torfolge: 1:0 (21.) J. Molet, 2:0 (21.) N. Morovic, 3:0 (23.) K. Hövelmann, 4:0 (26.) S. Rath, 5:0 (30.) S. Rath, 6:0 (42.) N. Morovic, 7:0 (48.) M. Trimborn. - Zeitstrafen: RSC 0 min – HSV 0 min - Teamfouls: RSC 9 – HSV 7.

 

 

              

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