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Bundesliga, 2. Play-off-Finale: Remscheider Löwen scheitern an Iserlohns Abgeklärtheit

(tg) Sie haben gekämpft und mit dem Herzen eines bergischen Löwen wirklich alles versucht, um dann am Ende doch den großen Traum sich in Luft auflösen zu sehen. Die Gründe, warum es für die IGR Remscheid nicht zum großen Wurf reichte, waren beim Gegner zu finden: Mit der ganzen Routine und Abgeklärtheit aus 13 DM-Finalserien in Folge ließ der erfolgreiche Titelverteidiger ERG Iserlohn den Herausforderer regelrecht an sich abperlen und zieht damit in den elitären Club Titel-Hattrick-Vereine ein. Die Remscheider Anhänger ließen es sich aber nicht nehmen, ihre „Jungs“ frenetisch für die Vizemeisterschaft zu feiern. 


IGR Remscheid – ERG Iserlohn 3:4 (0:1)

Wie schon am Vortag gab es hüben wie drüben kein langes Taktieren, vielmehr wollten beide Seiten frühestmöglich ein Zeichen setzen. Dabei wurde schnell ersichtlich, dass die Iserlohner wohlweislich ihres Zwei-Tore-Vorsprungs vom Vortag zwar ein hohes Tempo gingen, ihr Hauptaugenmerk aber durchaus auf die Defensive legten.

So hatten die Remscheider zwar schnell ein klares Übergewicht und setzten sich minutenlang in der Hälfte des Titelverteidigers fest. Doch bis auf einen strammen Schuss Yannick Peinke gleich in der ersten Minute kam dabei nichts wirklich Gefährliches heraus.

Mitgnadenloser Effektivität schlug dagegen Iserlohn zu, als sich in der 5. Minute die erste gute Chance bot: Sergio Pereira spielte den Ball ins Zentrum auf Kai Milewski, der wuchtig mit der Rückhand abzog und genau in den Knick traf. Ein herber Nackenschlag für die Hausherren, die diesen aber gut verarbeiteten – wohlwissend, dass die Aufgabe durch das 0:1 nicht leichter geworden war.

Aber die IGRler krempelten, angefeuert von ihren laustarken Fans, die Ärmel hoch. Nur: Es wurde kein Lohn dafür eingefahren. Sosehr sich die Hausherren auch bemühten den Ball in die gegnerische Gefahrenzone zu bringen, es war immer ein Iserlohner im Weg und verhinderte einen Abschluss. So rackerten sich die Bergischen regelrecht an der ERG-Abwehr ab und hatten überdies Glück, dass die Gäste bei ihren blitzschnellen Gegenstößen von Nils Hilbertz (13./Pfosten), Kai Milewski (17.) und Timon Henke (23.) die nötige Millimeter zum zweiten Tor fehlten.

Wesentlichen Anteil daran, dass es zur Pause noch nicht gänzlich aussichtslos war, hatte somit Remscheids Keeper Moritz Kreidewolf, der kurz vor dem Halbzeitpfiff auch noch einen Direkten von Sergio Pereira parierte, nachdem zuvor Daniel Strieder für ein Foul an Nils Hilbertz „Blau“ gesehen hatte (25.).

Das Fazit der ersten Hälfte fiel bei allen Betrachtern aber dennoch einhellig aus: Die routinierteren Iserlohner waren schlichtweg zu clever für die Bergischen Jungspunde, die zwar tapfer immer weide anrannten, aber dabei kaum Schaden verursachten. Stattdessen gerieten sie kurz nach dem Wiederanpfiff noch weiter ins Hintertreffen, als Andre Costa die Überzahl der Westfalen zum 2:0 nutze (27.).

Die Remscheider aber spielten ungeachtet dessen weiter nach vorne, glaubten weiter an ihre Chance, wenngleich zum Titelsieg inzwischen schon ein kleines Wunder nötig war. So blieb Maximilian Richter wenig später abermals der Anschluss verwehrt (28.), doch der nächste Schuss saß dann plötzlich: Daniel Strieder hatte die Kugel aus kurzer Distanz über die Linie gedrückt (30.).

Die IGR-Fans peitschten umgehend die Stimmung an, skandierten „Jetzt geht’s los! Jetzt geht’s los!“ Doch inmitten dieser frenetischen Anfeuerungsrufe, die von den ERG-Anhängern stets in gleicher Laustärke gekontert wurde, tauchte Nils Hilbertz vor Moritz Kreidewolf auf. Der Remscheider Schlussmann pariert zwar, war beim umgehenden Nachschuss von Andrea Münger dann aber machtlos – der Meister hatte zurückgeschlagen (32.).

Und die Westfalen hätten vier weitere Minuten alles klar machen können, doch nach dem 10. IGR-Teamfoul war Moritz Kreidewolf von Andre Costa nicht zu überwinden – und der sich direkt daraus entwickelnde Gegenzug brachte die Hausherren dank ihres abgebrühten Youngsters Alexander Ober wieder heran.

Das 2:3 machte bei den Hausherren offensichtlich die letzten Reserven frei. Mit dem unbändigen Herzen des bergischen Löwen rannten die Herausforderer immer wieder auf das Iserlohner Tor zu, Yannick Peinke scheitere aber erst am Pfosten (37.) dann an Patrick Glowka (39.). Auch das 10. Iserlohner Teamfoul half den Remscheidern nicht, Alexander Ober donnerte die Kugel über das gegnerische Gehäuse (40.).

Die Iserlohner hatten also keinen Grund die Nerven zu verlieren, hielten die Abwehrreihen mit großer Ruhe geschlossen und blockten die IGR-Angriffswellen zumeist auch souverän ab. Darüber hinaus gab es immer öfter Chancen zum Konter, wobei Moritz Kreidewolf zumeist Endstation war. Bis zur 49. Minute war folglich wenigstens der Ausgleich für die tapferen IGRler möglich, doch dann entwischte Andreas Münger und machte mit dem 4:2 den 9. Iserlohner Meistertitel perfekt.

Das Schlusswort hatten aber die Gastgeber, für die Yannick Peinke praktisch mit dem Schlusspfiff noch das 3:4 erzielte, was aber nur ein schwacher Trost war. Der Traum war geplatzt, mit Tränen in den Augen hockten die Remscheider auf dem Feld und mussten den feiernden Iserlohnern zuschauen. 

IGR Remscheid:M. Kreidewolf, J. Langenohl; J. Dutt, F. Selbach, Y. Peinke, R. Selbach, M. Richter, Y. Lukassen, D. Strieder, A. Ober. – ERG Iserlohn: P. Glowka, L. Kost; C. Nunez, N. Hilbertz, K. Milewski, C. Hegener, A. Münger, S. Pereira, T. Henke, A. Costa. – Schiedsrichter: L. Niestroy / C. Niestroy.

Torfolge: 0:1 (5.) K. Milewski, 0:2 (27./Überzahl) A. Costa, 1:2 (30.) D. Strieder, 1:3 (32.) A. Münger, 2:3 (36.) A. Ober, 2:4 49.) A. Münger, 3:4 (50./Überzahl) Y. Peinke. - Zeitstrafen: IGR 2 min (D. Strieder/25.) – ERG 2 min (S. Pereira/50.) - Teamfouls: IGR 17 – ERG 11.

            

Bundesliga, 1. Play-off-Finale: Der Meister hat vorgelegt

(tg) Alles oder nichts – dieses Motto hatten sich die beiden Finalisten aus Iserlohn und Remscheid offensichtlich groß auf die Fahnen geschrieben: Von der ersten bis zur letzten Sekunde lieferten sich die beiden Teams im ersten Finalspiel einen furioses Highspeed-Duell, bei dem der Titelverteidiger am Ende die Nase zwar vorne hatte, die Meisterschaft damit aber noch längst nicht entschieden ist. Denn Am heimischen Hackenberg haben die Remscheider schon so manches Unmögliche geschafft …

ERG Iserlohn – IGR Remscheid 3:1 (1:1)

Keine taktischen Spielchen, kein „Beschnuppern“ – hüben wie drüben wurde das Gaspedal sofort tief durchgetreten und den 400 Fans beider Lager ein Finale furioso dargeboten. Sicher: Die Abwehrarbeit war dabei nichtsdestotrotz Trumpf, weder Herausforderer Remscheid noch Titelverteidiger Iserlohn gingen volles Risiko, sondern sicherten mit einem Mann immer nach hinten ab. Aber die Marschroute war hüben wie drüben dennoch sehr offensiv ausgerichtet.

Und so dauerte es auch nicht lange, bis die erste hochkarätige Chance verbucht wurde: IGR-Kapitän Yannick Peinke war nach Doppelpass mit Alexander Ober völlig blank, scheiterte aber an ERG-Torwart Patrick Glowka (5.). Nachdem es Daniel Strieder dann aus der Distanz versucht hatte (6.), tauchte auch Iserlohn erstmals vor dem Gästetor auf, in dem Moritz Kreidewolf mit dem Schlenzer von Andreas Münger aber keine Probleme hatte (9.).

Unter dem Strich hatten die Gäste in den ersten Minuten ein Übergewicht, sodass die Führung durch Alexander Ober, der kurz hinter der Mittellinie genau Maß genommen hatte, keineswegs überraschend kam (11.). Keine 60 Sekunden darauf hätte Maximilian Richter auf 2:0 erhöhen müssen, doch völlig frei von Patrick Glowka rutsche ihm plötzlich das Herz in die Hose, seinem Schuss fehlte der nötige Druck. Und so konnten sich die jubelnden IGR-Anhänger nicht lange über den Vorsprung ihres Teams freuen, denn nur zwei Minuten nach dem Rückstand lenkte Sergio Pereira einen Münger-Schuss an Moritz Kreidewolf vorbei – 1:1.

Der Ausgleich drehte zugleich das Kräfteverhältnis, nun hatten die Westfalen ein klares Puls, konnten daraus trotz guter Gelegenheiten von Sergio Pereira (15.), Carlos Nunez (16.) und Kai Milewski (25./Pfosten) aber kein Kapital mehr schlagen. Sowohl die IGR-Defensive als auch die ERG-Abwehr arbeitete nun bei nahezu 100 Prozent, die wenige Schüsse fischten die sicheren Schlussmänner aus der Luft.

Daran änderte sich auch nach dem Seitenwechsel zunächst nicht, beide Mannschaften hielten vor dem eigenen Tor die Reihen geschlossen, sodass den Angreifern kaum ein gefährlicher Abschluss gelang. So war der Distanzschuss von Nils Hilbertz letztlich durchaus auch eine Verlegenheitsoption, doch sein Versuch war so gut getimt, dass er an Freund und Feind vorbei seinen Weg ins IGR-Tor fand (33.).

Vorteil für den Titelverteidiger also – und diesen verteidigten die Iserlohner fortan mit nahezu beängstigender Perfektion. Die Gäste aus dem Bergischen versuchten immer wieder mit ebenso variablen wie kreativen Mitteln, eine Lücke in die ERG-Abwehr zu reißen, fanden letztlich aber keinen wirklichen Ansatzpunkt. Patrick Glowka war zwar keineswegs arbeitslos, doch von den IGR-Abschlüssen ging letztlich keine ernsthafte Gefahr aus.

Dies lag sicherlich auch daran, dass die Iserlohner komplett durchwechselten und somit immer wieder Kräfte tanken konnten, während beim Herausforderer das Quartett Yannick Peinke, Fabian Selbach, Daniel Strieder und Alexander Ober im zweiten Durchgang nahezu durchspielte, nachdem sich gleich zu Beginn dieses Durchgangs Maximilian Richter nach einem Zusammenprall mit Timon Henke eine Platzwunde an der Stirn zugezogen hatte und danach ausfiel. So ging den Remscheidern langsam die Luft aus und es schlichen sich Fehler ein. Mit letztlich fatalen Folgen, denn zwei Minuten vor dem Ende kam Andreas Münger so an den Ball, schickte dann Kai Milewski und der ließ Moritz Kreidewolf keine Chance – 3:1 (48.). 

ERG Iserlohn:P. Glowka, L. Kost; C. Nunez, N. Hilbertz, K. Milewski, C. Hegener, A. Münger, S. Pereira, T. Henke, A. Costa. – IGR Remscheid: M. Kreidewolf, J. Langenohl; J. Dutt, F. Selbach, Y. Peinke, R. Selbach, M. Richter, Y. Lukassen, D. Strieder, A. Ober. – Schiedsrichter: T. Flössel / F. Schäfer.

Torfolge: 0:1 (11.) A. Ober, 1:1 (13.) S. Pereira, 2:1 (33.) N. Hilbertz, 3:1 (48.) K. Milewski. - Zeitstrafen: ERG 0 min – IGR 0 min - Teamfouls: ERG 5 – IGR 6.

 

So geht’s weiter …

… am 21. Mai 2017 mit dem Play-off-Finale          

IGR Remscheid             -           ERG Iserlohn                            15.30 Uhr, Sporthalle Hackenberg
 

Bundesliga, Play-off-Finale: Remscheid hofft nach 23 Jahren auf den großen Wurf

(tg) RSC Cronenberg, ERG Iserlohn und SKG Herringen – diese drei Vereine machten seit 2004 den Deutschen Rollhockey-Meister unter sich aus. Je fünfmal ging der Pott dabei an Cronenberg und Iserlohn, die auch in diesem Jahr Titelverteidiger sind, zweimal bestieg Herringen den Rollhockey-Thron. In diese Phalanx ist nun die IGR Remscheid eingebrochen und greift nach 23 Jahren erstmals wieder nach dem Meistertitel.
 

Dass in einem Finale stets die beiden besten Teams der Serie stehen, ist eine Binsenweisheit – die sich bei diesem Duell allerdings durch Zahlen auch untermauern lässt. So stellen die Remscheider mit 30 Toren die treffsicherste Mannschaft der Play-off-Serie, und mit U20-Nationalspieler Daniel Strieder (8 Tore) zugleich den gefährlichsten Angreifer. Mit Fabian Selbach und Youngster Alexander Ober haben zwei weitere Spieler in den vorangegangenen vier Partien bereits sechsmal ins Schwarze getroffen.

Demgegenüber fällt die Offensivbilanz des Titelverteidigers aus Iserlohn recht sparsam aus: Nur 15 Mal brachten die Westfalen die Kugel im gegnerischen Gehäuse unter, wobei fast die Hälfte der Treffer auf das Konto von Kapitän und Nationalspieler Sergio Pereira gingen. Der Trumpf des Iserlohner, die zum sage und schreibei 13 Mal seit 2003 im DM-Finale stehen, ist vielmehr die Defensive: Nur 10 Gegentore ließ der achtmalige Deutsche Meister in den Play-off-s bislang zu – Remscheid musste dagegen schon 21 Tore schlucken. Mehr als alle anderen Teams, die es bis ins Halbfinale schafften.

Auf dem Weg in die Finalserie sind die Iserlohn im Gegensatz zu ihren Herausforderern noch ungeschlagen, wobei gegen Darmstadt (4:4/Viertelfinale) und Walsum (3:3/Halbfinale) jeweils auswärts nur ein Remis verbucht wurde. In der Fremde nicht ganz sattelfest waren auch die Bergischen, die im Viertelfinale in Cronenberg ebenfalls ein Unentschieden (6:6) hinnehmen mussten und im Halbfinale in Herringen sogar 4:7 verloren.

Daraus ergibt sich, dass der Heimergebnisse eine nicht unerhebliche Bedeutung für die beiden Mannschaften haben werden, denn sowohl der Iserlohner Hemberg, wo die Serie am Samstag um 15.30 Uhr startet, als auch der Remscheider Hackenberg (Sonntag, 15.30 Uhr) gelten als schwer zu nehmende Bastionen. Beide Mannschaften haben in der laufenden Serie daheim nur je eine Partie abgegeben – und dies in trauter Zweisamkeit jeweils gegen Walsum.  

Und noch ein Blick auf das Personal: Iserlohn wird mit dem Handicap leben müssen, dass sich Trainer Jens Behrendt im zweiten Halbfinale in Walsum eine rote Karte einhandelte und somit für beide Endspiele gesperrt ist. Dagegen droht auf Remscheider Seite Maximilian Richter gegebenenfalls eine Sperre für Spiel 2 nach dritter blauer Karte, denn er hat in den vorherigen Partien schon zweimal auf der Strafbank Platz nehmen müssen. Ebenfalls vorbelastet gehen die Iserlohner Carlos Nunez, Sergio Pereira, Nils Hilbertz sowie Andre Costa und die IGRler Daniel Strieder und Yannick Peinke in die Endspiele. Sie alle haben in den Play-offs bereits einmal „Blau“ gesehen.

 

Das Play-off-Finale im Überblick …

… am 20./21. Mai 2017 mit dem Play-off-Finale     

ERG Iserlohn - IGR Remscheid              Sa., 15.30 Uhr, Sporthalle Hemberg

IGR Remscheid - ERG Iserlohn              So., 15.30 Uhr, Sporthalle Hackenberg

 

Bundesliga, 2. Play-off 1/2-Finale: Die IGR Remscheid steht im Finale!!!

(tg) Emotionen, Tore, Leidenschaft – der diesjährige Play-off-Modus sorgt für großes Rollhockey-Kino in den entscheidenden zweiten Halbfinalspielen. Titelverteidiger Iserlohn verteidigte in Walsum mit viel Engagement und durchaus auch einer Portion Glück den knappen 3:2-Vorsprung aus dem ersten Treffen und zieht mit einem 3:3 einmal mehr ins Finale ein. Dort treffen die Westfalen nicht wie in den vergangenen Jahren auf Herringen, sondern auf Remscheid: Die Bergischen schafften das schier Unmögliche und drehten nach 4:7-Rückstand aus Spiel 1 den Spieß durch einen 6:2-Heimsieg noch um und greifen nach 1994 erstmals wieder nach dem Meistertitel.

Das erste Finale findet damit am kommenden Samstag um 15.30 Uhr am Iserlohner Hemberg statt, tags darauf wird der Pott dann am Remscheider Hackenberg (ebenfalls 15.30 Uhr) an die Meister 2017 überreicht.

IGR Remscheid – SK Germania Herringen 6:2 (3:0)

Als der Abpfiff ertönte, das herrschte für einen kurzen Moment Stille, denn so recht glauben wollten es die Remscheider auf Anhieb nicht, dass sie es tatsächlich einmal wieder geschafft hatten: Ein praktisch schon verlorenes Rennen gegen Heringen in einen Erfolg umzumünzen. Die Germanen schwiegen auch – aus Enttäuschung über das eigene Unvermögen, einen 7:4-Vorsprung zu verteidigen.

Herringen trat in Remscheid an, als wäre es reine Formsache, das Finalticket perfekt zu machen. Doch es war letztlich ein grober Fehler, gegen die defensivstarken Remscheider blindlinks anzurennen und dabei die Absicherung des eigenen Tores teils fahrlässig aus Acht zu lassen. Zumal mit Moritz Kreidewolf im IGR-Tor durchaus ein Klassemann hockt, der nicht so leicht zu überwinden ist, vor allem, wenn seine Vorderleute schon reichlich Arbeit vorab erledigen.

Doch der Druck auf das Tor der Hausherren war auch keineswegs so hoch, als dass sich diese nicht immer wieder befreien konnten, um dann immer wieder frei Bahn auf das gegnerische Gehäuse zu haben. Die ersten Versuche konnte Timo Tegethoff noch abwehren, doch als in rascher Folge Yannick Peinke (9.) und Daniel Strieder (10.) für ein 2:0 der Bergischen sorgten, war die Richtung klar.

Herringen hatte nun große Probleme die immer vehementer anstürmenden Remscheider vom eigenen Tor fern zu halten, die konnten schlichtweg den Schalter nicht auf Kampfmodus umlegen. Auch eine Auszeit von Coach Christian Zarod half nicht, die nötige Ruhe ins Spiel zu bringen. Und so war zur Pause der eigentlich satte Vorsprung des Vortages aufgebraucht, nachdem Daniel Strieder das 3:0 gelungen war (22.).

Einen kurzen Moment gerieten die Hausherren ins Straucheln, als Kevin Karschau kurz nach Wiederbeginn auf 1:3 verkürzte (32.). U20-Nationalspieler Daniel Strieder erstickte die Germanen-Gegenwehr jedoch im Keim, als er nicht nur umgehend wieder zum 4:1 einschob (34.), sondern kurz darauf eine Zeitstrafe für Robin Schulz zum 5:1 nutze. Eine Minute zuvor hatte Maximilian Richter auf der Strafbank Platznehmen müssen, Moritz Kreidewolf den SKG-Direkten jedoch pariert.

Damit war die Wende bereits geschafft, doch noch war eine knappe Viertelstunde zu absolvieren. Die Hausherren ließen sich indes nicht dazu verleiten, nun vollends Gas zu geben, sondern beschränkten sich mit aller Ruhe und Geduld darauf, das Spiel von hinten heraus zu kontrollieren. Dabei wurde es ihnen von den Herringern indes auch leicht gemacht, denn Liam Hages sorgte in deren Reihen für eine zweiminütige Lücke.

Den daraus resultierenden Direkten ließ die IGR zwar ungenutzt (39.), was aber nicht weiter ins Gewicht fiel, da Herringen keine Mittel zur Gegenwehr fand. Alexander Ober machte schließlich den Sack per Strafstoß zu, nachdem die Westfalen ihr 10. Teamfoul begangen hatten (46.). Das 2:6 von Torschützenkönig Kevin Karschau half den Gästen nicht mehr (50.).  

IGR Remscheid:M. Kreidewolf, J. Langenohl; J. Dutt, F. Selbach, L. Kuhn, Y. Peinke, M. Richter, Y. Lukassen, D. Strieder, A. Ober. – SK Germania Herringen: T. Tegethoff, M. Schartner; K. Karschau, Li. Hages, S. Gürtler, P. Michler, R. Schulz, M. Brandt, L. Karschau, Lu. Hages. – Schiedsrichter: T. Ehlert / P. Thißen.

Torfolge: 1:0 (9.) Y. Peinke, 2:0 (10.) D. Strieder, 3:0 (22.) D. Strieder, 3:1 (32.) K. Karschau, 4:1 (34.) D. Strieder, 5:1 (36./Direkter) D. Strieder, 6:1 (46./Direkter) A. Ober, 6:2 (50.) K. Karschau. - Zeitstrafen: IGR 2 min (M. Richter/35.) – SKG 6 min (R. Schulz/36. & 50. - Li. Hages/39.) - Teamfouls: IGR 8 – SKG 11.
 

RESG Walsum – ERG Iserlohn 3:3 (1:2)

Die Sporthalle Beckersloh war ein brodelnder Hexenkessel, doch auch mit ihren lautstarken Fans im Rücken schaffte es der Rekordmeister aus Walsum nicht, den Rückstand aus dem ersten Treffen aufzuholen. Iserlohn warf sich am Ende mit Mann und Maus gegen die Angriffswellen, rettete das Remis über die Zeit und wahrte somit seine Chancen auf eine erfolgreiche Titelverteidigung.

Walsum legte umgehend furios los, doch statt, wie erhofft, schnell den Ein-Tor-Rückstand aufzuholen, liefen die roten Teufel in die Falle. Iserlohn hatte die Lunte gerochen, sich bewusst auf eine starke defensive eingestellt, um dann mit einem einstudierten Konterzug Nils Hilbertz auf dem Weg zum 1:0 zu schicken (5.).

Der Gegentreffer wirkte wie ein Tiefschlag, den die Hausherren nur schwer verdauten. Statt aber wie am Vortag die Ruhe zu bewahren – es war ja noch reichlich Zeit zur Korrektur – wurde schon jetzt die Brechstange ausgepackt, was in Paarung mit großer Emotionalität in einer doppelten Zeitstrafe gegen Miquel Vila-Gallaguet und Pedro Queiros gipfelte (11.). Andre Costa schlug die Einladung zum 2:0 nicht aus, verwandelte den resultierenden Direkten vielmehr kaltschnäuzig.

Schließlich tat RESG-Trainer Günter Szalek das einzig richtige, nahm eine Auszeit und sorgte damit dafür, dass sich die Gemüter erst einmal abkühlten. Mit dem erhofften Erfolg, denn nun agierten seine Mannen wesentlich besonnener und vor allem zielstrebiger. Dass vor Der Pause Christopher Berg lediglich den 1:2-Anschluss markierte (18.) war letztlich der Hauptverdienst von ERG-Torwart Patrick Glowka, der so manche Walsumer Großchance zunichtemachte.

Kurz nach der Pause bot sich für Iserlohn die große Möglichkeit, wieder auf zwei Tore davon zu ziehen, doch nach dem 10. Walsumer Teamfoul blieb Tobias Wahlen Sieger im Duell mit Andre Costa (28.). Und diese Großtat schien das Blatt zu wenden, fortan ging es fast ausnahmslos nur noch in Richtung Iserlohner Tor. Eine blaue Karte für Nils Hilbertz erleichterte den Hausherren die Jagd auf den Ausgleich, Xavier Berruezo zielte maßgenau (32.).

Naturgemäß sorgte der Gleichstand für die Freisetzung weiterer Kräfte bei den Rheinländern, die in der Folge das Gästetor unter Dauerbeschuss nahmen, dabei aber auch zunehmend an Patrick Glowka verzweifelten. Schließlich aber war das ERG-Tor sturmreif geschossen, beim Versuch von Sebastian Haas hatte auch der Nationaltorwart kein probates Mittel  - 3:2, Gleichstand in der Summe beider Spiele (42.).

Angesichts der fortgeschrittenen Spielzeit war klar, der nächste Treffer bringt mit größter Wahrscheinlichkeit die Entscheidung. Und dabei schlug das Pendel nun wieder zugunsten der Iserlohner aus, als nach 15. Teamfoul der Hausherren Iserlohns Kapitän die Verantwortung übernahm, an den Punkt schritt und die Kugel zum 3:3 in die Maschen schob (44.).

Noch aber war für Walsum nicht alles verloren, zumal die Dramaturgie des Spiels durchaus noch einen möglichen Wendepunkt bot: Knappe 80 Sekunden vor dem Ende sah Andre Costa den blauen Karton, womit Walsum ein big Point praktisch auf dem Silbertablett präsentiert bekam. Allein: Sie nahmen das Geschenk nicht an. So scheiterte Miquel Vila-Gallaguet mit dem fälligen Direkten an Patrick Glowka, der auch in den restlichen Sekunden der Partie, in der Walsum für Tobias Wahlen einen fünften Feldspieler brachte und somit in 5:3-Überzahl agierte, der Turm in der Brandung war und Iserlohn den Einzug ins Finale sicherte.

Das werden die Iserlohner ohne ihren Trainer Jens Behrendt bestreiten müssen, der sich nach dem Abpfiff auf dem Spielfeld mit Nuno Rilhas ein ebenso erhitztes wie leider auch unschönes Wort- und Gestengefecht lieferte, für welches beide Akteure mit einer roten Karten „belohnt“ wurden.     

RESG Walsum:T. Wahlen, R. Lorz; M. Vila-Gallaguet, C. Berg, C. Nusch, X. Berruezo, S. Haas, N. Rilhas, P. Queiros, F. Sturla. – ERG Iserlohn: P. Glowka, L. Kost; C. Nunez, N. Hilbertz, K. Milewski, C. Hegener, A. Münger, S. Pereira, T. Henke, A. Costa. – Schiedsrichter: B. Ullrich / L. Nawratil.

Torfolge: 0:1 (5.) N. Hilbertz, 0:2 (11./Direkter) A. Costa, 1:2 (18.) C. Berg, 2:2 (32./Direkter), 3:2 (42.) S. Haas, 3:3 (44./Direkter) S. Pereira. - Zeitstrafen: RESG 4 min (M. Vila-Gallaguet/11. - P. Queiros/11.) – ERG 4 min (N. Hilbertz/32. – A. Costa/49.) - Rote Karte: N. Rilhas (RESG/50+) – J. Behrendt (ERG/50+) -Teamfouls: RESG 17 – ERG 9.

 

So geht’s weiter …

… am 20./21. Mai 2017 mit dem Play-off-Finale     

ERG Iserlohn - IGR Remscheid                          15.30 Uhr, Sporthalle Hemberg


IGR Remscheid - ERG Iserlohn                          15.30 Uhr, Sporthalle Hackenberg      

    

Bundesliga, 1. Play-off 1/2-Finale: Westfalen nutzen ihren Heimvorteil

(tg) Die beiden Vorjahresfinalisten aus Iserlohn und Herringen nutzten im ersten Halbfinalspiel ihren Heimvorteil und gehen nach ihren Siegen nun entsprechend selbstbewusst in das jeweils entscheidende Sonntagsmatch: Rekordmeister Walsum hat gegen Titelverteidiger Iserlohn nach einem 2:3 durchaus noch beste Chancen auf das Finale, während Remscheid gegen Herringen einen schon recht üppigen 4:7-Rückstand aufholen müsste.

SK Germania Herringen – IGR Remscheid 7:4 (2:2)

40 Minuten war es ein Duell auf Augenhöhe, dann schien den Remscheidern die Luft auszugehen, was Herringen – besser: Milan Brandt – dann ausnutzte, um den Westfalen für das Sonntagsspiel ein Drei-Tore-Polster zu verschaffen.

Die Anfangsphase hatte etwas Skurriles: Gleich der erste Angriff brachte Herringen durch einen sicher verwandelten Penalty zwar die Führung (3.), den Ton gaben aber eindeutig die Gäste aus dem Bergischen an, die sich dabei drei, vier erstklassige Möglichkeiten erspielten – indes: ohne Erfolg! Umso mehr wurde das Geschehen dann auf den Kopf gestellt, als Milan Brandt die erst zweite SKG-Chance zum 2:0 nutzte (12.) …

Dann aber fanden auch die Remscheider erfolgreich den Weg zum gegnerischen Tor, keine zwei Minuten nach dem 0:2 konnte Daniel Strieder nur per Foul gebremst werden und verwandelte den fälligen Strafstoß selbst zum Anschluss für die IGR. Und die blieb am Drücker, während die Hausherren sich in Geduld übten und ihre Defensivkünste in die Waagschale warfen. Vor allem an Schlussmann Timo Tegethoff bissen sich die Remscheider regelrecht die Zähne aus. Erst eine blaue Karte gegen Lucas Karschau machte den Weg zum Ausgleich frei, Alexander Ober nutzte den Direkten eiskalt (22.).

Kurz nach dem Seitenwechsel wurden die Gäste für unbändiges Engagement mit dem Führungstreffer belohnt, Daniel Strieder hatte per Schlagschuss unhaltbar in den Knick getroffen (30.). Doch auch dieser Vorsprung hatte keinen Bestand, nur drei Minuten später schob Liam Hages zum 3:3 ein.

In der Folge wogte die spannende Partie hin und her, vor beiden Toren brannte es immer wieder lichterloh. Die Frage, wer sich – nun vielleicht entscheidend – die Führung erarbeitet, wurde in der 38. Minute geklärt, als Stefan Gürtler per Direktabnahme ins Schwarze traf. Remscheid investierte in der Folge viel Energie, um abermals gleichzuziehen, hatte dabei Glück, einen Direkten nach „Blau“ für Yannick Peinke schadlos zu überstehen (42.). Doch in Unterzahl verloren die Gäste dann Milan Brandt aus den Augen, der dies umgehend mit dem 5:3 bestrafte (44.).

Keine zwei Minuten darauf schlug der Sturmtank ein weiteres Mal zu, womit die Richtung nun klar war. Maximilian Richter verkürzte für die Remscheider zwar nochmal (47.), doch es war nun auch nicht zu verhehlen, dass den IGR-Recken die Kräfte schwanden. Nutznießer war einmal mehr Milan Brandt, der aus spitzem Winkel den 7:4-Endstand markierte.

SK Germania Herringen:T. Tegethoff, M. Schartner; K. Karschau, Li. Hages, S. Gürtler, P. Michler, R. Schulz, M. Brandt, L. Karschau, Lu. Hages. –
IGR Remscheid: M. Kreidewolf, J. Langenohl; J. Dutt, F. Selbach, Y. Peinke, M. Richter, Y. Lukassen, D. Strieder, A. Ober, T. Cramer.
Schiedsrichter: D. Loewe / T. Sörensen.

Torfolge: 1:0 (3./Penalty) L. Karschau, 2:0 (12.) M. Brandt, 2:1 (14./Penalty) D. Strieder, 2:2 (22./Direkter) A. Ober, 2:3 (30.) D. Strieder, 3:3 833.) Li. Hages, 4:3 (38.) S. Gürtler, 5:3 (44./Überzahl) M. Brandt, 6:3 (46.) M. Brandt, 6:4 (47.) M. Richter, 7:4 (49.) M. Brandt. - Zeitstrafen: SKG 2 min (L. Karschau/22.) – IGR 2 min (Y. Peinke/42.) - Teamfouls: SKG 13 – IGR 7.

ERG Iserlohn – RESG Walsum 3:2 (1:1)
Defensive war Trumpf in dieser intensiven Begegnung zwischen Iserlohn und Walsum, in welcher der Titelverteidiger letztlich die Nase dank zwingenderer Aktionen verdient leicht vorne hatte.

Die Partie hatte eine überaus lange Anlaufzeit, denn sowohl Jens Behrendt (Iserlohn) als auch Günter Szalek (Walsum) hatten „disziplinierte Defensivarbeit“ in den Fokus gestellt – und die Akteure auf dem Feld setzten diese Vorgaben so perfekt um, dass vor den Tore kaum mal etwas anbrannte.

Gleich der erste Fehler – und der unterlief Iserlohn – zeigte dann, wie erbarmungslos die Angreifer selbst kleinste Chancen zu nutzen vermochten: Felipe Sturla kam letztlich völlig frei zum Abschluss und ließ Patrick Glowka im ERG-Tor keine Chance (23.). Allerdings konnten sich die Walsumer nicht lange über diese Führung freuen, denn kurz darauf übersahen sie Andre Costa, der mutterseelenalleine auf RESG-Schlussmann Tobias Wahlen zusteuerte und eiskalt zum 1:1 einschob (25.).

Die Tore taten der Partie insofern gut, dass beide Seiten nun wussten, dass nur über ein größeres Engagement in der Offensive die Freiräume erzwungen werden konnten, die für Tore notwendig waren. Vor allem die Hausherren setzten nun auf verstärktes Risiko, zogen nach dem Seitenwechsel das Tempo an, ohne dabei jedoch die Absicherung nach hinten aus den Augen zu verlieren.

Die Taktik ging auf, als Sergio Pereira kurz hinter der Mittellinie schwungvoll ausholte und die Kugel via Innenpfosten zum 2:1 ins Walsumer Tor donnerte (29.). Nun waren die Westfalen klar am Drücker, Walsum gelang es nur selten, sich zu befreien, kam dann aber auch zumeist nicht einmal in die Nähe des ERG-Tores. Als dann Felipe Sturla doch mal eine Lücke fand, blieb Sergio Pereira nur die Möglichkeit eines Fouls, um den Ausgleich zu verhindern, wofür er zu Recht die blaue Karte sah (36.). Da aber Xavier Berruezo den Penalty über das Tor setzte und den roten Teufeln auch in Überzahl nicht viel einfiel, hatte sich das taktische Foul letztlich gelohnt.

Kaum waren die Iserlohner wieder komplett, wieder das alte Bild: Die Hausherren bedrängten das RESG-Gehäuse, wobei das 3:1 schließlich aus einem lupenreinen Überzahl-Konter resultierte: Andre Costa und Andreas Münger spielten doppelten Doppelpass, das 3:1 war perfekt (39.). Kurz darauf hätte Kai Milewski nochmal erhöhen können, sein Schuss strich aber um Millimeter am gegnerischen Tor vorbei (42.), woraus sich ein direkter Konter für Walsum entwickelte, der ihnen den Anschluss brachte: Nuno Rilhas hatte aus der Distanz den Ball vors ERG-Tor gebracht, Pedro Queiros diesem im letzten Moment noch die entscheidende Richtungsänderung gegeben – 2:3 (42.).

Danach folgte ein regelrechter Nervenkrimi, denn inzwischen waren beide Seiten bei neun Teamfouls angelangt, weshalb nun hüben wie drüben in den anfänglichen Defensivmodus zurückschalteten, dabei in den Zweikämpfen aber nicht mehr allzu viel Risiko eingingen. So lief die Uhr immer weiter herunter, ohne dass es nochmals eine wirklich gute Einschussmöglichkeit für eine Seite gab …

ERG Iserlohn:P. Glowka, L. Kost; C. Nunez, N. Hilbertz, K. Milewski, C. Hegener, A. Münger, S. Pereira, T. Henke, A. Costa. – RESG Walsum: T. Wahlen, R. Lorz; M. Vila-Gallaguet, C. Berg, C. Nusch, X. Berruezo, S. Haas, N. Rilhas, P. Queiros, F. Sturla. – Schiedsrichter: L. Niestroy / T. Ehlert.

Torfolge: 0:1 (23.) F. Sturla, 1:1 (25.) A. Costa, 2:1 (29.) S. Pereira, 3:1 (39.) A. Costa, 3:2 (42.) P. Queiros. - Zeitstrafen: ERG 2 min (S. Pereira/36.) – RESG 0 min - Teamfouls: ERG 9 – RESG 9.

 

So geht’s weiter …

… am  14. Mai 2017 mit dem 2. Play-off-Halbfinale          

IGR Remscheid - SK Germania Herringen      15.30 Uhr, Sporthalle Hackenberg

RESG Walsum - ERG Iserlohn                        15.30 Uhr, Sporthalle Beckersloh     
 

         

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