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Bundesliga Damen, 12. Spieltag: Remscheid ist der Gewinner des Spieltages

(tg) Hinter Spitzenreiter Iserlohn geht die Rotation auf Rang zwei munter weiter: Während der Titelverteidiger sich auch in Cronenberg schadlos hielt (7:1), musste sich Calenberg erneut den Moskitos beugen (5:6), sodass Remscheid durch den 5:2-Erfolg in Düsseldorf sich wieder auf Platz 2 vorschob – und diesen Rang durch ein 3:0 über Darmstadt einen Tag später noch weiter festigte. Wichtige Punkte im Kampf um die DM-Halbfinal-Qualifikation sammelte unterdessen Darmstadt beim 7:1-Heimsieg über Gera.

RSC Cronenberg – ERG Iserlohn 1:7 (1:2)

Eine härtere Nuss als von den Iserlohnerinnen erwartet waren die Dörper Cats, die eine gute halbe Stunde lang die Begegnung mit dem Spitzenreiter mehr als offen gestalteten. Einzig die größere Routine des Meisters machte letztlich den Unterschied aus.

Anfangs drohte den Cronenbergerinnen ein Debakel, nachdem Maren Wichardt binnen der ersten fünf Minuten schon zweimal erfolgreich gewesen war. Dann aber festigte sich die RSC-Abwehr, und auch nach vorne gelangen den Gastgeberinnen immer mehr gelungene Aktionen. So resultierte das 1:2 von Anna Kaub aus einer einstudierten Pass-Stafette (14.), war zugleich aber auch die einzige Ausbeute für die engagierten Dörper Cats.

Die ärgerten sich folglich kräftig, als der Start in den zweiten Durchgang gründlich in die Hosen ging und Maren Wichardt daraus zweifachen Nutzen zog (27./28.). Nun mussten die Gastgeberinnen also drei Toren hinterherlaufen, was längst nicht mehr so leicht fiel. Folglich war nach einem weiteren Doppelschlag von Maren Wichardt (38.) und Katharina Neubert (39.) die Luft endgültig raus. Das 7:1 durch Maren Wichardt (42.) markierte dann auch den Schlusspunkt.     

RSC Cronenberg:A. de Beauregard, L. Spiecker; D. Stoll, M. Tacke, A. Kaub, J. Spiecker, La. Seidler, Le. Seidler, D. Ducherow, N. Fichtner. – ERG Iserlohn: J. Ehlert; S. Pothöfer, M. Wichardt, F. Neubert, K. Neubert, S. Runge. – Schiedsrichter: T. Ehlert.

Torfolge: 0:1 (2.) M. Wichardt, 0:2 (5.) M. Wichardt, 1:2 (14.) A. Kaub, 1:3 (27.) M. Wichardt, 1:4 (28.) M. Wichardt, 1:5 (38.) M. Wichardt, 1:6 (39.) K. Neubert, 1:7 (42.) M. Wichardt. - Zeitstrafen: RSC 0 min – ERG 0 min - Teamfouls: RSC 2 – ERG 2.

SC Bison Calenberg – SC Moskitos Wuppertal 5:6 (2:2)

Calenbergs Auf und Ab geht munter weiter, womit dieser Niederlage gegen Wuppertal doppelt schmerzt, denn damit hat der Vizemeister im Falle einer Punktgleichheit nun endgültig den direkten Vergleich verloren.

Es war von Anfang bis Ende eine enge Kiste, beide Teams schenkten sich nichts und gingen dennoch stets volles Risiko. Das erste Tor verbuchten die Bisons, für die Britt Johansson in Überzahl erfolgreich war (14.), als Tabea Lückenhaus auf der Strafbank saß. Dort nahm kurz darauf Katja Hauck Platz (17.), doch in diesem Fall ließen die Gastgeberinnen ihren Vorteil verstreichen. Was nicht ohne Folgen blieb, denn binnen einer Minute drehten Naomi Lückenhaus (20.) und Katja Hauck (21.) den Spieß erst einmal um. Jedoch nur für einen kurzen Augenblick, noch vor der Pause stellte nämlich Anna Hartje den Gleichstand wieder her (25.).

In den zweiten Durchgang kamen die Moskitos dann deutlich besser hinein, was sich auch auf den Score auswirkte: Tabea Lückenhaus (32.) und Naomi Lückenhaus (33.) verschafften den Bergischen einen Zwei-Tore-Vorsprung. Diesen konnte Clara Nowotka diesen zwar rasch wieder halbieren (39./Penalty) und schließlich sogar egalisieren (45.), doch Sekunden darauf brachte Naomi Lückenhaus die Wuppertalerinnen wieder in Vorlage.

Calenberg drängte nun vehement auf den erneuten Ausgleich, fing sich aber einen Konter ein, den Yolanda Kahmann überlegt zum 6:4 abschloss (48.). Der folgenden Schlussoffensive der Bisons hielt die SCM-Abwehr dann stand, Kim Henckels 5:6 wenige Sekunden vor Ablauf der Uhr kam zu spät.        

SC Bison Calenberg:C. Mayer, A. Sturm; A. Hartje, B. Johansson, A. Hasenheit, E. Schulze, K. Henckels, L. Dobbratz, C. Nowotka, M. Paul. – SC Moskitos Wuppertal: A. Kahmann, A. Behrens; K. Hauck, S. Thronberens, Y. Kahmann, T. Lückenhaus, N. Lückenhaus, M. Johannsen. – Schiedsrichter: P. Thißen.

Torfolge: 1:0 (14./Überzahl) B. Johansson, 1:1 (20.) N. Lückenhaus, 1:2 (21.) K. Hauck, 2:2 (25.) A. Hartje, 2:3 (32.) T. Lückenhaus, 2:4 (33.) N. Lückenhaus, 3:4 (39./Penalty) C. Nowotka, 4:4 (45.) C. Nowotka, 4:5 (45.) N. Lückenhaus, 4:6 (48.) Y. Kahmann, 5:6 (50.) K. Henckels. - Zeitstrafen: SCB 0 min – SCM 4 min (T. Lückenhaus/13. - K. Hauck/17.) - Teamfouls: SCB 10 – SCM 4.

RSC Darmstadt – RSC Gera 7:1 (3:1)

Das DM-Halbfinale ist für die Darmstädterinnen wieder in greifbare Nähe gerückt. Und dieses Ziel war es auch, dass ihnen gegen Gera die nötige Motivation verlieh, die schließlich zu einem ungefährdeten Sieg führte.

In der ersten Hälfte allerdings war deutlich nachzuvollziehen, warum es im ersten Aufeinandertreffen erst einer Verlängerung bedurfte, um den Sieger zu ermitteln. Die Thüringerinnen zeigten sich in allen Belangen gleichwertig, hatte im Abschluss aber lange Zeit nicht das nötige Glück auf ihrer Seite, um das 1:0 von Simone Firll (9.) zu egalisieren. In der 22. Minute hatte die Aufholjagd dann aber ihr Ende, Jessica Sudin schloss zum 1:1 ab – das aber keine zehn Sekunden Bestand hatte. Noch in den Gästejubel hinein war Maike Richter mit der erneuten Darmstädter Führung zur Stelle. Und die Geraerinnen hatten sich von diesem Schock noch nicht richtig erholt, da erhöhte Simone Firll auch schon auf 3:1 (23.).

So wie der erste Durchgang geendet hatte, so begann Hälfte zwei: Sekunden nach dem Anpfiff bejubelte Maike Richter das 4:1, womit den Thüringerinnen endgültig jeglicher Rückenwind genommen war. Die Gastgeberinnen verwalteten fortan geschickt ihre Führung, die sie in regelmäßigen Abständen überdies durch Simone Firll (34./45.) und Larissa Heger (49.) weiter ausbauten.

RSC Darmstadt:N. Uhl; M. Richter, S. Firll, L. Heger, H. Huth, J. Sieger. – RSC Gera: C. Sommermeyer, L. Schmidt; S. Adam, J. Sudin, N. Sudin, V. Kemmerling, A. Behrendt, M. Lewandowski. – Schiedsrichter: A. Feiteira.

Torfolge: 1:0 (9.) S. Firll, 1:1 (22.) J. Sudin, 2:1 (22.) M. Richter, 3:1 (23.) S. Firll, 4:1 (26.) M. Richter, 5:1 (34.) S. Firll, 6:1 (45.) S. Firll, 7:1 (49.) L. Heger. - Zeitstrafen: DAR 0 min – GER 0 min - Teamfouls: DAR 2 – GER 4.

TuS Düsseldorf-Nord – IGR Remscheid 2:5 (1:1)

Remscheid zeigte sich in Düsseldorf gut erholt von der ersten Saisonniederlage – und wechselte umgehend wieder zurück in die Erfolgsspur.

Lea Steinmetz sorgte mit der schnellen Führung (5.) für das nötige Selbstbewusstsein, um in der Unterrather Rollsportarena bestehen zu können. Fortan waren die Remscheiderinnen zwar einer TuS-Aufholjagd ausgesetzt, hielten dem stetigen Druck aber souverän stand. Zumindest bis zur 20. Minute, da ließ sich Marie Theiler nämlich nicht mehr vom 1:1 abhalten.

Damit war für den zweiten Durchgang allerdings wieder alles auf Anfang gesetzt, die ersten Minuten waren ein temporeiches Hin und Her zwischen den Toren. Und wieder waren es die Bergischen, die mehr Glück im Abschluss hatten, erneut in Person von Lea Steinmetz (33.). Dieses Mal aber schafften es die IGRlerinnen, ihren Vorsprung auch auszubauen: Per Strafstoß erhöhte Saphira Giersch nur drei Minuten später.

Da jedoch Celina Baltes ebenfalls einen Strafstoß souverän verwandelte (41.), blieb es spannend, zumal die Gäste gleich zwei blaue Karten gegen Celina Söhngen und Trainer Markus Feldhoff erhalten hatten, und somit weiterhin in Unterzahl auf dem Feld standen. Die zwei Minuten überstand der Liganeuling aber bravourös – um dann umgehend zum Gegenschlag auszuholen: Frederike Kaub (45.) und Saphira Giersch (47.) machten mit ihrem Doppelpack den Sieg perfekt. 

TuS Düsseldorf-Nord:M. van der Fels (ab 26. M. Rybarczyk); M. Theiler, C. Baltes, J. Brusdeilins, L. Hansel, J. Delgado, R. Schulz, M. Rittler, F. Dlouhy. – IGR Remscheid: C. Reinert, L. Hochstein; F. Kaub, J. Krause, C. Söhngen, S. Giersch, L. Steinmetz, K. Steinmetz. – Schiedsrichter: M. Brosien.

Torfolge: 0:1 (5.) L. Steinmetz, 1:1 (20.) M. Theiler, 1:2 (33.) L. Steinmetz, 1:3 (36./Direkter) S. Giersch, 2:3 (41./Direkter) C. Baltes, 2:4 (45.) F. Kaub, 2:5 (47./Direkter) S. Giersch - Zeitstrafen: TuS 4 min (R. Schulz/8. - C. Baltes/36.) – IGR 4 min (C. Söhngen/41. - M. Feldhoff/41.) - Teamfouls: TuS 15 – IGR 9.

IGR Remscheid – RSC Darmstadt 3:0 (0:0)

Erst seit drei Monaten spielt Remscheid in der Bundesliga – und mischt sie seitdem kräftig auf. Der Sieg über Darmstadt war zwar hart erkämpft, festigt aber den 2. Platz für den Liganeuling hinter Serienmeister Iserlohn. 

Beide Teams waren schon am Vortag im Einsatz, hatten dabei auch einige Körner gelassen und begannen somit zunächst mit angezogener Handbremse. Dies änderte sich aber im Laufe des ersten Durchgangs, schließlich wollten beide Seiten unbedingt die drei Punkte, um ihre Chancen im Rennen um die Halbfinalplätze zu optimieren. So standen schließlich die beiden Torfrauen Carolin Reinert (IGR) und Natalie Uhl (RSC) im Fokus, gaben sich aber keine Blöße. So hieß es auch nach mehr als einer halben Stunde noch 0:0…

Dann aber ging es plötzlich Schlag auf Schlag: Lea Steinmetz fand endlich eine Lücke im RSC-Bollwerk und schob zum 1:0 ein (34.). Darmstadt reagiert, machte auf – und rannte ins Verderben. Drei Minuten nach dem Rückstand war erneut Lea Steinmetz völlig frei, sechzig weitere Sekunden darauf war Celina Söhngen zum 3:0 erfolgreich. Die Hessinnen brauchten eine Weile, um dieses Dreierpack zu verdauen, fanden aber letztlich keinen Ansatzpunkt, um den Remscheiderinnen den Sieg nochmals streitig zu machen.

IGR Remscheid:C. Reinert; F. Kaub, J. Krause, C. Söhngen, S. Giersch, L. Steinmetz, K. Steinmetz. – RSC Darmstadt: N. Uhl; M. Richter, S. Firll, L. Heger, H. Huth, J. Sieger. – Schiedsrichter: P. Thißen.

Torfolge: 1:0 (34.) L. Steinmetz, 2:0 (37.) L. Steinmetz, 3:0 (38.) C. Söhngen. - Zeitstrafen: IGR 2 min (L. Steinmetz/47.) – RSC 0 min - Teamfouls: IGR 6 – RSC 8.
 

              

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