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Bundesliga Damen, 11. Spieltag: Erste Saisonniederlage für die IGR

(tg) Mit drei Heimsiegen begann das Rollhockey-Jahr 2018 in der Frauen-Bundesliga: Meister Iserlohn kam gegen Recklinghausen problemlos zum 12:0; Vize Calenberg rückte gegen Neuling Remscheid mit 4:2 die Verhältnisse zurecht; Altmeister Düsseldorf erkämpfte sich gegen Gera nach furioser Aufholjagd den ersten Saisonsieg (8:7).


ERG Iserlohn – RHC Recklinghausen 12:0 (8:0)

Die erwartet klaren Verhältnisse gab es zwischen Spitzenreiter Iserlohn und Schlusslicht Recklinghausen. Laura La Rocca (5.) und Maren Wichardt (6.) eröffneten früh den Iserlohner Torreigen, der durch Katharina Neubert (10.), Laura La Rocca (15.) und vor allem Saskia Pothöfer (16./20.24./25.) fortgesetzt wurde. Mit dem 8:0 zur Pause war somit bereits alles klar. Die erlaubte Iserlohn, im zweiten Durchgang die Konzentration auf die Vorbereitung des Viertelfinals in der European Female League a, 20. Januar in Voltrega zu legen. Svenja Runge (2), Maren Wichardt und Laura La Rocca machten dabei das Dutzend noch voll.     

ERG Iserlohn:J. Ehlert; M. Wichardt, F. Neubert, K. Neubert, L. la Rocca., S. Runge, S. Pothöfer. – RHC Recklinghausen: J. Wozniak; M. Schürmann, V. Ehlert, L. Mackowiak, A. Nohlen, M. Brandt, M. Vahrsson, I. Schneider, N. Gregorowius. – Schiedsrichter: S. Häger.

Torfolge: 1:0 (5.) L. La Rocca, 2:0 (6.) M. Wichardt, 3:0 (10.) K. Neubert, 4:0 (15.) L. La Rocca, 5:0 (16.) S. Pothöfer, 6:0 (20.) S. Pothöfer, 7:0 (24.) S. Pothöfer, 8:0 (25.) S. Pothöfer, 9:0 (30.) M. Wichardt, 10:0 (31.) L. La Rocca, 11:0 (34.) S. Runge, 12:0 (42.) S. Runge. - Zeitstrafen: ERG 0 min – RHC 0 min - Rote Karte: A. Nohlen (27./RHC) - Teamfouls: ERG 2 – RHC 3.


SC Bison Calenberg – IGR Remscheid 4:2 (3:1)

Der Höhenflug der Remscheider Talente fand in Calenberg ein Ende: Der Vizemeister warf erfolgreich seine größere Routine in die Waagschale und rückte damit auf den 2. Platz vor.

Die Anfangsphase war überaus turbulent, beide Teams wollten die Konkurrenz mit einem Blitzstart schocken. Dies ging weder hüben noch drüben auf, denn dem 1:0 der Gastgeberinnen durch Anna Hartje folgte nur Sekunden darauf der Ausgleich durch Saphira Giersch (7.). Zwei weitere Minuten später brachte Klara Nowotka die Bisons indes per Penalty erneut in Vorlage – und dieses Mal wurde die Führung verteidigt.

Die jungen Remscheiderinnen kamen zwar immer wieder gute Abschlusspositionen, bissen sich fortan aber an SCB-Torfrau Claudia Mayer die Zähne aus. Auf der Gegenseite war es jedoch nicht anders, IGR-Torsteherin Carolin Reinert hielt souverän und ihr Teams somit im Rennen. Erst bei einem Konter von Anna Hartje kurz vor dem Seitenwechsel war auch die Nationaltorhüterin machtlos (19.). Nach Wiederbeginn folgte wieder eine wilde Hatz zwischen den Toren, wobei Britt Johansson zum 4:1 traf (28.), kurz darauf Celina Söhngen den Liganeuling aber wieder anschließen ließ (29.). Mehr ließen die beiden hervorragenden Torfrauen aber nicht mehr zu.     

SC Bison Calenberg:C. Mayer, N. Buchta; A. Hartje, B. Johansson, A. Hasenheit, E. Schulze, K. Henckels, L. Dobbratz, K. Nowotka, M. Paul. – IGR Remscheid: C. Reinert, L. Hochstein; F. Kaub, J. Krause, C. Söhngen, S. Giersch, L. Steinmetz, K. Steinmetz. – Schiedsrichter: T. Ehlert.

Torfolge: 1:0 (7.) A. Hartje, 1:1 (7.) S. Giersch, 2:1 (9./Penalty) K. Nowotka, 3:1 (19.) A. Hartje, 4:1 (28.) B. Johansson, 4:2 (29.) C. Söhngen. - Zeitstrafen: SCB 4 min (B. Johansson/37. - A. Hartje/43.) – IGR 2 min (L. Steinmetz/37.) - Teamfouls: SCB 8 – IGR 2.

 

TuS Düsseldorf-Nord – RSC Gera 8:7 (2:3)

3:7 hieß es aus Düsseldorfer Sicht bereits, im vierten Spiel drohte die vierte Niederlage! Gera war der Sieg also gewiss, doch die Thüringerinnen zahlten bitteres Lehrgeld…

Ein Grund für die furiose Wende in der Schlussphase könnte aber auch der Personalmangel bei den Gäste gewesen sein, die nur fünf Feldspielerinnen mit an den Rhein gebracht hatten. Es fehlte am Ende schlicht die Kraft, um die Attacken der in Vollbesetzung angetretenen TuSlerinnen noch effektiv abzuwehren.

Schon die erste Hälfte hatte viel Kraft gekostet: Nach dem 1:0 von Jessica Sudin (7.) und dem 1:2 (13.) von Anna Behrendt hatten die Düsseldorferinnen durch Celina Baltes (8.) sowie Joyce Brusdeilins (16.) stets schnell wieder ausgeglichen. Und auch die Halbzeitführung, die Anna Behrendt kurz vor dem Pausenpfiff markiert hatte (24.), hielt nicht lange vor: Ricarda Schulz traf zum 3:3 (31.). Als noch in derselben Minute Jessica Sudin jedoch zum 4:3 traf, im direkten Abschluss noch zwei Tore nachlegte (33./35.) und Sabrina Adam schließlich das 7:3 markierte (37.), schien Gera der Durchbruch gelungen, auch wenn Marie Rittler kurz darauf zum 4:7 abschloss (38.).

Allerding schwanden beim RSC deutlich die Kräfte, woraus Celina Baltes kräftig Kapital schlug. Nach deren 5:7 (40.) stemmten sich die Gäste noch fünf Minuten erfolgreich gegen die TuS-Schlussoffensive. Als Celina Baltes dann aber binnen einer Minute zum 7:7 traf, hatte Gera nichts mehr entgegen zu setzten und musste schließlich auch noch den endgültigen K. o. durch Ricarda Schulz hinnehmen (49.).       

TuS Düsseldorf-Nord:M. Rybarczyk; L. Kuttel; M. Tolk, C. Baltes, J. Brusdeilins, L. Hansel, J. Delgado, R. Schulz, M. Rittler, F. Dlouhy. – RSC Gera: L. Schmidt; S. Adam, J. Sudin, N. Sudin, A. Behrendt, M. Lewandowski. – Schiedsrichter: B. Ullrich.

Torfolge: 0:1 (7.) J. Sudin, 1:1 (8.) C. Baltes, 1:2 (13.) A. Behrendt, 2:2 (16.) J. Brusdeilins, 2:3 (24.) A. Behrendt, 3:3 (31.) R. Schulz, 3:4 (31.) J. Sudin, 3:5 (33.) J. Sudin, 3:6 (35.) J. Sudin, 3:7 (37.) S. Adam, 4:7 (38.) M. Rittler, 5:7 (40.) C. Baltes, 6:7 (45.) C. Baltes, 7:7 (46.) C. Baltes, 8:7 (49.) R. Schulz. - Zeitstrafen: TuS 0 min – RSC 0 min - Teamfouls: TuS 6 – RSC 4.

 

              

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