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Bundesliga Damen, 7. Spieltag: Zweiter Auftritt, zweiter Sieg

(tg) Remscheids Youngster mischen die Bundesliga auf, auch bei ihrer Heimpremiere setzten sie ein deutliches Ausrufezeichen und fegten Recklinghausen mit 16:3 vom Parkett. Vizemeister Calenberg gewann dagegen erst nach Verlängerung über unbequeme Darmstädterinnen, die somit weiter auf ihren ersten Dreier warten.


IGR Remscheid – RHC Recklinghausen 16:3 (10:1)

Wie in einem Wirbelsturm mussten sich die Recklinghäuserinnen am Hackenberg vorkommen. Jedenfalls huschten die IGRlerinnen nur so über das Spielfeld und feierten bei ihrem ersten Auftritt in eigener Halle ein furioses Schützenfest.

Saphira Giersch knüpfte mit dem 1:0 nahtlos an ihre Leistung in Gera an (5.), ließ im weiteren Verlauf der Partie noch sieben (!) weitere Treffer folgen. In der Chronologie der Tore wurde dann aber zunächst Lea Steinmetz aufgelistet, ehe Giersch mit dem 3:0 (9.) frühzeitig klar machte wohin die Reise geht.

Zwar wann dann erst einem der RHC an der Reihe, der durch Merle Vahrsson zum 1:3 kam, doch dies – so zeigte es sich schnell – war lediglich der Ehrentreffer. Die Remscheiderinnen waren nicht zu bremsen und knackten nach weiteren Toren von Lea Steinmetz (3), Saphira Giersch (2), Friederike Kaub und Celina Söhngen schon vor der Pause die 10-Tore-Marke.

Damit hatten sich die Bergischen aber offenbar ausgetobt. Zwar folgte nach Wiederanpfiff schnell das elfte Tor (Saphira Giersch/29.) und noch in derselben Minute betrieben Marie Schürmann und Nadja Gregorowius für die Gäste Ergebniskosmetik – dann aber herrschte lange Zeit hüben wie drüben Ruhe. Erst in der Schlussphase erwachten die Gastgeberinnen noch einmal zum Leben und schraubten mit fünf Toren binnen zwei Minuten das Resultat auf den Endstand.  

IGR Remscheid:C. Reinert, L. Hochstein; F. Kaub, J. Krause, C. Söhngen, L. Steinmetz, S. Giersch, K. Steinmetz. – RHC Recklinghausen: N. Einig; M. Vahrsson, M. Brandt, L. Mackowiak, M. Schürmann, N. Gregorowius, V. Ehlert. – Schiedsrichter: S. Häger.

Torfolge: 1:0 (5.) S. Giersch, 2:0 (6.) L. Steinmetz, 3:0 (9.) S. Giersch, 3:1 (10.) M. Vahrsson, 4:1 (12./Überzahl) L. Steinmetz, 5:1 (12.) F. Kaub 6:1 (15.) S. Giersch, 7:1 (16.) S. Giersch, 8:1 (17.) L. Steinmetz, 9:1 (18.) L: Steinmetz, 10:1 (21.) C. Söhngen, 10:2 (29.) N. Gregorowius, 11:2 (29.) S. Giersch, 11:3 (29.) M. Schürmann, 12:3 (38.) S. Giersch, 13:3 (38.) S. Giersch, 14:3 (40.) C. Söhngen, 15:3 (40.) L. Steinmetz, 16:3 (40./Direkter) S. Giersch. - Zeitstrafen: IGR 0 min – RHC 6 min (N. Gregorowius/11. - M. Vahrsson/40. - V. Ehlert/42.) - Teamfouls: IGR 4 – RHC 6.

SC Bison Calenberg – RSC Darmstadt 5:4 (4:4/1:1)

Einen hart erkämpften Sieg verbuchte Calenberg über engagierte Darmstädterinnen, die sich erst in der Verlängerung geschlagen geben mussten.

Beide Teams schenkten sich von Beginn an nichts, erarbeiteten sich viele Chancen – offenbarten aber auch große Defizite im Abschluss. So durften sich die Hessinnen, die nach „Blau“ für Lisa Dobbratz die mögliche Führung verpasst hatten (6.), nicht beschweren, als Kim Henckels die Bisons in Vorlage brachte (11.). Doch noch in den Jubel hinein gelang auch den Gästen durch Hannah Huth ihr erster Treffer (12.).

Dieses Wechselspiel setzte sich im zweiten Durchgang dann fort, als endlich aus den zahlreichen Möglichkeiten auch Tore erwuchsen: Anna Hartje legte vor (34.), Lotte Koch glich aus (35.). Beim dritten Akt dauerte es etwas länger, ehe Lotte Koch (41.) das 3:2 von Anna Hartje (38.) wieder egalisierte. Durchgang Nr. 4 brachte schließlich etwas Abwechslung, denn nun machte Lotte Koch den ersten Schritt (47.), doch auch Calenberg verstand sich in erfolgreicher Aufholjagd: Britt Johansson schoss die Bisons in die Verlängerung (49.).

Die wäre um ein Haar doch  noch abgeblasen worden als sich RSC-Spielerin Simone Firll Sekunden vor dem Abpfiff „Blau“ einhandelte. Doch auch die Gastgeberinnen waren vom Punkt nicht abgebrüht genug…

War die Verlängerung für die Niedersächsinnen ein Novum, mussten die Hessinnen schon zum dritten Mal „nachsitzen“. Und dabei wurde ihnen letztlich zum Verhängnis, dass sie schon neun Teamfouls auf dem Konto hatten, denn Nr. 10 brachte die Entscheidung: Nachdem hüben wie drüben zuvor vier Strafstöße nichts Zählbares eingebracht hatten, verwandelte Kim Henckels in diesem Fall souverän zum 5:4-Endstand (54.).

SC Bison Calenberg:C. Mayer; B. Johansson, A. Hasenheit, E. Schulze, K. Henckels, L. Dobbratz, A. Hartje, K. Nowotka, M. Paul. – RSC Darmstadt: J. Wortmann; M. Richter, S. Firll, L. Heger, L. Koch, H. Huth. – Schiedsrichter: K. Andres.

Torfolge: 1:0 (11.) K. Henckels, 1:1 (12.) H. Huth, 2:1 (34.) A. Hartje, 2:2 (35.) L. Koch, 3:2 (38.) A. Hartje, 3:3 (41.) L. Koch, 3:4 (47.) L. Koch, 4:4 (49.) B. Johansson, 5:4 (54./Direkter) K. Henckels. - Zeitstrafen: SCB 4 min (L. Dobbratz/6. - A. Hartje/20.) – RSC 2 min (S. Firll/50.) - Teamfouls: SCB 13 – RSC 11.
 

              

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