Europa-Cup: IGR empfängt Coutras

Europa zu Gast in Remscheid

Sie haben in Coutras im Hinspiel 49 Minuten und 55 Sekunden gekämpft, alles gegeben. 5 Sekunden vor dem Schlusspfiff ist es dann passiert und das Team von Trainer Marcell Wienberg kassierte beim U.S. Coutras doch noch einen Treffer. Nun ist ein Auswärtsergebnis von 3:4 im Europacup kein Beinbruch. Zumal dann nicht, wenn es auf diese Art zustande gekommen ist. Die IGR hatte im Spielverlauf ein deutliches Chancenübergewicht. Am Ende zählt es nicht, wie oft beste Chancen am Gehäuse endeten, am Ende zählen die Tore. Die Zuschauer waren durchweg begeistert von einem schnellen und stets fairen Spiel, das – das soll an dieser Stelle erwähnt werden – von den zwei Unparteiischen sehr souverän geleitet wurde. Um 16 Uhr steigt jetzt die Chance für Blau-weißen aus Remscheid, es im Rückspiel gegen die Blau-weißen aus Coutras besser zu machen. „Wir haben Bock drauf“ wird Trainer Marcell Wienberg in der lokalen Presse zitiert. Die Remscheider werden angesichts der ungleichen Voraussetzungen – Coutras trainiert fünfmal pro Woche – mehr denn je die Unterstützung durch ihre Fans brauchen. Funktioniert das Zusammenspiel mit der Anhängerschaft, ist ein Einzug in Runde zwei des Euro-Cups kein Hirngespinst. Dort würde mit Nantes entweder der nächste französische Gegner warten. Oder aber die Portugiesen aus Barcelos, zweifellos der Wunschgegner der IGR. Zunächst aber müssen die Hausaufgaben gemacht werden. Die Franzosen, die in ihren Reihen mehrere Spanier, Argentinier und Portugiesen haben, sind ein technisch sehr gutes Team. Dem ist die IGR im Hinspiel mit viel Tempo und schnellem Kombinationsspiel begegnet. Das sollte auch das Rezept für das Rückspiel sein. Und den Ball einfach mal im Netz zu versenken …